Bücher mit dem Tag "yorkshire"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "yorkshire" gekennzeichnet haben.

137 Bücher

  1. Cover des Buches Die Betrogene (ISBN: 9783734100857)
    Charlotte Link

    Die Betrogene

     (513)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Normalerweise lese ich die Bücher von Charlotte Link sehr gerne. Mir gefällt ihr Stil und auch ihre Fantasie, die stets realistisch bleibt. 

    Bei diesem Werk häufen sich leider die Wiederholungen. Informationen werden widergekäut, ohne dass dies nötig wäre. Zudem ist leider vieles in dem Buch im Nachhinein für die eigentliche Handlung völlig irrelevant. 

    Gefallen hat mir, dass es - wieder! - sehr spannend und flüssig geschrieben ist. 


  2. Cover des Buches Sturmhöhe (ISBN: 9783423143554)
    Emily Brontë

    Sturmhöhe

     (1.827)
    Aktuelle Rezension von: Maus86

    Erzählt wird die Geschichte von Catherine und dem Findelkind Heathcliff, die unzertrennlich sind, bis Catherine den Heiratsantrag eines anderen annimmt. Heathcliff fühlt sich vom Leben allgemein und von bestimmten Menschen im speziellen betrogen und schmiedet einen Racheplan, der fürchterliche Folgen für seine und auch für die nachfolgende Generation auf Wuthering Heights hat.

    Es handelt sich hier um das Werk von einer der drei berühmten Bronte-Schwestern, Emily Bronte, die selber ein sehr bewegtes Leben führten. Das Buch musste seinerzeit unter männlichem Pseudonym veröffentlicht werden, um Chancen auf Leserschaft und Erfolg zu haben. Heute zählt das Werk aller drei Schwestern zu den bekanntesten Klassikern der Weltliteratur. Sturmhöhe wurde mehrfach verfilmt und findet auch heute viele angetane Fans.

    Es ist ein rebellisches Buch, dass es der Leserin so unbequem wie nur möglich macht. Die meisten Figuren tun alles dafür, möglichst wenig Symphatiepunkte bei der Leserschaft zu sammeln. Die Boshaftigkeit eines Heathcliff sucht in der Literatur seinesgleichen. Zum Teil gibt es durchaus Ambivalenzen in den Charakteren, auch in deren Bosheit, so dass dem Buch nicht wirklich fehlende Tiefe der Figuren vorgeworfen werden kann. Leider werden sehr spannende Figuren wie Isabell, die einen schier übermenschlichen Überlebenswillen in ihrer Rolle an den Tag legt, oder Hareton, der erst zum Schluss gebührend Aufmerksamkeit bekommt, im Plot mit wenig Aufmerksamkeit bedacht.

    Insgesamt hat mich "Sturmhöhe" sehr gut unterhalten und gerade im letzten Drittel mit hohem Spannungsgrad gefesselt.

  3. Cover des Buches Das Haus der Schwestern (ISBN: 9783442375349)
    Charlotte Link

    Das Haus der Schwestern

     (802)
    Aktuelle Rezension von: PeytonS

    Die Geschichte in der Gegenwart sowie die Geschichte rund um Frances Gray gefallen mir beide. Die Geschichten sind sehr spannend beschrieben. Die Recherchen scheinen schlüssig zu sein und ich fand es sehr interessant von der Zeit damals zu lesen. 

    Bis zum Ende bleibt es sehr spannend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. 

    Es gibt 1 Stern Abzug für sehr lange Kapitel und dafür, dass das Ende zu in die Länge gezogen wird. Außerdem bleibt eine Sache offen, was ich sehr schade finde. 

  4. Cover des Buches Die dreizehnte Geschichte (ISBN: 9783453405493)
    Diane Setterfield

    Die dreizehnte Geschichte

     (292)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    Margaret Lea lebt ein eher zurückgezogenes Leben. Die junge Frau betreibt gemeinsam mit ihrem Vater ein Antiquariat, liebt Bücher - vor allem über tote Menschen - und schreibt gelegentlich Biografien. Als sie eines Tages einen Brief der Bestseller-Autorin Vida Winter erhält, ist sie daher zunächst verunsichert: Warum soll gerade sie eine Biografie über die sagenumwobene Autorin schreiben? Doch dann packt sie die Neugierde und sie macht sich auf zu dem geheimnisvollen Anwesen von Vida Winter in den Mooren Englands...


    Ihr liebt Geschichten über Bücher, könnt euch in düsteren Familiendramen verlieren und habt einen Faible für atmosphärische Settings? Dann seid ihr hier genau richtig - denn "Die dreizehnte Geschichte" wartet mit allem davon auf! Diane Setterfields Roman, übersetzt von Anke Kreutzer, war für mich das perfekte Buch für dunkle Lesestunden im Herbst, er passt aber auch ganz wunderbar in den Winter.


    Die Autorin hat es geschafft, mich mit ihrer langsamen und düsteren Erzählweise absolut in ihren Bann zu schlagen. Es gibt sozusagen eine Geschichte in der Geschichte, denn Vida Winter erzählt Margaret Lea zum ersten Mal von ihrer Vergangenheit auf dem Familiensitz der Angelfields, von der Zwillingsschwester Emmeline und den anderen Bewohner*innen des Anwesens. Dieser Erzählstrang war teilweise so spannend, dass ich das Buch nur sehr, sehr wiederwillig aus der Hand legen konnte. Aber auch Margarets Leben und Handeln steckt voller Wendungen und schauriger Ereignisse.


    Besonders gut haben mir hier zwei Dinge gefallen. Einerseits waren die verschiedenen Settings wirklich klasse: Ein Antiquariat, ein herrschaftlicher Familiensitz, ein verwunschener Garten, hauseigene Bibliotheken, eine Kapelle - da ging mir als Liebhaberin von Schauerromanen wirklich das Herz auf. Zum Anderen habe ich es auch so sehr gemocht, dass im Buch so viele Anspielungen auf Klassiker gemacht wurden. Ich habe jetzt riesige Lust, beispielsweise "Jane Eyre" zu lesen - besser kann es nicht laufen.


    "Die dreizehnte Geschichte" ist geheimnisvoll, gespenstisch, stimmungsvoll und vor allem: lesenswert! Leider gibt es das Buch im Handel wohl nicht mehr zu kaufen (schändlich!), gebraucht ist es aber für wenig Geld fast auf allen gängigen Portalen zu erstehen. Lasst euch diesen besonderen Roman von Diane Setterfield auf keinen Fall entgehen!

  5. Cover des Buches Bell und Harry (ISBN: 9783446261990)
    Jane Gardam

    Bell und Harry

     (103)
    Aktuelle Rezension von: renee

    Auch dieses Buch enttäuscht mich wieder etwas. Jane Gardam kann wirklich gut schreiben, doch thematisch trifft sie mich hier absolut nicht. Gut geschrieben ist "Bell und Harry" natürlich. Aber thematisch überzeugt mich "Bell und Harry" überhaupt nicht. Dieses Buch ist eine nett zu lesende Geschichte über die Freundschaft von Bell und Harry und die Liebe zur Heimat, die Liebe zum Landleben, zum Hohlen Land in Yorkshire. Das Dorfleben wird ausgiebig beschrieben, die schrulligen Dorfbewohner perfekt gezeichnet und natürlich wird die englische Landschaft beschrieben, diese besonders hingebungsvoll. Man merkt, dass Jane Gardam eben ihre Heimat liebt. Ebenso wird ein Blick auf die Geschichte Englands geworfen. Ursache und Wirkung eben. Und ebenso werden die gestressten Städter beschrieben, die auf dem Land Zuflucht und Erholung vom Stadtleben suchen. Aber "Bell und Harry" ist auch eine etwas angestaubte und auch langatmige Geschichte.

    Die Batemans, Londoner, suchen auf dem Land Zuflucht und Erholung und mieten ein Haus von den Teesdales. So kommen Harry Bateman und Bell Teesdale in jungen Jahren zusammen, freunden sich an und diese Freundschaft hält ein Leben lang.

    Und auch von diesem Buch werde ich in der Zukunft sicher nicht mehr so viel wissen. Denn so einprägend ist die Geschichte sicher nicht. Locker und fluffig zu lesen ist dieses Buch trotzdem. 

    Wenn ich meine bisher von Jane Gardam gelesene Bücher einstufen sollte, so ist "Robinsons Tochter" mit Abstand auf dem ersten Platz, "Weit weg von Verona" bekommt den zweiten Platz und "Bell und Harry" landet auf dem dritten Platz. Schade!

  6. Cover des Buches Frost & Payne - Die mechanischen Kinder 1: Die Jagd beginnt (ISBN: 9783958342415)
    Luzia Pfyl

    Frost & Payne - Die mechanischen Kinder 1: Die Jagd beginnt

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Steampunk ist ein Genre, das ich bisher noch nicht in größerem Umfang gelesen habe. Gerade Luzia Pfyl ist was dieses Genre anbelangt jedoch ein guter Gratmesser, denn sie ermöglicht es auch jenen, die bisher keinen Zugang zum Steampunk hatten damit auf Anhieb warm zu werden. Das liegt auch daran, dass die beiden Hauptprotagonisten Frost und Payn unterschiedlicher nicht sein könnten.

    Frost, vormals von Madame Yueh als Kind von der Straße aufgelesen, will sich von den Dragons unabhängig machen und gründet ihre eigene Detektei. Problem ist jedoch, dass der Laden nicht recht in Schwung kommt und Madame Yueh scheint dieser Umstand keineswegs verborgen zu bleiben, denn sie bietet Frost ein lukratives Geschäft an. Bedrängt von der finanziellen Lage steigt Frost darauf ein, obwohl sie bei weitem kein gutes Gefühl hat, was sich schon sehr bald bewahrheitet. Hinzu kommt, das just in dem Moment Cecilia Payn vor ihrer Tür steht und nach ihrem verschwundenen Mann sucht. Kein Problem für Frost, immerhin sind es Einnahmen die sie dringend braucht. Allerdings hätte sie nicht damit gerechnet, was ihr dann wiederfährt als sie auf Herrn Payn trifft.




    Die Autorin schafft es hier geschickt zwei unabhängige Geschichten miteinander zu verbinden und somit zu einem großen Ganzen zu verweben. Die flotten Sprüche und die rasche Handlung lassen diesen ersten Band locker an einem Tag durchlesen. Zudem erfährt man die ersten Infos zu den beiden Hauptfiguren. Wobei ich sagen muss gegenwärtig ist Payn da mein Favorit.


    Der Anteil an Steampunk kommt aktuell noch nicht so ganz durch, wobei ich vermute, dass sich dies im 2. Band sicherlich ändern wird. Einen gewissen Ausblick darauf bietet gerade das letzte Kapitel mit seinem Schluss.


    Fazit: Ein rascher Steampunkroman, der sich gut weglesen lässt und den Leser, der neu in dieses Genre einsteigt nicht sofort mit zu viel gängigen Genreworten überhäuft. Dabei kommen die Figuren flott rüber und lassen so schon auf einigen Witz in den kommenden Büchern hoffen.

  7. Cover des Buches Du sagst es (ISBN: 9783257069747)
    Connie Palmen

    Du sagst es

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Tausendléxi

    Am 27. Oktober 2021 wäre Sylvia Plath 89 Jahre alt geworden, doch sie hat es vorgezogen, im Jahre 1963 ihrem Leben ein Ende zu bereiten. Im Roman > Du sagst es < geht es um eines der berühmtesten Liebespaare der modernen Literatur, nämlich um Sylvia Plath und Ted Hughes.

    Connie Palmen erzählt diese fiktionale Geschichte aus der Sicht von Ted Hughes. Als Sylvia Plath nach vier Wochen ihres Romans > Die Glasglocke < den Kopf in den Gasofen steckte und verstarb, wurde sie zu einer Märtyrerin und Ted Hughes hingegen zum Verräter.

    >Ich war nie zuvor jemanden begegnet, bei dem Lieben und Hassen so nah beieinanderlagen, dass es fast keinen Unterschied gab, Sie wollte nichts lieber, als jemanden lieben, aber sie hasst es, wenn sie es tatsächlich tat. Sie wollte nichts lieber, als geliebt zu werden, aber sie hat jeden, der sie je geliebt hat, gnadenlos für diese Liebe bestraft.< – Seite 9

    Sylvia Plath hat schon ihren ersten Selbstmordversuch hinter sich, als sie Ted Hughes kennen und lieben lernt. Die junge Frau leidet an Depressionen und starken Stimmungsschwankungen. Zu Beginn ihrer Beziehung, ihrer Ehe, ist der Dreh und Angelpunkt das Schreiben, was beide leidenschaftlich bedienen. Die ersten kleineren Erfolge stellen sich ein. Gedichte werden veröffentlicht und entlohnt. Es entsteht ein Wetteifern und Sylvia baut immer mehr Druck auf. Sei es an Selbstzweifeln, Kinderwunsch oder Eifersucht. Ted ist vor seiner über die Maßen leidenschaftlichen Frau nicht gefeit. Selbst als sie gemeinsam zwei Kinder haben, kommt Sylvia nicht zur Ruhe. Denn ihre Ausbrüche werden immer verheerender. Ted flüchtet sich in eine Affäre. Das Paar trennt sich, doch selbst in dieser Phase gelingt es Sylvia allem noch etwas draufzusetzen. 

    Connie Palmen gibt in ihrem Roman Ted Hughes eine Stimme, aus seiner Sicht erzählt er über diese unheilvolle Liebe, die zahllosen Demütigungen, die er erlebte. Und bereitet so den Weg zu den Fragen:  Wieviel Verantwortung reicht für eine Beziehung? Wann darf es genug sein? Und wie viel muß eine Mensch aushalten, um dann sich selbst schützen zu dürfen. Diese tragische Verbindung wird durch den fesselnden und lyrischen Sprachstil zu einem sehr besonderen Roman mit dem Prädikat – wertvoll!

  8. Cover des Buches Die geheime Liebe der Charlotte Brontë (ISBN: 9783784433875)
    Jolien Janzing

    Die geheime Liebe der Charlotte Brontë

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm1973

    Das Leben als Pfarrerstochter ist Charlotte Brontë zu wenig. Sie möchte ihr Französisch in Brüssel verbessern. Im Pensionat von Claire Heger hofft sie alles zu erlernen, um eine Schule gründen zu können. Zusammen mit ihrer Schwester Emily wird sie 6 Monat auf dem Festland verbringen. Während Charlotte die Stadt erkundet, schottet sich Emily ab. Charlotte begleitet Constantin Heger auf seinen Touren in die Armutsviertel. Ihre Bewunderung weicht bald Liebe. Obwohl Constantin auch Gefühle für sie hegt, bleiben nichts als ihre Liebesbriefe. Charlotte reist schweren Herzens mit ihrer Schwester nach Hause.

     

    Am Anfang der Geschichte gibt es eine Erzählerin, die den Leser quasi in die Geschichte einführt. Anfangs ist sie ziemlich präsent und kommt ab Mitte des Buches  schliesslich nicht mehr Wort. Mich hat sie ziemlich genervt. Sie hat so einen naiven und überschäumenden Unterton eines kleinen Mädchens.

    Eines vorweg, wer eine Biografie von Charlotte Brontë erwartet, wird enttäuscht sein. Denn das Buch handelt nur von diesem Aufenthalt in Brüssel. Nicht einmal dies hat sie meiner Meinung nach befriedigend hinbekommen. Zweifelsfrei hat Jolien Janzing die damalige Zeit und dessen Geschehnisse treffend beschrieben. So gibt es zum Beispiel einen unnötigen Handelsstrang eines jungen Mädchens, das die Mutter zur Mätresse des Königs machen will. Klar, es begegnet Charlotte immer wieder. Ich vermute, dass die Autorin damit das damalige Weltbild skizzieren wollte. Doch dieser Handelsstrang nimmt viel zu viel Platz ein.

    Die Beschreibung der Gefühle der Liebenden Charlotte Brontë und Constantin Heger waren für mich der Lichtblick. Aber leider sind sie nur wenig vorhanden. Denn die Autorin will so vieles erzählen. Somit kommt der eigentliche Kernpunkt des Buches zu kurz.

    Wer aber wissen will, auf wessen Tatsachen das Buch „Jane Eyre“ beruht, ist mit diesem Buch sicher gut bedient.

  9. Cover des Buches Jonathan Strange & Mr. Norrell (ISBN: 9783827005229)
    Susanna Clarke

    Jonathan Strange & Mr. Norrell

     (196)
    Aktuelle Rezension von: Klausviedenz

    Ja, es ist sehr lang. Ja, es hat langatmige Passagen. Ja, am Anfang passiert lange herzlich wenig. Und trotzdem habe ich zu keinem Zeitpunkt bereut, dieses Buch in die Hand genommen zu haben, denn Susanna Clarke schlägt hier einen großen Bogen von alter englischer Literatur a la Dickens und Austen zur modernen Fantasy, unterlegt mit herrlicher Ironie. Das Ende ist etwas unbefriedigend dafür, dass die Konfrontation auf 1000 Seiten vorbereitet wurde, aber die poetische Schönheit des Schreibstils und die einzigartige Herangehensweise an das Thema lassen für mich keine niedrigere Wertung zu: intelligent, originell, absolut lesenswert.

  10. Cover des Buches Mord nach Strich und Faden (ISBN: 9783404176861)
    Frances Brody

    Mord nach Strich und Faden

     (46)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese

    Der Krimi "Mord nach Strich und Faden" von Frances Brody erscheint im Bastei Lübbe Verlag. 

    Kate Shackleton ist 31 Jahre alt und Kriegswitwe. Sie hat einen detektivischen Spürsinn und liebt Rätsel. Das mysteriöse Verschwinden des Vaters ihrer Bekannten lässt ihr keine Ruhe und sie beginnt in dem Dorf Bridgestead in Yorkshire mit ihren Nachforschungen. Dort leitete der Verschwundene eine Weberei. Die Dorfbewohner scheinen nicht sonderlich daran interessiert zu sein, diesen Fall aufzuklären. Kate merkt, dass hier etwas nicht stimmt. Aber sie scheint in ein Wespennest gestochen zu haben, denn irgend jemand hat nun Kate auf dem Schirm und geht scheinbar über Leichen.


    Dieser traditionelle Krimi spielt im England der Zwanziger Jahre in einem kleinen Dorf namens Bridgestead. In dieser Zeit liefen die englischen Webereien unter Hochbetrieb, es war eine der Haupteinnahmequellen des Landes. Sehr interessant finde ich die eingestreuten Informationen über die Verarbeitung und das Färben von Wolle. Aber auch die Kleidungsstile und die englische Lebensweise werden bildhaft genau geschildert.
    Kate sucht nach Tabita Braithwaites Vater, der seit über 6 Jahren vermisst wird, er verschwand nach einem missglückten Suizidversuch aus einer Klinik. Der ehemalige Polizist Mr. Sykes hilt Kate bei der Suche nach Joshua Braithwaite in Bridgestead. Merkwürdig ist auch, dass Tabitas Mutter scheinbar kein großes Interesse an dem Verbleib ihres Mannes hat. Steckt sie vielleicht dahinter?

    Es geschehen weitere Morde an Mitarbeitern der Weberei, Sykes übernimmt die Befragung an den Orten, die Kate als Frau damals noch nicht betreten durfte. 

    Vom Erzählstil her lässt sich der Krimi gut lesen, es geht aber häufig sehr ins Detail, was mich in einem Krimi eher stört. Die Charaktere sind sehr zahlreich und irgendwie leblos, sie bleiben mir nicht sonderlich in Erinnerung. Die Befragungen gehen ins Detail und sind sehr umfangreich, leider aber einfach nur nüchtern und sachlich und deshalb kam für mich auch kaum Spannung auf. Kate macht den Eindruck einer jungen Miss Marple, sie lässt sich nicht abwimmeln, beobachtet genau und stellt viele Fragen. Sehr sympathisch wurde sie mir allerdings nicht.

    Dieser Krimi sorgt mit seinem Zeitgeist für historische Atmosphäre und das Ambiente der Webereien macht einen interessanten Eindruck. Die Spurensuche ist zwar unterhaltsam, leider aber zu umfangreich und auch die Spannung blieb hinter meiner Erwartung zurück.  2,5 Sterne, die ich allerdings nicht aufrunden möchte.

     

  11. Cover des Buches Die Totenbändiger - Band 12: Newfield (ISBN: B08V1831KZ)
    Nadine Erdmann

    Die Totenbändiger - Band 12: Newfield

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Unsere Truppe von Totenbändigern macht sich auf den Weg nach Newfield, um sich einen Eindruck davon zu verschaffen und gegebenenfalls diejenigen, die wegwollen, die Chance geben, diesen Ort zu verlassen. Was werden sie da vorfinden? Werden in Newfield alle einer Gehirnwäsche unterzogen worden sein, wie befürchtet? Und kommen sie über die Kommune näher an die Sekte und diese gruseligen Rituale heran?

    Newfield klingt erstmal nach einem wunderschönen sicheren Ort für die Totenbändiger. Draußen in der Gesellschaft werden sie geächtet, diskriminiert und ausgeschlossen. Ein Ort wie Newfield ist verlockend, dem zu entkommen. Aber was verbirgt sich tatsächlich dahinter? Sie leben dort total abgeschottet von der Gesellschaft und niemand weiß so richtig, was da drinnen vorgeht. Die meisten Bewohner:innen wirken zufrieden und ich konnte gut nachvollziehen, warum sie dort leben und auch bleiben wollen. Aber irgendwas stimmt da nicht. Nichts, was von Carlton kommt, kann etwas Gutes sein und Jaz, Ella und die anderen stoßen auch auf ein paar Ungereimtheiten...

    Unsere Totenbändiger sehen sich in Newfield ein bisschen um und beweisen wieder einmal mehr, dass man nur sehr dreist sein muss, um seine Ziele zu erreichen :D Ich mag ihre offene und direkte Art. Einfach mit der Tür ins Haus ^^

    Evan kämpft derweil damit, das "schwächste" Mitglied des Teams zu sein. Er ist nicht mit nach Newfield gegangen und macht sich stattdessen gegen jeden Rat und jede Vernunft allein an das Abklappern der verlassenen Häuser. Er will es sich selbst und allen anderen beweisen. Er wär gern ein Totenbändiger und setzt auf Cam und seinen Zwilling.

    Der Schreibstil der Autorin und die einfühlsame Art, wie sie ihre Figuren interagieren lässt, das liebe ich so an ihren Büchern. Ich konnte wieder mitfühlen, mitfiebern und hatte bei den Dialogen immer wieder ein Grinsen im Gesicht.

    In diesem Teil spukt es kaum, aber es gibt viele neue Erkenntnisse und Entwicklungen zum Thema geminus obscurus. Unsere Held:innen sind nah dran. Jetzt müssen sie sich nur noch das Manifest besorgen. Carlton und seine Leute sollten sich warm anziehen, wenn er auch als Gegner nicht zu unterschätzen ist...

  12. Cover des Buches Das andere Kind (ISBN: 9783734107931)
    Charlotte Link

    Das andere Kind

     (730)
    Aktuelle Rezension von: Smarty

    "Das andere Kind" war mein erster Roman von Charlotte Link und wenn ich hier lese, dass dies nicht ihr Bester war, so freue ich mich riesig auf das was da noch kommt.

    Inhalt:

    Die frisch geschiedene Leslie fährt zur Verlobungsfeier ihrer Freundin Gwen nach Scarborough. Da Gwen sehr zurückgezogen lebt und schüchtern zu sein scheint, finden ihre Freunde und Bekannte es sehr unfassbar, dass sie sich doch noch einen Mann angeln konnte. Auf der Feier kommt es dann auch zu einem Eklat zwischen Leslies Oma Fiona und Gewns Verlobten Dave, welcher die Feier abrupt beendet. Jeder geht seiner Wege; Fionas Weg führt in den Tod. Erster Verdächtiger ist natürlich Dave, da Fiona diesem vorgeworfen hat, Gwen nicht zu lieben und sich durch die Heirat nur die Farm zu eigen machen möchte.

    Zuvor ist in Scarborough eine Studentin brutal ermordet worden. Auch hier steht Dave in Verdacht.

    Meinung:

    Mir hat das Buch gut gefallen. Ich mag es, wenn Geschichten auf zwei Zeitebenen erzählt werden. In den Briefen von Fiona an Chad erfahren wir viel über Fiona´s Jugend, wie sie von London aufs Land kam und wir lernen das andere Kind kennen. Somit dürfen wir neben einem Krimi auch in eine Familiengeschichte eintauchen. Langeweile kam dabei nie auf.

    Die meisten Charaktere waren mir unsympathisch. Am Anfang steht da natürlich Dave, der undurchsichtige Typ, der es mit Gwen doch nicht tatsächlich ernst meinen kann. Er betrügt Gwen schon bereits vor der Verlobung und durch die Verflechtungen zu beiden Morden, ist er natürlich der Hauptverdächtige Nr.1.

    Fiona handelt ihr ganzes Leben nur egozentrisch. Auch wenn sie für vieles in Brians Leben nichts kann, finde ich es absolut deplatziert ein geistig behindertes Kind "Niemand" zu nennen und keinerlei Empathie empfinden zu können. 

    Leslie benimmt sich ebenfalls egozentrisch und stößt alles und jedem vor den Kopf.

    Und Chad scheint alles egal zu sein…

    Schon fast komisch wirkt auf mich die Ermittlerin Valerie Almond, die beide Fälle betreut. Sie verfällt in totale Lethargie, stellt Zusammenhänge nur träge her und vergisst sogar die "normale" Vorgehensweise, die Kriminalbeamte bei Morden beachten sollten. Kein Wunder, dass sie bei der Aufklärung der Morde keine Rolle spielt. 

    Trotzdem komme ich zu dem Schluss, dass mir das Buch im Gesamten gut gefallen hat.

  13. Cover des Buches Die Märchen von Beedle dem Barden (farbig illustrierte Schmuckausgabe) (ISBN: 9783551557100)
    Joanne K. Rowling

    Die Märchen von Beedle dem Barden (farbig illustrierte Schmuckausgabe)

     (1.928)
    Aktuelle Rezension von: Buecherkopfkino

    Es sind so tolle Märchen und ich finde besonders toll, dass Dumbledores Notizen ebenfalls mit abgedruckt wurden. Dadurch werden die Märchen, die Generationen von Zauberern bekannt sind, in die heutige Zeit transportiert.


    Man wird auf den 110 Seiten wieder perfekt in die Welt von Harry Potter gezogen. Das hat mir sehr gut gefallen.


    5/5🦉 und eine absolute Empfehlung für alle Harry Potter Fans und wenn ihr es  tatsächlich geschafft haben solltet, bis jetzt die Harry Potter Reihe noch nicht gelesen zu haben, dann ist es ein wunderbarer Einstieg.

  14. Cover des Buches Der geheime Garten (ISBN: 9783649632337)
    Frances Hodgson Burnett

    Der geheime Garten

     (34)
    Aktuelle Rezension von: nina11

    Ein Klassiker, der sehr unterhaltsam und auch wirklich schön zu lesen ist.


    Spoiler!


    Die Geschichte beginnt sehr traurig und auch ziemlich plump. Die Protagonistin der Geschichte wirkt nahezu unberührt über den Verlust ihrer Mutter und der anderen Angestellten, lediglich ihr Zimmermädchen schien sie etwas zu interessieren. Dieses hat sie aber, das erfährt man im späteren Verlauf der Geschichte, geschlagen.. Sehr fragwürdige Handlung für ein Kind oder allgemein gesehen für jemanden, der behauptet er MÖGE den anderen eigentlich. Wahrscheinlich merkt man an solchen Stellen das hohe Alter des Buches, für "heutige" Kinder ist das vermutlich nichts.


    Ansonsten gefällt mir die Geschichte sehr. Ich habe sie bereits als Kind zum ersten Mal gehört und finde sie auch heute noch recht schön. Nicht mehr ganz dem Zeitalter entsprechend, aber doch so passend. Ein wenig widersprüchlich. Die Geschichte ist gefüllt mit Lehren, so wie man es früher von Film, Fernsehen, Büchern kennt. Ein schönes Ende hat das Buch auch.

  15. Cover des Buches Bluternte (ISBN: 9783442546763)
    Sharon Bolton

    Bluternte

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Tulpen

    Die Geschichte spielt in einem fiktiven englischen Dorf, in dem Traditionen groß geschrieben werden und man es als Zugezogener nicht immer leicht hat. Das erfahren sowohl der neue Vikar als auch die Familie Fletcher, die ein Haus direkt neben der Kirche und dem Friedhof bezieht. Merkwürdige Geräusche in der Kirche, üble Streiche und ein Mädchen, das auf dem Friedhof herumschleicht - schnell wird klar: hier stimmt etwas nicht. Als bekannt wird, dass bereits mehrere Kinder in der Gegend verunglückt oder verschwunden sind, fürchten die Fletchers auch um ihre Kinder. Dann taucht ein Grab mit mehreren Kinderleichen auf...

    Dieser Krimi hat auf jeden Fall seine Stärken. Die Atmosphäre ist sehr schön gruselig, nicht zuletzt, weil die Geschichte vorwiegend im Herbst spielt und die teilweise schauerlichen Rituale zum Erntedank und zur Guy-Fawkes-Nacht voll zur Geltung kommen. Die Handlung ist gut durchdacht, stimmig und in dieser Form nicht vorhersehbar. Und dennoch... Alles in allem wirkt der Krimi für mich etwas unausgegoren. Trotz der Länge bleiben mir viele Personen zu oberflächlich und deshalb packt mich ihr Schicksal nicht so richtig. Außerdem gibt es einige logische Schwächen und Merkwürdigkeiten, zum Beispiel das ständige Auftauchen von Gillian zur falschen Zeit.

  16. Cover des Buches Asche zu Asche (ISBN: 9783442480630)
    Elizabeth George

    Asche zu Asche

     (277)
    Aktuelle Rezension von: MartinaSchein

    Mehr noch als bei Denn keiner ist ohne Schuld hatte ich bei Asche zu Asche den Eindruck, dass es auf gut die Hälfte reduziert, besser geworden wäre.


    Sicher ist Olivia Whitelaw eine wichtige Zeugin. Doch wäre es nicht nötig gewesen, ihr halbes Leben, ihre spätere Krankheit sowie ihre Gedanken zu den Geschehnissen in epischer Breite zu erzählen. Ebenso hätte die Autorin nicht so intensiv auf das gesetzeswidrige Engagement ihres Freundes Chris Faraday für Tiere eingehen müssen. Speziell Olivias Gedankengänge haben sich für mich teilweise wie Kaugummi gezogen in die Länge gezogen.


    Jean Fleming und ihren Kinder wurden meiner Ansicht nach ebenfalls zu viel Aufmerksamkeit geschenkt. Hier wäre weniger auch mehr gewesen.


    Diese aufgeblähten Erzählstränge sind auch nicht mit englischem Lokalkollorit - das die Autorin sonst sehr plastisch darstellt - zu entschuldigen.


    Nicht nur einmal hatte ich den Eindruck, als ob Lynley und Havers in diesem Buch lediglich die Statisten waren.


    Als spannend habe ich dieses Buch nicht wirklich empfunden. Zahlreiche Kapitel haben mich eher an Familien- und Beziehungsdramen als an einen Kriminalroman erinnert. Lediglich Lynleys Engament, einen Unschuldigen zu retten, war wieder gut.
  17. Cover des Buches Denn keiner ist ohne Schuld (ISBN: 9783442479801)
    Elizabeth George

    Denn keiner ist ohne Schuld

     (289)
    Aktuelle Rezension von: tausendbuecher

    Wie ihr vielleicht schon gelesen habt, handelt es sich hier um den sechten Band der Inspector Lynley Reihe, jedoch kann man meiner Meinung nach die Teile auch ganz gut unabhängig von einander lesen. 

    Das Cover harmoniert meiner Meinung nach sehr gut mit dem Inhalt der Geschichte, denn der winterliche Flair und das Abgeschiedene des Ortes kommt meiner Meinung nach sehr gut rüber. Durch den rötlich gefärbten Himmel bekommt das ganze noch eine etwas düstere Seite, die zeigt, dass nicht alles schön ist.

    Elizabeth George Schreibstil ist in diesem Buch auch wieder sehr locker unf flüssig, allerding muss ich leider sagen, dass mich die Geschichte teilweise so sehr gelangweilt hat, dass ich das Buch zur Seite legen musste und zu einem anderen gegriffen haben. Es kam einfach nie wirklich Spannung auf, was ich von Elizabeth George sonst nicht kenne.

    Auch mit den Charakteren wurde ich nicht so richtig warm. St. James und seine Frau Deborah fangen an mit Lynley zu ermitteln, obwohl sie doch eigentlich Urlaub machen wollten und das alles wegen einem Pfarrer, dem Deborah einmal begegnet ist und der vor ein paar Monaten tot aufgefunden wurden ist. Anstatt also ihren Urlaub zu genießen, fangen sie an in einem Ort zu ermitteln, wo sie niemanden kennen. Deborah kämpft mit ihren Gefühlen und lässt dann auch noch fremdes Eigentum mitgehen. St. James weiß nicht so wirklich, wie er ihr helfen soll und stürtzt sich in die Ermittlungen mit Lynley.
    Lynley, der eigentlich mit seiner Freundin Helen nach Griechenland in den Urlaub fliegen wollte, kommt nach St. James Anruf sofort nach Lancashire und fängt an zu ermitteln. 
    Neben den vieren, gibt es noch die Dorfbewohner. Da hätten wir als erstes Mrs Spence, die verdächtigt wird, den Pfarrer vergiftet zu haben, und ihre Tochter Maggie. Deutlich wird von Anfang an, dass Mrs Spence ein Geheimnis hat, denn sie ist mit Maggie ständig umgezogen und das immer in sehr abgelegene Orte. Maggie, die endlich Freunde in Lancashire gefunden hat, konnte ihre Mutter diesmal überzeugen zu bleiben, denn Mrs Spence würde alles für ihre Tochter tun.

    "Eine Mutter würde alles tun, um ihr Kind zu behüten. Ich meine... Würde sie nicht alles tun, um das Leben, das sie zur Welt gebracht hat, zu schützen? Und glaubst du nicht, wenn du ehrlich bist, dass es genau darum bei diesem Mord geht?"

     Maggie, welche 13 Jahre alt ist, hat aber nichts besseres zu tun, als mit ihrem Freund Nick ins Bett zu gehen und am liebsten schwanger zu werden. Dies scheint eine Art Rache an ihrer Mutter zu sein, denn diese hat ihr nie verraten, wer ihr Vater ist und Maggies sehnlichster Wunsch ist es, ihren Vater kennenzulernen. Hier fällt einem ganz deutlich auf, dass ihr die Vater Rolle zu fehlen, die sie mal in Mr. Sage gefunden zu haben scheint. 
    Dann gäbe es da noch Polly, die auf den Dorfpolizisten Colin steht und bei Mr. Sage für Ordung gesorgt hat, als dieser noch lebte. Auch nach seinem Tod putzt sie das Haus. 
    Der Dorpolizist, der seine Frau nach langem Krebsleiden verloren hat, ermittelt in diesem Fall und tut ihn letztendlich als Unfall ab, was auch daran liegen könnte, dass er ein Verhältnis mit Mrs. Spence hat. 
    Nachdem dann St. James und Lynley anfangen zu ermitteln, nimmt er seine Ermittlungen selbstständig wieder auf und fängt an, wahllos Leute zu verdächtigen. Dabei hat er auch die beste Freundin seiner verstorbenen Frau im Auge. Aber nicht nur das, ohne wirkliche Beweise zu haben, versucht er Rache zu nehmen und handelt völlig blind. 

    Ich muss sagen, dass ich mir so oft echt ein Gähnen unterdrücken musste. Zwar wusste ich nicht, was wirklich geschehen ist, aber es wurde auch zu keiner Zeit wirklich spannend und immer wieder hat man die gleichen Verdächtigungen gelesen. Einzig allein das Ende konnte mich ein wenig überraschen und begeistern, allerdings hätte man meiner Meinung nach das Buch auch 200 Seiten vorher beenden können.

     

    Fazit

    Ein solider Krimi, der vielleicht ganz schön für zwischendurch ist, mich aber nicht überzeugen konnte. Fest steht, dass Elizabeth George schon deutlich bessere in dieser Reihe geschrieben hat. Von mir gibt es 3/5✨
  18. Cover des Buches Gott schütze dieses Haus (ISBN: 9783442478255)
    Elizabeth George

    Gott schütze dieses Haus

     (449)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt

    Jahrhunderte lag ein Dorf im englischen Yorkshire im Dornröschenschlaf – bis ein brutaler Mord die Idylle stört: Der Dorfpfarrer entdeckt die enthauptete Leiche seines treuen Schäfchens William Teys in einer Scheune. Und neben dem Toten kauert Roberta, seine leicht debile Tochter, und behauptet: „Ich war’s.“ Danach verstummt sie


    Die Geschichte hinter dem Mord ist sehr emotional. Es wird auch einiges erklärt was mit Barbara los ist. Die Geschichte ist gut geschrieben. 

  19. Cover des Buches Die wilde Rose (Historisch, Liebe) (Historical Love-Reihe) (ISBN: 9783960873396)
    Patricia Cabot

    Die wilde Rose (Historisch, Liebe) (Historical Love-Reihe)

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt

    Yorkshire, 1860: Lord Edward Rawlings liebt die Ausschweifungen und das Vergnügen – wären da doch nicht die lästigen Pflichten eines Herzogs. Er ergreift seine einzige Möglichkeit, diesen zu entgehen, indem er seinen Neffen Jeremy zum Herzog von Rawlings Manor ernennen möchte. Dazu muss er Jeremy aufsuchen, der bei seiner Tante Pegeen MacDougal lebt. Zu Edwards Überraschung ist Pegeen keine alte Jungfer, sondern eine selbstbewusste junge Frau, die ihn sofort verzaubert.

    Pegeen MacDougal hasst alles, was den Adel ausmacht: Reichtum, Macht, Verpflichtungen. So passt es ihr gar nicht, als Lord Rawlings in ihr Leben tritt und ihren Neffen zum Herzog ernennen möchte. Sie folgen ihm beide nach Rawlings Manor, um die Angelegenheit zu klären, und bringen Edwards Leben gehörig durcheinander. Pegeen verabscheut alles, wofür Edward steht. Doch ein folgenschwerer Kuss bringt ihre entschlossene Abneigung ins Wanken …


    Fazit

    Diese Buch hat mir gut gefallen. Vor allem pegeen fand ich sympathisch und vor allem nicht auf dem Mund gefallen. Die Dialoge fand ich witzig mir hat auch Edward mit seinem Verhalten das sich gebessert hat zugesagt. Von mir gibt es eine klare weiterempfehlung 

  20. Cover des Buches Das Hotel im Moor (ISBN: 9783442470266)
    Deborah Crombie

    Das Hotel im Moor

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    ein beschaulicher, unblutiger Krimi mit einem sympathischen Ermittler. Bin auf weitere Fälle gespannt.

  21. Cover des Buches Das Schaf-Komplott (ISBN: 9783426215593)
    Carine Bernard

    Das Schaf-Komplott

     (26)
    Aktuelle Rezension von: parden
    EIN MORD UND VIELE GESTOHLENE SCHAFE...

    In ihrem zweiten Fall reist die EU-Ermittlerin Molly Preston eigentlich ganz ohne Auftrag nach Yorkshire. Sie macht dort nämlich Urlaub - gemeinsam mit ihrem Freund Charles hat sie sich ein niedliches kleines Cottage gemietet und will es sich dort für eine entspannte Woche richtig gut gehen lassen. Leider konnte Charles dann aus beruflichen Gründen doch nicht mitkommen, aber davon will Molly sich keinesfalls den Urlaub verderben lassen!

    Gleich am ersten Morgen entdeckt Molly bei  einem Spaziergang auf einer Schafweide jedoch einen Toten, der sich auch noch als der Vermieter ihres Cottages entpuppt. Ein natürlicher Tod? Oder steckt doch mehr dahinter, als es auf den ersten Blick scheint? Und die ominösen Schafsdiebstähle, unter der die Gegend seit Monaten leidet, rücken auch zunehmend in den Fokus der versierten EU-Ermittlerin. Die Polizei jedenfalls tappt diesbezüglich nach wie vor im Dunkeln, und die betroffenen Bauern werden immer wütender...

    Die Perspektive der Erzählung liegt ausschließlich bei Molly Preston, die hier etwas weniger perfekt auftritt als noch im ersten Band. Beim Lösen von Rätseln benötigt sie die virtuelle Unterstützung durch ihren Freund, in der Küche entpuppt sie sich als absolute Niete und der Umgang mit der trauernden Witwe des Toten, den Molly entdeckt hat, fällt ihr ebenfalls sichtlich schwer. Aber sie hat einen Riecher für Dinge, die nicht in Ordnung sind, und so macht sie sich - Urlaub hin, Urlaub her - auf Spurensuche.

    Entstanden ist die Krimi-Reihe um Molly Preston aus Geschichten Carine Bernards rund um das Geocaching. Auch in diesem Fall spielt die Jagd nach den versteckten Schätzen eine Rolle - und tatsächlich verbirgt sich diesmal dort ein deutlicher Hinweis für Molly.

    Carine Bernard hat hier eine angenehme Mischung aus entspannten Urlaubsschilderungen in einer idyllischen Umgebung - einschließlich kleinem Urlaubsflirt - und anfangs recht halbherzigen, später jedoch deutlich spannenderen Ermittlungen geschaffen. Gerade was das Rätsel um die Todesursache des aufgefundenen Mannes anbelangt, drängte sich die Lösung meiner Meinung nach schon recht früh auf. Die Frage war nur, wie sich der Verdacht würde nachweisen lassen. Die Schafsdiebstähle waren schon ein anderes Kaliber, aber Kommissar Zufall spielte Molly dabei letztlich zuverlässig in die Hände.

    Das Buch lässt sich flüssig in einigen Stunden lesen und bietet auch Krimi-Anfängern eine erträglich spannende Unterhaltung. Vielleicht kann mich der nächste Band ja noch ein wenig mehr überzeugen...


    © Parden
  22. Cover des Buches Die Schwestern aus der Steeple Street (ISBN: 9783404179701)
    Donna Douglas

    Die Schwestern aus der Steeple Street

     (14)
    Aktuelle Rezension von: MarySophie

    Handlung

    Yorkshire 1926

    Nachdem Agnes Sheridan ihre Ausbildung als Gemeindeschwester in der Steeple Street erfolgreich abgeschlossen hat, tritt sie nun ihre neue Aufgabe in der Gemeinde Bowden an. Doch schnell verfliegt ihr Enthusiasmus, die Dorbewohner vertrauen der alteingesessenen Heilerin und sind der jungen Frau und ihren Methoden abgeneigt. Agnes gibt nicht so schnell auf und hofft, sich nach und nach einen Stand in der Gemeinde zu erarbeiten. Kann sie das Vertrauen der Bevölkerung gewinnen?


    Meinung

    Beim Cover herrschen leichte und strahlende Farben vor, die ich irgendwie allesamt mit dem Frühling in Verbindung bringe. Sei es das auffallende Blau im oberen Teil oder das satte Grün in der unteren Hälfte, allein dadurch wird der Blick auf das Buch gelenkt. Im oberen Teil sind drei Damen, sowie ein Baby zu sehen, wobei ich nicht weiß, ob ich das so mag. Allgemein gefällt es mir nie, wenn die Personen auf einem Cover den Betrachter so offen anschauen. Und auch hier stört es mich ein klein wenig, obwohl ich auch sagen muss, dass ich es mag, dass man einen Blick auf die Uniformen der Krankenschwestern / Gemeindeschwestern erhascht. So weiß man, was ungefähr gemeint ist, wenn die Uniform beschrieben wird.

    In der unteren Hälfte sieht man eine weite und traumhafte Landschaft, sowie die Dächer von Häusern. Dadurch entsteht ein idyllisches und dörfliches Bild, was einladend wirkt und sehr angenehm zu betrachten ist. Insgesamt gibt es auf jeden Fall ein auffallendes und stimmiges Cover, welches ich nicht als perfekt, aber durchaus ansprechend emfinde.


    Mit ihrer Reihe rund um das Nightingale-Krankenhaus steht die Autorin schon lange Zeit auf meiner Wunschliste. Ich habe von ihren Büchern bisher nur positives gehört und auch die Inhaltsangabe ihrer neuen Reihe klang sehr vielversprechend. Und 2019 hatte ich den ersten Band davon gelesen und war davon sehr begeistert. Ich fand die Geschichte rund um die Steeple Street unterhaltsam und spannend, die Charaktere, aber auch die Schreibweise haben mir richtig gut gefallen. Und aus diesem Grund hatte ich mich damals schon sehr auf Fortsetzungen gefreut.

    Daher musste ich nicht lange überlegen, als mir gesagt wurde, dass ich Bücher aussuchen soll die ich mir zum Geburtstag wünsche. Dieser zweite Band stand ganz weit oben auf meiner Wunschliste und dementsprechend habe ich mich sehr gefreut, als ich ihn dann tatsächlich geschenkt bekommen habe. Eigentlich wollte ich das Buch noch im Jahr 2020 lesen, hat leider nicht so gepasst, daher bildet es nun meinen buchigen Start in das Jahr 2021 und ich finde, dass ich damit eine sehr gute Wahl getroffen habe!


    Ich habe ein paar Seiten benötigt, um mich in der Geschichte zurechtzufinden und mir sind nur schwer Details über den ersten Band eingefallen. Dies kam erst im Lauf der Handlung, teilweise fast am Ende des Buches. Aber im Grunde hat mich dies nicht gestört. Klar ist es besser, wenn man das Vorwissen aus dem ersten Band hat, jedoch ist es nicht entscheidend und wenn man mag, kann man sich auch ohne diese Informationen in der Handlung zurechtfinden. Je mehr ich also gelesen habe, desto mehr Details sind mir wieder eingefallen und schnell habe ich mich wieder ohne Probleme in der Geschichte zurechtgefunden.

    Was mir von der ersten Seite an wirklich richtig gut gefallen hat war die Schreibweise. Sie gibt auf die Protagonisten, das Setting und die allgemeine Situation ein lebendiges Bild, lässt sich gut und flüssig lesen und befindet sich auf einem sehr angenehmen Niveau. Für meinen Geschmack wurde die Sprache weder zu einfach, noch zu anspruchsvoll gehalten und dies lädt dazu ein, dass ich so leicht und ohne Probleme mit dem Lesen vorangekommen bin.


    Der Erzähler nimmt verschiedene Positionen ein, hauptsächlich folgt man Agnes auf ihren Wegen und ich finde, zu ihrem Charakter konnte ich die beste Bindung aufbauen. Man lernt nicht nur, was sie tagtäglich für Aufgaben übernimmt und mit was für Sorgen sie sich herumplagt, sondern auch über ihre Beziehungen zu den anderen Bewohnern und ihre Gedanken. Agnes ist eindeutig die Hauptfigur und steht im Mittelpunkt, die anderen Figuren nehmen untergeordnetere Rollen ein.

    Ich hoffe, dass ich mich nicht täusche, aber ich glaube, dass es noch drei weitere Perspektiven gibt, anhand derer man einen Einblick in das Leben verschiedener Bewohner erhält. Diese haben unterschiedliche Rollen inne, haben eigene Ziele und Vorhaben und geben einen anderen Blick auf Agnes frei. Man lernt sie, aber auch die Gemeinde Bowden auf verschiedene Weisen kennen und kann sich so einen umfassenden Eindruck verschaffen. Zudem gestaltet sich die Geschichte dadurch immer als abwechslungsreich, an keiner einzigen Stelle tauchten Längen auf und es wurden auch nie langweilig. Immer wieder gab es Aspekte, die eine interessante und spannende Handlung versprochen haben, was mir sehr gut gefallen hat.


    Ein wenig schade finde ich, dass die Krankenpflege und die medizinische Situation diesmal mehr hinten angestellt wurde. Ich habe das Gefühl, dass dies im ersten Band mehr Platz eingenommen hat und man in dieser Hinsicht ausreichend informiert wurde. Diesmal gibt es auch noch ein paar Momente, bei denen man Agnes auf ihren Wegen begleitet, aber sie tauchen deutlich seltener auf und werden teils nur oberflächlich angekratzt. Im Grunde hat mich das nicht so arg gestört, trotzdem gestaltete sich die Geschichte für meinen Geschmack sehr ansprechend, vielleicht würde ich mir aber für den nächsten Band wünschen, dass das Privatleben und die medizinische Versorgung wieder eine ähnlich große Rolle einnehmen.


    Nicht nur anhand einiger Aspekte der Krankenpflege, sondern auch durch die Lebensweisen und Häuser der Bewohner und ihrer Arbeit unter Tage werden allerhand historische Informationen und Fakten erwähnt. Auf diese Weise kann man sich ein gutes Bild der Zeit machen und ein wenig nachvollziehen, mit was für Problemen und Sorgen die Bevölkerung zur Handlungszeit 1926 zu kämpfen hatte. In diesem Punkt wurde ich überrascht, wie viele Details Erwähnung finden, mit einer solchen Fülle an Informationen hatte ich tatsächlich nicht gerechnet, was die Wirkung dessen natürlich noch stärker hat wirken lassen.


    Als Setting dient fast ausschließlich die Gemeinde Bowden, nur kurz werden Ausflüge in andere Gegenden gemacht. Auch die titelgebende Steeple Street wird kurz besucht, hier haben mich viele kleine Details direkt wieder an den ersten Band der Reihe erinnert und die Stimmung dessen war direkt wieder vorhanden. Mir hat es gut gefallen, dass wenige Seiten dort stattfinden und man auf diese Weise auch einige bekannte Figuren wiedersieht.

    Ich bin auch mit der Darstellung des restlichen Settings sehr zufrieden. Die Beschreibungen geben ein solides Bild von den Häusern, der ganzen Gegend, lassen gleichzeitig Raum, um die eigene Fantasie einzusetzen. Viele Örtlichkeiten konnte ich mir gut vorstellen und einige Orte hatten wunderbar bildhafte Beschreibungen erhalten, die dann auch jeweils eigene Stimmungen ausgestrahlt haben. Dadurch wirkten sie besonders eindrucksvoll und das Zusammenspiel von den Handlungsorten und den Personen wirkte hier besonders stark.


    Nur wenige bekannte Gesichter aus dem ersten Band treten diesmal auf. Fast alle Figuren kommen neu hinzu und man lernt sie zeitgleich mit Agnes kennen. Dabei haben die Personen vollkommen unterschiedliche Ambitionen und gehören teilweise verschiedenen gesellschaftlichen Schichten an. Hier treffen eindeutig Welten zusammen, die oft nicht einer Meinung sind und da ist es natürlich klar, dass Konfliktpotenzial vorhanden ist.

    Ich mochte viele der Protagonisten recht gern, sie hatten einzigartige Wesen und ein so besonderes Auftreten, dass sie richtige Typen sind, die unvergleichbar auftreten. Man merkt bei vielen, dass sie im ersten Moment wie ein komisches Völkchen wirken, je besser man die Personen allerdings kennenlernt, desto mehr öffnen sie sich nicht nur Agnes, sondern auch dem Leser. Dadurch werden die Figuren mit der Zeit immer sympathischer und es hat Spaß gemacht, sie kennenzulernen und zu begleiten.

    Vielleicht wäre ein Personenverzeichnis noch ganz nett gewesen, einige Figuren haben doch recht ähnliche Nachnamen oder anfangs habe ich öfter mal überlegen müssen, welche Person welche Rolle unter Tage einnimmt. Dafür hätte mir ein Verzeichnis der handelnden Protagonisten gefallen, allerdings habe ich mich auch so mit der Zeit gut zurechtfinden können und werde es nicht negativ in die Bewertung einfließen lassen.


    Fazit

    Als ich das Buch beendet hatte, stand für mich direkt fest, dass ich dem Buch gern eine volle Fünf-Sterne Bewertung geben möchte. Es hat für meinen Geschmack alles gepasst und ich war sehr zufrieden damit, wie sich die Dinge entwickelt haben. Danach erst hatte ich nachgeschaut, was ich dem ersten Band für eine Bewertung gegeben hatte und gesehen, dass ich hier „nur“ 4,5 Sterne vergeben habe. Und irgendwie hat es mich gefreut zu sehen, dass eine Entwicklung sichtbar ist und die Kriterien meinerseits nicht mehr vorhanden sind.

    Ich hatte wirklich viel Freude beim Lesen des Romans, wurde gut unterhalten und werde jetzt sehr aufmerksam schauen, wann den die Fortsetzung erscheinen wird. Schließlich endet die Geschichte mit einem kleinen Cliffhanger und ich habe noch allerhand Fragen zum Fortgang dieser!

  23. Cover des Buches Miss Otis verpasst den Lunch: (Schwarztee, Scones & eine Leiche-Reihe) - Cosy Crime & Romance/Kriminalroman (ISBN: B08T17DW46)
    Ada K. Holmes

    Miss Otis verpasst den Lunch: (Schwarztee, Scones & eine Leiche-Reihe) - Cosy Crime & Romance/Kriminalroman

     (16)
    Aktuelle Rezension von: scarlett59

    Inhalt / Klappentext:

    Yorkshire, 1932: Der Theaterschauspieler Julian Reading wird tot aufgefunden. Alles deutet auf einen Unfall hin und die Polizei beschließt, die Sache ruhen zu lassen. Seine Tante Pearl Otis sieht das jedoch anders; sie vermutet Mord und nimmt sich der Angelegenheit selbst an. Bald schon hat sie einen Verdächtigen ins Auge gefasst, doch der Täter scheint schneller …

    Nach dem Tod ihres Mannes kehrt Myrna Scones gemeinsam mit ihrem Hausmädchen in ihre alte Heimat zurück und weiß nicht so recht, was sie nun mit ihrem Leben anfangen soll. Das alte Haus, in dem sie sesshaft wird, ist nicht das, was sie eigentlich erwerben wollte und dem einst so vertrauten Dorfleben mit Klatsch, Tanztee und Kuchenbackwettbewerben scheint sie entwachsen. Als sie erfährt, dass ihre Jugendliebe, der Schauspieler Horatio Dodd, ohne seine Frau aus Amerika zurückkehrt, will sie fast schon wieder abreisen, doch dann kommt alles ganz anders …


    Meine Meinung:

    Nachdem ich bereits zwei (Liebes-)Romane der Autorin gelesen hatte, war ich gespannt auf einen Krimi aus ihrer Feder. Leider hat mich dieser nicht so angesprochen, da ich die weibliche Hauptfigur irgendwie als nervig empfand.

    Als amüsant empfand ich das Wortspiel im Titel, denn bei „Scones“ habe ich sofort an das leckere englische Gebäck gedacht, doch hier ist es der Nachname der Protagonistin.

    Auch die Mischung aus Kriminalfall à la Miss Marple und Liebesgeschichte war für mich „nicht Fisch und nicht Fleisch“, so dass ich die Fortsetzung wohl nicht lesen werden. Ich warte dann eher auf einen weiteren „reinen“ Liebesroman, da ich den Schreibstil an sich sehr mag.

  24. Cover des Buches Schlussblende (ISBN: 9783426502488)
    Val McDermid

    Schlussblende

     (152)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo

    Polizeipsychologe Toni Hill leitet eine neugegründete Profiler-Abteilung, die bald einsatzfähig sein soll. Zur Übung beschäftigen sie sich mit dem Verschwinden von 30 Mädchen. Shaz Bowman, ein Mitglied der neuen Abteilung kniet sich tief in diese Übungsaufgabe und hat bald den Verdacht, das bei einigen verschwunden Mädchen ein berühmter und beliebter TV-Star seine Finger im Spiel hat. Aber Shaz Verdacht wird von keinem wirklich ernst genommen und abgetan, kurze Zeit später wird sie grausam ermordet…

     

    Schlußblende ist der zweite Teil der Reihe um Dr. Tony Hill und Carol Jordan aus der Feder von Val McDermid.

     

    Nachdem mich der erste Teil (Das Lied der Sirenen) vor einiger Zeit so begeistern konnte, wollte ich die Reihe nun endlich mal fortsetzen. Leider konnte mich dieser zweite Teil nur wenig überzeugen. Die Story mit den verschwunden Mädchen und den TV-Star hat mir eigentlich gefallen, allerdings wurde das ganze sehr unspannend erzählt. Bis wirklich mal was passiert, müssen wirklich einige Seiten erst gelesen werden, in dem es um den Aufbau der Abteilung geht, Hills und Jordans Befindlichkeiten und Arbeitssituation, was für die Spannung nicht sehr förderlich war. Die Morde sind wirklich grausam und nichts für zartbesaitete Leser, aber das alleine macht nun mal keinen guten Thriller aus. Erst zum Schluss kommt wirklich Spannung auf und das Ende macht sogar neugierig auf den nächsten Teil.

     

    Mein Fazit:

    Ein Thriller mit wenig Spannung, leider deutlich schwächer als sein Vorgänger

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