Bücher mit dem Tag "ei"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ei" gekennzeichnet haben.

19 Bücher

  1. Cover des Buches Das Schicksal ist ein mieser Verräter (ISBN: 9783423086417)
    John Green

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter

    (12.817)
    Aktuelle Rezension von: Trishen77

    "Eigentlich ist fast alles eine Nebenwirkung des Sterbens."

    Ich bin bereits seit Eine wie Alaska ein großer Fan des amerikanischen Autors John Green und seiner Jugendromane, die oft die Feinheiten dieses Genres und einzigartigen Thematiken verknüpfen. Ich weiß nicht, was es genau ist, das seine Bücher so ehrlich und doch so gut erzählt erscheinen lässt, aber in seinen Büchern fühle ich wohl, wie es mir sonst nur bei Autoren wie John Irving, Jorge Luis Borges oder den Gedichten Rilkes passiert. Was ihn jetzt nicht mit einer dieser Autoren konkret in Verbindung setzten soll, aber es ist da eine unkomplizierte Präsens in seinen Geschichten, Personen, seiner ganzen Sprache, die der Erfahrung des Lesens ein wenig das Glasscheibenhafte, das Hindernis nimmt, was manchmal zwischen Leser und Lektüre steht.

    Gleich vorweg: "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist ein wirklich tolles Buch. Es ist vollkommen unprätentiös, es wirkt auf dem Leser, ist ein wunderbar unüberladenes Erlebnis. Es erreicht uns im Kleinen und es erreicht uns im Großen, ist eines dieser Bücher, an dem wir nicht vorübergehen können, sondern kurz innehalten, vielleicht nicht einmal genau wissen warum wir innehalten, aber eins ist klar: das Innehalten genügt als Grund, die Rührung genügt als Schleife auf dem Moment, das Buch, gelesen, in der Hand, genügt als vollendeter Ruf an das Leben in uns allen.

    "-und sofort bekam ich Angst, dass die Leute über mich, wenn ich starb, auch nichts anderes zu sagen hätten, außer das ich tapfer gekämpft hätte, als wäre das einzige, was ich je getan hatte, Krebs zu haben."

    Und um Leben geht es in diesem Buch, viel mehr, als in vielen anderen Büchern, in denen die Menschen tatsächlich die ganze Zeit einfach nur leben.
    Hazel Grace ist 16 und kann nur noch durch zugeführten Sauerstoff aus einer Flasche überleben, die sie mit sich herumtragen muss; Krebs in der Schilddrüse, Metastasen in der Lunge - unheilbar, nur noch aufhaltbar. Gelegentlich geht sie einmal in der Woche zu einer Art Gruppentherapie in einer Kirche für krebskranke Kinder. Dort trifft sie eines Tages einen Jungen, der selber mal an Krebs erkrankt war, jetzt aber gesund ist. Und es scheint, dass er sich auffällig für Hazel interessiert...

    Es ist natürlich letztlich unbeschreiblich, wie nah einem ein Buch nach der Lektüre steht. Also nicht nur, wie nah es einem geht, sondern wie sehr man darin, abseits vom Thema, Spuren einer lebendigen Wirklichkeit und Wesenhaftigkeit spürt - oder, altmodisch gesagt: Dass es ist, als wären die Romanfiguren Teilnehmer an einem Spiel, das auch wir spielen, wenn wir das Buch wieder geschlossen haben. Solche Bücher erreichen uns mit ihrem Thema stärker als andere, nicht weil sie Illusionen fabrizieren oder unterstützen, sondern weil sie offenbaren, was gültig ist in allem, egal ob Realität oder Fiktion. Eins davon ist sicherlich die Liebe und dieser Roman zeigt auch noch einige mehr.

    "Jedenfalls sind die wahren Helden nicht die Leute, die Sachen tun; die wahren Helden sind die, die Dinge BEMERKEN, die AUFMERKSAM sind."

    Im Grunde ist die Geschichte eine Liebesgeschichte – und dass sie viel, viel mehr ist, lässt diesen letzten Punkt trotzdem nicht in Vergessenheit geraten. Von den Szenen, durch die diese Buch sich bewegt, haben mich viele berührt, viele habe ich mit Spannung und Aufmerksamkeit verfolgt, viele sind mir als sehr gut geschilderte Gesten im Gedächtnis geblieben, die Kleinigkeiten eines Buches eben, die seine Lektüre zu einem riesengroßen Raum machen, den man nach der Lektüre nicht sofort verlassen kann, weil man ihn noch eine ganze Weile durchwandern muss. Übergreifend (Achtung SPOILER) hat mich aber letztendlich die Szene berührt, in der das Motto, die Essenz dieses Buches in aller Deutlichkeit hervortritt, wie sonst nur in einem Film , der einen sehr ähnlichen Namen und eine ähnliche Botschaft trägt. Die Szene in der Gus zu ihr sagt und man weiß, dass es das ganze Buch einfängt und letztendlich in diesem Satz der Punkt hinter die Aussage gesetzt wird, wodurch sie vollkommen ist:

    "Das Leben ist schön, Hazel Grace."

    Ein Moment zum Heulen. Aber auch ein Moment um John Green zu danken. Weil er ein großartiges Buch geschrieben hat. Denn damit ist natürlich nicht alles gesagt - aber das Wichtigste.

    Nachtrag: Es grenzt vielleicht schon an Blasphemie, wenn ich mir erlaube hier zwei Bücher anzuhängen, die keineswegs genau wie dieses Buch sind, ja noch nicht mal mit derselben Grundthematik arbeiten, aber denjenigen gefallen könnten, die auch dieses Buch gut fanden, und vielleicht stelle ich sie auch nur hier noch hinten an, weil sie mir ebenfalls sehr am Herzen liegen:
    Das also ist mein Leben
    Die Nackten
    Auch sehr zu empfehlen ist natürlich "Eine wie Alaska", Greens Debüt, ähnlich einzigartig wie dieser Roman.

  2. Cover des Buches Die Gabel, die Hexe und der Wurm. Geschichten aus Alagaësia. Band 1: Eragon (ISBN: 9783570313947)
    Christopher Paolini

    Die Gabel, die Hexe und der Wurm. Geschichten aus Alagaësia. Band 1: Eragon

    (150)
    Aktuelle Rezension von: TimMu

    Dieses Buch überrascht: Drei Kurzgeschichten statt epischer Romanaction. Eragon hört Geschichten in seinem Drachenhort – über Murtagh, die Kräuterhexe Angela sowie eine Urgal-Legende. Zugegeben, der Fokus auf Alagaësias Vergangenheit und Randfiguren war nicht, was ich mir nach dem großen Finale im Inheritance Cycle vorgestellt hatte. Trotzdem hat es funktioniert: Die Rückkehr in eine vertraute Welt – gepaart mit neuen Perspektiven – war wohltuend, poetisch und überraschend tiefgründig.

    Ja, es fehlt der große Plot, und erwartet man „mehr Eragon“, fühlt man sich kurz enttäuscht. Aber diese Einschübe erweitern das Universum auf angenehme Weise und sind ein würdiger – wenn auch kurzer – Gruß aus der Heimat.

    Fazit:
    Ein stimmungsvolles, subtiles Nachwort zur Saga, das nicht perfekt dasteht, aber mit Herz besticht. 4,5 von 5 Sternen.

  3. Cover des Buches Der Weihnachtosaurus (ISBN: 9783570313114)
    Tom Fletcher

    Der Weihnachtosaurus

    (272)
    Aktuelle Rezension von: thewonderlandofbooks

    Ein kleiner Ausreißer zu meinen sonstigen Büchern, aber ich habe dieses Buch wirklich geliebt. Ich habe es schon oft gesehen und gedacht, dass ich es irgendwann lesen möchte, vielleicht sogar zusammen mit meinen Neffen. Dieses Jahr hat es aus Zeitgründen leider nur alleine geklappt und ich habe es absolut genossen.

    Ich habe vor Weihnachten angefangen und es in den Feiertagen beendet. Es ist eine super süße Kindergeschichte und hat mich sofort in Weihnachtsstimmung versetzt. Am Anfang war ich ein bisschen überrascht, dass es so dick ist, aber das hat dem Lesespaß keinen Abbruch getan. Ich habe es richtig genossen, mal wieder eine Kindergeschichte zu lesen, weil ich den Stil einfach liebe.

    Die Geschichte begleitet einen kleinen Jungen im Rollstuhl, für den ein Dinosaurier alles bedeutet. Durch verschiedene Ereignisse taucht dann der Weihnachtosaurus auf und stellt alles auf den Kopf. Es war unfassbar goldig und hat einfach Spaß gemacht, diese magische Welt zu entdecken.

    Die Nebencharaktere, der Weihnachtsmann, der böse Jäger, der Vater, das Mädchen aus der Schule und alle anderen, waren super unterschiedlich und liebevoll ausgearbeitet. Die ganze Story rund um den Weihnachtosaurus ist einfach bezaubernd. Ich fand die Idee so kreativ und liebevoll umgesetzt.

    Für mich ist das ein Buch, das man super in der Weihnachtszeit lesen kann, allein oder mit Kindern. Es eignet sich sogar als Adventskalenderbuch. Ich kann es absolut empfehlen, sei es als Geschenk oder zum gemeinsamen Lesen.

    Insgesamt ein großartiges Kinder- und Weihnachtsbuch, das ich auf jeden Fall wieder lesen möchte und auch die Reihe weiterlesen will.

  4. Cover des Buches Snow (ISBN: 9783522202374)
    Danielle Paige

    Snow

    (189)
    Aktuelle Rezension von: Magische_Buchwelt

    Meine Meinung 


    "Snow - Prophezeiung von Feuer und Eis" ist eine  neu Adaption das Märchen Klassikers die Schneekönigin  


    Das Cover ist so schön, ich habe hier eine mitreißende magische Geschichte erwartet.  Diese Erwartungen wurden aber leider sehr schnell enttäuscht. 

    Die Autorin hat hier eine Romanwelt erschaffen, die zwar geheimnisvoll, aber sehr verdreht ist. Hier fliesen nicht nur Elemente aus die Schneekönigin sondern auch aus Alice im Wunderland.  

    Obwohl ich beide Klassiker im originalen wirklich toll finde, passten sie hier für mich leider nicht zusammen.  

    Die drei mächtigsten Hexen des Landes erhielten zu deiner Geburt eine Prophezeiung, Snow. Vergiss nicht, dass beide Elternteile dir Magie vererbt haben. Diese Magie lebt in dir, eine starke Magie, wahrscheinlich sogar die stärkste, die es in Algid jemals gegeben hat.“ Algid, ein Reich aus Eis und Schnee, ist Snows wahres Zuhause. Hier soll sie ihre eigentliche Bestimmung annehmen und das Land aus den frostigen Ketten König Lazars befreien. Snow, jahrelang in der Menschenwelt festgehalten, fällt es schwer, ihren Auftrag und ihre magischen Fähigkeiten zu akzeptieren. Durch Jagger und Kai, die sich beide um sie bemühen, erfährt sie die Geheimnisse von Algid und seinen Bewohnern. Doch Snows Herz gehört eigentlich schon Bale – dem sie ihre Flucht verdankt und den sie jetzt verzweifelt sucht …

    Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin "Snow" erzählt, die den Weg zu ihrer Bestimmung finden muss. 

    Snow war genau wie die meisten der Charaktere leider eine sehr flache Figur, sie wird zwar vor Herausforderungen gestellt, macht für mich aber keine große Entwicklung durch. 

    Die Autorin versuchte immer wieder die Spannung durch Wendungen aufzubauen. Jedoch flachte diese nach kürzester Zeit immer wieder ab. 

    Auch der Showdown zwischen den Mächten schaffte es leider nicht mehr mich zu überzeugen. 

    Fazit eine fache Fantasy - Geschichte die mich enttäuscht hat. 



  5. Cover des Buches Wenn das Eis bricht (ISBN: 9783442719259)
    Camilla Grebe

    Wenn das Eis bricht

    (118)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Im Haus des bekannten Unternehmers Jesper Orre wird eine geköpfte Frau gefunden, der Mann ist verschwunden. Die Polizei ermittelt auf Hochtouren. Da der Fall an einen Fall von vor 10 Jahren erinnert, wird Hanne, die Kriminalpsychologin, die bei den Ermittlungen geholfen hat, auch bei diesem Fall hinzugezogen. Was geschah wirklich in Orres Haus und wie hängen die beiden Fälle zusammen?

    Das Buch ist in wechselnden Kapiteln zwischen Hanne, Emma und Peter erzählt. Hanne, die an beginnender Demenz leidet und beim letzten Fall eine Beziehung mit dem Ermittler Peter hatte, Peter, der nach der Sache damals keinen Kontakt mehr mit Hanne hatte, und Emma, die im aktuellen Fall eine Rolle spielt, von der man als Leser aber nicht genau weiß, wie diese Rolle aussieht. Gerade die Kapitel, die sich mit Emmas Leben beschäftigen, sind sehr spannend und haben mich total in ihren Bann gezogen. So wie das ganze Buch: Es entwickelt einen unerklärlichen Sog, obwohl es weniger spannend als einfach faszinierend ist.

    In allen Kapiteln erfährt man ganz nebenbei eine Menge aus den Leben der handelnden Personen, was sehr fesselnd ist. Obwohl ich die Zusammenhänge geahnt habe, war ich am Schluss doch überrascht, denn mit diesem Ablauf hatte ich nicht gerechnet.

    Ein psychologisch clever aufgebauter Thriller, der mich wirklich in seinen Bann gezogen hat. Gut!

  6. Cover des Buches Kalle gegen alle (ISBN: 9783939944751)
    Charlotte Habersack

    Kalle gegen alle

    (16)
    Aktuelle Rezension von: Angela2011
    Printed Words
    Kalle ist ein Junge, der ein wenig zu dick ist und deswegen von seinen Mitschülern gehänselt wird. Seine Mutter möchte für ihn und seine Freunde zu seinem zehnten Geburtstag ein tolles Gartenfest veranstalten, das in 21 Tagen stattfinden soll. Da gibt es nur ein großes Problem für Kalle - er hat niemanden den er einladen könnte. Durch Zufall lernt er einen Jungen namens Arthur kennen, der weinend auf der Schultoilette sitzt. Arthur ist ein kleiner schmächtiger Junge mit karottenfarbenden Haaren, der es aber faustdick hinter den Ohren hat und immer tolle Ideen hat. Kalle hilft ihm bei seinem Haustier-Problem, und im Gegenzug lässt sich Arthur einiges einfallen, womit Kalle vielleicht sein Freunde-Problem lösen kann. Ist dies der Anfang einer wunderbaren Freundschaft? Schaffen die beiden es, Kalles Geburtstag zu retten?

    Die Autorin Charlotte Habersack hat mit "Kalle gegen alle" eine wunderbare Freundschaftsgeschichte geschrieben, und vermittelt den kleinen und großen Lesern den Wert echter Freundschaft. Sie hat für uns die vollkommen richtige Portion aus Witz und Spannung geschaffen, sodass man das Abenteuer rund um Kalle und Arthur bis zum Ende mitverfolgen möchte. Sie vermittelte auch deutlich und in kindgerechter Sprache, das man nicht immer fies oder gemein sein muss, damit man der coolste ist, sondern das man auch ruhig etwas anders sein kann wie andere um Freunde zu finden.

    Wir mussten auch immer sehr über die lustigen Kapitel-Überschriften lachen, die die Autorin sich hat einfallen lassen, und die man auch am Ende des Buches nochmals als Übersicht in Tagen wieder findet. Die Kapitel wurden mit schönen schwarz/weiß Illustrationen von Eva Schöffmann-Davidov abgerundet. Ich fand es auch sehr schön, das die Kapitellänge sehr überschaubar ist. Vorallem wenn man Kindern abends etwas vorliest, verlieren sie ja meistens den Überblick bei seitenstarken Kapiteln.

    Gerade das Thema Mobbing findet man ja schon in Grundschulen sehr häufig wieder, und dies hat Charlotte Habersack in ihrer Geschichte sehr gut rübergebracht. Ein schönes Kinderbuch für Kinder und Eltern gleichermaßen.

    Kleiner chaotischer Bücherwurm (8½ Jahre)
    Kalle und Arthur sind richtig cool. Ich würde mich freuen, wenn es neue Bücher geben würde, die mit den beiden zu tun haben.

    Fazit
    5/5 Sternen
  7. Cover des Buches Das Ei (ISBN: 9783791372860)
    Britta Teckentrup

    Das Ei

    (5)
    Aktuelle Rezension von: lesewuermchen

     „Was war eigentlich zuerst da? Das 🐔oder das 🥚?“ Diese bekannte Frage um das Ei wird in diesem Buch von #brittateckentrup leider nicht abschließend geklärt- jedoch eine Menge anderer Fragen rund um die ovale Quelle des Lebens. Vom Aufbau des Eis über Form und Farbe bei unterschiedlichen Vögel hin zu Nestbautypen- nach der Lektüre dieses Buches ist man ein wahrer Kenner der Materie Ei!
    Jedem Unterthema ist eine Doppelseite gewidmet, die sich besonders durch die tollen Illustrationen auszeichnet. Die Texte sind sehr informativ, gleichzeitig aber kurz und prägnant formuliert. Positiv ist auch, dass das Ei von allen Seiten beleuchtet wird und sich so nicht nur biologische Informationen sondern auch kulturelle Hintergründe im Buch finden lassen. Das Format lässt dabei genug Raum für eine entzerrte Darstellung der Inhalte. Die Farbwahl ist wunderschön gedeckt und wirkt wirklich stilvoll und zurückhaltend- und unterstreicht damit die Natürlichkeit des Themas hervorragend. Insgesamt hält das Buch für Groß und Klein viele spannende Infos bereit und ist absolut lesenswert! Sicher auch eine tolle Anschaffung für eine #schulbücherei!

  8. Cover des Buches Prinzessin Maja und der Zauberstein (ISBN: 9783780629692)
    Antonia Spang

    Prinzessin Maja und der Zauberstein

    (2)
    Aktuelle Rezension von: thoresan
    Im August 2015 ist "Prinzessin Maja und der Zauberstein" im Kaufmann Verlag erschienen.Das 32 Seiten umfassende Hardcover ist zum Preis von 9,95 Euro erhältlich und richtet sich an Kinder ab einem Alter von 3 Jahren. 

    Zum Inhalt:


    Die liebenswerte Prinzessin Maja feiert ihren Geburtstag. Dazu wird ein riesesgroßes Fest für sie veranstaltet zu dem alle ihre Freunde eingeladen sind: der tapfere Ritter Tamburin und sein kleiner Knappe Kai, die freche Maus Leni, die weise Eule Griselda, der vornehme Königskater Konstantin und der vorlaute Froschprinz. Jeder der vielen Gäste hat Prinzessin Maja ein Geschenk mitgebracht, ein jedes größer und schöner als das andere. Nur der kleine Knappe Kai hält sich im Hintergrund. Er hat kein Geld um Maja ein Geschenk zu kaufen, überreicht ihr jedoch ein schimmerndes, glänzendes Ding. Was es mit diesem Ding auf sich hat, erfahrt ihr in "Prinzessin Maja und der Zauberstein".

    Über die Autorin:


    Antonia Spang, geboren 1977, studierte Literatur, Kunstgeschichte und Psychologie. Sie hat zwei Kinder und lebt in Frankfurt. (Quelle: Amazon)

    Über die Illustratorin:


    Outi Kaden wurde 1966 geboren und wollte schon immer nur eines: Kinderbücher zeichnen und schreiben. Auf Umwegen hat sie ihr Ziel erreicht und arbeitet seit 2002 als freie Illustratorin und Autorin. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt am Main. (Quelle: Amazon)

    Meine Gedanken zum Buch:


    Wäre ich ein kleines Mädchen, würde ich mich sofort in Prinzessin Maja verlieben :) Mir fällt zunächst das tolle Cover ins Auge. Auf dem Foto, dass ich vom Cover gemacht habe kann man es leider nicht so gut erkennen, aber einige Stellen sind mit buntem Glitzer versehen. Wenn man über das Cover streicht, kann man den Glitzer fühlen, der der Oberfläche stellenweise eine leicht, raue Struktur verleiht. Dadurch lädt es dazu ein, gestreichelt zu werden.

    Prinzessin Maja sieht richtig freundlich und herzlich aus. Sie hat strahlend, rosige Wangen und trägt, wie es sich für eine Prinzessin gehört, ein wunderschönes, rosafarbenes Kleid und ein goldenes Krönchen. Mit viel Liebe fürs Detail hat Outi Kaden die bezaubernde Geschichte um  Prinzessin Maja illustriert. Die vielen Bilder laden ein zum Betrachten und Entdecken. Maja ist umgeben von ihren ebenso liebevoll und herzlich dargestellten Freunden und sie darf gemeinsam mit dem Knappen Kai ein ganz besonderes Geschenk entdecken.

    Das Buch ist genau richtig für kleine Prinzessinnen ab 3 Jahren und erhält von mir 5 von 5 Sternen.
  9. Cover des Buches Dragid Feuerherz (1). Hüter der Drachen (ISBN: 9783401511092)
    Grit Poppe

    Dragid Feuerherz (1). Hüter der Drachen

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista
    Dragid bekommt die große Aufgabe übertragen, auf das goldene Ei der Königin aufzupassen. Bevor die Nacht vorbei ist, ist er eingeschlafen und das Ei ist weg.

    Die Königin Otronia ist sehr wütend über den Verlust, wird in dem Ei doch die neue Prinzessin erwartet.

    Dragid macht sich sofort auf die Suche nach dem Ei. Ihm hilft Ylvia, die Wolfsdrachin und seine Freundin bei der Suche. Als erstes machen sie sich auf den Weg zu Adino, dem mutigen Salamanderjungen. Gemeinsam versuchen sie das Ei zu retten und zurück zu bringen.

    „Dragid Feuerherz – Hüter der Drachen“ ist der erste Teil der Reihe über Dragid den Drachen und seine Freunde aus der Feder der Autorin Grit Poppe.

    Das Cover des Buches ist sehr schön gestaltet. Der Umschlag etwas dicker als gewohnt und dafür sind die Drachen am Rande richtig geprägt. Optisch wirklich ein sehr schönes Buch.

    Die Schrift innen ist recht groß und gut für jüngere Leser geeignet. Jede zweite Doppelseite ist von schönen Zeichnungen geprägt. Das lockert das Buch auf und man kann sich an den tollen Bildern erfreuen.

    Die Geschichte selbst ist herzlich und von Freundschaft geprägt. Nicht einmal der Bösewicht ist so richtig böse und kann einem eher leidtun.

    Ich finde das Buch im Gesamten sehr gelungen und kann es für junge und ältere Leser wirklich empfehlen. Gut, es gibt ein paar Punkte, die man als älterer Leser vielleicht etwas in Frage stellen könnte, aber dem jungen Leser dürfte das recht egal sein.

  10. Cover des Buches Mein lieber schwuler Pinguin (Kurzgeschichte, Humor) (Die 'booksnacks' Kurzgeschichten Reihe) (ISBN: 9783960872641)
    Jürgen Block

    Mein lieber schwuler Pinguin (Kurzgeschichte, Humor) (Die 'booksnacks' Kurzgeschichten Reihe)

    (16)
    Aktuelle Rezension von: Pegasus1989

    Eine recht interessante und zugleich amüsante Geschichte. In ihr wird mit sexuellen Vorurteilen aufgeräumt und so manches klar gestellt, sowie fachsimplerische Fragen aufgeworfen. Hat mir gut gefallen und ist keinesfalls anrüchig oder diskriminierend geschrieben. Eine unterhaltsame Geschichte für jung und alt, die Homosexualität aus verschiedenen Altersklassen mit unterschiedlichen Gedanken wiederspiegelt.

  11. Cover des Buches Ei, Ei, Ei, was seh ich da? (ISBN: 9783833904844)
    Mathias Siebel

    Ei, Ei, Ei, was seh ich da?

    (23)
    Aktuelle Rezension von: orfe1975

    Cover und Gestaltung:

    Das Titelbild mit dem bekannten Spruch als Titel, bei dem das "Ei" jeweils fett gedruckt ist kombiniert mit dem Foto der passend angemalten Eier, vermittelt einen guten ersten Eindruck des Inhalts.
    Das Buch ist ein quadratisches (16,5 cm x16,5 cm) Hardcover. Die Seiten sind stabil und es hat somit typisches Geschenkbücherformat.

    Inhalt:

    Auf 15 Doppelseiten ist je ein Spruch, in dem die Silbe "ei" ein oder mehrfach vorkommt, kombiniert mit einem Foto passend gestalteter Eier. Ein Teil ist angemalt bzw. gebastelt, ein Teil passend gekleidet mit Eierwärmern der Firma Donkey-Products.

    Mein Eindruck:

    Das Cover gefiel mir sehr gut und so startete ich neugierig ins Buch. Es ist schnell durchgeblättert, es ist eben ein Bilderbuch mit Sprüchen rund ums Ei. Davon fand ich die meisten nicht besonders lustig, sie wirkten auf mich sehr gezwungen. Einige dagegen fand ich so klasse, dass ich sie mir auch gut als Postkarte vorstellen oder ins Büro hängen würde. Originell fand ich die Idee, um jede "ei"-Silbe einen eiförmigen Kringel zu malen. Die gestalteten Eier fand ich recht lustig, besonders das Ei mit den Eierwärmer Ritterrüstung hat es mir angetan. Jedes Mal, wenn ein Ei mit einem Eierwärmer der Firma Donkey-Products gekleidet war, prangte unten der Hinweis auf die Seite, wo man die Produkte erwerben kann. Dies war jedoch nur 3 von 15-mal der Fall und so hielt sich die Werbung in Grenzen.
    Insgesamt ist dies ein Buch, das man an Ostern gut verschenken kann. Für mich selber hätte ich mir dieses Buch nicht gekauft, zumal mir nur wenige Sprüche wirklich zusagten. Der Preis zum Verschenken ist grenzwertig, zumal Produktwerbung enthalten ist.

    Fazit:

    Eiersprüche mit netten Fotos - Leider nur mäßig lustig und originell
  12. Cover des Buches Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte (ISBN: 9783839892299)
    Rachel Joyce

    Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte

    (31)
    Aktuelle Rezension von: Gwennilein
    Mir fällt es relativ schwer, hier eine Rezension zu verfassen. Ich mochte das Buch, jedoch hatte es eine sehr bedrückende Stimmung. Ein kleiner Moment im Leben eines Jungen ändert nicht nur seinen kompletten weiteren Lebensweg sondern auch den seiner Mitmenschen. Es passieren Dinge, die man erstmal nicht erahnt. Es ist zuweilen sehr dramatisch und traurig. Das fängt sich zwar wieder, aber über weite Teile zieht es sich doch mit einer düsteren Stimmung hinweg. Trotzdem ist es toll geschrieben und die Zeitblenden lassen es auch nicht langweilig werden. Ich weiß dennoch nicht, ob ich es bedingungslos weiterempfehlen würde.
  13. Cover des Buches Das Huhn, das vom Fliegen träumte (ISBN: 9783036959917)
    Sun-Mi Hwang

    Das Huhn, das vom Fliegen träumte

    (76)
    Aktuelle Rezension von: Sarange

    Ich hatte hier eine nette Tiergeschichte erwartet, aber nicht so eine traurige, melancholisch stimmende Parabel auf das Leben und den Tod und deren jeweilige Sinnhaftigkeit. Insofern hat das Buch mich durch seinen Tiefgang überrascht und zum Nachdenken gebracht, aber am Ende bei aller Versöhnlichkeit doch sehr traurig zurückgelassen.

  14. Cover des Buches Lautlose Nacht (ISBN: 9783423217477)
    Rosamund Lupton

    Lautlose Nacht

    (68)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Zum einen aus der Ich-Perspektive der zehnjährigen, gehörlosen Ruby und zum anderen in der dritten Person aus der Sicht ihrer Mutter Yasmin.

    Das Buch ist unglaublich gut, was mehrere Gründe hat. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Ich flog durch die Zeilen. Dies kommt auch von der greifbaren Spannung, die durch das gesamte Buch hinweg hoch ist. Sehr gefallen hat mir die wahnsinnig gute und anschauliche Darstellung Alaskas, der Eiseskälte und der Landschaft. Ich hatte das Gefühl, ich wäre direkt vor Ort. 

    Die beiden Protagonisten Yasmin und Ruby sind beeindruckende und gut ausgearbeitete Charaktere. Ihr Verhalten und ihre Einstellungen sind nachvollziehbar, weil sie von Rosamund Lupton gut erklärt werden. Da Ruby gehörlos ist, hat die Autorin einem diese Welt nähergebracht, die ich als sehr interessant und wissenswert empfinde. Auch Fracking  und dessen Gefahren wird in diesem Buch ein wenig nebenbei thematisiert.
    Die Geschichte um Yasmin und Ruby ist durchgehend spannend und gut ausgearbeitet. Das Ende ist schlüssig und keine Fragen bleiben offen.

    Fazit

    Das Buch ist für mich rundum gelungen und ein richtiger Pageturner. Kurz gesagt: Ich liebe dieses Buch!

  15. Cover des Buches Winterkalt (ISBN: 9783958620797)
    Catherine Shepherd

    Winterkalt

    (40)
    Aktuelle Rezension von: Crazzoline_leseratte

    Bei Winterkalt handelt es sich um Band 3 der Julia Schwarz Reihe. Die Geschichte ist zwar in sich abgeschlossen, sie enthält aber Spoiler aus den vorherigen Bänden, sodass ich empfehle bei Band 1 zu beginnen.

    Die Story hat mich wieder von Anfang an gefesselt. Der Schreibstil ist angenehm, wie ich es von Catherine gewohnt bin. Auch medizinisch wieder spannend.
    Es gibt wieder mehrere Perspektiven, was mir persönlich gut gefällt. Als Leser erhält man sowohl Einblicke in die Arbeit von Rechtsmedizinerin Julia, als auch in die Ermittlungsarbeit von Florian. Desweiterin gibt es Kapitel aus Opfersicht und, wenn auch dieses Mal nicht so ausführlich, die Tätersicht.
    Dabei gelingt es der Autorin, den Leser sehr lange im Ungewissen zu lassen, wer der Täter wirklich ist. Man ermittelt genau wie das Team, verdächtigt Personen und gerät in Sackgassen.

    Ein absolut lesenswerter Thriller. Die Bücher von Catherine Shepherd empfehle ich wirklich jedem Thriller-Fan.

  16. Cover des Buches Einfache Vielfalt (ISBN: 9783038009313)
    Maurice Maggi

    Einfache Vielfalt

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Hexchen123
    Auf den ersten Blick sieht dieses mit Stoff gebundene Buch gar nicht wie ein Kochbuch aus. Aber es überrascht nicht nur äußerlich, auch das Innenleben ist so wundervoll anders wie die üblichen Kochenbücher.

    „Einfache Vielfalt“ nimmt zehn Lebensmittel genauer ins Visier und stellt uns doch eine sehr umfangreiche Rezeptesammlung zur Verfügung. Einfaches kochen wie früher steht hier im Vordergrund, alles verwerten und ein schmackhaftes Gericht auf den Teller bringen. Ausgelegt sind die Rezepte übrigens für vier reichlich gefüllte Teller.

    Los geht es mit der Kartoffel. Ofenkartoffeln, Gratin, Rösti, Puffer, Salat, Gebäck… die Vielfalt ist groß und erstaunt, wie vielfältig doch diese tolle Knolle ist.
    Es folgt das Ei welches nicht nur pochiert oder gefüllt unsere Geschmacksnerven anregen möchte, es kann noch viel mehr. Omlett, Likör, Köpfchen.. tolle Ideen.
    Auch die scharfe Zwiebel mit ihren ätherischen Ölen hat sich einen Platz in diesem Kochbuch erobert. Schälen muss man sie, aber dann kann man sich entscheiden, ob sie geröstet, als Suppe oder Salat, oder doch lieber im Kuchen verarbeiten möchte. Es folgt das Schwein mit seinen vielen Zubereitungsvarianten, die Milch, der Apfel, der Kohl, die Zitrone, der Fisch und die Nuss. Insgesamt über 100 Rezeptvorschläge, die für jeden Geschmack was passendes bieten.

    Die Gestaltung von „Einfache Vielfalt“ ist wunderschön und gerade in seiner Schlichtheit so geschmackvoll. Die Zutatenliste und die Anleitung ist übersichtlich und einfach gehalten, so dass hier nichts schief gehen kann. Die Gerichte sind auf den Fotos appetitlich in Szene gesetzt und jedes Rezept ist mit einem Bild ausgestattet. Daneben gibt es noch Tipps von Maurice Maggi.

    Fazit

    Einfach und faszinierend sind hier wohl die richtigen Worten für dieses bereichernde Kochbuch. Den Wert der verwendeten Lebensmittel erkennen, achtsam mit ihnen umgehen und zurück zum eigenen Kochtopf. Es muss nicht aufwendig sein und kann trotzdem so genial schmecken. Egal ob Anfänger oder Hobbykoch, mit diesem Buch kann jeder was anfangen. Ich bin glücklich, dass ich es habe und möchte es auch nicht mehr missen.
  17. Cover des Buches Evolution (ISBN: 9783945986394)
    Thomas Thiemeyer

    Evolution

    (21)
    Aktuelle Rezension von: Aglaya
    Nach ihrem Flugzeugabsturz in die Zukunft und der Flucht in die Berge werden Jem und seine Freunde getrennt. Während seine Freunde bei den einheimischen Menschen Zuflucht finden, muss Jem sich alleine durch die gefährliche Wildnis schlagen…

    "Der Turm der Gefangenen" ist der zweite Band der 2Evolution"-Trilogie und schliesst inhaltlich direkt an den ersten Teil an. Vorkenntnisse sind daher zum Verständnis notwendig, auch wenn die Geschehnisse von Band 1 als Prolog zusammengefasst werden. Um alles zu verstehen reicht das aber doch nicht aus.

    Die Geschichte wird in der dritten Person in der Vergangenheit aus wechselnder Sicht erzählt. Meist liegt der Fokus auf Lucie oder Jem, aber auch andere Figuren stehen immer wieder im Mittelpunkt. Beim ersten Band hatte ich angemerkt, dass man über die Figuren nur wenig erfahre, hier ist das leider nicht anders. Ich konnte sie durchaus in "sympathisch" und "unsympathisch" einordnen, aber wirkliche Eigenschaften, die sie von den anderen unterscheiden, konnte ich niemandem zuordnen. Ihr Handeln passte teilweise gut in das Bild, das ich von ihnen hatte (Marek), bei anderen wie Lucie konnte ich die Entwicklung überhaupt nicht nachvollziehen.

    Auch im zweiten Band schreitet die Handlung ohne grosse Wendungen geradelinig voran. Wie auch im ersten Band gab es zwar die eine oder andere Erkenntnis, im Grossen und Ganzen blieb die Geschichte allerdings vorhersehbar. Was ich im ersten Band noch verschmerzen konnte, da es sich um die Einführung handelte, stört mich hier nun merklich. Der zweite Band einer Trilogie ist eigentlich dazu da, die Handlung voranzutreiben und auf das grosse Finale vorzubereiten, wovon ich hier aber nicht viel gemerkt habe.

    Der zweite Band wird, wie auch der erste, von Mark Bremer gelesen, der mir auch hier gut gefallen hat. Allerdings ist mir aufgefallen, dass der Autor Thomas Thiemeyer alle seine Figuren im selben Stil mit demselben Vokabular sprechen lässt. Das ist ja in Ordnung, wenn alle dieselbe Herkunft haben, aber in "Evolution" haben wir es mit zwei Gruppen zu tun, einerseits mit den Jugendlichen aus dem 20. Jahrhundert, andererseits mit Menschen aus dem 25. Jahrhundert, sie seit 500 Jahren in einer abgeschiedenen Kommune ohne Kontakt nach aussen leben. Da erscheint es doch sehr unwahrscheinlich, dass sich die Sprache nicht entwickelt haben sollte. Auch sonst gibt es immer wieder kleinere und grösser Logiklöcher, die sich auch schon im ersten Band aufgetan hatten.

    Mein Fazit
    Etwas zu geradelinig
  18. Cover des Buches Silberdrache (Silberdrache 1) (ISBN: 9783845833972)
    Angie Sage

    Silberdrache (Silberdrache 1)

    (138)
    Aktuelle Rezension von: Fantasie_und_Träumerei

    "Silberdrache" nimmt seine Leserinnen und Leser mit in eine Welt von Drachen, Magie und Mut. Die Grundidee eines silbernen Dracheneis, das ein junges Leben komplett verändert, ist ja nicht ganz neu und leider nicht so gut umgesetzt wie in einem anderen bekannten Werk mit diesem Plot. 

    Die Handlung liest sich leicht und ist gerade für jüngere Leser*innen ab etwa 11 Jahren gut zugänglich. Flüssig erzählte Szenen, kurze Kapitel und einer sympathischen Mischung aus Abenteuer und Fantasie.

    Obwohl nicht neu, ist der Auftakt mit Joss und dem geheimnisvollen Drachen erstmal spannend. Dann werden die Handlungen eher „klassisch“ und wenig überraschend. Der Verlauf lässt sich stellenweise leicht erahnen, was die Spannung etwas mindert. Auch die Atmosphäre bleibt eher einfach, die Welt im Detail eher oberflächlich. Auch die Figuren bleiben leider oft eindimensional. Obwohl z. B. Sirin eine berührende Hintergrundgeschichte hat, fehlt ihr emotionale Tiefe.


    Insgesamt hat das Buch definitiv seinen Reiz und ist für seine Zielgruppe empfehlenswert, aber bei mir reicht es nur für 3,5 von 5 Sternen.


    Ob ich den zweiten Teil noch lesen werde, weiß ich nicht so genau. Innerhalb der Serie gibt es einen Autorinnenwechsel von Angie Sage zu Jessica Khoury. Das kann zu einem besseren zweiten Teil führen, aber auch zu einem komplett anderen Buch.

  19. Cover des Buches The Play (English Edition) (ISBN: 9781728275376)
    Elle Kennedy

    The Play (English Edition)

    (9)
    Aktuelle Rezension von: kapiteldrei

    Im dritten Teil der Briar U Reihe von Elle Kennedy verfolgen wir Demi und Hunter. Letzterer hat sich nach dem Fiasko der vergangenen Hockey Saison geschworen, vorerst in sexueller Abstinenz zu leben, um als neuer Team Captain einen klaren Kopf zu bewahren. Doch bei seinem Semesterprojekt mit Demi, die gerade mit ihrem Langzeit-Freund Schluss gemacht hat, sind Komplikationen selbstverständlich vorprogrammiert.

    Ich weiß gar nicht so richtig was ich sagen soll, ich habe einfach eine Schwachstelle für Elle Kennedys Bücher - ins Besondere die Briar U Reihe. Der dritte Teil ist wieder einmal super unterhaltsam - ich musste wirklich manchmal lachen (für mich sehr untypisch beim Lesen). Die Charaktere sind interessant und vielseitig und die ganze Atmosphäre ist - wie ich es von diesen Büchern gewohnt bin - super feministisch. Gegenseitiger Respekt ist immer gegeben, es wird sich gegen Dinge wie Slut-Shaming ausgesprochen und auf gegenseitiges Einverständnis und Safe Sex hingewiesen.

    Nicht falsch verstehen - es handelt sich trotz allem nicht um seitenlange Predigten über die Relevanz all dieser Dinge. Natürlich geht es in einer Story über einen Haufen Collegekids trotzdem ganz schön zur Sache - die Autorin schafft es einfach beides zu kombinieren und wichtige Themen mit gut ausgearbeiteten Charakteren und einer Handvoll gezielter Nebensätze in angebrachtem Maße mit einzubringen. (Obwohl es ja schon schade ist, dass man so begeistert ist, weil ein Buch mal keinen Mann mit dem Verhalten und der emotionalen Reife eines Zwölfjährigen zum Protagonisten macht (Hardin Scott, I'm looking at you), aber das ist eine Diskussion für einen anderen Tag.)

    Es handelt sich bei diesem Buch einfach um eine unterhaltsam lockere New Adult Liebesgeschichte, die es nicht nötig hat auf den üblichen sexistischen Mist zurückzugreifen, der leider immer noch so häufig Einzug in dieses Genre findet. Die ganze Handlung um Hunter und Demi entspricht einfach einem sehr angebrachten Zeitgeist von gegenseitigem Respekt in allen Beziehungen.

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