bibibuecherverliebts Bibliothek

69 Bücher, 39 Rezensionen

Zu bibibuecherverliebts Profil
Filtern nach
69 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(10)

14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

"fantasy":w=1,"rezension":w=1,"hawkifybooks":w=1,"#hawkifydigital":w=1,"#aesha":w=1,"#johannabbecking":w=1

Aésha - Im Land des Waldes

Johanna B. Becking
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Hawkify Books, 19.07.2018
ISBN 9783947288403
Genre: Romane

Rezension:

Titel: Aésha im Land des Waldes
Autor: Johanna B. Becking 
Verlag: Hawkify Books
Seiten: 380
Preis: 14,99 [D] (Taschenbuch)
            14,99 [A]
ISBN: 978-3-947288-40-3

Inhalt:

Das Leben führt uns mitunter über verworrene Pfade, doch das Schicksal der jungen Aésha scheint bereits vorbestimmt. Sie soll das Anwesen ihrer verstorbenen Eltern vor dem Verfall bewahren und einen reichen Widerling heiraten, um ihre Zukunft zu sichern. Als sie jedoch in den Sachen ihrer Mutter auf besondere Briefe stößt, treibt es sie raus aus ihrem Heimatdorf mitten in ein Abenteuer.
In Elandor findet Aésha nicht nur Lilja, die Verfasserin der Briefe, sondern auch die Wahrheit über ihr Dasein: Aésha ist eine Magierin und noch dazu Nachfahrin der mächtigsten Wächter des Kontinents Isandora. Während sie diese neue Rolle noch zu verstehen versucht, gerät sie allerdings unwissentlich in das Visier des Feindes. Es beginnt ein Kampf um ihr Leben und das der Völker Isandoras …
 
Protagonisten:
Aésha ist eine wahnsinnig sympathische, junge Frau, die sich im Laufe des Buches wunderbar entwickelt. Ihre anfängliche Naivität verschwindet und sie beweist mehr als nur einmal ihren Mut, ihre Entschlossenheit und Stärke.   
 
Java ist ein Waldmann, dessen Aufgabe es ist, auf Aésha Acht zu geben. Sein Charakter steckt voller vielschichtiger Züge und ich bin mir sicher, dass es da auch das ein oder andere Geheimnis gibt. Ich mochte ihn von Anfang an und daran hat sich auch am Ende nichts geändert.
 
Alenia hat mich sofort an Ellenroh Elessedil aus "Die Shannara Chroniken - Elfenkönigin" erinnert (wer meine Rezension dazu kennt, weiß Bescheid), weswegen es mir unmöglich war, sie nicht auf der Stelle ins Herz zu schließen. Als Elbin und Ratsvorsitzende der Wächter trägt sie eine Menge Verantwortung auf ihren Schultern, die sie jedoch mit Kraft und Stärke meistert.   
 
Meine Meinung:
Fantastisch! Absolut großartig! Ich bin noch immer völlig gefangen in der Welt von Aésha und kann nicht glauben, dass es schon vorbei ist. Innerhalb eines halben Tages habe ich dieses Buch weggelesen, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte.
Die Autorin hat einen Schreibstil, der einen vollkommen in diese neue Welt eintauchen lässt - bildgewaltig und so voller interessanter Details. Jeder Schauplatz in diesem faszinierenden Setting versprüht seinen ganz eigenen Charme, auch wenn der oftmals nicht sehr einladend ist, und zieht einen in seinen Bann.
Jeder Charakter wirkt tiefgründig ausgearbeitet und nicht einfach dahingeklatscht. Egal ob gut oder böse, die Figuren haben ein Leben, eine Vergangenheit, ein Ziel und das macht die Geschichte so wahnsinnig spannend. Dazu kommt die Unvorhersehbarkeit der vielen Ereignisse, die mir immer wieder den Atem stocken ließ, aber es gibt auch Pausen, die es einem erlauben, sich etwas zu beruhigen.
Besonders ist, dass die Autorin auch auf die wichtigen Themen Toleranz und Minderheiten eingeht, wobei natürlich die fantastische Story im Mittelpunkt steht.
Mein persönlicher Lieblingscharakter ist neben Aésha und Java auch Alenia. Am liebsten würde ich mich jetzt über gewissen Szenen auslassen, aber wo wäre dann der Spaß für Euch? Schrecklicherweise hat sich auch mein persönlicher Fluch bei diesem Buch wieder von seiner grausamsten Seite gezeigt und meine schlimmste Vermutung hat sich bewahrheitet. Ich zitiere mich kurz selbst: "Vorneweg muss gesagt sein, dass ich unglücklicherweise Pech habe mit Figuren, die ich mag, denn in den meisten Fällen sterben sie."  
Die letzten 50 Seiten habe ich Johanna B. Becking verflucht, getrauert, gezittert und das Buch am liebsten gegen die Wand geschleudert, so sehr hat mich das Ende schockiert. Warum müssen Autoren nur so grausam sein? Jetzt heißt es mal wieder warten, warten, warten auf Band zwei.
Von mir gibt es jedenfalls eine ganz klare Leseempfehlung für alle, die High-Fantasy mögen. Ihr werdet die Geschichte lieben!     

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(81)

100 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 75 Rezensionen

"mittelalter":w=12,"werwolf":w=9,"fantasy":w=7,"burg":w=6,"wolf":w=5,"wölfe":w=5,"blut":w=4,"werwölfe":w=4,"schwarzwald":w=4,"historischer roman":w=3,"historisch":w=3,"wald":w=3,"mystisch":w=3,"luna":w=3,"spannend":w=2

Blut schreit nach Blut

Aikaterini Maria Schlösser
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 24.07.2017
ISBN 9783743187450
Genre: Fantasy

Rezension:

Titel: Blut schreit nach Blut
Autor: Aikaterini Maria Schlösser
Verlag: Books on Demand
Seiten: 341
Preis: 11,99 [D] (Taschenbuch)
ISBN: 978-3743187450

Inhalt:
Schwarzwald, Herzogtum Alamannien, 1272
Luna, die Tochter des Burgherrn, beobachtet seit ihrer Kindheit ein Sternenpaar im Waldschatten. Doch sie wagt es nicht, seinem Ruf zu folgen, auch wenn er immer stärker wird.
Im Nebel wird die Schwarzburg angegriffen. Als einziges gelingt Luna die Flucht. Ihre Verletzung zwingt sie auf den Waldboden. Zwischen den Stämmen erscheint ihr Lichterpaar. Doch es sind keine Sterne. Augen haben sie beobachtet. Starren sie an.

Protagonisten:
Luna ist die zukünftige Burgherrin der Schwarzburg, nachdem ihre Eltern bei einem Angriff ums Leben kommen. Sie ist ein sehr vielschichtiger Charakter. Die brave, gehorsame Tochter, die ihre ungewöhnlich weißblonden Haare unter einer Haube verstecken muss, wird zu einer starken jungen Frau, geprägt durch Trauer und Verlust sowie Angst und Schmerz. Ihre äußerliche Andersartigkeit hat einen Grund, den sie verstehen und akzeptieren muss, was dem Mädchen überhaupt nicht leicht fällt. Oft fühlt sie sich einsam und missverstanden.

Meine Meinung:
"Blut schreit nach Blut" ist nach der Novelle "Dornengrab" das zweite Buch der Autorin, das ich gelesen habe und mit das erste des Genre-Mixes Fantasy und Historischer Roman. Zudem habe ich auch noch nicht viele Werwolf-Geschichten gelesen, aber ich kann sicher behaupten, dass dieses Buch sich in seiner Gestaltung doch sehr stark von den anderen abheben würde.
Der Autorin ist es gelungen, eine unglaublich realistische Darstellung des Mittelalters zu kreieren, die nicht von Prunk und Reichtum erzählt, sondern dem Leser die Härte und Brutalität dieser Zeit schonungslos vor Augen führt. In jeder Szene spürt man die Lebensrealität hautnah und ich persönlich bin heilfroh, nicht in dieser Zeit gelebt zu haben.
Zusammen mit der bildreichen Sprache, den vielen symbolhaften und mystischen Beschreibungen wird das Buch zu einem wahren Leseerlebnis.
Einige heftige Wendungen und vielschichtige Emotionen, besonders auf Lunas Seite machen sie als Hauptfigur zu einem überzeugenden Charakter, auch wenn mich ihre Stimmungsschwankungen sowie das viele Hin und Her zwischen Wald und Burg manchmal angestrengt haben.
Die zweite Hälfte des Buches glänzt noch einmal mit Grausamkeiten und Szenen, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen, während weitere Personen auftauchen und sich ziemlich unbeliebt machen.
Das Ende ist offen und auf andere Weise doch in sich geschlossen, was den Leser mit einem komischen Gefühl im Magen zurücklässt.
Alles in allem ein höchst empfehlenswertes Buch, das vielleicht nicht unbedingt etwas für schwache Nerven ist.     

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(65)

78 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 62 Rezensionen

"liebe":w=2,"argentinien":w=2,"tango":w=2,"emma wagner":w=2,"liebesroman":w=1,"leidenschaft":w=1,"intrigen":w=1,"erste große liebe":w=1,"die erste große liebe":w=1,"gauchos":w=1,"tango tanzen":w=1

Dein. Für immer. (Liebesroman)

Emma Wagner
E-Buch Text: 452 Seiten
Erschienen bei Emma Wagner, 01.07.2018
ISBN 9781980942580
Genre: Sonstiges

Rezension:

Titel: Dein. Für immer.
Autor: Emma Wagner
Seiten: 587
Preis: 16,90 [D] (Taschenbuch)
ISBN: 978-1980942580

Inhalt:
Clara weiß nicht, was sie vom Leben will. Aber sie weiß, was sie nicht will: Nino mit seinen feurigen braunen Augen und seinem unbeugsamen Stolz, der sie mit seiner Arroganz zur Weißglut treibt und sie gleichzeitig fasziniert. Nino, der ihr schon einmal das Herz gebrochen hat. Das Schicksal hat andere Pläne. In Argentinien treffen sie erneut aufeinander, und inmitten brütender Hitze, heller Mondnächte und erotischem Tango knistert es gewaltig. Doch die Zeichen der Zeit stehen alles andere als gut für das Paar …

Jahre später, in Deutschland: Isabell ist die Tochter eines wohlhabenden Unternehmers, Ben ist Journalist. Darüber hinaus allerdings ist er genau der Typ Mann, mit dem sie nichts zu tun haben möchte: ein Frauenheld mit Tattoos und Motorrad. Ben mit seinen dschungelgrünen Augen und seinem verschmitzten Lächeln lässt ihr jedoch keine Wahl. Sie verliert ihr Herz schneller, als es ihr lieb ist. Aber warum will ihr Vater sie um jeden Preis von Ben fernhalten? Als Ben und Isabell einer Liebe auf die Spur kommen, die Jahrzehnte überdauert hat, und einem Familiengeheimnis, das auch ihrer beider Zukunft mitbestimmt, überschlagen sich die Ereignisse. Hat ihre Liebe eine Chance?

Protagonisten:
Clara ist eine loyale junge Frau, die einem mit ihrer Sturheit auch manchmal auf die Nerven gehen kann. Besonders sympathisch an ihr finde ich ihre Tierliebe, weswegen mir an einer bestimmten Stelle des Buches wirklich das Herz geblutet hat.

Nino ist der unangefochtene Bad-Boy der Geschichte - stolz, unbeugsam und teilweise ziemlich arrogant. Doch er entwickelt sich im Verlauf der Handlung zu einem jungen Mann, den man einfach mögen muss.

Ben ... kurz gesagt, Frauenheld, Journalist und Vater einer kleinen Tochter, die er aber nicht sehen darf.

Isabell ist im Gegensatz zu Clara weniger stur, dafür umso engagierter und leidenschaftlicher, wenn es um Dinge geht, die sie wirklich will. Hinter ihrer taffen Fassade verbirgt sich jedoch ein verletzlicher Kern, den Ben mehr als einmal trifft.

Meine Meinung:
Schon am Cover ist auf den ersten Blick zu erkennen, dass es sich hierbei um eine Liebesgeschichte handelt. Wie bei allen Dingen sind auch Buchcover Geschmackssache. Es ist offensichtlich bunt und kitschig, doch es passt hervorragend zum Inhalt des Buchs.
Im Klappentext wird deutlich, dass man zwei verschiedene Paare in zwei Handlungssträngen begleitet, was mich sofort angesprochen hat, denn solche Art der Geschichte kannte ich bereits von Jojo Moyes. Zum einen spielt das Buch im Jahre 1976 in Argentinien, wo man auf Clara und Nino trifft, zum anderen im Deutschland der Gegenwart, wo Isabell und Ben aufeinandertreffen. Dieser ständige Wechsel sowie die Sichtwechsel innerhalb der Kapitel bringen Abwechslung und Spannung in die Handlung.
Wie zu erwarten treffen die Handlungsstränge am Ende aufeinander und verknüpfen sich zu einem schlüssigen und sinnvollen Bild, das mich an vielen Stellen überraschen konnte. Trotz des abgeschlossenen Ende bleiben einige Fragen, die vielleicht in einem anderen, neuen Buch der Autorin geklärt werden könnten.  
Aufgrund der zwei parallelen Handlungsstränge hat das Buch auch eine hohe Seitenanzahl, die mich aber nicht weiter gestört hat. Die Geschichte habe ich innerhalb von zwei Tagen weggelesen, obwohl die Handlung erst im zweiten Drittel mehr an Fahrt aufgenommen hat.
Der Schreibstil ist sehr bildhaft, das Buch liest sich einfach und versetzt einen rasch in das Land des Tangos und der Leidenschaft. Dabei muss ich anmerken, dass mir das Knistern zwischen Clara und Nino dann doch ein bisschen zu sanft war, wobei der Klappentext ja etwas anderes verspricht.
Besonders bemerkenswert finde ich die Kapitelübergänge:
"Aber es war die wundervollste Verrücktheit, die sie je begangen hatte."
KAPITEL ...
"Was für eine vollkommen Verrückte!"
So oder so ähnlich enden und beginnen die Kapitel des Buches beinahe durchgehend. Oft ist ein Wort gleich oder der Sinn genau das Gegenteil dessen, was vorher gemeint war.
Alles in allem konnte mich das Buch wirklich von sich überzeugen, auch wenn das Drama zum Ende hin teilweise echt heftig war. Unterhaltsame Lesestunden sind auf alle Fälle zu garantieren!

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(15)

16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

"julia zieschang":w=2,"freundschaft":w=1,"familie":w=1,"reihe":w=1,"geheimnis":w=1,"romantik":w=1,"band 1":w=1,"schottland":w=1,"bücher":w=1,"edinburgh":w=1,"café":w=1,"speeddating":w=1,"scones":w=1,"wee city love":w=1,"books'n'scones":w=1

Wee City Love: Books’n’Scones (Wee-City-Love-Reihe 1)

Julia Zieschang
E-Buch Text
Erschienen bei null, 03.07.2018
ISBN B07DFH36WL
Genre: Sonstiges

Rezension:

Titel: Wee City Love - Books´n´Scones
Autor: Julia Zieschang
Seiten: 316
Preis: 11,99 [D] (Taschenbuch)
ISBN: 978-1983042669

Inhalt:
Die 23-jährige Emily MacWilliam ist die Besitzerin des Cafés Books’n’Scones in Edinburgh. Als sie unfreiwillig bei einem Speeddating mitmacht, lernt sie den überaus attraktiven Finn kennen, der mit seiner liebenswerten Art ihr Herz höherschlagen lässt. Doch warum ist Finn seit Jahren Single und was verbirgt er vor Emily? Die beiden kommen sich langsam näher, wodurch die Eifersucht ihres Exfreundes angestachelt wird und die Situation sich zuspitzt, bis Emily Angst haben muss, ihr Café zu verlieren. Als Emily schließlich hinter Finns Geheimnis kommt, muss sie sich die Frage stellen, ob sie bereit ist eine Beziehung zu führen, die so ganz anders ist, als sie es sich erhofft hätte.

Protagonisten:
Emily ist die Besitzerin eines kleinen, aber gemütlichen Cafés und verkauft ihre mit Liebe  gebackenen Scones. Neben ihrer Liebe zum Backen und dem Lesen, ist sie überaus vernarrt in die Mathematik und könnte stundenlang darüber erzählen. Gerade deswegen findet sie Sonnenblumen so faszinierend und auch mit Haarspangen kann man ihr eine große Freude machen. Ich mochte sie sofort und habe ihre selbstständige Art sehr bewundert.

Finn ist ein ganz spezieller Typ Mann. Auf den ersten Blick scheint er abweisend und unnahbar, doch schnell wird klar, dass er ein Geheimnis mit sich herumträgt, das ihn seine witzige, selbstlose und geduldige Seite nicht oft zeigen lässt. Auch ihn fand ich unglaublich sympathisch. Allein der Spitzname, den er Emily verpasst hat, zeugt von sehr viel Romantik.

Meine Meinung:
Dieses hübsche Buch verbirgt eine sehr berührende Geschichte, die spannend, aber nicht dramatisch ist. Denn wenn es etwas gibt, das ich an Liebesromanen nicht mag, dann dieses extrem tragisch-dramatische. Doch glücklicherweise hat Julia Zieschang die Geschichte von Emily und Finn in ein wundervolles Buch fürs Herz verpackt.
Der Schreibstil ist locker und beinhaltet eine Menge humorvoller Dialoge, die mich oft zum Schmunzeln gebracht haben.
Nicht nur Emily und Finn wurden liebevoll ausgearbeitet, sondern auch Emilys Freundin Rachel und ihre Tochter Ash, die ich beide sehr ins Herz geschlossen habe. Deswegen freue ich mich total auf das Buch aus Rachels Sicht.
Nachdem bereits "Sturmtochter" in Schottland gespielt hat, musste ich gar nicht weit reisen, um Emily zu erleben, denn auch dieser Roman ist in Schottland angesiedelt. Genauer gesagt in Edinburgh. Die Autorin hat es geschafft, diese Stadt so unglaublich schön zu beschreiben, dass ich jetzt auch dorthin möchte.
Diese Liebesgeschichte ist von ganz besonderer Art, denn Finns Geheimnis ist etwas, das mir so noch nicht in Büchern begegnet ist. Es ist ein Thema, das für viele - und ich würde lügen, wenn ich mich da ausschließe - nicht verständlich ist. Ich habe einiges gelernt, was ich vorher nicht wusste und möchte jedem das Buch sehr ans Herz legen.
Es gibt hier keinen Bad Boy, dafür aber einen verabscheuungswürdigen Ex-Freund, der einigen  Wirbel in die Geschichte bringt und für die nötige Spannung sorgt. Keine erotischen Couchszenen oder sonstiges, dafür viel Romantik, Witz und Liebe.  

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(54)

64 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

"mystery":w=4,"fantasy":w=3,"rose":w=3,"mittelalter":w=2,"düster":w=2,"mystik":w=2,"novelle":w=2,"worms":w=2,"aikaterini maria schlösser":w=2,"spannung":w=1,"historischer roman":w=1,"drama":w=1,"historisch":w=1,"mörder":w=1,"grusel":w=1

Dornengrab

Aikaterini Maria Schlösser
Flexibler Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 24.05.2018
ISBN 9783746005935
Genre: Historische Romane

Rezension:

Titel: Dornengrab
Autor: Aikaterini Maria Schlösser
Verlag: Books on Demand
Seiten: 112
Preis:  6,99 [D] (Taschenbuch)
ISBN:  9783746005935

Inhalt:
Worms, 10. Juni 1371
Der Fleischersohn Hartmuth umwirbt erfolgreich die reiche Kaufmannstochter Margarethe, um dem Armutsviertel zu entfliehen. Neben seiner Ehe führt er eine geheime Liebschaft mit der heißblütigen Elsslin. Alles scheint perfekt, bis ausgerechnet die Frau, die er liebt, seinen hart erkämpften Wohlstand zu zerstören droht. Er trifft eine grausame Entscheidung. Doch es gibt Mächte, die stärker sind als der Tod. Und sie locken ihn unmittelbar in das Dornengrab, das er selbst erschaffen hat.

Meine Meinung:
Schon durch das Cover  und den Titel wird deutlich, dass es sich bei diesem Büchlein um eine Geschichte mit düsterer Atmosphäre und bedrückender Stimmung handelt. So ist es auch. Von Anfang bis Ende. Besonders sind die feinen Illustrationen zwischendurch, die perfekt zur Geschichte passen und die Düsternis unterstreichen.
Hartmuth, der Protagonist der Novelle, ist wohl einer der unsympathischsten Personen, die mir je untergekommen ist, aber das wurde vielleicht auch so gewollt. Die Tatsache, dass er zudem ein Mörder ist, macht es nicht besser.
Es ist bemerkenswert, wie präzise und auf den Punkt gebracht, die Autorin die Szenerie darstellen kann, um den Leser zu fesseln. Sie spielt mit der Psyche Hartmuths als auch mit der des Lesers. Ich wusste oft nicht, ob das, was gerade geschah nun Wirklichkeit war oder nur Wahnvorstellungen in Hartmuths Kopf. 
Das Ende ist verläuft rasant und plötzlich. Wäre es ein Film, würde ich mich wahrscheinlich zu Tode gruseln. 
"Dornengrab" ist eine faszinierende Mysterynovelle für Zwischendurch. Sie konnte mich zwar nicht vollständig in seinen Bann ziehen, aber es war trotzdem ein besonderes Leseerlebnis.

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(36)

86 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

"fantasy":w=2,"jugendbuch":w=2,"janet clark":w=2,"deathline":w=2,"liebe":w=1,"roman":w=1,"freundschaft":w=1,"verrat":w=1,"gefühle":w=1,"rezension":w=1,"buchreihe":w=1,"indianer":w=1,"cbj":w=1,"blogger":w=1,"ray":w=1

Deathline - Ewig wir

Janet Clark
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbj, 10.04.2018
ISBN 9783570165140
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Titel: Ewig wir - Deathline
Autor: Janet Clark
Verlag: cbj
Seiten: 391
Preis:  17,00 [D] (Hardcover)
            17,50 [A]
ISBN:  978-3-570-16514-0

Inhalt:
Nachdem die 16-jährige Josie einen schicksalhaften Sommer lang ihre große Liebe in dem faszinierenden jungen Indianer Ray finden durfte, muss sie nun herausfinden, ob ihre Liebe wirklich stärker ist als der Tod. Denn Ray ist über die magische Deathline gegangen, um seinen Stamm und Josies Welt vor dem Verderben zu retten. Doch die mysteriösen Ereignisse in Josies Heimatstädtchen reißen nicht ab und sie versucht verzweifelt, Kontakt zu Ray aufzunehmen. Denn wenn ihr dies nicht gelingt, ist nicht nur ihr Zuhause dem Untergang geweiht, sondern auch ihre Liebe zu Ray ...

Protagonisten:
Josie trauert Ray noch immer hinterher, nachdem dieser über die Deathline gegangen ist, doch sie verliert sich nicht in Selbstmitleid, was mich wirklich glücklich gemacht hat. Unerschütterlich in ihrem Glauben an Ray, lässt sie sich nicht davon abbringen, dass er sie hören kann. Auch in diesem Band zeigt sich wieder ihr großer Mut, ihre Entschlossenheit und ihre Sturheit, die sich auch hier wieder mehr als nur bezahlt machen, selbst wenn sie einmal zu zweifeln anfängt.

Meine Meinung:
Eine wahrlich faszinierende Fortsetzung, die mich in sehr vielen Punkten überraschen konnte. Nachdem in Band eins ja noch einige Fragen offen blieben, war ich neugierig, wie Janet Clark die Geschichte um Josie, Ray und ihre Freunde weiterentwickelt. Positiv anzumerken ist der kurze Rückblick zu Beginn des Buches, um sich noch einmal zu erinnern, was bisher geschah. 
Die Atmosphäre lebt von Düsternis, Mystik und gefährlichen Ereignissen, wird ab und an durch den Zauber Josies und Rays Liebe unterbrochen, doch im Allgemeinen zieht das Schattenhafte sich durch die gesamte Geschichte.
Gefahren drohen gleich von mehreren Seiten und verbinden sich alle zum Ende hin auf überraschende Weise. Wahnsinnig interessant fand ich vor allem die Rollen von Josies Mutter und dem FBI-Agenten Dassler, der aufgrund der merkwürdigen Vorkommnisse in Angels Creek anfängt zu ermitteln. Er ist ein undurchschaubarer Charakter und sein Dasein eine knifflige Angelegenheit für Josie und ihre Freunde. 
Der einfache Schreibstil macht es dem Leser leicht, durch die Seiten zu fliegen und sich von der Magie der Yowama mitreißen zu lassen. 
Josie war mir auch wie schon in Band eins sehr sympathisch. Ihr innerer Konflikt, den sie auszufechten hat, verbunden mit Fragen, ob sie Dassler vertrauen soll, Ray retten, das Dunkel besiegen und ihre Heimat beschützen kann, wird durch Janet Clark wunderbar dargestellt. 
Auch mit der Spannung knausert die Autorin nicht und das macht diesen Roman zu einem gelungenen Buch. 
Die Ausmaße, die die Ereignisse zum Ende hin annehmen, haben mich teilweise wirklich ungläubig gucken lassen. Vielleicht war es ein wenig zu viel des Guten, doch es passte alles zusammen und bildete einen runden Abschluss, dem es an Kitsch und Magie natürlich nicht fehlte.   

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(90)

243 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

"stefanie hasse":w=3,"bookelements":w=3,"liebe":w=2,"fantasy":w=2,"bücher":w=2,"magie":w=1,"kampf":w=1,"buch":w=1,"urban fantasy":w=1,"verzweiflung":w=1,"feuer":w=1,"erde":w=1,"wasser":w=1,"lesen":w=1,"elemente":w=1

BookElements - Das Geheimnis unter der Tinte

Stefanie Hasse
Flexibler Einband: 286 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 26.02.2016
ISBN 9783551300522
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(7)

16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

"fantasy":w=2,"magie":w=1,"elfen":w=1,"zauberer":w=1,"zwerge":w=1,"magisch":w=1,"blanvalet":w=1,"fantastisch":w=1,"bloggerin":w=1,"bloggen":w=1,"shannara":w=1,"#bloggerportal":w=1,"elfenkönigin":w=1,"#blanvaletverlag":w=1,"terry brook":w=1

Die Shannara-Chroniken: Die Erben von Shannara 3 - Elfenkönigin

Terry Brooks , Karin König
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.04.2018
ISBN 9783734161414
Genre: Fantasy

Rezension:

Titel: Die Shannara Chroniken - Die Erben von Shannara 3 - Elfenkönigin
Autor: Terry Brooks 
Verlag: Blanvalet Verlag
Seiten: 559
Preis:    9,99 [D] (Taschenbuch)
               10,30 [A]
ISBN:  978-3-7341-6141-4        

ACHTUNG! SPOILERGEFAHR!

Inhalt:
Die Aufgaben, die der Geist des Druiden Allanon den Nachfahren der Ohmsfords übertragen hat, erweisen sich als nahezu unerfüllbar. Walker Boh verliert auf der Suche nach dem schwarzen Elfenstein fast sein Leben – der Elementgeist Quickening kann ihn gerade noch rechtzeitig retten. Gemeinsam ziehen sie in das Reich der Zwerge, um das Juwel zu bergen. Währenddessen hat Wren Ohmsford endlich die verschollenen Elfen auf einer einsamen Insel entdeckt. Doch deren neue Heimat ist in großer Gefahr, ein grausamer Dämon will die Elfenkönigin und ihr Volk für immer vernichten ...  

Protagonisten:
Wren, die von Allanons Geist beauftragt wurde, die Elfen zu finden und in die Vier Lande zurückzubringen, ist eine zähe junge Frau, die weiß, wie man überlebt. Sie ist furchtlos, mutig und entschlossen, ihren Auftrag auszuführen, doch nicht ohne dabei etwas über ihre Familie und ihre Herkunft herauszufinden. Im Laufe der Geschichte fängt sie an zu zweifeln, sie weiß nicht mehr, wer sie wirklich ist, denn so viel wurde ihr verschwiegen. Doch sie lässt sich trotz vieler furchtbarer Verluste nicht beirren, auch wenn diese Reise ihr mehr nimmt, als nur Blut, Schweiß und Tränen.

Ellenroh Elessedil ist die Königin der Elfen von Arborlon. Mit ihren leidenschaftlichen blauen Augen, dem gütigen Lächeln und einer beeindruckenden Ruhe, die alle Ängste und Zweifel vertreiben zu können schien, herrscht sie über das Elfenvolk. Ihr Selbstvertrauen und ihre Sicherheit, die Last ihrer Vergangenheit und ihre Entschlossenheit, die Elfen - ihr Volk -  zu retten, haben sie von der ersten Seite an zu meiner Lieblingsfigur gemacht.      

Meine Meinung:
Ich weiß nicht, wie ich jetzt anfangen soll ... Dieses Buch hat mich gefühlsmäßig auf ein völlig neues Level gebracht. Ich kenne Terry Brooks großartigen Schreibstil inzwischen zu genüge und bin immer wieder unglaublich fasziniert von der Art wie er Beschreibungen voller Details in so mitreißender Weise darstellen kann. Man hat das Gefühl als würden die Landschaften leben, atmen und denken, die Magie ein vollkommen eigenes Wesen sein - so komplex und unfassbar, dass es einem unmöglich wird, alles zu begreifen.
Jeder Charakter steckt voller Eigenheiten, Zweifeln, Hoffnungen, sodass sie einem nur ans Herz wachsen können, so dunkel ihre wahren Beweggründe auch manchmal sein mögen. Wren zum Bespiel ist nicht nur eine Fahrende, die durch die Wälder streift. In ihr verbergen sich Talente und Fragen, die sie selbst gar nicht erahnt und dem Leser Stück für Stück näher gebracht werden. 
Ich hätte nie zu träumen gewagt, dass es möglich wäre, bei diesem Buch zu weinen, denn so faszinierend Terry Brooks auch schreiben mag, seine Formulierungen sind trocken und auf den Punkt gebracht. Und trotzdem hat er es geschafft. Vorneweg muss gesagt sein, dass ich unglücklicherweise Pech habe mit Figuren, die ich mag, denn in den meisten Fällen sterben sie. Dieses Mal war es wieder so und ich verstehe bis jetzt nicht beziehungsweise will nicht verstehen, warum das notwendig gewesen sein soll. Ellenroh Elessedil sterben zu sehen, hat mich beinahe dazu gebracht, das Buch einfach wegzuwerfen und nicht mehr weiterzulesen. Es waren mindestens fünf Minuten Verzweiflung, Wut und einige Taschentücher von Nöten, bis ich mich aufraffen konnte, die nächste Seite umzublättern. Selbst jetzt beim Schreiben dieser Rezension tut es noch weh. Ich habe noch nie einem Charakter so hinterhergetrauert wie dieser Elfenkönigin. Vielen herzlichen Dank auch. 
Trotzdem ist dieser dritte Teil der "Erben von Shannara" mein absoluter Favorit. Zwischendurch gab es einige Kapitel auch um Walker Boh, Par und Coll, sodass sie nicht vollkommen in Vergessenheit geraten. 
Besonders spannend fand ich zudem die Geschichte um die Magie der Elfen und den schwerwiegenden Fehlern, die sie in der Vergangenheit machten. Ein Volk, das selbst ins Exil geflohen ist, gefangen durch seine eigenen Missetaten auf einer alles verschlingenden Insel.    
Spannend von vorne bis hinten ist dieses Buch einfach großartig und Terry Brooks mein persönlicher Meister des High-Fantasy.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(757)

1.253 Bibliotheken, 8 Leser, 8 Gruppen, 48 Rezensionen

"percy jackson":w=20,"götter":w=16,"olymp":w=16,"fantasy":w=13,"rick riordan":w=12,"krieg":w=10,"percy":w=10,"griechische mythologie":w=9,"titanen":w=9,"jugendbuch":w=7,"halbgötter":w=7,"kampf":w=6,"mythologie":w=6,"zeus":w=6,"poseidon":w=6

Percy Jackson - Die letzte Göttin

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.08.2013
ISBN 9783551312464
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(101)

228 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

"percy jackson":w=2,"rick riordan":w=2,"griechische mythologie":w=1,"olymp":w=1,"sohn des poseidon":w=1,"annabet":w=1,"die letzte göttin":w=1

Percy Jackson - Die letzte Göttin

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.09.2017
ISBN 9783551557315
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(77)

230 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 50 Rezensionen

"rache":w=3,"high fantasy":w=3,"schatten":w=3,"gladiatoren":w=3,"nevernight":w=3,"liebe":w=2,"fantasy":w=2,"blut":w=2,"dunkelheit":w=2,"sklaverei":w=2,"arena":w=2,"assassinen":w=2,"assassine":w=2,"mitreisende":w=2,"godsgrave":w=2

Nevernight - Das Spiel

Jay Kristoff , Kirsten Borchardt
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 25.04.2018
ISBN 9783596297597
Genre: Fantasy

Rezension:

Titel: Nevernight - Das Spiel
Autor: Jay Kristoff
Verlag: Fischer Tor
Seiten: 697
Preis:   22,99 [D] (Hardcover)
               23,70 [A]
ISBN: 978-3-596-29759-7  

Inhalt:
Mia kehrt zurück nach Gottesgrab, die Stadt der Brücken und Gebeine. Als Assassine folgt sie den Befehlen der Roten Kirche aufs Wort und tötet, ohne Fragen zu stellen. Ihr eigentliches Ziel bleiben jedoch die Männer, die ihre Familie auf dem Gewissen haben: Konsul Scaeva und Kardinal Dumo. Als Mia herausfindet, dass der Assassinenorden in Wahrheit Scaeva schützt anstatt ihr zu helfen, kehrt sie ihm den Rücken und fasst einen folgenschweren Entschluss: Sie verkauft sich selbst in die Sklaverei, um als Gladiatorin bei den Großen Spielen anzutreten. Denn dem Gewinner, so heißt es, wird eine private Audienz bei der Elite des Reiches gewährt … Ist das ihre Chance, an Scaeva und Dumo heranzukommen?

Protagonisten:
Mia Corvere ist wohl die gefährlichste Assassine der Republik Itreya, Diebin und selbst ernannte Nicht-Heldin des Buches. Nachdem ihr Vater vor ihren Augen hingerichtet wurde, schwört sie Rache. Blutige Rache. Und das den zwei mächtigsten Männern der Republik. Doch Mia hat noch mehr Fähigkeiten als nur das Töten. Sie ist eine Dunkelinn und kann die Dunkelheit beherrschen. Es gibt so viele Worte, mit denen man sie beschreiben könnte ... gnadenlos, hart, intelligent - extrem intelligent, schön, gerissen, waghalsig, stark, mutig ... Ich könnte die Liste ewig weiterführen, doch ich glaube, es ist klar, dass Mia in meinen Augen ein wahnsinnig vielschichtiger Charakter ist, den ich von Beginn an mochte.

Ashlinn Järnheim gehörte früher zu Mias engsten Freundinnen, bevor sie mit ihrem Bruder eine Verschwörung gegen die Rote Kirche durchführte und Mia verriet. Sie ist eine Lügnerin mit Gift auf der Zunge und Gefühlen für Mia, die man am besten mit kompliziert beschreibt. Ich hatte damit gerechnet, dass sie in diesem Teil wieder auftauchen würde, aber wohin das dann führte ... verrückt, aber einfach passend.

Meine Meinung:
Unglaublich!
Die Buchreihe gehört jetzt schon zu meinen Jahreshighlights. Als ich das Buch endlich in den Händen hielt, konnte ich es gar nicht abwarte, endlich wieder in Mias Welt einzutauchen. Allein schon die Gestaltung des Covers und der Karten ist ein Grund, diese Bücher zu kaufen, aber getoppt wird das Ganze von Jay Kristoffs Schreibstil. Gespickt mit einer Menge schwarzem Humor und beißendem Sarkasmus wird die Geschichte zu einem wahren Erlebnis. Und die Fußnoten ... wie habe ich sie vermisst. Einfach genial. Sie vermitteln so viele interessante, oft blutige Einblicke in die Geschichte der Republik und machen deutlich wie viele Gedanken Jay Kristoff sich über seine Welt gemacht hat. Nicht wenige Male musste ich über seine Kommentare darunter schmunzeln, bevor ich das Buch wegen des richtig, richtig, richtig fiesen Endes und seines Dicta Ultimas am liebsten an die Wand geworfen hätte. Wie soll ich jetzt bitte bis Teil 3 warten??? Man bekommt einen Haufen Erkenntnisse gegen den Kopf geworfen und dann hört das Buch einfach auf. Ich meine, das kann er doch nicht machen!
Gut ... genug gejammert.
Mia, die sich als Gladiatii beweisen muss, ist und bleibt mein absoluter Lieblingscharakter, obwohl sie stark mit der Nicht-Katze Herr Freundlich konkurriert. Der Schatten ist einfach Mias perfekter Begleiter und seine Wortgefechte mit Eclipse, der Nicht-Wölfin, sind witzig und charmant. Sie lockern die Geschichte auf und haben mich oft zum Lachen gebracht.
Natürlich darf zwischen herausquellenden Gedärmen, haufenweisen Toten und abscheulichen Monstern in den Kampfarenen die Liebe nicht fehlen. So widersprüchlich es auch klingen mag, Jay Kristoff schafft es, eine nicht ganz unerwartete Liebesgeschichte einzubauen, die die ein und andere heiße Szene beinhaltet. Selbst die Nebencharaktere bekommen eine gewisse Tiefe und wachsen einem ans Herz beziehungsweise lassen einen nur abwertend den Kopf schütteln. Ein Beispiel dafür ist Leona, Mias Domina (jetzt bloß keine falschen Gedanken), deren ganz eigene Geschichte im Laufe der Handlung zum Tragen kommt.
Ich habe jede Seite dieses Buches mitgefiebert und konnte mich einfach nicht von der Geschichte losreißen. Für alle, die Band 1 schon geliebt haben, die werden auch die Fortsetzung lieben. Jenen, die schon mit Teil 1 ihre liebe Mühe hatten, denen kann ich versichern, es wird nicht schlimmer.
Von mir jedenfalls gibt es eine ganz große Leseempfehlung! Lest diese Reihe!!!   

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(64)

142 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 41 Rezensionen

"ransom riggs":w=3,"fantasy":w=2,"märchen":w=2,"kurzgeschichten":w=1,"rezension":w=1,"erzählungen":w=1,"legenden":w=1,"rezensionsexemplar":w=1,"knaur":w=1,"bücherliebe":w=1,"verlag knaur":w=1,"bloggerin":w=1,"bloggen":w=1,"bücherwurm":w=1,"die insel der besonderen kinder":w=1

Die Legenden der besonderen Kinder

Ransom Riggs , Silvia Kinkel , Andrew Davidson
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Knaur, 03.04.2018
ISBN 9783426226568
Genre: Fantasy

Rezension:

Titel: Die Legenden der besonderen Kinder
Autor: Ransom Riggs
Verlag: Knaur Verlag
Seiten: 201
Preis: 18,00 [D] (Hardcover)
ISBN: 978-3-426-22656-8

Inhalt:
Die Geschichte der ersten Ymbryne und der Entstehung der Zeitschleifen, die Sage vom Mädchen, dessen beste Freundin seine tote Schwester ist, oder das Märchen vom Wald der besonderen Tiere – jedes besondere Kind kennt die berühmten Erzählungen, die über Generationen in aller Welt gesammelt wurden.

Meine Meinung:
Das Buch ist schon von außen wunderschön gestaltet und passt perfekt zur Welt der Besonderen.  Da ich die Reihe um Miss Peregrine und die besonderen Kinder verschlungen habe, musste ich dieses Buch ebenfalls lesen und es ist eine wirklich lesenswerte Ergänzung, die einen tiefer in die Welt der Besonderen und Ymbrynen eintauchen lässt.
Jede einzelne Geschichte, besitzt den Charakter einer Legende oder Fabel. Aus manchen lässt sich eine Moral ziehen, manche sind so skurril, dass es schon wieder unglaublich faszinierend ist und andere wiederum haben sogar Bezug zu realen Ereignissen.
Besonders interessant fand ich die Geschichte der Entstehung der Ymbrynen und Zeitschleifen, denn Miss Peregrine ist einer meiner Lieblingscharaktere der Reihe um die besonderen Kinder.
Die erste Geschichte "Die edlen Kannibalen" mit besonderen Dorfbewohnern, die die Fähigkeiten besitzen, sich ihre Gliedmaßen abzuschneiden, ohne dass des schmerzt und die dann wieder nachwachsen, hat mir mal wieder vor Augen geführt, wie egoistisch, geldgierig und nimmersatt die Menschen doch sind - und dass sie letzten Endes das bekommen, das sie verdienen. Danke Ransom Riggs für diese Sammlung besonderer Geschichten. Ich habe es wirklich genossen, sie zu lesen.  

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(13)

15 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

Die Botanicas

Dana Menzel , Julia Fraczek
Fester Einband: 99 Seiten
Erschienen bei Lychatz Verlag, 21.02.2018
ISBN 9783942929554
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Titel: Die Botanicas - Waldgeflüster
Autor: Dana Menzel und Julia Fraczek
Verlag: Lychatz Verlag
Seiten: 98
Preis: 9,95 [D] (Hardcover)
ISBN: 978-3-942929-55-4

Inhalt:
Ida, Isabella, Trixie, Litchi und Chitchi sind beste Freundinnen. Sie lieben die Natur. Häufig streifen sie durch den Wald in der Nähe ihrer Stadt. Doch an einem Herbstabend wird das Leben der fünf Mädchen komplett auf den Kopf gestellt.
Sie erfahren nicht nur ein großes Geheimnis, sondern kommen einem Umweltverschmutzer auf die Spur! Dessen Vorhaben es ist, den gesamten Wald zu zerstören. Höchste Zeit, einzugreifen!

Meine Meinung:
Zu aller erst muss ich sagen, dass mir die Grundidee des Buches wirklich sehr gut gefallen hat und mir eine Stunde lang Lesefreude bereiten konnte. Da ich die liebe Julia (@booksdream) auf der Frankfurter Buchmesse 2017 persönlich kennengelernt habe, war ich umso gespannter auf das Buch.
Die Welt der Pflanzen wurde mir hier auf zauberhafte Weise näher gebracht und war etwas komplett Neues, wie ich es bisher noch nicht in Büchern gelesen habe. Die Blumen bekamen absolut passende Eigenschaften und ihre ganz eigenen Arten haben mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht.
Auch die fünf Freundinnen Isabella, Ida, Trixie, Litchi und Chitchi waren mir von Beginn an sympathisch, doch leider kamen mir ihre Beschreibungen manchmal doch ein bisschen zu steckbriefhaft und schnell hintereinander auftretend vor, was man mit ein paar mehr Seiten bestimmt wunderbar hätte ausbauen können. Eine Unstimmigkeit ist mir bei Ida aufgefallen, die erst als schüchtern und ruhig beschrieben wird und dann plötzlich abenteuerlustig und absolut redefreudig wird. Das passte irgendwie nicht ganz zusammen, hat mich jedoch nicht großartig gestört.
Zum Schreibstil muss ich sagen, dass mir überhaupt nicht aufgefallen ist, dass das Buch von zwei Autorinnen geschrieben wurde. Es ist flüssig, kindgerecht und wirklich sehr anschaulich sowie humorvoll verfasst, wodurch der Spaß am Lesen auf jeden Fall aufrecht erhalten wird. 
Für ein Kinderbuch ist die Geschichte wirklich spannend und man fiebert mit den Freundinnen mit, doch ich muss sagen, dass sich mir die Suche nach dem Umweltzerstörer zu einfach dargestellt hat, zu viele Zufälle aufeinander getroffen sind und dann doch vorhersehbar war, was passieren würde. Was die Länge des Buches betrifft, bin ich der Ansicht, dass sie für ein Kinderbuch absolut ausreichend ist und ein gutes Buch niemals an der Anzahl seiner Seiten gemessen werden kann. Trotzdem hätten ein paar tiefergehende Beschreibungen der Charaktere und kleine kniffligere Aufgaben, um den Umweltzerstörer zu stellen, für die Mädchen bestimmt nicht geschadet.
Die Natur zu schützen und dabei gemeinsam vorzugehen sind zwei wunderbare Messages, die das Buch vermittelt und die, wie ich finde, wirklich wichtig sind, um sie Kindern schon in jungen Jahren nahezubringen. Das ist Julia und Dana mit dieser Geschichte absolut gelungen. 

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(143)

208 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 121 Rezensionen

"fantasy":w=5,"jugendbuch":w=4,"clara benedict":w=3,"teenager":w=2,"aura":w=2,"liebe":w=1,"mord":w=1,"spannend":w=1,"reihe":w=1,"gewalt":w=1,"verrat":w=1,"hass":w=1,"mystery":w=1,"betrug":w=1,"selbstmord":w=1

Aura - Die Gabe

Clara Benedict , Eva Schöffmann-Davidov
Fester Einband
Erschienen bei Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 12.03.2018
ISBN 9783522202411
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Titel: Aura - Die Gabe
Autor: Clara Benedict
Verlag: Thienemann Esslinger
Seiten: 368
Preis: 18,00 [D] (Hardcover)
ISBN: 978-3-522-20241-1

Inhalt:
Einen Jungen aus der Ferne anschmachten, das steht für Hannah nicht zur Debatte – bis sie Jan trifft. Noch während Hannah sich darüber ärgert, dass sie sich immer wieder wie eine Idiotin aufführt, signalisiert Jan Interesse. Mit jedem Treffen wachsen Hannahs Gefühle aber auch ihre Unsicherheit. Jan verhält sich widersprüchlich, ist mal liebevoll und zärtlich, dann wieder aggressiv und distanziert. Diese Unbeständigkeit macht Hannah Angst, denn sie hat sich Jan offenbart. Sie hat ihm von ihrer besonderen Gabe erzählt, einer Gabe, die auch eine dunkle Seite hat ... Hat sie dem Falschen vertraut?

Protagonisten:
Hannah ist ein 16 Jahre altes Mädchen und eben ein typischer Teenager. Sie hat ihren Freundeskreis, geht auf Partys und schwärmt für Jan, der sie aus undefinierbaren Gründen zu hassen scheint. Wenn es um Jan geht, ist sie oft unsicher, weiß nicht, wie sie sich zu verhalten hat und macht sich viel zu viele Gedanken. Für eine 16-Jährige wirkt sie oft ziemlich naiv, was an manchen Stellen jedoch in Ordnung ist.

Jan ist von sehr speziellem Charakter. Mal zuvorkommend und sanft, dann wieder aufbrausend, voller Ablehnung und Kälte. Er macht es einem nicht leicht, ihn zu mögen und ich wusste bis zum Schluss nicht, was ich von ihm halten sollte. Gut ... das ist nicht ganz richtig, denn am Ende wusste ich es sehr wohl, denn sein spöttisches, fieses und hässliches Inneres wird dem Leser mitten ins Gesicht geschleudert.

Meine Meinung:
"Aura" ist ein Buch, das sich wirklich schnell lesen lässt, woran der locker-leichte Schreibstil der Autorin nicht ganz unschuldig ist. Sie richtet sich perfekt an ihre Zielgruppe, sodass das Buch ohne Verständnisprobleme gelesen werden kann. Zudem geht die Handlung rasch von statten, es passieren immer wieder Dinge, die mal ein größeres Ausmaß, mal ein kleineres Ausmaß annehmen, jedoch alle eine Wende in Hannahs Leben darstellen und von Bedeutung für sie sind.
Normalerweise bin ich absolut nicht der Fan von Jugendbüchern beziehungsweise Teenagergeschichten, in denen das Mädchen mehr oder weniger freiwillig auf Partys geht, Alkohol in Strömen fließt und dann auch noch das absolute Klischee-Spiel "Flaschendrehen" gespielt wird - was auch hier wieder der Fall war - doch zusammen mit der Tatsache, dass bereits an diesen Stellen merkwürdige Dinge geschehen und Hannah Jan noch kaum kennt, konnte ich mich damit abfinden.
Der Fantasy-Aspekt um Hannahs Gabe, der Gedankenkraft, hat dem Buch einen ordentlichen Schwung Spannung und ein heftiges Ende mit ordentlich Dramatik verliehen. Das Ganze hat sich in eine Richtung entwickelt, die ich wirklich nicht erwartet hatte, auch wenn mir der Schluss ein bisschen überspitzt erschien und sich plötzlich alles auf einmal entladen hat. So ziemliches jedes Geschehen bekommt jetzt einen Sinn und man ist gewillt, Hannah ihr Verhalten zu verzeihen.
Was ihre moralische Haltung an einigen Stellen ihrer Handlungen betrifft, konnte ich teilweise nur mit dem Kopf schütteln, wobei manches am Ende Sinn ergibt und erklärt wird, wieso sie so und nicht anders gehandelt hat.
Nun, alles in allem bin ich bei dem Buch nicht in Begeisterung verfallen, doch es konnte mich teilweise schon fesseln und der lockere Schreibstil verdient auf alle Fälle einen Pluspunkt. 

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(20)

55 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

"fantasy":w=1,"verlag knaur":w=1

Das dunkle Wort

Sylvia Englert
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2018
ISBN 9783426521076
Genre: Fantasy

Rezension:

Titel: Das dunkle Wort
Autor: Sylvia Englert
Verlag: Knaur Verlag
Seiten: 400
Preis: 12,99 [D] (Taschenbuch)
ISBN: 978-3-426-52107-6

Inhalt:
Das Orchideenreich Skaidar schwebt in höchster Gefahr: An seiner nördlichen Grenze ist ein Heer aufmarschiert, das von unheimlichen Glasklingen-Kriegern begleitet wird, während gleichzeitig ein seltsamer Zauber von der Hauptstadt ausgehend immer weitere Teile des Landes zu Kristall erstarren lässt. Nur einer kann jetzt noch helfen, und so schickt Idassa, oberste Magierin und Beraterin des Königs, einen verzweifelten Hilferuf an ihren ehemaligen Mentor Terwyn. Doch der hat sich geschworen, nie wieder Magie einzusetzen, seit er eine nicht wiedergutzumachende Schuld auf sich geladen hat …

Protagonisten:
Terwyn del Cresta war einst oberster Magus und Berater des Königs, bis er sich zu tief in dunkle Magie verstrickte und dabei ein schreckliches Unglück verursachte, mit dessen Folgen er noch immer zu kämpfen hat. Er ist ein Charakter, der viele Ecken und Kanten und einiges in seinem Leben durchgemacht hat. Jemand, der nicht unerfahren und naiv ist sowie einen auf Helden macht, dafür einen berüchtigten Ruf in seiner Welt erhielt. Die Vergangenheit hat ihn gezeichnet und gerade diese Tatsache macht ihn zu einer unglaublich sympathischen Figur.    

Idassa ist oberste Magierin des Königs und eine Person, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Sie ist eine starke Frau, die sich ihrer Verantwortung und Handlungen immer im Klaren ist, sodass sie erkennt, dass Terwyn der einzige ist, der dem Zirkel und dem ganzen Land noch helfen kann. Ihr Vertrauen und Überzeugung in ihn machen es ihm leichter, seinen Schwur aufzugeben.

Rhy ist eine junge, magisch nicht begabte Händlerin, die eine unheilvolle Beobachtung macht und bei dem Versuch, diese an einen einflussreichen Magus weiterzuleiten, begibt sie sich zusammen mit ihrem kleinen Drachen auf eine gefährliche Reise. Doch auch sie überzeugt mit Willensstärke, Mut und Witz, sodass man sie einfach mögen muss. 

Meine Meinung:
Als ich den Klappentext des Buches gelesen hatte, war mir sofort klar, dass es nur gut sein kann und ich wurde absolut nicht enttäuscht.
Die Handlung ist in drei unterschiedliche Stränge unterteilt, die im Verlauf der Geschichte zufällig aufeinandertreffen. Zum einen und hauptsächlich geht es um Terwyn del Cresta, der von Idassa um Hilfe gebeten wird, dem Zirkel bei der Bekämpfung der merkwürdigen Kristallschicht, die  unaufhaltsam über das Land kriecht, zu helfen. Seine Entwicklung ist richtig gut dargestellt, denn man bekommt immer wieder tiefe Einblicke in seine Vergangenheit als stolzer, junger Magier und auch wie es zu dem furchtbaren Unglück kommen konnte, bei dem seine Frau und seine Tochter ums Leben gekommen sind. Ein in meinen Augen faszinierend dargestellter Charakter, der einem im Verlauf der Geschichte immer sympathischer wird.  
Der nächste Strang handelt von der jungen Händlerin Rhy, die sich auf der Suche nach einem fähigen Magus mehr als einmal in Gefahr begibt, jedoch nie an Schlagfertigkeit und Selbstbewusstsein verliert. Sie zusammen mit ihrem kleinen Drachen zu begleiten ist spannend und teilweise witzig zugleich.  
Als letztes haben wir noch Inyra, die die Hilfe eines Magiers braucht, um ihre kleine Tochter zu heilen und zu Beginn von Terwyn abgewiesen wird, der sie der Hauptstadt verweist. Auf ihrer anfänglichen Reise gerät sie, ihr Neffe und eine weitere Begleiterin in Gefahr, denn sie geraten mitten in den Krieg und müssen vor der tödlichen Kristallzone fliehen. 
Natürlich enthält auch dieses Buch eine kleine Liebesgeschichte, die in meinen Augen jedoch nicht so richtig passt, aber trotzdem akzeptabel ist. 
Das Buch ist absolut actionreich, voller magischer Elemente und beruht auf einer ganz neuen, fantastischen Welt, die mich sehr interessiert hat, komplex aufgebaut ist und neugierig auf mehr macht. Auch der bildhafte Schreibstil der Autorin trägt dazu bei, dass man die Geschichte innerhalb weniger Tage einfach verschlingen kann, mitgerissen wird und immer wissen möchte wie es weiter geht.
Für mich ist dieses Buch ein wirkliches Highlight. Mystisch und immer begleitet vom dunklen Wort, das sich wie ein roter Faden mal mehr und mal weniger durch die Geschichte zieht.       

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(80)

167 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

"götter":w=4,"asgard":w=4,"fantasy":w=3,"thor":w=3,"loki":w=3,"knaur":w=2,"odin":w=2,"#lizagrimm":w=2,"liza grimm":w=2,"abenteuer":w=1,"mythologie":w=1,"highlight":w=1,"bücherliebe":w=1,"nordische mythologie":w=1,"knaur verlag":w=1

Die Götter von Asgard

Liza Grimm
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2018
ISBN 9783426522523
Genre: Fantasy

Rezension:

Titel: Die Götter von Asgard
Autor: Liza Grimm
Verlag: Knaur Verlag
Seiten: 304
Preis: 12,99 [D] (Taschenbuch)
ISBN: 978-3-426-52252-3 

Inhalt:
Was sagt man zu jemandem, der behauptet, einen vor dem Zorn der Götter schützen zu wollen? Natürlich glaubt die Studentin Ray kein Wort von dem Gerede der mysteriösen Kára über eine Prophezeiung und das mögliche Ende Asgards. Stattdessen ergreift sie die Flucht. Und läuft dabei Tyr in die Arme, der sie auf Anhieb fasziniert. Ray ahnt nicht, dass Tyr als Odins Gesandter um jeden Preis verhindern soll, dass die Prophezeiung eintrifft. Als sich auch noch Loki, Gott der Listen und Heimtücke, in die Geschehnisse einmischt, muss Ray auf einer abenteuerliche Reise ins Reich der Götter und Riesen herausfinden, ob sie wirklich eine Heldin sein kann.

Protagonisten:
Ray ist eine junge Frau, die mit vielen Selbstzweifeln zu kämpfen hat und von ihrer "perfekten" Schwester im Stich gelassen wurde. Sie will ihren Eltern beweisen, dass sie ihr Leben auch allein meistern kann, doch so einfach ist es nicht. Sie wirkt orientierungslos, planungsunfähig und kam mir etwas naiv für ihr Alter vor. Außerdem liebt sie die Musik und wäre viel lieber Sängerin geworden als zu studieren.

Kára ist eine sehr charismatische, starke Walküre, die nicht an die Prophezeiung, so wie sie von Odin verstanden wird, glaubt, sondern unbedingt möchte, dass sie sich erfüllt und deswegen nach Midgard (Menschenwelt) reist, um Ray zu finden und zu erreichen, dass die Prophezeiung sich erfüllt.

Meine Meinung:
Als ich den Klappentext gelesen hatte, war klar, dass ich dieses Buch lesen musste, denn ich liebe die nordische Mythologie rund um die Götter von Asgard. Anfangs war ich unglaublich begeistert von dem Buch, doch schon als Ray ohne weitere Überlegungen einfach mit Kára, die sie übrigens erst einige Stunden (höchstens) kannte, von München nach Berlin fährt, habe ich die Stirn gerunzelt. Ob es jetzt an Káras Wirkung lag oder Rays kopfloser Entscheidung, konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Das liegt auch daran, dass ich mich kaum in Ray hineinversetzen konnte. Sie ist charakterlich einfach mal das komplette Gegenteil von mir, was nicht unbedingt schlecht ist. Trotzdem hatte ich oft das Gefühl, sie zweifelt zu sehr an sich, nur um im nächsten Moment die Heldin zu spielen, die sie laut der Prophezeiung sein soll. Ihre Gefühlswelt kommt nur sehr selten zum Vorschein und erschwerte es mir, mit ihr warm zu werden.
Leider konnte mich die Liebesgeschichte zwischen Ray und Tyr auch nicht wirklich berühren, da die beiden sich kaum kennengelernt haben und mir die Verbindung gefehlt hat. Deutlich besser dargestellt war dafür die Geschichte von Kára und Thor, ihre Vergangenheit und Gefühle füreinander.
Schön ist, dass man, wenn man nicht viel über die nordische Mythologie weiß, einige interessante Geschichten erfährt und unkompliziert in die Welt der Götter, Riesen, Nixen und anderen Geschöpften eingeführt wird. Mir selbst war schon vieles bekannt und ich hätte mir ein bisschen mehr der unheimlich komplexen Tiefe der Mythen und Legenden gewünscht. Vorrangig auch bei den Göttern wie Thor, Tyr, Loki oder Odin. Sie haben jeder für sich eine überwältigende, teilweise komplizierte Geschichte, die mich sehr fasziniert.
Spannung war auf alle Fälle vorhanden, aber es fehlte mir an überraschenden Wendungen, einem großen Knall, gefährlichen Kämpfen und mächtigen Gegnern, die Ray bezwingen müsste, um eine wirkliche Entwicklung durchzumachen.
Alles in allem ist das Buch eine schön erzählte Geschichte mit einer großartigen Idee, aus der man sicherlich noch so viel mehr hätte machen können. Trotzdem bin ich gespannt auf einen zweiten Teil, wenn es denn einen geben sollte. 

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(12)

42 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

außenseiter, fantasy, gesellschaftskritik, incubus, kontrolle, kraft, liebe, magie, magier, mut, rebellio, roman, träume, traumtänzer, widerstand

Traumweber

Aeryn Vescori
Flexibler Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Incubus Verlag, 14.05.2014
ISBN 9783981594867
Genre: Fantasy

Rezension:

Titel: Traumweber
Autor: Aeryn Vescori
Verlag: Incubus Verlag
Seiten: 305
Preis:   9,95 [D] (Taschenbuch)
ISBN: 978-3-9815948-6-7

Inhalt:
In einer stürmischen Nacht kommen die Häscher des Ordens Aiden holen. Mit vorgehaltener Klinge zwingen sie ihn, sich zwischen Sklaverei und Tod zu entscheiden. Als er sie nach Serinis in die Hauptstadt des Reiches begleitet, begreift er nicht nur, dass er nichts mit den anderen Magiern gemein hat, sondern auch, dass seine Fähigkeit, Träume zu weben und in ihnen zu tanzen, etwas ganz Besonderes ist. So ist es kein Wunder, dass der junge Magier Kellin auf ihn aufmerksam wird und ihn in die Abenteuer des Widerstands verstrickt. Aber wem hält Kellin wirklich die Treue und was sind das für eigentümliche Gefühle, die er in Aiden weckt? Zwischen magischen Kristallen und den Ruinen alter Tage muss Aiden sich entscheiden. 

Protagonisten:
Aiden Valorn ist ein junger Mann, der außer seinen Fähigkeiten des Traumtanzens kaum mit den Dingen des Lebens vertraut ist. Voller Naivität und gar nicht wie ein junger Mann normaler Weise wirken sollte, erlebt er die Welt, nachdem er von den Kontrolleuren in die Enklave gebracht wurde. Mit Hilfe seiner Fähigkeiten gelingt es ihm, in den Geist anderer Menschen einzudringen, ihnen Hoffnung zu schenken, aber auch seinen Geist mit toter Materie zu verbinden, wie der Stadt Serinis, deren Seele nach einem Unglück in sich gespalten ist und ihre Gefühle aufzufangen. Doch es belastet ihn, dass er irgendwie nicht dazuzugehören scheint und in jeder Hinsicht anders zu sein scheint. Seine aufkommenden Gefühle für den Magier Kellin verwirren ihn, schenken ihm aber auch Sicherheit.

Kellin verkörpert die Magier, die durch den Orden unterdrückt werden und einen sogenannten Absorbierer tragen müssen, der ihre Magie einschränkt. Erst wenn sie Treue beweisen, werden die "Ketten" gelockert. Der junge Magier ist Anführer der Widerstandes und scheint von Beginn an viel über Aiden zu wissen. Er hat etwas Mystisches an sich, da er Aiden gegenüber Geheimnisse hat, seinen Geist vor ihm verschließt und nicht möchte, dass dieser seine Fähigkeiten auf ihn anwendet.  

Meine Meinung:
Es war das erste Buch, das ich im Bereich Gay-Romance/Fantasy gelesen habe und war dementsprechend neugierig auf die Umsetzung des Autors. Auffallend ist, dass er sehr viel Wert auf die Figuren und die Geschichte legt und das Buch kaum romantisch oder gar erotisch angelegt ist. Das hat der Handlung jedoch keinen Abbruch getan und hätte auch überhaupt nicht gepasst.
Aeryn Vescori erschafft eine ganz neue Welt, die mit komplexen Hintergründen und gut durchdachten Wendungen glänzt, die wirklich überraschend kamen und im Nachhinein Punkte klärten, die zu Beginn noch verwirrend schienen. Trotzdem erfährt man alles in allem viel zu wenig von der Welt, in der das Buch spielt. Besonders interessant ist das Konzept der Mecha-Magie, einer von Magiern entwickelte Technologie sowie die politischen Hintergründe der Geschichte.
Die Charaktere sind wirklich gut ausgearbeitet und - ich merke an - es ist wahnsinnig wichtig, das Buch bis zum Ende zu lesen, um vor allem Aidens zu Anfang für sein Alter fremdartiges Verhalten zu verstehen. Ein weiterer Punkt, der die Geschichte so stimmig werden lässt, ist die Tatsache, dass der Autor in seinem Buch auf einen typischen Bösewicht verzichtet hat, der von einem strahlenden Helden besiegt werden muss. Dadurch erscheinen die Handlungen des existierenden Gegners gut nachvollziehbar und machen ihn nicht zu einem vollkommen unsympathischen Charakter.
Der Schreibstil ist vor allem zu Beginn etwas anstrengend und ziemlich gewöhnungsbedürftig, da Aeryn Vescori sich viel Zeit nimmt, den Leser in Aidens Welt einzuführen und eine irgendwie pompöse Ausdrucksart verwendet. Nach etwa fünfzig Seiten jedoch wird es besser und man kann in Aiden und Kellins Geschichte eintauchen. Leider fehlte mir so ein bisschen die Spannung - hauptsächlich was den Punkt des Widerstandes und Umsturzes angeht. Ich hatte das Gefühl, dieser war unspektakulär und zu einfach abgehandelt, aber das wurde ja auch teilweise erwähnt.
So alles in allem sticht das Buch durch gut durchdachte Charaktere und eine komplexe Welt sowie unerwartete Wendungen hervor. 

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(85)

222 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 69 Rezensionen

"fantasy":w=12,"bernhard hennen":w=5,"mären":w=5,"magie":w=4,"azuhr":w=3,"die chroniken von azuhr":w=3,"märchen":w=2,"high fantasy":w=2,"trolle":w=2,"riesen":w=2,"liebe":w=1,"spannung":w=1,"tod":w=1,"krieg":w=1,"intrigen":w=1

Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte

Bernhard Hennen
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 29.12.2017
ISBN 9783596297269
Genre: Fantasy

Rezension:

Titel: Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte
Autor: Bernhard Hennen
Verlag: Fischer Tor
Seiten: 571
Preis:   16,99 [D] (Broschiert)
               17,50 [A]
ISBN: 978-3-596-29726-9       

Inhalt:
Der junge Milan Tormeno ist dazu ausersehen, seinem Vater Nandus in das Amt des Erzpriesters zu folgen: Er soll einer jener mächtigen Auserwählten werden, die die Geschicke der Welt Azuhr lenken.
Doch Milan kann nicht akzeptieren, dass sein Schicksal vorherbestimmt ist. Er rebelliert – und verstrickt sich mit der Meisterdiebin Felicia und der geheimnisvollen Konkubine Nok in ein gefährliches Netz von Intrigen.
Gemeinsam geraten sie in den Bann einer alten Prophezeiung – einer Prophezeiung, nach der die Ankunft des »Schwarzen Mondes« in Azuhr ein neues Zeitalter der Magie einläuten wird ...

Protagonisten:
Milan Tormeno ist der jüngste Sohn des Erzpriesters Nandus Tormeno von Cilia. Von seinem Vater gedrillt und gezwungen, zu werden wie er es sich vorstellt, nie zufrieden mit dem, was Milan tut, beginnt er zu rebellieren. Neben seinem Vater trägt er auch die Last des Namen Tormeno auf seinen Schultern, denn sein Großvater Lucio Tormeno brannte einst ohne Skrupel eine gesamte Stadt nieder, um die Insel zu schützen. Er besitzt eine Gabe, von der er später erst erfährt und begibt sich, getrieben von dem Wunsch, seinen Vater leiden zu sehen, auf einen Weg, der sein Leben auf immer verändert.    

Felicia ist ein Charakter ganz nach meinem Geschmack. Als Meisterdiebin und Herzogin des Schwertwaldes liegt es ihr im Blut, zu kämpfen, Befehle zu erteilen und sich nicht brechen zu lassen. Eine stolze Frau mit roten Haaren und grünen Augen, die voller Leidenschaft und Überzeugung für ihre Sache jeden noch so schweren Weg einschlägt. Selbst wenn das bedeutet, ihr Leben riskieren zu müssen.

Meine Meinung:
Absolut großartig! Azuhr ist das erste Buch, das ich von Bernhard Hennen gelesen habe und es hat mich von der ersten Seite an gepackt. Und in die Richtung, in die sich die Handlung entwickelt hat, wäre ich im Traum nicht gekommen. Schockierend,  faszinierend und unglaublich mitreißend zugleich. Was das Buch für mich so besonders macht, ist die Tatsache, dass Mären (Märchen) eine wahrlich ausschlaggebende Rolle spielen und zum Ende hin immer mehr in den Mittelpunkt rücken. So bekommen die Charaktere es nicht nur mit menschlichen Feinden zu tun, sondern müssen sich auch mit Kreaturen aus Geschichten auseinandersetzen - und das nicht nur in Gedanken.
Vom Schreibstil hatte ich mehr so etwas in Richtung Terry Brooks erwartet, das heißt mehr Details bei den Beschreibungen, doch überraschender Weise war dem nicht so (fast, denn wie man drei Seiten mit dem Aussehen und Anziehen einer Rüstung voll bekommt, ist schon ziemlich detailliert). Die verschiedenen Ereignisse geschehen Schlag auf Schlag, während man mehr über die Verhältnisse der unterschiedlichen Länder und Charaktere erfährt, von denen es eine ganze Menge gibt. Alle Figuren sind unglaublich authentisch und stecken voller Überraschungen und ich bin sicher, dass da im zweiten Teil noch ganz schön was auf den Leser zukommt.
Schön fand ich auch die Länge der Kapitel. Es gibt relativ lange, aber auch ziemlich kurze, sodass es einfach ist, zwischendurch einmal eine Pause zu machen.
Nach guten Zweidritteln des Buches hätte ich es am liebsten gegen die Wand geworfen und einfach aufgehört, denn ... lest selbst ;)
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!    

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(6)

23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

"shannara":w=2,"fantasy":w=1,"magie":w=1,"leben":w=1,"verrat":w=1,"elfen":w=1,"zauberer":w=1,"stadt":w=1,"blanvale":w=1,"chronike":w=1,"terry brook":w=1,"die shannara-chronike":w=1

Die Shannara-Chroniken: Die Erben von Shannara 2 - Druidengeist

Terry Brooks , Angelika Weidmann
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.01.2018
ISBN 9783734161407
Genre: Fantasy

Rezension:

Titel: Die Shannara Chroniken - Die Erben von Shannara 2 - Druidengeist
Autor: Terry Brooks 
Verlag: Blanvalet Verlag
Seiten: 576
Preis:    9,99 [D] (Taschenbuch)
               10,30 [A]
ISBN: 978-3-7341-6140-7       

Inhalt:
Walker Boh, der Onkel von Par Ohmsford, soll im Auftrag von Allanon den Druidenorden neu gründen und so den Sterblichen endlich die Magie zurückgeben. Doch bei der Suche nach der verschollenen Druidenfestung Paranor wurde er in der Halle der Könige mit dem tödlichen Gift der Asphinx infiziert, das ihn nun langsam zu Stein werden lässt. Sein Tod scheint besiegelt, da taucht auf einmal eine wunderschöne Frau an seinem Krankenbett auf … 

Protagonisten:
In diesem Teil ist Walker Boh der Hauptcharakter, denn es geht um die Aufgabe, die Allanon ihm im vorherigen Band aufgetragen hat. Der "Dunkle Onkel" scheint eine unendliche Bürde zu tragen, wehrt sich noch immer gegen die Tatsache, dass die Magie ein Teil von ihm ist, den er nicht einfach abschütteln kann und der noch stärker ist, als er vermuten kann. Stumm, in sich gekehrt und verbittert wirkt er nicht wie der Mensch, dem man in Vertrauen sein Herz ausschütten will. 

Quickening ist ein Elementarwesen - erschaffen vom König des Silberflusses - von unbeschreiblicher Schönheit und atemberaubender Magie. Ihre Aufgabe ist es, Walker Boh, Morgan Leah und Pe Ell zu finden und den schwarzen Elfenstein zurückzuholen. Sie betört und verzaubert jeden mit ihrer Ausstrahlung, dem Blick ihrer schwarzen Augen und verfügt über unglaubliche Kräfte. Trotzdem verbirgt sie Geheimnisse und steckt voller Rätsel.  

Meine Meinung:
Endlich geht es weiter! Zurück in den Vier Landen habe ich mich sofort wohl gefühlt. Ich kann mich nur wiederholen: Ich liebe diese Bücher. Cover top, Geschichte top, Schreibstil top (vor allem der Schreibstil, auch wenn ich glaube, dass nicht jeder damit so gut klarkommt), Charaktere top. Nicht ein Teil der Reihe hat mich enttäuscht und ich bin sicher, dass die nächsten Bände ebenso grandios werden.
Viele der vorherigen Charaktere wie Par, sein Bruder Coll oder Wren werden angesprochen, doch vorrangig geht es um Walker Bohs Reise, die er zusammen mit dem Mörder Pe Ell, Quickening, Horner Dees sowie dem Hochländer Morgan Leah antritt. Eine Reise voller Gefahren, unheimlicher Kreaturen und einem Steinkönig, der dabei ist, die Vier Lande zu versteinern. Die Spannung ist von Beginn an vorhanden, lässt kaum nach, selbst während der vielen detailreichen Beschreibungen von Orten, Kreaturen oder Personen nicht. Wieder einmal konnte ich vollkommen in dieser unglaublichen Welt versinken und mit Walker sowie seinen Reisegefährten mitfiebern, wobei ich Pe Ell von der ersten Sekunde an nicht mochte. Er ist eiskalt, skrupellos und scheint auch noch Spaß am Töten zu haben.
Was ich auch diesmal wieder festgestellt habe, ist die Tatsache, dass Terry Brooks absolut keine Liebesgeschichten schreiben kann. Trotzdem tut das der Geschichte keinen Abbruch, denn im Vordergrund steht die Reise und die Gefahren, die es zu bestehen gilt - teils so schnell, dass man kaum dazu kommt, Luft zu holen. Wie gefühlt jedes Mal ist das Ende offen und lässt einem mit einer Menge Fragen zurück, doch da dies noch lange nicht das letzte Buch der Reihe war, habe ich noch Hoffnung.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(168)

395 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 88 Rezensionen

"mythos academy":w=8,"jennifer estep":w=7,"fantasy":w=6,"bitterfrost":w=6,"jugendbuch":w=5,"götter":w=4,"piper":w=4,"wikinger":w=4,"loki":w=4,"spartaner":w=4,"liebe":w=3,"mythologie":w=3,"kampf":w=2,"römer":w=2,"griechische mythologie":w=2

Bitterfrost

Jennifer Estep , Michaela Link
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492703833
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Titel: Mythos Academy Colorado I - Bitter Frost
Autor: Jennifer Estep
Verlag: ivi (Piper)
Seiten: 382
Preis:  16,99 [D] (Klappenbroschur)
              17,50 [A]
ISBN: 978-3-492-70383-3 

Inhalt:
Auf der Mythos Academy in Colorado geschehen besorgniserregende Ereignisse, aber nur wenige erkennen die Zeichen. Rory Forseti ist eine von ihnen. Trotz ihres jungen Alters hat sich die Spartanerin bereits im Kampf gegen Loki bewiesen. Dennoch ist sie eine Außenseiterin an ihrer Schule, denn ihre Eltern waren Schnitter – Verbrecher im Dienste Lokis. Rorys Vorsätze, endlich Freunde zu finden, werden über den Haufen geworfen, als sie Zeugin eines Mordes wird. Und wie sich herausstellt, stecken auch noch Lokis Schergen dahinter! Rory kann nicht zulassen, dass erneut Menschen durch die Schnitter leiden. Als eine Spezialeinheit sie für den Kampf gegen den Feind rekrutiert, gibt es für Rory kein Zurück mehr.

Protagonisten:
Rory Forseti
ist Gwen Frosts Cousine und genau wie Logan Quinn Spartaner. Das bedeutet, sie muss einen Gegenstand nur sehen und weiß sofort, wie sie jemanden damit umbringen könnte. Sie hat es nicht leicht an der Akademie, denn jeder scheint sie für die grausamen Taten ihrer Eltern zu hassen. Trotzdem beißt sie sich durch und lässt sich nicht unterkriegen. Schließlich ist sie eine Kriegerin durch und durch - stark, entschlossen und klug. 

Ian Hunter ist ein gut aussehender Wikinger, der genau wie Rory eine dunkle Geschichte mit sich herum trägt und all seinen Ärger, seine Wut und seine Schuldgefühle an Rory auslässt, die natürlich nicht verstehen kann, warum er sie so verabscheut.  

Meine Meinung:
Zu Beginn und auch als ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich nicht, ob sich Gwens Geschichte einfach noch einmal wiederholt - bloß diesmal mit Rory als Protagonistin. An vielen Stellen werden auch Vergleiche zu Gwen gezogen, deren Schicksal sich ebenfalls mit einem Mord in der Bibliothek und einem sprechenden Schwert gewendet hat, doch nach und nach differenzieren sich die Handlungen voneinander. Im Groben ähneln sie sich natürlich (Schnitter-Bösewicht, den es aufzuhalten gibt, sprechendes Schwert, das sehr eigen ist, attraktiver Typ, den es zu entschlüsseln gibt ...), aber in vielen Hinsichten gibt es neue und spannende Details, die das Buch für mich wieder zu einem fesselnden Erlebnis gemacht haben. Jennifer Esteps Schreibstil ist gewohnt locker und man fliegt nur so durch die Seiten. Auch die neuen Charaktere sind auf ihre Art und Weise liebenswürdig beziehungsweise das Gegenteil dessen und entwickeln sich auf ihre Weise. Auch war es schön, dass Gwen nicht nur erwähnt wurde, sondern Teil der Handlung war, wenn auch nur für einen kurzen Moment. Der mythologische Teil kommt perfekt zur Geltung und macht das Buch umso interessanter. Vor allem, da diesmal eine nordische Göttin im Mittelpunkt steht, die ich persönlich unglaublich interessant finde sowie ein unheimliches Wesen, das Rory mehr als einmal in die Quere kommt - mit gefährlichen Folgen.
Ein absolut gelungener Auftakt der Spin-off Reihe und ich kann das Buch nur jedem wärmstens empfehlen!

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(333)

797 Bibliotheken, 18 Leser, 2 Gruppen, 217 Rezensionen

"liebe":w=15,"zukunft":w=14,"lügen":w=14,"freundschaft":w=12,"intrigen":w=12,"geheimnisse":w=10,"tower":w=10,"jugendbuch":w=9,"katharine mcgee":w=8,"gefühle":w=6,"dystopie":w=5,"reichtum":w=5,"party":w=5,"reich":w=5,"liars":w=5

Beautiful Liars - Verbotene Gefühle

Katharine McGee , Franziska Jaekel
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 23.08.2017
ISBN 9783473401536
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Titel: Beautiful Liars - Verbotene Gefühle
Autor: Katharine McGee
Verlag: Ravensburger Verlag
Seiten: 512
Preis:  17,00 [D] (Hardcover)
ISBN: 978-3-473-40153-6

Ganz herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Buches!

Inhalt:
Manhattan, 2118: Im Penthouse des höchsten Gebäudes der Welt feiern die Reichen und Schönen eine rauschende Party. Für fünf von ihnen wird nach dieser Nacht nichts mehr so sein wie zuvor. Die wunderschöne Avery, die intrigante Leda, die verführerische Eris, die verzweifelte Rylin, der ehrgeizige Watt - einer von ihnen wird den Abend nicht überleben.

Protagonisten:
Avery entspricht der absoluten Vorstellung von Schönheit. Blond, schlank und strahlend. Sie ist der Innbegriff von Perfektion für alle anderen und doch stecken tief in ihr verzweifelte Wünsche, Ängste und Geheimnisse, die eine unaufhaltsame Lawine ins Rollen bringen.

Leda ist Averys beste Freundin, doch nachdem sie zurück in den Tower kommt und niemandem von ihrem Sommer in der Entzugsklinik erzählt, beginnt ihre Freundschaft zu bröckeln. Ihre Gefühle zu Averys Adoptivbruder Atlas, ihre schnell aufbrausende Eifersucht und Wut sowie die Tatsache, dass sie sich selbst am Ende nicht unter Kontrolle hat, lassen die Dinge eskalieren.

Eris ist der Charakter, der mich persönlich am meisten berührt hat. Sie hat eine der größten Entwicklungen durchgemacht, nachdem das Schicksal ihr einen Schlag nach dem anderen versetzt hat. An ihrem Beispiel sieht man deutlich, wie schnell man von ganz oben nach ganz unten fallen kann. Sie wirkt sprunghaft, verführerisch und wie ein klischeehaftes, reiches und verwöhntes Mädchen, bis jemand ihr zeigt, wie anders das Leben noch sein kann.

Meine Meinung:
Dieses Buch hält ein absolutes Wechselbad der Gefühle bereit. Freude, Wut, Unglauben und Entsetzen wechseln sich in einem rasanten Tempo ab und lassen einen nur so durch die Seiten fliegen.
Anfangs war es ein bisschen schwierig für mich, in die Geschichte hineinzufinden, da in jedem Kapitel eine andere Person vorgestellt wurde, doch nach und nach konnte ich jeden zuordnen, habe ihre verschiedensten Lebenssituationen, Charakterzüge und Geschichten kennengelernt. Ihre Geheimnisse, Abgründe und heimlichen Wünsche.
Das Setting für dieses Buch ist perfekt gewählt. Der Tower, dessen Ausmaße ich mir einfach nicht vorstellen kann, ich einfach nicht zu fassen bekomme, obwohl die Autorin diesen Ort in all seiner Vielschichtigkeit beschrieben hat, verbirgt Neid und Missgunst hinter Glanz und Glamour der Reichen und Schönen. Doch es ist nicht nur das, was mir ein beklemmendes Gefühl beschwert hat, sondern auch dieser unglaubliche technische Fortschritt. Nichts scheint mehr ohne Elektronik zu gehen, was einerseits faszinierend, andererseits beängstigend ist.
Im Laufe der Handlung kristallisiert sich immer mehr heraus, dass es in dieser glamourösen Welt nicht nur schwarz und weiß gibt, sondern viele Grautöne dazwischen. Die Charaktere werden mit ihnen konfrontiert: mit den Schattenseiten des Lebens, der Bedeutung von Freundschaft, Reichtum, Macht und Liebe und dass die Entfernung zwischen reich und arm nicht so weit wie fünfhundert Stockwerke sondern sehr, sehr viel kleiner ist.
Ich hatte keine Ahnung, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln würde, denn es gab keinen erkennbaren "Bösewicht" im herkömmlichen Sinne und doch wurde ich nicht enttäuscht. Die Autorin hat ein Netz zwischen den Charakteren gespannt und eines führte am Ende zum anderen, sodass ich am liebsten die Zeit angehalten hätte, um den Showdown nicht miterleben zu müssen.
Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und gefühlvoll und trägt nur dazu bei, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Ich bin unfassbar gespannt auf den zweiten Teil und all die neuen und alten Lügen, Geheimnisse und Gefahren.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(181)

389 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 85 Rezensionen

"deadly ever after":w=8,"liebe":w=6,"serienkiller":w=6,"sexy crime":w=5,"crime":w=4,"thriller":w=3,"sexy":w=3,"jennifer l armentrout":w=3,"freundschaft":w=2,"mord":w=2,"spannung":w=2,"vergangenheit":w=2,"romance":w=2,"mörder":w=2,"trauma":w=2

Deadly Ever After

Jennifer L. Armentrout , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492311731
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Titel: Deadly ever after
Autor: Jennifer L. Armentrout 
Verlag: Piper Verlag
Seiten: 410
Preis:   10,00 [D] (Broschur)
ISBN: 978-3-492-31173-1           

Inhalt:
Vor zehn Jahren entkam Sasha nur knapp einem Serienkiller, der mehrere Frauen auf bestialische Weise hingerichtet und als Bräute drapiert hat. Schwer traumatisiert verließ sie ihre Heimat und brach alle Kontakte ab. Doch nun kehrt sie zurück, um ihrer Mutter im Hotel zu helfen. Als Sasha ihren attraktiven Exfreund Cole, mittlerweile FBI-Agent, wiedersieht, verspürt sie sofort heißes Herzklopfen. Und Cole hat auf sie gewartet. Doch bevor die beiden ihre Sehnsucht stillen können, wird eine tote Frau geborgen. Genau dort, wo der Serienkiller vor zehn Jahren seine Leichen deponierte …

Protagonisten:
Sasha ist gerade einmal 29 Jahre alt und hat in ihrem Leben schon Unvorstellbares durchmachen müssen. Nun kehrt sie nach Hause zurück und man merkt, dass sie immer noch sehr mit den Geistern der Vergangenheit zu kämpfen hat. Trotzdem versucht sie irgendwie ins Leben zurückzufinden und wird dabei von ihrer Mutter, ihrer einzigen besten Freundin Miranda sowie Cole unterstützt. Sie ist eine starke Frau, die nicht aufgibt und sich ihren Ängsten stellt. Ich kann mich ganz und gar nicht in sie hineinversetzen - nicht bei dem, was sie erleben musste - und fand es nur normal, dass sie manchmal die Nerven verloren hat.

Cole - nun ja, was soll man zu ihm groß sagen - ist unbestreitbar verboten attraktiv, ein Gentleman, dem es vor allem darum geht, Sasha zu beschützen. Er ist für sie da, sorgt sich um sie und bleibt hartnäckig, wenn es um ihre Sicherheit geht, egal wie unbedeutend die Situation zu sein scheint.

Meine Meinung:
Ich habe von Jennifer L. Armentrout bisher nur die Lux-Reihe gelesen und weiß daher trotzdem wie gut sie es versteht, mit Worten umzugehen, ihren Charakteren Leben einzuhauchen und mit ihren Gefühlen zu spielen. Nachdem ich bei ihrer Lesung in Berlin gewesen bin, war ich total gespannt auf das Buch, vor allem, da ich sehr gerne Thriller lese, aber noch nie einen in Kombination mit Erotik.
Es fiel mir leicht, in die Geschichte hineinzukommen. Sashas Umfeld und das Dilemma, in dem sie sich befindet, werden in einem angenehmen Tempo dargestellt und die Spannung ist von Beginn an vorhanden. Da das Buch aus Sashas Sicht geschrieben ist, fällt es einem leicht, in ihre Gedanken- und Gefühlswelt einzutauchen, sie und ihre Konflikte kennenzulernen. An einigen Stellen hätte ich persönlich noch ein bisschen mehr Paranoia ihrerseits erwartet, denn ich würde mich beispielsweise nicht alleine auf einen verlassenen Friedhof trauen.
Man merkt von Coles erstem Auftauchen, dass die Luft zwischen ihm und Sasha knistert und will zum einen wissen, wie es mit ihre und ihm weitergeht, aber auch, wer hinter den plötzlichen Unfällen, neuen Morden und vermissten Frauen steckt.
Ungefähr ab der Mitte des Buches hatte ich eine vage Ahnung, wer der Täter ist und sie hat sich bewahrheitet. Trotzdem hat das der Spannung keinen Abbruch getan, denn es tauchten Verbindungen zwischen Charakteren auf, mit denen ich absolut nicht gerechnet hatte.
Beim großen Showdown habe ich mit Sasha gezittert, obwohl es natürlich logisch war, dass es ein Happy End geben musste.
Das ein oder andere Mal bekam man sogar Einblicke in die sadistischen Gedanken des Mörders, was die Geschichte noch weiter voran getrieben hat.
Es ist weder ein richtig "harter" Thriller noch ein übertrieben erotisches Buch. Die Mischung macht´s würde ich behaupten und der Unterhaltungsfaktor ist auf alle Fälle gegeben.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(12)

36 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

"fantasy":w=1,"magie":w=1,"elfen":w=1,"zauberer":w=1,"shannara":w=1,"terry brooks":w=1,"shannar":w=1,"die shannara chroniken-die erben von shannara-teil1":w=1

Die Shannara-Chroniken - Die Erben von Shannara: Heldensuche

Terry Brooks , Erna Tom
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.10.2017
ISBN 9783734161391
Genre: Fantasy

Rezension:

Titel: Die Shannara Chroniken - Die Erben von Shannara - Heldensuche
Autor: Terry Brooks 
Verlag: blanvalet Verlag
Seiten: 542
Preis:    9,99 [D] (Taschenbuch)
               10,30 [A]
ISBN: 978-3-7341-6139-1              

Inhalt:
Der letzte Druide Allanon ist bereits seit drei Jahrhunderten tot. Inzwischen ist in den Vier Ländern Magie verboten, und die sogenannten Sucher verfolgen jeden, der ihre Gesetze missachtet. Da erhält Par Ohmsford von Allanons Schatten den Auftrag, das Schwert von Shannara zu finden und die Vier Länder von der Unterdrückung der Sucher zu befreien. Doch als er die mächtige Waffe endlich in den Händen hält, macht Par eine grausame Entdeckung – und steht vor der schwersten Entscheidung seines Lebens.

Protagonisten:
Par Ohmsford ist der Nachfahre Jair Ohmsfords, den man bereits aus "Das Lied der Elfen" kennt und besitzt wie eben dieser die Magie des Wünschelieds, um Illusionen zu erzeugen. Pars Geschichte spielt aber wie im Klappentext erwähnt drei Jahrhunderte später und dementsprechend haben die Vier Lande sich auch verändert. Die Anwendung von Magie ist nun von der Föderation verboten und Magienutzer werden verfolgt. Die Elfen sind verschwunden, die Zwerge werden nach und nach ausgerottet und eine neue Dunkelheit droht, das Land zu vernichten. Par, dem man seine Elfenherkunft deutlich ansieht, ist jemand, der sich von seinem Ehrgeiz leiten lässt, nicht nachgibt, wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat, auch wenn es sein oder andere Leben in Gefahr bringt. Überzeugt von den Worten Allanons Schatten begibt er sich auf die Suche nach dem Schwert von Shannara.   

Walker Boh ist ebenfalls ein Ohmsford, der aber auch von Kimber Boh ("Das Lied der Elfen") abstammt und wird als "Dunkler Onkel" bezeichnet. Er lebt zusammen mit einem riesigen Wildkater vollkommen abgeschieden von allen anderen in der Wildnis. Auch er ist der Magie mächtig, hält sie aber im Gegensatz zu Par nicht für eine Gabe sondern für einen Fluch, der ihn der Willkür der Druiden ausliefert, die die Ohmsfords seiner Ansicht nach immer nur ausgenutzt haben. Er ist ein verbitterter Mann, der nicht einfach das tut, was Allanons Schatten im aufträgt.

Wren Ohmsford ist Pars Cousine und führt ein unbeständiges Leben bei den Fahrenden. Anders als Par und Walker beherrscht sie keine Magie, wird aber trotzdem von Allanons Schatten auserwählt, um die Elfen zu suchen und zurückzubringen. Sie ist diesem unmöglichen Unterfangen nicht abgeneigt, zweifelt aber trotzdem an der Bewältigung dieser Aufgabe.  

Meine Meinung:
Wer meine letzten drei Rezensionen zu Terry Brooks Shannara Chroniken kennt, der weiß, wie sehr ich diese Bücher liebe und ich kann mich auch bei diesem neuen Teil nur wiederholen. Cover top, Geschichte top, Schreibstil top, Charaktere top. Auch wenn ich gestehen muss, dass ich Par nicht sehr sympathisch fand. Alle anderen dafür umso mehr. Einen winzigen Minuspunkt gibt dafür, dass Allanon tot ist, da er mein absoluter Lieblingscharakter war. Immerhin kommt noch als Schatten vor und ist nicht komplett verschwunden. 
Wer jetzt sagt, es ist ja immer das gleiche ... es stimmt schon. Allanon beauftragt einen Ohmsford mit einer scheinbar nicht erfüllbaren Aufgabe, dieser macht sich auf den Weg, findet Weggefährten, gerät mehr als einmal in tödliche Gefahr, kann sich irgendwie retten, es kommt zum Krieg zwischen Rassen, Königreichen oder unterschiedlichen Fraktionen, Dunkelheit in Form von fürchterlichen Kreaturen legt sich über das Land, Charaktere sterben und letztendlich gibt es zumindest teilweise ein Happy End. 
Trotzdem ist jedes Buch eine neue Reise für sich und Terry Brooks Schreibstil einfach unbeschreiblich gut, denn er vermag es, Orte, Handlungen und Personen voller Details zu beschreiben ohne es langweilig werden zu lassen und ich werde jedes Mal wieder vollkommen in die Geschichte hineingezogen. Die Spannung bleibt vom Anfang bis zum Ende, man fiebert mit Par, seinem Bruder Coll, mit den Zwergen Steff und Teel, mit Morgen Leah, den Geächteten und Walker Boh.
Der Schluss war diesmal besonders fies, da das Buch ja erst der Anfang einer Reihe ist, die bisher insgesamt vier Teile umfassen soll und die Protagonisten ihre Aufgaben noch nicht einmal im Ansatz erfüllt haben. Die Wartezeit auf Teil zwei überbrücke ich dann mit der Serie zu den Büchern :)

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(156)

341 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 79 Rezensionen

"fantasy":w=9,"kendare blake":w=6,"der schwarze thron":w=6,"katharine":w=5,"fennbirn":w=5,"mirabella":w=5,"magie":w=4,"penhaligon":w=4,"königinnen":w=4,"die königin":w=4,"arsinoe":w=4,"der schwarze thron - die königin":w=4,"schwestern":w=3,"high fantasy":w=3,"königin":w=3

Der Schwarze Thron - Die Königin

Kendare Blake , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 25.09.2017
ISBN 9783764531478
Genre: Fantasy

Rezension:

Titel: Der schwarze Thron - Die Königin
Autor: Kendare Blake
Verlag: Penhaligon Verlag
Seiten: 512
Preis:   14,99 [D] (Klappenbroschur)
               15,50 [A]
ISBN: 978-3-7645-3147-8

Da es sich um den zweiten Teil handelt, kann die Rezension Spoiler enthalten!

Inhalt:
Mirabella, Katharine und Arsinoe sind Drillinge, jede eine Anwärterin auf den Thron der Insel Fennbirn. Ihr Reich verlangt nach einer neuen Königin – doch damit eine von ihnen die Herrschaft erlangen kann, muss sie ihre beiden Schwestern eigenhändig töten. Der Kampf um den Thron ist längst entbrannt, und jede Königin muss sich entscheiden, ob sie leben oder sterben will. Doch während zwei von ihnen noch gegen ihre Bestimmung rebellieren, schreckt die Dritte auf dem Weg zur Krone vor nichts zurück.

Protagonisten:
Katharine ist in meinen Augen ein sehr tragischer Charakter. Sie muss sehr viel durchmachen und durchlebt in diesem Teil der Reihe eine bedeutende Veränderung. Sie ist nicht länger die schwache, unscheinbare Königin, der man nichts zutraut, sondern eine junge Frau, die mit aller Gnadenlosigkeit gegen ihre Schwestern und um die Krone kämpft. Mir war sie ehrlich gesagt ein wenig unsympathisch, denn ihre skrupellose Art sowie die Weise, wie sie sich mit Gift vollstopft und die Schmerzen sogar zu genießen scheint, waren mir unheimlich. All das hat mit ihrem Sturz in die Spalte aus Band 1 zu tun, doch man erfährt nicht genau, was dort unten geschehen ist.   

Mirabella, die Elementwandler-Königin und scheinbar Stärkste der drei Schwestern zeigt immer deutlicher, dass sie ihre Schwestern - zumindest Arsinoe - liebt und um keinen Preis töten möchte. Damit schaffte sie eine ganz neue Ausgangsituation und wurde mir gleich noch sympathischer. Außerdem mag ich ihre Gabe von den drei magischen Gaben am liebsten, denn es ist immer wieder beeindruckend, wenn sie Blitze hervorruft oder ein Unwetter entstehen lässt. Sie nimmt nun zudem den Platz der Ruhigen, Hilfsbereiten ein.

Arsinoe ist die Königin mit dem großen Geheimnis, denn sie hat nicht das Talent, das sie vorgibt zu haben. Vom Charakter her ist sie ein sehr eigenwilliges und widerstandsfähiges Mädchen, das ihre Freunde niemals in Gefahr bringen würde, wenn es sich vermeiden lassen könnte. Sie will leben, weiß aber auch, dass vor allem Katherine es auf sie abgesehen hat. Ihr Überlebenswille, die Loyalität ihren Freunden gegenüber und ihr Geheimnis machen sie zu einer spannenden Komponente im Kampf um den Thron, die so einiges durcheinander bringt.

Meine Meinung:
Bevor ich zum Inhalt komme, ein Wort zum Cover: wunderschön! Zusammen mit Band 1 sieht es noch besser aus, da beide Bücher gemeinsam eine komplette Krone ergeben.
Diese Fortsetzung war deutlich brutaler und düsterer als ich erwartet hatte, aber genau das hat es zu so einem tollen Leseerlebnis gemacht. Der Kampf um den Thron geht nun richtig los, beinhaltet eine Jagd sowie ein Duell und natürlich versuchen der Giftmischer-Clan um Natalia Arron sowie die Priesterinnen um Hohepriesterin Luca einen Plan zu entwickeln, um die Gegner auszuschalten.
Obwohl ich Katharine nicht wirklich mag, finde ich die Arrons - vor allem Natalia - sehr faszinierend und war schockiert über dieses eine Ereignis relativ am Ende.
Die Spannung war sehr viel mehr vorhanden, als in Band 1 und wurde von Kendare Blake die gesamte Handlung über konstant hoch gehalten. Es gibt Lügen, Intrigen und Kämpfe und eine Menge unerwarteter Wendungen. Diese scheinen wirklich eine Spezialität der Autorin zu sein, sodass ich im Laufe der Geschichte mehrmals wirklich überrascht beziehungsweise schockiert wurde. Auch das Ende hatte es wieder extrem in sich und da noch eine Menge Fragen offen bleiben, hoffe ich sehr auf einen dritten Teil. Auch schreckt Kendare Blake nicht davor zurück, Charaktere sterben zu lassen, von denen man es am wenigsten erwartet hätte.
Der Schreibstil ist wie im ersten Teil sehr leicht zu verstehen für ein High-Fantasy-Epos und macht es dem Leser dementsprechend einfach, das Buch schnell durchzulesen. Verstärkt wird das auch noch durch die wechselnden Sichten pro Kapitel und am Ende hat man so ziemlich aus jeder Perspektive einen Blick auf die Geschehnisse bekommen.
Alles in allem eine sehr gelungene Fortsetzung, die mich mit vielen Fragen zurückgelassen hat.          

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(108)

199 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 89 Rezensionen

"dschinn":w=6,"nalia":w=4,"dtv verlag":w=3,"heather demetrios":w=3,"nalia tochter der elemente":w=2,"fantasy":w=1,"jugendbuch":w=1,"liebesroman":w=1,"feuer":w=1,"zauberei":w=1,"erde":w=1,"wasser":w=1,"los angeles":w=1,"romantasy":w=1,"wunsch":w=1

Nalia, Tochter der Elemente - Der Jadedolch

Heather Demetrios , Gabriele Burkhardt
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.10.2017
ISBN 9783423717472
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Titel: Nalia, Tochter der Elemente - Der Jadedolch
Autor: Heather Demetrios
Verlag: dtv Verlag
Seiten: 476
Preis:   10,95 [D] (Taschenbuch)
               11,30 [A]
ISBN: 978-3-423-71747-2

Inhalt:
Luxus, Eleganz und der Glamour Hollywoods, das ist die Welt der 18-jährigen Nalia. Trotzdem ist ihr einziges Ziel zu fliehen. Denn sie ist eine Dschinn und als Sklavin des geheimnisvollen Malek Alzahabi auf der Erde gefangen. Ihre wahre Heimat ist Ardjinna, doch im Zuge eines grausamen Umsturzes wurde sie auf die Erde verschleppt. Sie dient Malek und ist an ihn gebunden, bis er seinen dritten Wunsch ausspricht. Doch das tut er nicht, denn er will sie keinesfalls gehen lassen. Er hat sich in sie verliebt. Dann taucht plötzlich Raif auf, Rebellenführer aus Ardjinna. Gegen ihren Willen fühlt sie sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Er kann ihr Band zu Malek lösen. Doch das hat natürlich seinen Preis ...

Protagonisten:
Nalia ist eine Dschinn - eine Ghan Assouri, die höchste aller Kasten, Mitglied der kaiserlichen Familie, Herrscherin aller vier Elemente, Kriegerin, Sklavin, Schwester, Freundin und Geliebte. All diese Worte fassen auch ihren Charakter auf: mutig, stur, wild entschlossen, aber ebenso unsicher, verzweifelt und beschämt. Als Maleks Sklavin ist sie an ihn gebunden, will ihre Freiheit, die er ihr nicht geben möchte und mehr als nichts anderes auf der Welt will sie ihren Bruder retten.  

Raif ist Anführer der Rebellen in Ardjinna und wurde nach dem Tod seines Vaters viel zu früh vor dessen Aufgaben gestellt. Diese Last setzt ihn unter Druck und zusammen mit seiner Verachtung gegen die Ghan Assouri sieht er in Nalia zu Anfang bloß das Mittel zum Zweck.

Malek ist ein Mann mit Einfluss, Macht und Geld sowie einem Geheimnis, das nicht unerheblich für die Geschichte ist. Mal verhält er sich Nalia gegenüber liebevoll und sanft, bevor seine aggressive, wilde Seite zum Vorschein kommt. Im Grunde ist er berechnend, auf gefährliche Weise intelligent, doch seine vermeintliche Liebe zu Nalia macht aus ihm einen naiven Kerl voller Widersprüche.

Meine Meinung:
Ehrlich gesagt bin ich etwas zwiegespalten, was dieses Buch angeht. Die Idee um Dschinns in der modernen Welt hat es mir doch ziemlich angetan und auch die Geschichte Ardjinnas, dem Krieg und der Kasten war interessant und gut durchdacht. Zusammen mit den ganzen Rückblicken Nalias, die vielleicht etwas zu oft vorkamen, hätte man daraus sogar ein eigenes Buch machen können.
Ein Kritikpunkt meinerseits ist eindeutig die Liebesgeschichte Nalias und Raifs. Das ging mir wirklich viel zu schnell. Wie lange kannten die sich? Drei Tage? Und dann schon "Ich liebe dich"? Kein Kennenlernen, nichts. Gerade das hat mich sehr verwundert, da Nalia als Ghan Assouri eingetrichtert bekommen hat, dass Liebe Schwäche sei und nicht existiere. Und Raif, der sie immer wieder beleidigt hat, sie mit Verachtung anstarrte und dann plötzlich einsieht, dass er sich in sie verliebt hat ... ?
Nalias Reaktionen Malek gegenüber waren mir leider auch etwas suspekt. Einerseits hasst sie ihn, weil er ihr niemals die Freiheit schenken würde, aber wenn er sie küsst, lässt sie es zu und genießt es auch noch. Das hängt zwar alles mit ihrem Wunsch nach Freiheit und der Rettung ihres Bruders zusammen, aber trotzdem wirkte es auf mich so, als würde sie tatsächlich Gefühle für ihn entwickeln und er könne ja nichts für sein Verhalten (siehe Geheimnis). Ihre ständig wechselnden Gefühle, die sich drehen wie eine Fahne im Wind haben leider bewirkt, dass ich nicht recht mit ihr warm werden konnte.
Genug gemeckert. Kommen wir zum schönen der Geschichte. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin weiß, wie man eine magische, orientalische Atmosphäre erzeugt und so beschreibt, dass man sich die Orte bildlich vorstellen kann. Zwar ist L.A. jetzt nicht gerade meine Lieblingsstadt, denn sie vermittelt mir immer diese Klischees von Luxus, Oberflächlichkeit und Idealen, doch das ist nur meine persönliche Ansicht. Trotzdem passt das Setting genau aus diesem Grund sehr gut in die Geschichte. Auch die Spannung wurde bis auf einige Stellen im Mittelteil gehalten, sodass ich hintereinander weg gelesen habe, um zu wissen, was passiert.
Zum Ende hin kam dann plötzlich alles auf einmal, die Spannung stieg noch einmal an und der Schluss macht schon neugierig auf den zweiten Teil.

  (1)
Tags:  
 
69 Ergebnisse

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach!

Hol dir mehr von LovelyBooks

Mit der Verwendung von LovelyBooks erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir und unsere Partner Cookies zu Zwecken wie der Personalisierung von Inhalten und für Werbung einsetzen.