Bücher mit dem Tag "yorkshire"

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139 Bücher

  1. Cover des Buches Die geheime Liebe der Charlotte Brontë (ISBN: 9783784433875)
    Jolien Janzing

    Die geheime Liebe der Charlotte Brontë

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm1973

    Das Leben als Pfarrerstochter ist Charlotte Brontë zu wenig. Sie möchte ihr Französisch in Brüssel verbessern. Im Pensionat von Claire Heger hofft sie alles zu erlernen, um eine Schule gründen zu können. Zusammen mit ihrer Schwester Emily wird sie 6 Monat auf dem Festland verbringen. Während Charlotte die Stadt erkundet, schottet sich Emily ab. Charlotte begleitet Constantin Heger auf seinen Touren in die Armutsviertel. Ihre Bewunderung weicht bald Liebe. Obwohl Constantin auch Gefühle für sie hegt, bleiben nichts als ihre Liebesbriefe. Charlotte reist schweren Herzens mit ihrer Schwester nach Hause.

     

    Am Anfang der Geschichte gibt es eine Erzählerin, die den Leser quasi in die Geschichte einführt. Anfangs ist sie ziemlich präsent und kommt ab Mitte des Buches  schliesslich nicht mehr Wort. Mich hat sie ziemlich genervt. Sie hat so einen naiven und überschäumenden Unterton eines kleinen Mädchens.

    Eines vorweg, wer eine Biografie von Charlotte Brontë erwartet, wird enttäuscht sein. Denn das Buch handelt nur von diesem Aufenthalt in Brüssel. Nicht einmal dies hat sie meiner Meinung nach befriedigend hinbekommen. Zweifelsfrei hat Jolien Janzing die damalige Zeit und dessen Geschehnisse treffend beschrieben. So gibt es zum Beispiel einen unnötigen Handelsstrang eines jungen Mädchens, das die Mutter zur Mätresse des Königs machen will. Klar, es begegnet Charlotte immer wieder. Ich vermute, dass die Autorin damit das damalige Weltbild skizzieren wollte. Doch dieser Handelsstrang nimmt viel zu viel Platz ein.

    Die Beschreibung der Gefühle der Liebenden Charlotte Brontë und Constantin Heger waren für mich der Lichtblick. Aber leider sind sie nur wenig vorhanden. Denn die Autorin will so vieles erzählen. Somit kommt der eigentliche Kernpunkt des Buches zu kurz.

    Wer aber wissen will, auf wessen Tatsachen das Buch „Jane Eyre“ beruht, ist mit diesem Buch sicher gut bedient.

  2. Cover des Buches Mord nach Strich und Faden (ISBN: 9783404176861)
    Frances Brody

    Mord nach Strich und Faden

     (47)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese

    Der Krimi "Mord nach Strich und Faden" von Frances Brody erscheint im Bastei Lübbe Verlag. 

    Kate Shackleton ist 31 Jahre alt und Kriegswitwe. Sie hat einen detektivischen Spürsinn und liebt Rätsel. Das mysteriöse Verschwinden des Vaters ihrer Bekannten lässt ihr keine Ruhe und sie beginnt in dem Dorf Bridgestead in Yorkshire mit ihren Nachforschungen. Dort leitete der Verschwundene eine Weberei. Die Dorfbewohner scheinen nicht sonderlich daran interessiert zu sein, diesen Fall aufzuklären. Kate merkt, dass hier etwas nicht stimmt. Aber sie scheint in ein Wespennest gestochen zu haben, denn irgend jemand hat nun Kate auf dem Schirm und geht scheinbar über Leichen.


    Dieser traditionelle Krimi spielt im England der Zwanziger Jahre in einem kleinen Dorf namens Bridgestead. In dieser Zeit liefen die englischen Webereien unter Hochbetrieb, es war eine der Haupteinnahmequellen des Landes. Sehr interessant finde ich die eingestreuten Informationen über die Verarbeitung und das Färben von Wolle. Aber auch die Kleidungsstile und die englische Lebensweise werden bildhaft genau geschildert.
    Kate sucht nach Tabita Braithwaites Vater, der seit über 6 Jahren vermisst wird, er verschwand nach einem missglückten Suizidversuch aus einer Klinik. Der ehemalige Polizist Mr. Sykes hilt Kate bei der Suche nach Joshua Braithwaite in Bridgestead. Merkwürdig ist auch, dass Tabitas Mutter scheinbar kein großes Interesse an dem Verbleib ihres Mannes hat. Steckt sie vielleicht dahinter?

    Es geschehen weitere Morde an Mitarbeitern der Weberei, Sykes übernimmt die Befragung an den Orten, die Kate als Frau damals noch nicht betreten durfte. 

    Vom Erzählstil her lässt sich der Krimi gut lesen, es geht aber häufig sehr ins Detail, was mich in einem Krimi eher stört. Die Charaktere sind sehr zahlreich und irgendwie leblos, sie bleiben mir nicht sonderlich in Erinnerung. Die Befragungen gehen ins Detail und sind sehr umfangreich, leider aber einfach nur nüchtern und sachlich und deshalb kam für mich auch kaum Spannung auf. Kate macht den Eindruck einer jungen Miss Marple, sie lässt sich nicht abwimmeln, beobachtet genau und stellt viele Fragen. Sehr sympathisch wurde sie mir allerdings nicht.

    Dieser Krimi sorgt mit seinem Zeitgeist für historische Atmosphäre und das Ambiente der Webereien macht einen interessanten Eindruck. Die Spurensuche ist zwar unterhaltsam, leider aber zu umfangreich und auch die Spannung blieb hinter meiner Erwartung zurück.  2,5 Sterne, die ich allerdings nicht aufrunden möchte.

     

  3. Cover des Buches Für immer sollst du schlafen (ISBN: 9783732520428)
    Dania Dicken

    Für immer sollst du schlafen

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Elenas-ZeilenZauber

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘

    Der grausame Tod eines Säuglings bringt Andrea nicht nur im Job an ihre Grenzen. Als Mutter geht es ihr natürlich nahe, doch sie geht gemeinsam mit Joshua auf Tätersuche. Dies macht es etwas einfacher. Aber auch für Joshua ist der Fall alles andere als einfach. 

    Dann gerät auch noch Andreas Privatleben aus den Fugen und all das bringt sie an den Rand der Belastbarkeit.

    Dicken hat mal wieder in die Vollen gegriffen und ihre Protagonisten sind nicht zu beneiden. Da wurde ein großes Paket an Problemen und Herausforderungen geschnürt, aber das macht die Story für den Leser umso spannender. Denn ich fragte mich häufig, wohin die „Reise“ gehen wird. Da waren dann die Plot Twists und Überraschungen, die gemeinsam mit wohl platzierten Cliffhangern, für die kontinuierliche Steigerung der Spannung sorgten. Glücklicherweise gab es aber auch immer wieder Atempausen für Charaktere und Leser. Aber so, wie man die Autorin kennt, geht es dann spannender weiter. 

    Wir lernen Andrea noch besser kennen und erfahren auch viel über ihre Motivation.

    Überhaupt sind die Figuren lebendig und nachvollziehbar geschaffen. Sie könnten genauso nebenan wohnen, auch wenn ich nicht jeden als Nachbar haben möchte.

    Dabei ist der Schreibstil mitreißend. Keine schwafeligen Schilderungen, die nur Seiten schinden, sondern jedes Wort, jeder Satz hat seinen Sinn und treibt die Handlung voran. 

    Die Sprache der Charaktere ist realistisch, nicht hochgestochen oder unverständlich. Die Figuren sind durch und durch realistisch und ich frage mich häufig, ob ich nicht auch schon mal einem Mörder oder Serientäter begegnet bin.

    Von mir gibt es 5 Schlaf-Sterne und ich bin gespannt, wie sich Andreas Privatleben entwickelt. Denn dieser Band hat einiges durcheinandergewirbelt. 


    ‘*‘ Klappentext ‘*‘

    Auf einem Friedhof in York wird ein schrecklicher Fund gemacht: die grausam entstellte Leiche eines Säuglings, der kurz zuvor aus dem örtlichen Krankenhaus entführt wurde. Bereits ein Jahr zuvor ist ein anderes Baby zunächst verschwunden und dann verstümmelt aufgefunden worden. Stehen die beiden Fälle in Zusammenhang? Um das herauszufinden, werden Profilerin Andrea und ihr Kollege Joshua von der Polizei hinzugezogen. Doch Andrea hat nicht nur mit diesem nervenaufreibenden Fall zu kämpfen. Auch ihr eigenes Leben gerät zunehmend außer Kontrolle ...

  4. Cover des Buches Stumme Wut (ISBN: 9783959671439)
    Michael Wood

    Stumme Wut

     (33)
    Aktuelle Rezension von: CharlieKaya
    Dies ist ein sehr spannender Krimi aus Sheffield in der Region South Yorkshire (Mitte Englands). Die Kommissarin Darke nimmt einen alten, ungelösten Fall auf und schon passiert der nächste Mord. Der Leser rätselt mit dem Ermittlerteam spannend mit und bis zum Ende ist man sich nicht so ganz sicher, wie es passen könnte. Zudem versetzen geschickte Wendungen dem Fall einen gewissen Kick.

    Neben jenem Fall hat Darke aber auch mit einem konkurrierendem Kollegen und einem kraftraubendem Privatleben zu kämpfen.
    Die Geschichte ist klar und deutlich geschrieben. Nichts ist verwirrend oder zu kompliziert. Die Charaktere sind detailliert umrissen, sodass es dem Leser leicht fällt, sich mit eigenen Gedanken zu beteiligen.
    Mir hat der Fall sehr gut gefallen und ich habe auch den zweiten Teil bereit verschlungen.
  5. Cover des Buches Die Totenbändiger - Band 12: Newfield (ISBN: B08V1831KZ)
    Nadine Erdmann

    Die Totenbändiger - Band 12: Newfield

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Angel12_07

    Erschreckende Berichte und sehr starke Gefühle herrschen in dieser Folge, die einem Gänsehaut bringt. 

    Es kommen Erinnerungen hoch und damit Situationen, die einen berühren...

     Ein Ende das einen alamiert und tief die Luft einziehen lässt.... 

  6. Cover des Buches Nebelschrei (ISBN: 9783453358881)
    Sam Baker

    Nebelschrei

     (25)
    Aktuelle Rezension von: djojo
    Helen Graham hat sich am Rande der Dales ein Haus gemietet. Das Anwesen mit dem Namen Wildfell ist seit längerem nicht bewohnt und umso interessierter zeigen sich die Bewohner an der zugereisten Helen. Allen voran Mrs. Margaret Millward welche den kleinen Lebensmittelladen im Dorf führt. Sie lädt Helen zu einem regelmäßigen Treffen der Dorfgemeinschaft ein und ist entrüstet, als Helen dieser Einladung nicht nachkommt – kein Wunder, denn Gesellschaft ist das letzte was Helen augenblicklich sucht.
    Helen ist auf der Flucht nach einem Brand in ihrer alten Wohnung, die sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Art Huntingdon bewohnt hat. Leider kann sie sich an nichts mehr erinnern, außer dass sie bei der Flucht aus den Flammen eine Leiche gesehen hat. Doch wie es zu dem Feuer kam ist ihr unklar. Schlimmstenfalls könnte sie sogar mit Schuld daran und somit für den Tod eines Menschen verantwortlich sein.
    Umso erstaunlicher ist es, dass sie sich ausgerechnet Gil Markham, einem ehemaligen Reporter aus dem Dorf öffnet und ihm die Wahrheit über ihr Leben mit Art schildert. Ein Leben voller Trauer, falschem Stolz und Gewalt. Doch Gil tut ihr gut und so versucht sie auf diese Weise über die Vergangenheit hinweg zu kommen und vor ihrer Flucht zu fliehen.

    „Der Junge war klein und dunkel; dünne Beine in zu großen Shorts, ein breites Grinsen, in der ausgestreckten Hand ein roter Power Ranger. Doch Gils Blick wurde vor allem von den braunen Knopfaugen angezogen, denn er könnte schwören, dass es dieselben Augen waren, die ihn vor zwei Wochen aus der Heckscheibe eines sich entfernenden Wagens angestarrt haben.“ (S. 205)

    „Nebelschrei“ von Sam Baker handelt von einer Psyche am Abgrund: von einer Reporterin die in ihrem Leben zu viel sehen musste. Durch Reportagen in Kriegsgebieten hat sie mehr Gewalt und Grausamkeit erlebt als viele andere. Wenn dann noch Spannungen im privaten Umfeld dazukommen, wird es schwierig einen Ausweg zu finden. Kein Wunder, dass die Protagonistin mit einigen Problemen kämpft, die für ein kleines neugieriges Dorf nur schwer begreifbar sind. 

    Sam Baker baut die Spannung recht langsam auf. Wenn man aber verstanden hat, welcher Bedrohung die Protagonistin ausgesetzt ist, lässt einen das Buch nicht mehr los. Die Entführung in eine andere, gemütlichere, dörfliche Welt tut im heutigen hektischen Alltag gut. Man kann sich die Natur rund um den Berg Scar gut vorstellen und bekommt vielleicht sogar ein kleines bisschen Fernweh. 

    Einige technische Fehler sind der Autorin allerdings unterlaufen: mit einem „USB-Stick“ geht man nicht ins Internet. Und ein – nicht eine – virtuelles privates Netzwerk (VPN) verschafft einem Internet-Nutzer in aller Regel keine Anonymität im Netz. Hier muss man schon ein wenig tiefer in die Trickkiste greifen und sich Tor-Netzen oder ähnlichen Anonymisierungs-Diensten bedienen. Ob es sich bei diesen Fehlern um Übersetzungsfehler oder inhaltliches Unverständnis handet, müsste man in der Original-Fassung recherchieren. Alles in allem war das Buch aber unterhaltsam, und gegen Ende auch recht spannend. Die Ausflüge ins Mystische (wie die Erscheinung eines Toten Jungen, die von mehreren Personen wahrgenommen wird) stören dabei kaum.
  7. Cover des Buches Ein unmöglicher Mord (ISBN: 9783940258694)
    Rob Reef

    Ein unmöglicher Mord

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Anett_Heincke

    „Ein unmöglicher Mord“, ein Stableford-Krimi von Rob Reef, habe ich als ebook mit 228 Seiten gelesen, die in 41 Kapitel eingeteilt sind. Nachfolgend ist eine Skizze des Parks von Annandale Grange und eine Leseprobe von „Stableford“ zu finden. Auch das Glossar zu Golfbegriffen war hilfreich.

    Als im Garten des Pfarrhauses von Upper Biggins ein Golfball mit Hakenkreuz gefunden wird, sind alle überrascht, da es in der Nähe keinen Golfplatz gibt. Harriet und deren Mann John Stableford, die ein paar Tage im Haus ihrer Eltern verbringen, gehen auf die Suche und gelangen durch eine dicke Hecke auf das Nachbargrundstück, welches zum Anwesen Annandale Grange gehört. Überraschenderweise befindet sich dort ein sehr gut gepflegter Golfplatz. Dann taucht plötzlich Johns Freund Dr. Holmes auf und lädt sie in das Herrenhaus zum Bankett ein. Dabei erfährt John, dass in den nächsten Tagen der Rückkampf eines Golfturniers auf Annandale Grange stattfinden soll, welches die Deutschen 1936 verloren hatten, denen Hitler eigentlich die Gewinnertrophäe überreichen wollte. Alles wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit und sehr geheim ablaufen. Aufgrund der politischen Lage soll John alles genau im Blick behalten. Wenn etwas passiert, soll es vertuscht werden.

    Doch den ersten Zwischenfall gibt es schon beim Bankett. Sir Edmund Rogie, der alte Hausherr, erleidet einen Schwächeanfall. Seine viel jüngere Lebensgefährtin Nita Nye, eine ehemalige Film-Diva, die er nicht heiraten will, ist entsetzt. Sie lebt mit ihrem dandyhaften Sohn Nero im Haus und träumt vom Ruhm der Vergangenheit. Dann gibt es auf dem Golfplatz mitten unter den Spielern einen Mord. Kein Mörder weit und breit und keine Tatwaffe. Eben ein unmöglicher Mord. Da John Stableford Detektivromane schreibt und sich als Hobbydetektiv betätigt, wird er durch Holmes bis zum angeblichen Eintreffen der Polizei zur Aufklärung des Mordes verdonnert. À la Sherlock Holmes kommt er dieser Aufgabe gewissenhaft nach und die Aufklärung erfolgt nach guter Hercule-Poirot-Methode.

    Rob Reef versteht es sehr gut, die Sprache dieser Zeit einzusetzen und damit einen rätselhaften und gut konstruierten Kriminalfall zu entwickeln. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Auch die Charaktere hat er authentisch, entsprechend der Zeit, dargestellt. John und Holmes waren mir sehr sympathisch, auch Johns Frau Harriet, die eigentlich nicht mehr wollte, das John in Ermittlungen hineingezogen wird, doch eigentlich macht es ihr Spaß. Die Familie im Herrenhaus ist sehr zusammengewürfelt. Die Alteingesessenen verstehen sich gut, doch mit den neueren Bewohnern gibt es immer wieder Streit.

    Das Anwesen Annandale Grange ist sehr atmosphärisch beschrieben. Das Haus selbst ist ein Sammelsurium aus Anbauten der verschiedenen Epochen und daher auch das reinste Labyrinth, es wirkt entsprechend düster. Es kommen auch verschieden, der Zeit gewidmete, Vorrichtungen und politische Verwicklungen zur Sprache.

    Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, ebenso wie das Cover, was düster und geheimnisvoll zur Beschreibung des Anwesens passt.

  8. Cover des Buches Die Betrogene (ISBN: 9783734100857)
    Charlotte Link

    Die Betrogene

     (539)
    Aktuelle Rezension von: Ani

    Richard Linville, ein ehemaliger, höchst angesehener Polizist, wurde in seinem Haus grausam ermordet. Mittlerweile sind einige Monate vergangen, doch vom Täter fehlt jede Spur. Richards Tochter Kate, die ebenfalls Polizistin bei Scotland Yard ist, kehrt in ihr Elternhaus zurück und beginnt auf eigene Faust nach dem Mörder ihres Vaters zu suchen. Dabei entdeckt sie in der Vergangenheit ihres Vaters etwas, was sie nie für möglich gehalten hat. Kate ist schockiert und fest entschlossen, den Täter zu finden. Dabei kommt sie dem leitenden Ermittler DCI Caleb Hale in die Quere, der davon wenig begeistert ist. Zur gleichen Zeit fährt der Drehbuchautor Jonas Crane mit seiner Familie in das abgelegene Haus eines Freundes, um dort Ruhe und Erholung zu finden. Doch diese Ferien werden definitiv nicht erholsam, sondern der Familie auf ewig im Gedächtnis bleiben....

    "Die Betrogene" ist der Auftakt zu einer Krimiserie, in der die Polizistin Kate Linville und der Ermittler Caleb Hale im Zentrum der Ereignisse stehen. In diesem Band lernt man die Charaktere, mit all ihren Stärken und Schwächen, näher kennen. Der Autorin gelingt es hervorragend, Handlungsorte und Protagonisten so zu beschreiben, dass man alles vor Augen hat.

    Der Einstieg in diesen Kriminalroman gelingt mühelos, da man den Mord an Kates Vater beobachtet, befindet man sich sofort mitten im Geschehen. Das Interesse, zu erfahren, wer diesen angesehenen Polizisten ermordet hat, wird von Anfang an geweckt.

    Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, die zunächst nicht miteinander in Verbindung gebracht werden können. Man beobachtet Kates Nachforschungen, die Ermittlungen der Polizei und lernt die Familie Crane kennen, die auf dem Weg in den Urlaub ist. Die Handlungsstränge sind durchgehend interessant und wechseln häufig an entscheidenden Stellen, wodurch man in den Sog der Ereignisse gerät. Man wird dazu angeregt, eigene Überlegungen anzustellen, doch immer wenn man meint, dass man der Lösung näher kommt, sorgen überraschende Wendungen dafür, dass man umdenken und neu ansetzen muss. Dadurch bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten. Das Ganze gipfelt in einem hochspannenden Finale.

    Ein durchgehend spannender Kriminalroman, der durch lebendige Charaktere und überraschende Wendungen überzeugt.

  9. Cover des Buches Die wilde Rose (Historisch, Liebe) (Historical Love-Reihe) (ISBN: 9783960873396)
    Patricia Cabot

    Die wilde Rose (Historisch, Liebe) (Historical Love-Reihe)

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt

    Yorkshire, 1860: Lord Edward Rawlings liebt die Ausschweifungen und das Vergnügen – wären da doch nicht die lästigen Pflichten eines Herzogs. Er ergreift seine einzige Möglichkeit, diesen zu entgehen, indem er seinen Neffen Jeremy zum Herzog von Rawlings Manor ernennen möchte. Dazu muss er Jeremy aufsuchen, der bei seiner Tante Pegeen MacDougal lebt. Zu Edwards Überraschung ist Pegeen keine alte Jungfer, sondern eine selbstbewusste junge Frau, die ihn sofort verzaubert.

    Pegeen MacDougal hasst alles, was den Adel ausmacht: Reichtum, Macht, Verpflichtungen. So passt es ihr gar nicht, als Lord Rawlings in ihr Leben tritt und ihren Neffen zum Herzog ernennen möchte. Sie folgen ihm beide nach Rawlings Manor, um die Angelegenheit zu klären, und bringen Edwards Leben gehörig durcheinander. Pegeen verabscheut alles, wofür Edward steht. Doch ein folgenschwerer Kuss bringt ihre entschlossene Abneigung ins Wanken …


    Fazit

    Diese Buch hat mir gut gefallen. Vor allem pegeen fand ich sympathisch und vor allem nicht auf dem Mund gefallen. Die Dialoge fand ich witzig mir hat auch Edward mit seinem Verhalten das sich gebessert hat zugesagt. Von mir gibt es eine klare weiterempfehlung 

  10. Cover des Buches Das Schaf-Komplott (ISBN: 9783426215593)
    Carine Bernard

    Das Schaf-Komplott

     (27)
    Aktuelle Rezension von: parden
    EIN MORD UND VIELE GESTOHLENE SCHAFE...

    In ihrem zweiten Fall reist die EU-Ermittlerin Molly Preston eigentlich ganz ohne Auftrag nach Yorkshire. Sie macht dort nämlich Urlaub - gemeinsam mit ihrem Freund Charles hat sie sich ein niedliches kleines Cottage gemietet und will es sich dort für eine entspannte Woche richtig gut gehen lassen. Leider konnte Charles dann aus beruflichen Gründen doch nicht mitkommen, aber davon will Molly sich keinesfalls den Urlaub verderben lassen!

    Gleich am ersten Morgen entdeckt Molly bei  einem Spaziergang auf einer Schafweide jedoch einen Toten, der sich auch noch als der Vermieter ihres Cottages entpuppt. Ein natürlicher Tod? Oder steckt doch mehr dahinter, als es auf den ersten Blick scheint? Und die ominösen Schafsdiebstähle, unter der die Gegend seit Monaten leidet, rücken auch zunehmend in den Fokus der versierten EU-Ermittlerin. Die Polizei jedenfalls tappt diesbezüglich nach wie vor im Dunkeln, und die betroffenen Bauern werden immer wütender...

    Die Perspektive der Erzählung liegt ausschließlich bei Molly Preston, die hier etwas weniger perfekt auftritt als noch im ersten Band. Beim Lösen von Rätseln benötigt sie die virtuelle Unterstützung durch ihren Freund, in der Küche entpuppt sie sich als absolute Niete und der Umgang mit der trauernden Witwe des Toten, den Molly entdeckt hat, fällt ihr ebenfalls sichtlich schwer. Aber sie hat einen Riecher für Dinge, die nicht in Ordnung sind, und so macht sie sich - Urlaub hin, Urlaub her - auf Spurensuche.

    Entstanden ist die Krimi-Reihe um Molly Preston aus Geschichten Carine Bernards rund um das Geocaching. Auch in diesem Fall spielt die Jagd nach den versteckten Schätzen eine Rolle - und tatsächlich verbirgt sich diesmal dort ein deutlicher Hinweis für Molly.

    Carine Bernard hat hier eine angenehme Mischung aus entspannten Urlaubsschilderungen in einer idyllischen Umgebung - einschließlich kleinem Urlaubsflirt - und anfangs recht halbherzigen, später jedoch deutlich spannenderen Ermittlungen geschaffen. Gerade was das Rätsel um die Todesursache des aufgefundenen Mannes anbelangt, drängte sich die Lösung meiner Meinung nach schon recht früh auf. Die Frage war nur, wie sich der Verdacht würde nachweisen lassen. Die Schafsdiebstähle waren schon ein anderes Kaliber, aber Kommissar Zufall spielte Molly dabei letztlich zuverlässig in die Hände.

    Das Buch lässt sich flüssig in einigen Stunden lesen und bietet auch Krimi-Anfängern eine erträglich spannende Unterhaltung. Vielleicht kann mich der nächste Band ja noch ein wenig mehr überzeugen...


    © Parden
  11. Cover des Buches Das Hotel im Moor (ISBN: 9783442470266)
    Deborah Crombie

    Das Hotel im Moor

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    ein beschaulicher, unblutiger Krimi mit einem sympathischen Ermittler. Bin auf weitere Fälle gespannt.

  12. Cover des Buches Die Schwestern aus der Steeple Street (ISBN: 9783404179701)
    Donna Douglas

    Die Schwestern aus der Steeple Street

     (14)
    Aktuelle Rezension von: MarySophie

    Handlung

    Yorkshire 1926

    Nachdem Agnes Sheridan ihre Ausbildung als Gemeindeschwester in der Steeple Street erfolgreich abgeschlossen hat, tritt sie nun ihre neue Aufgabe in der Gemeinde Bowden an. Doch schnell verfliegt ihr Enthusiasmus, die Dorbewohner vertrauen der alteingesessenen Heilerin und sind der jungen Frau und ihren Methoden abgeneigt. Agnes gibt nicht so schnell auf und hofft, sich nach und nach einen Stand in der Gemeinde zu erarbeiten. Kann sie das Vertrauen der Bevölkerung gewinnen?


    Meinung

    Beim Cover herrschen leichte und strahlende Farben vor, die ich irgendwie allesamt mit dem Frühling in Verbindung bringe. Sei es das auffallende Blau im oberen Teil oder das satte Grün in der unteren Hälfte, allein dadurch wird der Blick auf das Buch gelenkt. Im oberen Teil sind drei Damen, sowie ein Baby zu sehen, wobei ich nicht weiß, ob ich das so mag. Allgemein gefällt es mir nie, wenn die Personen auf einem Cover den Betrachter so offen anschauen. Und auch hier stört es mich ein klein wenig, obwohl ich auch sagen muss, dass ich es mag, dass man einen Blick auf die Uniformen der Krankenschwestern / Gemeindeschwestern erhascht. So weiß man, was ungefähr gemeint ist, wenn die Uniform beschrieben wird.

    In der unteren Hälfte sieht man eine weite und traumhafte Landschaft, sowie die Dächer von Häusern. Dadurch entsteht ein idyllisches und dörfliches Bild, was einladend wirkt und sehr angenehm zu betrachten ist. Insgesamt gibt es auf jeden Fall ein auffallendes und stimmiges Cover, welches ich nicht als perfekt, aber durchaus ansprechend emfinde.


    Mit ihrer Reihe rund um das Nightingale-Krankenhaus steht die Autorin schon lange Zeit auf meiner Wunschliste. Ich habe von ihren Büchern bisher nur positives gehört und auch die Inhaltsangabe ihrer neuen Reihe klang sehr vielversprechend. Und 2019 hatte ich den ersten Band davon gelesen und war davon sehr begeistert. Ich fand die Geschichte rund um die Steeple Street unterhaltsam und spannend, die Charaktere, aber auch die Schreibweise haben mir richtig gut gefallen. Und aus diesem Grund hatte ich mich damals schon sehr auf Fortsetzungen gefreut.

    Daher musste ich nicht lange überlegen, als mir gesagt wurde, dass ich Bücher aussuchen soll die ich mir zum Geburtstag wünsche. Dieser zweite Band stand ganz weit oben auf meiner Wunschliste und dementsprechend habe ich mich sehr gefreut, als ich ihn dann tatsächlich geschenkt bekommen habe. Eigentlich wollte ich das Buch noch im Jahr 2020 lesen, hat leider nicht so gepasst, daher bildet es nun meinen buchigen Start in das Jahr 2021 und ich finde, dass ich damit eine sehr gute Wahl getroffen habe!


    Ich habe ein paar Seiten benötigt, um mich in der Geschichte zurechtzufinden und mir sind nur schwer Details über den ersten Band eingefallen. Dies kam erst im Lauf der Handlung, teilweise fast am Ende des Buches. Aber im Grunde hat mich dies nicht gestört. Klar ist es besser, wenn man das Vorwissen aus dem ersten Band hat, jedoch ist es nicht entscheidend und wenn man mag, kann man sich auch ohne diese Informationen in der Handlung zurechtfinden. Je mehr ich also gelesen habe, desto mehr Details sind mir wieder eingefallen und schnell habe ich mich wieder ohne Probleme in der Geschichte zurechtgefunden.

    Was mir von der ersten Seite an wirklich richtig gut gefallen hat war die Schreibweise. Sie gibt auf die Protagonisten, das Setting und die allgemeine Situation ein lebendiges Bild, lässt sich gut und flüssig lesen und befindet sich auf einem sehr angenehmen Niveau. Für meinen Geschmack wurde die Sprache weder zu einfach, noch zu anspruchsvoll gehalten und dies lädt dazu ein, dass ich so leicht und ohne Probleme mit dem Lesen vorangekommen bin.


    Der Erzähler nimmt verschiedene Positionen ein, hauptsächlich folgt man Agnes auf ihren Wegen und ich finde, zu ihrem Charakter konnte ich die beste Bindung aufbauen. Man lernt nicht nur, was sie tagtäglich für Aufgaben übernimmt und mit was für Sorgen sie sich herumplagt, sondern auch über ihre Beziehungen zu den anderen Bewohnern und ihre Gedanken. Agnes ist eindeutig die Hauptfigur und steht im Mittelpunkt, die anderen Figuren nehmen untergeordnetere Rollen ein.

    Ich hoffe, dass ich mich nicht täusche, aber ich glaube, dass es noch drei weitere Perspektiven gibt, anhand derer man einen Einblick in das Leben verschiedener Bewohner erhält. Diese haben unterschiedliche Rollen inne, haben eigene Ziele und Vorhaben und geben einen anderen Blick auf Agnes frei. Man lernt sie, aber auch die Gemeinde Bowden auf verschiedene Weisen kennen und kann sich so einen umfassenden Eindruck verschaffen. Zudem gestaltet sich die Geschichte dadurch immer als abwechslungsreich, an keiner einzigen Stelle tauchten Längen auf und es wurden auch nie langweilig. Immer wieder gab es Aspekte, die eine interessante und spannende Handlung versprochen haben, was mir sehr gut gefallen hat.


    Ein wenig schade finde ich, dass die Krankenpflege und die medizinische Situation diesmal mehr hinten angestellt wurde. Ich habe das Gefühl, dass dies im ersten Band mehr Platz eingenommen hat und man in dieser Hinsicht ausreichend informiert wurde. Diesmal gibt es auch noch ein paar Momente, bei denen man Agnes auf ihren Wegen begleitet, aber sie tauchen deutlich seltener auf und werden teils nur oberflächlich angekratzt. Im Grunde hat mich das nicht so arg gestört, trotzdem gestaltete sich die Geschichte für meinen Geschmack sehr ansprechend, vielleicht würde ich mir aber für den nächsten Band wünschen, dass das Privatleben und die medizinische Versorgung wieder eine ähnlich große Rolle einnehmen.


    Nicht nur anhand einiger Aspekte der Krankenpflege, sondern auch durch die Lebensweisen und Häuser der Bewohner und ihrer Arbeit unter Tage werden allerhand historische Informationen und Fakten erwähnt. Auf diese Weise kann man sich ein gutes Bild der Zeit machen und ein wenig nachvollziehen, mit was für Problemen und Sorgen die Bevölkerung zur Handlungszeit 1926 zu kämpfen hatte. In diesem Punkt wurde ich überrascht, wie viele Details Erwähnung finden, mit einer solchen Fülle an Informationen hatte ich tatsächlich nicht gerechnet, was die Wirkung dessen natürlich noch stärker hat wirken lassen.


    Als Setting dient fast ausschließlich die Gemeinde Bowden, nur kurz werden Ausflüge in andere Gegenden gemacht. Auch die titelgebende Steeple Street wird kurz besucht, hier haben mich viele kleine Details direkt wieder an den ersten Band der Reihe erinnert und die Stimmung dessen war direkt wieder vorhanden. Mir hat es gut gefallen, dass wenige Seiten dort stattfinden und man auf diese Weise auch einige bekannte Figuren wiedersieht.

    Ich bin auch mit der Darstellung des restlichen Settings sehr zufrieden. Die Beschreibungen geben ein solides Bild von den Häusern, der ganzen Gegend, lassen gleichzeitig Raum, um die eigene Fantasie einzusetzen. Viele Örtlichkeiten konnte ich mir gut vorstellen und einige Orte hatten wunderbar bildhafte Beschreibungen erhalten, die dann auch jeweils eigene Stimmungen ausgestrahlt haben. Dadurch wirkten sie besonders eindrucksvoll und das Zusammenspiel von den Handlungsorten und den Personen wirkte hier besonders stark.


    Nur wenige bekannte Gesichter aus dem ersten Band treten diesmal auf. Fast alle Figuren kommen neu hinzu und man lernt sie zeitgleich mit Agnes kennen. Dabei haben die Personen vollkommen unterschiedliche Ambitionen und gehören teilweise verschiedenen gesellschaftlichen Schichten an. Hier treffen eindeutig Welten zusammen, die oft nicht einer Meinung sind und da ist es natürlich klar, dass Konfliktpotenzial vorhanden ist.

    Ich mochte viele der Protagonisten recht gern, sie hatten einzigartige Wesen und ein so besonderes Auftreten, dass sie richtige Typen sind, die unvergleichbar auftreten. Man merkt bei vielen, dass sie im ersten Moment wie ein komisches Völkchen wirken, je besser man die Personen allerdings kennenlernt, desto mehr öffnen sie sich nicht nur Agnes, sondern auch dem Leser. Dadurch werden die Figuren mit der Zeit immer sympathischer und es hat Spaß gemacht, sie kennenzulernen und zu begleiten.

    Vielleicht wäre ein Personenverzeichnis noch ganz nett gewesen, einige Figuren haben doch recht ähnliche Nachnamen oder anfangs habe ich öfter mal überlegen müssen, welche Person welche Rolle unter Tage einnimmt. Dafür hätte mir ein Verzeichnis der handelnden Protagonisten gefallen, allerdings habe ich mich auch so mit der Zeit gut zurechtfinden können und werde es nicht negativ in die Bewertung einfließen lassen.


    Fazit

    Als ich das Buch beendet hatte, stand für mich direkt fest, dass ich dem Buch gern eine volle Fünf-Sterne Bewertung geben möchte. Es hat für meinen Geschmack alles gepasst und ich war sehr zufrieden damit, wie sich die Dinge entwickelt haben. Danach erst hatte ich nachgeschaut, was ich dem ersten Band für eine Bewertung gegeben hatte und gesehen, dass ich hier „nur“ 4,5 Sterne vergeben habe. Und irgendwie hat es mich gefreut zu sehen, dass eine Entwicklung sichtbar ist und die Kriterien meinerseits nicht mehr vorhanden sind.

    Ich hatte wirklich viel Freude beim Lesen des Romans, wurde gut unterhalten und werde jetzt sehr aufmerksam schauen, wann den die Fortsetzung erscheinen wird. Schließlich endet die Geschichte mit einem kleinen Cliffhanger und ich habe noch allerhand Fragen zum Fortgang dieser!

  13. Cover des Buches Miss Otis verpasst den Lunch: (Schwarztee, Scones & eine Leiche-Reihe) - Cosy Crime & Romance/Kriminalroman (ISBN: B08T17DW46)
    Ada K. Holmes

    Miss Otis verpasst den Lunch: (Schwarztee, Scones & eine Leiche-Reihe) - Cosy Crime & Romance/Kriminalroman

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Maya83

    Yorkshire, 1932: Myrna Scones zieht es nach dem Tod ihres Mannes zurück in ihre alte Heimat – wo sie nach dieser Wendung in ihrem Leben nach einer neuen Aufgabe sucht. Dort angekommen ist jedoch nichts so, wie sie es erwartet hat – das Kleinstadtleben erscheint ihr rückschrittlich und auch das erworbene Haus entpuppt sich als Kauf-Irrtum. Statt erhoffter Ruhe wird sie bald mit den Vermutungen von Pearl Otis konfrontiert, deren Neffe Julian tot aufgefunden wurde. War es etwa Mord? Da ereilt sie auch noch die Nachricht über die Rückkehr ihrer Jugendliebe Horatio Dodd – ohne dessen Frau.. 

    Ein charmanter Cosy-Crime, mit typisch britisch-trockenem Humor, gut gezeichneten Charakteren und heiteren Wortgefechten. Die Geschichte ist eine ausgewogene Mischung aus Krimi und Liebesgeschichte, spannend und zum Miträtseln, aber auch durch das Hin & Her von Myrna und Horatio geprägt. Die Auflösung des Falls kam für mich überraschend, sodass es bis zum Schluss spannend blieb!
    Gute Unterhaltung für kurzweilige Lesestunden!

     

  14. Cover des Buches Im Land der sieben Schwestern (ISBN: 9783442379880)
    Patricia Mennen

    Im Land der sieben Schwestern

     (12)
    Aktuelle Rezension von: silkedb
    Ich lese sehr gerne historische Romane die in fernen Ländern spielen und als Ausgangspunkt das viktorianische England haben. "Im Land der sieben Schwestern" von Autorin Patricia Mennen entführt seine Leser nach Indien und Assam zur Kolonialzeit. Zwar hatte ich zuvor schon Bücher gelesen, die zu dieser Zeit in Indien spielen, jedoch noch keines, das sich mit Assam und den unterschiedlichen Religionen in den nördlichen Regionen und im Himalaya beschäftigt. Ich fand die Informationen daher sehr interessant und besonders das Schlusswort der Autorin hat mir noch einiges genauer erklärt. Gut gefallen hat mir auch, dass es eine Karte im Buchdeckel gab, so dass leicht eine örtliche Orientierung möglich war. Erzählt wird hier rund um die Familie von Amber, deren Vater eine große Spinnerei betreibt und deren Bruder das Geschäft übernehmen soll. Erzählende Nebenfiguren sind auch Malcolm, ein Angestellter der später als Ingenieur tätig ist und seine Schwester Lexie, die als Dienstmädchen für die Familie gearbeitet hat. Amber hat mir als Hauptfigur sehr gut gefallen. Sie ist ein offener und freidenkender Mensch, ist aber auch in ihrer Zeit verankert und wirkt nicht einfach nur wie ein modernes Mädchen das man in einen historischen Roman verfrachtet hat. Ich habe ihre Geschichte sehr gerne verfolgt und würde mich auch freuen, wenn sie in den geplanten Fortsetzungen im Mittelpunkt steht. Auch die Nebenfiguren haben mir gefallen, aber ich hatte zeitweise den Eindruck, dass die Autorin mit Malcolm und Lexie zu viele Aspekte gleichzeitig in der Handlung unterbringen wollte. Solange sich die beiden in England befanden, fand ich ihre Geschichte authentisch, doch mit der Integrierung in den Handlungsstrang in Indien wurde mir das ein wenig zu konstruiert.
    Insgesamt gesehen ist "Im Land der sieben Schwestern" für mich ein richtiger historischer Roman und nicht nur ein Liebesroman vor historischer Kulisse. Ich kann das Buch daher an alle Leser empfehlen die gerne mehr über diese Region Asiens und eine interessante weibliche Hauptfigur erfahren wollen.
  15. Cover des Buches Nikotin (ISBN: 9783596511976)
    Agatha Christie

    Nikotin

     (75)
    Aktuelle Rezension von: BirteHi

    Der Original Titel des Buches: "Mord in drei Akten" passt wie ich finde viel Besser zu dem Buch, da es ziemlich genau den Aufbau des Buches beschreibt. Das Nikotin spielt als Gift für die im Buch verübten Morde zwar eine Rolle, jedoch eben nur eine Nebenrolle. Ebenso wie der gute Poirot. Die Hauptermittler sind Lady "Egg" sowie ihr Schwarm der Schauspieler Sir Cartwright und sein alter Freund Mr. Satterwaite. Wobei die Dnamik zwischen Satterwaite und Cartwright ein wenig an die zwischen Poirot und Hastings erinnert, jedoch nur leicht. Denn Satterwaite bestitzt eine ähnlich gute Beobachtungsgabe wie Poirot, dennoch gelingt es ihm nich den Täter zu entlarfen. Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Vor allem weil ich wie so oft bis zum Schluss die falsche Person in verdacht hatte.

  16. Cover des Buches Bluternte (ISBN: 9783442478590)
    Sharon Bolton

    Bluternte

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Tulpen

    Die Geschichte spielt in einem fiktiven englischen Dorf, in dem Traditionen groß geschrieben werden und man es als Zugezogener nicht immer leicht hat. Das erfahren sowohl der neue Vikar als auch die Familie Fletcher, die ein Haus direkt neben der Kirche und dem Friedhof bezieht. Merkwürdige Geräusche in der Kirche, üble Streiche und ein Mädchen, das auf dem Friedhof herumschleicht - schnell wird klar: hier stimmt etwas nicht. Als bekannt wird, dass bereits mehrere Kinder in der Gegend verunglückt oder verschwunden sind, fürchten die Fletchers auch um ihre Kinder. Dann taucht ein Grab mit mehreren Kinderleichen auf...

    Dieser Krimi hat auf jeden Fall seine Stärken. Die Atmosphäre ist sehr schön gruselig, nicht zuletzt, weil die Geschichte vorwiegend im Herbst spielt und die teilweise schauerlichen Rituale zum Erntedank und zur Guy-Fawkes-Nacht voll zur Geltung kommen. Die Handlung ist gut durchdacht, stimmig und in dieser Form nicht vorhersehbar. Und dennoch... Alles in allem wirkt der Krimi für mich etwas unausgegoren. Trotz der Länge bleiben mir viele Personen zu oberflächlich und deshalb packt mich ihr Schicksal nicht so richtig. Außerdem gibt es einige logische Schwächen und Merkwürdigkeiten, zum Beispiel das ständige Auftauchen von Gillian zur falschen Zeit.

  17. Cover des Buches Sturmhöhe (ISBN: 9783328108597)
    Emily Brontë

    Sturmhöhe

     (1.883)
    Aktuelle Rezension von: LIl568

     Alles top 

  18. Cover des Buches Wuthering Heights (The Penguin English Library) (ISBN: 9780141974255)
    Emily Brontë

    Wuthering Heights (The Penguin English Library)

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee
    Wuthering Heights, the only novel by Emily Brontë
    seems to be a classic that divides readers into haters or lovers of the love-hate relationship of Cathy Earnshaw and the mysterious Heathcliff.

    A few years ago, I read Jane Eyre by Emily's sister Charlotte Brontë
    and I instantly loved this romance story. Soon after, I listened to the translated audiobook of Wuthering Heights and expected something similar to Jane Eyre. However, this book was anything but. I was appalled by the selfish and spiteful characters and the gloominess and deaths all around.

    Now I gave Wuthering Heights another try and I knew I had to change my expectations and my perspective. Wuthering Heights is a story about love and passion that turns into obsession and hate, a story about revenge, hate and death. Under this aspect, I came to love Wuthering Heights.

    I could also appreciate the characters much more. It's okay to dislike them. They're not good examples of virtue and propriety. I really liked the independence and fierceness of Catherine, which was new to a Victorian audience.
    The whole plot must have offended the Victorian society I think. There are also supernatural elements to the story, like ghosts or visions, which I loved.

    The gloomy and lonely landscape of Yorkshire and the remoteness of Wuthering Heights and Thrushcross Grange, the other setting, is palpable throughout the novel. I think it fits perfectly to read it in autumn.

    The writing style was smooth and likeable. Except for Joseph's horrible accent I could understand everything just fine.

    If you want to read Wuthering Heights, don't expect romance but the opposite and I hope you'll love it just like I did now.
  19. Cover des Buches Die fünf Tore 1 - Todeskreis (ISBN: 9783732003181)
    Anthony Horowitz

    Die fünf Tore 1 - Todeskreis

     (198)
    Aktuelle Rezension von: Nokbew

    Ich bin wirklich nicht der Fantasy Fan. Aber diese Buchreihe von fünf dicken Romanen, um fünf Jugendliche die letzten Endes mit ihren übersinnlichen Fähigkeiten die Welt retten (müssen), hat es mir angetan. Wundervolle und bildhafte Sprache (Kompliment an die Übersetzer!), toller Plot, Spannung bis zum finalen-genialen Ende!


    Danke sehr, Sir Horrowitz!

  20. Cover des Buches Die Märchen von Beedle dem Barden (farbig illustrierte Schmuckausgabe) (ISBN: 9783551557100)
    Joanne K. Rowling

    Die Märchen von Beedle dem Barden (farbig illustrierte Schmuckausgabe)

     (1.961)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Die Geschichten von Beedle dem Barden sind vom Namen her von aus den Harry Potter Büchern bekannt und es macht Spaß alle die kurzweiligen Geschichten zu lesen - wieder einmal ein typisches Rowling - Buch aber doch irgendwie ganz anders. 

  21. Cover des Buches 1974 (ISBN: 9783453675087)
    David Peace

    1974

     (80)
    Aktuelle Rezension von: TheSilencer
    Es gibt so Bücher, die werden im Netz als Kunst und Innovation gefeiert. Man liest sie und bleibt leicht irritiert zurück. Weil man weder die Kunst noch die Innovation entdeckt hat.

    Und verzichtet verschämt auf eine ehrliche Beurteilung.

    "1974" tue ich diesen Gefallen nicht.

    Der Schreibstil ist wirr, die Handlung mit Charakteren und deren Pseudonymen überfrachtet. Wehe, man läßt das Buch einen Tag liegen. Zumindest mein beschränkter Intellekt kam dann nicht mehr mit.

    Sorry, mich hat das Buch auf Strecke gelangweilt, weil ich einiges nicht kapiert habe, obwohl es bis ins letzte Drittel durchaus seinen Charme hatte. Aber ab da bin ich raus.

    Braucht niemand. Zumindest die Doofen wie ich nicht.
  22. Cover des Buches Sturm über Beauregard Abbey (ISBN: 9783499256875)
    Elizabeth Edmondson

    Sturm über Beauregard Abbey

     (26)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP

    In den alten Gemäuern eines schottischen Internats wird ein über 500 Jahre altes Buch entdeckt. Zuleika Rathbone ist Sprachwissenschaftlerin und findet darin ein interessantes Studienobjekt. Während Bauarbeiten wird auch noch eine Geige gefunden. Plötzlich geschehen merkwürdige Dinge. Was haben eine Geige und ein altes Lehrbuch für schwarze Magie damit zu tun?

    Das Buchcover lässt eine typische Geschichte um ein Familiengeheimnis oder ähnlichem erwarten. Doch dem ist nicht so, was die Geschichte jedoch nicht weniger interessant erscheinen lässt.

    Leider sind weder die Figuren noch das seltsame Geschehen gut ausgearbeitet. Meist wird das Geschehen nur angerissen, teilweise nur in den Nebensätzen erwähnt. Hier wäre mehr nötig gewesen, um eine leichte Gänsehaut – bei mir – zu erzeugen. Die Hauptfiguren sind einigermaßen ausgearbeitet, lassen jedoch oft an Tiefe vermissen. Die Geschichte liest sich dagegen gut und flüssig.

    „Sturm über Beauregard Abbey“ bietet eine schöne Alternative zu den Romanen, welche sonst hinter solchen Covern zu finden sind. Die Geschichte hat durchaus Potenzial, welches leider nicht vollständig genutzt wurde. Insgesamt ist es ein Roman, der für einige gute Lesestunden sorgt.

  23. Cover des Buches Frost & Payne - Die mechanischen Kinder 1: Die Jagd beginnt (ISBN: 9783958342415)
    Luzia Pfyl

    Frost & Payne - Die mechanischen Kinder 1: Die Jagd beginnt

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Steampunk ist ein Genre, das ich bisher noch nicht in größerem Umfang gelesen habe. Gerade Luzia Pfyl ist was dieses Genre anbelangt jedoch ein guter Gratmesser, denn sie ermöglicht es auch jenen, die bisher keinen Zugang zum Steampunk hatten damit auf Anhieb warm zu werden. Das liegt auch daran, dass die beiden Hauptprotagonisten Frost und Payn unterschiedlicher nicht sein könnten.

    Frost, vormals von Madame Yueh als Kind von der Straße aufgelesen, will sich von den Dragons unabhängig machen und gründet ihre eigene Detektei. Problem ist jedoch, dass der Laden nicht recht in Schwung kommt und Madame Yueh scheint dieser Umstand keineswegs verborgen zu bleiben, denn sie bietet Frost ein lukratives Geschäft an. Bedrängt von der finanziellen Lage steigt Frost darauf ein, obwohl sie bei weitem kein gutes Gefühl hat, was sich schon sehr bald bewahrheitet. Hinzu kommt, das just in dem Moment Cecilia Payn vor ihrer Tür steht und nach ihrem verschwundenen Mann sucht. Kein Problem für Frost, immerhin sind es Einnahmen die sie dringend braucht. Allerdings hätte sie nicht damit gerechnet, was ihr dann wiederfährt als sie auf Herrn Payn trifft.




    Die Autorin schafft es hier geschickt zwei unabhängige Geschichten miteinander zu verbinden und somit zu einem großen Ganzen zu verweben. Die flotten Sprüche und die rasche Handlung lassen diesen ersten Band locker an einem Tag durchlesen. Zudem erfährt man die ersten Infos zu den beiden Hauptfiguren. Wobei ich sagen muss gegenwärtig ist Payn da mein Favorit.


    Der Anteil an Steampunk kommt aktuell noch nicht so ganz durch, wobei ich vermute, dass sich dies im 2. Band sicherlich ändern wird. Einen gewissen Ausblick darauf bietet gerade das letzte Kapitel mit seinem Schluss.


    Fazit: Ein rascher Steampunkroman, der sich gut weglesen lässt und den Leser, der neu in dieses Genre einsteigt nicht sofort mit zu viel gängigen Genreworten überhäuft. Dabei kommen die Figuren flott rüber und lassen so schon auf einigen Witz in den kommenden Büchern hoffen.

  24. Cover des Buches Besessen (ISBN: 9783458357582)
    Antonia S. Byatt

    Besessen

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Jittery

    Wer dieses Buch lesen möchte, muss sich auf zwei Geschichten einlassen - ein Teil ist die romantische aber tragische Geschichte zweier Dichter im viktorianischen Zeitalter - der andere spielt in der 80er Jahren zwischen zwei Dozenten an englischen Univeritäten. Die Briefe, Tagebucheinträge und Gedichte können manchmal ermüden. Aber ich ziehe den Hut vor der Autorin, die das alles geschrieben hat und das authentisch und bezaubernd. 

    Der britische Humor darf natürlich nicht fehlen! 

    Wirklich zu empfehlen.

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