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360 Bibliotheken, 12 Leser, 2 Gruppen, 143 Rezensionen

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Wonder Woman - Kriegerin der Amazonen

Leigh Bardugo , Anja Galić
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 06.02.2018
ISBN 9783423761970
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Diana ist die Amazonenprinzessin der Insel Themyscira, doch anders als die restlichen Amazonen auf der versteckten Insel ist sie nicht wegen einer ruhmreichen Vergangenheit auf der Insel gelandet, sondern weil sie von der Königin aus Lehm geformt und erschaffen wurde.
Dieser Fakt stört die Amazone schon lange, aber eines Tages sieht sie ihre Chance auf eigenen Ruhm gekommen: Während eines Wettrennens entdeckt Diana eine ertrinkende Schiffsbrüchige, bricht die Gesetzte der Insel und bringt diese zum Orakel. Dort erfahren die beiden, dass das Mädchen – Alia – die Nachfahrin der berühmten Helena von Troja ist und demnach genauso wie ihre Vorfahrin eine sogenannte „Kriegsbringerin“. Diese haben wie der Name besagt die Macht, die Welt ins Chaos zu stürzen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, um den Fluch aufzuhalten. Werden es die beiden Mädchen schaffen, den sich anbahnenden Krieg aufzuhalten? 

Diana ist eine tolle Protagonistin und genau so, wie ich sie mag: schlagfertig, mutig und fest entschlossen, ihren Dickkopf durchzuboxen und ihren Weg zu gehen. 
Bei Alia gefällt mir ihre Entwicklung gut, die sie im Laufe des Buches durchlebt. Sie tritt der Gefahr und ihrem Schicksal stark entgegen und lässt sich nicht unterkriegen.
Die Charaktere wachsen einem wirklich schnell ans Herz, da hat Leigh Bardugo ein echtes Händchen für.

Auch die Handlungsorte im Buch hat die Autorin toll beschrieben. Ich konnte mir diese Welt wirklich bildlich vorstellen und hatte oft das Gefühl, mittendrin in dem Abenteuer zu sein. 
Der Schreibstil ist flüssig, einfach und fast durchgehend spannend. Die ein oder andere Szene war zwar etwas langatmig, aber im Großen und Ganzen bin ich doch sehr zufrieden. 

Dieser Superhelden-Reihenauftakt ist wirklich gut gelungen und ich freue mich schon sehr darauf, die anderen Teile zu lesen.
Leseempfehlung!

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334 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

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Paper Paradise

Erin Watt , Franzi Berg
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.07.2018
ISBN 9783492061179
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Paper Paradise ist der sechste und vorerst letzte Teil der Paper-Reihe. Korrigiert mich bitte (!!!) wenn ich da falsch liege – ich würde mir nämlich wirklich sehr wünschen, dass die Reihe weitergeht.
Ich habe die Charaktere einfach viel zu sehr ins Herz geschlossen.

Achtung, Spoilergefahr für Band eins bis fünf!

In diesem Teil erfährt man endlich, wie es nach dem schockierenden Ende von Band 4 (Paper Party) weitergeht. Nicht wundern – Band 5 (Paper Passion) war „nur“ ein Zusatzband und hat mit den Ereignissen aus Band 4 und 6 direkt nichts zu tun.
Jedenfalls: Paper Paradise setzt direkt an Paper Party an. Die Royals bangen um das Leben eines Familienmitglieds, Hartley macht sich schwere Vorwürfe, Easton macht sich schwere Vorwürfe, Hartleys Vater und Eastons Vater würden sich am liebsten gegenseitig das Leben zur Hölle machen. Sehr viel Drama also. Das Hartley dann auch noch plötzlich hinfällt und dadurch ihr Gedächtnis verliert, macht das Chaos komplett. Sie kann sich nämlich an rein gar nichts nach ihrem 14. Lebensjahr erinnern. Wieso war sie jahrelang im Internat, wieso ist ihr Verhältnis zu der Familie so angespannt, war sie wirklich ein Flittchen, wie sie von einer „Schulfreundin“ und ihrem „Freund“ erzählt bekommt? Wieso kennt sie den wunderschönen Easton Royal – und wieso zur Hölle scheint er sich für sie zu interessieren? 
Nach und nach kommt sie ihrem alten Leben auf die Spur und deckt einige Geheimnisse, darunter auch ein düsteres Familiengeheimnis auf.

Wie bereits erwähnt sind mir die Charaktere mittlerweile sehr ans Herz gewachsen. Hartley ist eine starke junge Frau, doch durch den Gedächtnisverlust wird sie wieder auf den Stand ihres 14jährigen nicht so starken Ichs versetzt und muss sich durch einige Schwierigkeiten durchkämpfen. Easton versucht alles, um für sie da zu sein, muss jedoch gleichzeitig auf seine Familie achten und somit endlich einen Schritt auf das Thema „Erwachsen-werden“ zugehen. Ob er, der größte Frauenheld und Partyfreund der Familie, dieser Herausforderung gewachsen ist? Das wird sich zeigen.

Der Schreibstil ist wie üblich flüssig und sehr einfach. Ich habe es praktisch in einem Rutsch durchgelesen; konnte einfach nicht aufhören. Das Buch beginnt spannend und bleibt auch bis zum Ende so – sehr fesselnd also. Die Geschichte entwickelt sich gut und ich bin mit dem Ende sehr zufrieden. Auch wenn es auf den einen Blick so aussieht als wäre dieser Band der letzte der Royal-Reihe, einen kleinen Hoffnungsschimmer auf eine Fortsetzung gab es trotzdem. Lest das Buch, lest die Reihe. Wirklich. Definitiv eine Leseempfehlung!

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13 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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The Hazel Wood

Melissa Albert
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Penguin, 08.02.2018
ISBN 9780141388663
Genre: Sonstiges

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27 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Des Teufels Gebetbuch

Markus Heitz
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.04.2018
ISBN 9783426517802
Genre: Fantasy

Rezension:

Eine düstere, sehr blutrünstige Welt, regiert durch Neid, Missgunst und Habsucht – das ist das Ziel vom teuflischen Gebetbuch aka einem Kartenset, hergestellt aus finsterer Magie.

Als Tadeus Boch nach einem turbulenten Abend in den Besitz einer mysteriösen Spielkarte kommt, ahnt er noch nicht, welche Folgen diese für ihn haben wird. Er gerät in hohe Gefahr – die Karte gehört zu einem ganzen Set eines verfluchten Kartenspiels und mehrere Leute sind auf der Jagd danach. Zusammen mit der Ärztin Hyun, die besondere vererbte Fähigkeiten hat, macht er sich selbst auf die Suche nach den restlichen Karten und gerät dabei immer mehr in den finsteren Bann seiner Karte. Schaffen es die beiden, die Macht der Karten zu brechen und größeres Unheil zu vermeiden?

Protagonist dieses Buches ist Tadeus, ein spielsüchtiger, hochverschuldeter Mann, von dem ich nicht wirklich sagen kann, dass er mir sympathisch ist. Selbst ohne den Einfluss der Karten hatte ich den Eindruck, dass er weniger an andere denkt, als an sich selbst. Hyun dagegen, welche mit einem schweren Verlust zu kämpfen hat, versucht alles in ihrer Macht stehende zu tun um anderen zu helfen. Sie ist sehr willensstark, was es den Karten sehr schwer macht sie zu beeinflussen.
Der wohl faszinierendste Charakter ist meiner Meinung nach Odette. Die alte Frau wirkt auf den ersten Blick freundlich und liebenswert, aber die Auswirkungen der ganzen Karten, die sie restauriert, gehen nicht spurlos an ihr vorbei. Mehr will ich an dieser Stelle nicht sagen, um Spoiler zu vermeiden. Fakt ist allerdings, dass sie mehr als einmal für eine Überraschung sorgt.

Die Geschichte lässt sich flüssig lesen, auch wenn zwischendurch etwas die Spannung fehlt – was bei über 600 Seiten aber vertretbar ist. Normal bin ich kein Fan von Kartenspielen, die Geschichte darum konnte mich aber dennoch fesseln. Die Handlung ist gut ausgearbeitet und man erfährt nicht nur die aktuelle Geschichte / Handlung aus der Gegenwart, sondern auch die Hintergründe über die Entstehung der Karten in der Vergangenheit. Mit sowas kann man mich ja immer begeistern.

Alles in allem kann ich definitiv eine Leseempfehlung für diesen sehr blutigen Thriller aussprechen.

 

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(77)

228 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

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Die Blutkönigin

Sarah Beth Durst , Michaela Link
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 30.10.2017
ISBN 9783764531881
Genre: Fantasy

Rezension:

Daleina besucht nach einem Attentat von Elementargeistern auf ihr Dorf eine Schule für Frauen, die die Gabe besitzen, ebenjene Elementargeister zu kontrollieren. Die dort ausgebildeten Frauen sollen das Reich vor den Geistern beschützen, eine von ihnen hat sogar die Chance, Königin zu werden. Daleina ist zwar nicht die mächtigste Thronanwärterin, aber eine der cleversten und herzlichsten. Gemeinsam mit dem ehemaligen Mentor der jetzigen Königin bereist sie das Königreich und wird von ihm unterrichtet - dabei stoßen sie auf ein Geheimnis, das für die Thronanwärterinnen und das gesamte Königreich zum Verhängnis werden kann.

Die Protagonistin Daleina wächst im Laufe der Geschichte von einem jungen, verängstigten Mädchen zu einer starken, unabhängigen Frau heran. Ihre besten Leistungen erzielt sie zwar nicht bei der Geisterkontrolle, allerdings erfüllt sie andere königliche Qualitäten besser als einige ihrer Mitschülerinnen (z.B. im Fach "Diplomatie"). Da in der Vergangenheit nur die stärksten und begabtesten Frauen Königin wurden, macht sie sich in diesem Punkt keine große Hoffnung - eben weil es viel bessere Geisterkontrolleure gibt. Sie würde lieber Beraterin der Königin werden, da dort eher ihre Stärken liegen. Ob sie dieses Ziel erreichen kann?
Ihr Mentor war mir ebenfalls sehr sympathisch, er setzt das Wohl des Reiches und der Bürger immer an erste Stelle, sogar wenn ihm dieser Schutz oft viel abverlangt und ihn auch einiges kostet. Er ist gutmütig und sieht in Daleina deutlich mehr Potential, als diese selbst.

Der Schreibstil hat mich direkt in seinen Bann gezogen und mit Hilfe der Karte konnte ich mich auch sehr gut in Renthia zurecht finden. Das Buch beginnt mit einem grausigen Blutbad und auch im Laufe der Geschichte wird man mit einigen blutigen Szenen überrascht. Es war demnach wirklich alles andere als langweilig – spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Toll ausgearbeitete Charaktere, bildhaft beschriebene Welt und eine interessante Geschichte. Die Idee mit den bösen Elementargeistern, die kontrolliert werden müssen, finde ich echt super.

Das Ende kam zwar nicht unerwartet, allerdings WIE dieser Reihenauftakt endete… wow. Ich bin immer noch ein bisschen sprachlos und schockiert.
  Fazit: 
„Die Blutkönigin“ ist ein absolut gelungener Reihenauftakt, der mich von sich überzeugen konnte. Ich bin wirklich gespannt, wie die Reihe weitergehen wird und was da noch alles auf den Leser zukommt. Da mich dieses Buch wirklich komplett begeistern konnte, ist es ein klares Highlight.

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29 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Das Zeichen der Wahrheit

Susan Dennard , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 22.01.2018
ISBN 9783764531928
Genre: Fantasy

Rezension:

In den Magislanden leben viele verschiedene Magis, die alle registriert sein müssen, d.h. es muss bekannt sein, welche Art von Magie die begabte Person beherrscht (neben den bekannten vier Elementen gibt es auch besondere Magien, wie zum Beispiel Blutmagie oder Strangmagie). Die beiden Strangschwestern Safiya und Iseult sind allerdings nicht registriert – aus gutem Grund: Safi ist eine Wahrmagis, das heißt, sie kann zwischen Wahrheit und Lüge unterscheiden. Diese Gabe ist nicht nur selten, sondern auch verdammt wertvoll. Ihre beste Freundin Iseult dagegen ist eine sogenannte Strangmagi, d.h. sie kann verschiedene Gefühlsstränge der Menschen sehen, also Beziehungen / Emotionen etc. Als Safis Fähigkeiten aufgedeckt werden, muss sie fliehen, doch der gefährliche Blutmagis Aeduan ist ihr dicht auf den Fersen.

Die beiden besten Freundinnen Safi und Iseult sind die Protagonistinnen dieser Geschichte. Beide waren mir sehr sympathisch, obwohl ich Iseult etwas lieber hatte. Safi ist zwar mit ihrer besonderen Magie sehr außergewöhnlich und gefragt, allerdings hatte ich oft das Gefühl, ihre bedeutsamste Fähigkeit wäre eher jene, sich unüberlegt in dumme und gefährliche Situationen zu stürzen. Glücklicherweise ist Iseult ein bisschen bedachter und befreit die beiden häufig wieder aus den besagten Situationen. Neben den beiden Protagonistinnen gibt es auch einige weitere interessante Personen, wie zum Beispiel Aeduan. Bei ihm war ich mir nie sicher, ob er jetzt zu den Guten oder zu den Bösen gehört.

Der Schreibstil ist sehr spannend und lässt sich flüssig lesen. Die gesamte Handlung ist actionreich und ein Ereignis jagt das nächste, wodurch es nie langweilig wurde. Was mich leider etwas gestört hat war allerdings, dass man von dieser fiktiven Welt so gut wie nichts erfährt. Gut, es ist zwar eine Karte im Buch, aber einige Informationen mehr hätte ich mir doch gewünscht: mehr historische Hintergründe und politische Verhältnisse, mehr zur dortigen Religion (es gibt Mönche, die die sogenannten „Cahr Awen“ verehren; diese stehen anscheinend in Verbindung zu Safi und Iseult – doch was genau die Cahr Awen sind oder nähere Informationen fehlen). Desweiteren hätte es mich wirklich mal interessiert, wieso die Magislande so ein Problem mit den Nomatsi haben (das Volk von Iseult) und diese so fürchten.
Was mir an der Handlung gut gefallen hat war die süße Liebesgeschichte um Safi und den Prinzen Merik. Diese sorgte des Öfteren mal für ein recht dümmliches Grinsen in meinem Gesicht. Zu Anfang verachten sich die beiden, aber mir war eigentlich sofort klar, dass da eine kleine Romanze entstehen wird.

 

Fazit:

„Das Zeichen der Wahrheit“ ist der erste Teil einer vielversprechenden Reihe, der mir trotz einiger fehlender Informationen gut gefallen hat und sehr unterhaltsam war. Demnach kann ich eine Leseempfehlung für dieses Buch aussprechen und ich hoffe, einige meiner offenen Fragen werden sich im nächsten Band klären. Ich bin wirklich gespannt wie es mit Safi, ihrem Prinzen, Aeduan, Iseult und allen anderen weitergeht.  

 

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1.261 Bibliotheken, 30 Leser, 0 Gruppen, 256 Rezensionen

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Verliere mich. Nicht.

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.01.2018
ISBN 9783736305496
Genre: Liebesromane

Rezension:

Da ich den ersten Band sprichwörtlich verschlungen habe und dieser mit einem fiesen Cliffhanger geendet hat, war ich so glücklich, als ich ENDLICH die Fortsetzung in meinen Händen gehalten habe und wieder in die Geschichte um Sage und Luca eintauchen konnte.

Nachdem Sage an Weihnachten von ihrer Vergangenheit eingeholt wurde und sie Luca grob von sich gestoßen und mit ihm Schluss gemacht hat, hat dieser sie daraufhin aus der WG geschmissen und nun muss sie wieder auf sich allein gestellt klarkommen. Sie versucht sich jeden Tag einzureden, dass es die richtige Entscheidung war die Sache mit Luca zu beenden, doch dieser macht es ihr alles andere als leicht über ihn hinwegzukommen. Eines Tages steht er plötzlich vor ihrem Motelzimmer und bittet sie darum, wieder bei ihm und April einzuziehen – zurückzukommen. Doch wie können die beiden glücklich werden, solange sich Sage ihren Dämonen nicht stellen kann?

Sage konnte mich im ersten Band schon komplett von sich überzeugen, sie war authentisch, sympathisch und ihre Ängste wirkten absolut realistisch und somit umso grauenhafter auf mich. Auch hier konnte ich mich wieder auf Anhieb in sie hineinversetzen, fühlte mit ihr mit. Freute mich mit ihr, wenn sie glücklich war. War beunruhigt, wenn sie Angst hatte. War an der einen speziellen Stelle im Buch genauso schockiert wie sie.
Luca hat mich ebenfalls wieder komplett begeistern können – er ist der perfekte „Bookish Boyfriend“. Wirklich, ich habe selten so für einen fiktiven Charakter geschmachtet wie für diesen. Luca ist nicht nur unverschämt attraktiv, sondern auch schlau, liebevoll, witzig, verständnisvoll, … ich könnte ewig so weiterschwärmen.
Mit den Protagonisten hat Laura Kneidl also schonmal zwei tolle Charaktere geschaffen, aber auch alle weiteren Personen in dem Buch hat sie authentisch dargestellt, allen voran auch April. Ich liebe ihren Charakter abgöttisch, genau die Art beste Freundin, die sich wohl jede Frau wünscht!

Der Schreibstil ist flüssig und sehr mitreißend. Wie auch die Charaktere ist die Handlung absolut authentisch und nachvollziehbar. Ich konnte mich komplett in der Geschichte fallen lassen und alles um mich herum vergessen. Ich finde es immer noch unfassbar mutig von der Autorin, so ein schwieriges Thema aufzugreifen und es so gut und ehrlich rüberzubringen - es wirkte an keinem Punkt aufgesetzt.
  Fazit:  
„Verliere mich. Nicht“ ist genauso wie sein Vorgänger ein Highlight für mich. Die Geschichte um Luca und Sage ist eine meiner absoluten Lieblings-Liebesgeschichten, nicht nur weil die Charaktere toll sind, sondern auch weil alles so ehrlich und echt wirkt und die Ereignisse einfach nur komplett mitreißend sind. Ich bin wirklich begeistert und kann es nur jedem ans Herz legen!
... und hoffen, dass es nicht das Letzte ist was ich von den beiden gelesen habe. Vielleicht kommt ja noch irgendwann eine Fortsetzung mit April?

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45 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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You will pay - Tödliche Botschaft

Lisa Jackson , Kristina Lake-Zapp
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Knaur, 12.01.2018
ISBN 9783426654286
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Vor zwanzig Jahren verschwanden in kurzen Abständen vier verschiedene Personen in der Nähe eines Feriencamps. Dies konnte nie aufgeklärt werden – bis plötzlich Knochen auf dem Grundstück von Camp Horseshoe auftauchen und der Fall neu aufgerollt wird. Einer der Ermittler ist Lucas Dalton, der Sohn des Campleiters, welcher damals selbst vor Ort war und nun versucht, endlich Licht ins Dunkle zu bringen. Was ist damals geschehen – und welche Rolle spielten die Betreuerinnen in dem Fall? 
Erzählt wird die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven. Zum einen hätten wir da Detective Lucas Dalton, der zwar wegen Befangenheit nicht ermitteln darf, dieses aber dennoch tut. Des Weiteren erhält man Einblicke in die Ereignisse durch die Betreuerinnen und auch die Erlebnisse der „Opfer“ werden dargestellt.
Die vielen Perspektiven waren zu Anfang zwar ziemlich verwirrend und ich benötigte ein paar Kapitel Zeit, um die Personen zuordnen zu können und mich in der Handlung zurecht zu finden, allerdings wurde es dadurch auch keine Sekunde langweilig.

Die Geschichte wird nicht nur aus verschiedenen Personen-Perspektiven erzählt, sondern auch aus verschiedenen Zeit-Perspektiven („Damals“ und „Heute“). Diese werden kapitelweise dargestellt.
Nach und nach erfährt man, was damals wirklich geschehen ist und die Puzzlestücke setzen sich zusammen. Das alles war wirklich gut durchdacht, bis kurz vor Ende konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, auf was die Geschichte hinausläuft und was mit den vier verschwundenen Personen geschehen ist.
Das Buch war spannend von Anfang bis Ende und es hat mir wirklich Spaß gemacht, die Ereignisse zu verfolgen!

Fazit: 
„You will pay“ war zwar zu Anfang wegen den vielen verschiedenen Perspektiven etwas kompliziert, allerdings legte sich das recht zügig im Laufe der Geschichte und sorgte dann (gerade wegen) der Abwechslung für eine spannende Atmosphäre. Es ist zwar nicht der stärkste Lisa Jackson–Roman, aber dennoch konnte es mich gut unterhalten und ich kann es definitiv weiterempfehlen. Daher würde ich dieses Buch der Kategorie „Leseempfehlung“ zuordnen!

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(90)

210 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

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Hex

Thomas Olde Heuvelt , Julian Haefs
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Heyne, 16.10.2017
ISBN 9783453319066
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieses Buch erhielt ich vom Heyne Verlag bzw. dem Bloggerportal als Rezensionsexemplar. Vielen Dank an dieser Stelle!

Angefragt habe ich dieses Buch, weil sich der Inhalt so interessant angehört hat und ich mal wieder Lust auf einen kleinen Horrorroman hatte. Außerdem wollte ich mir ein eigenes Bild von der Geschichte machen, da sich die Meinungen ja extrem unterscheiden.

Seit Jahrhunderten liegt auf der amerikanischen Stadt Black Spring ein Fluch in Form einer dreihundert Jahre alten Hexe namens Katherine van Wyler, die dafür sorgt, dass jeder, der in die Stadt zieht, nie mehr von dort wegkann. Die örtlichen Sicherheitsbeauftragten sorgen dafür, dass niemand außerhalb der Stadt von Katherine erfährt – die Folgen wären fatal. Dazu werden den Bürgern viele Regeln auf gebürgt, deren Verstoß hohe Strafen nach sich ziehen würden. Einige der Jugendlichen wollen den Fluch brechen, machen ein Video von der Hexe… und lösen damit eine Kettenreaktion aus, welche die gesamte Stadt ins Chaos stürzt.

Die Geschichte wird aus den Perspektiven einiger Personen erzählt, darunter zum Beispiel Tyler Grant, der Jugendliche, der die Ereignisse durch seine Filmerei ins Rollen bringt. Desweiteren wäre da sein Vater, Steve Grant, der mir zu Anfang sehr sympathisch war aber gegen Ende wollte ich ihn einfach nur noch schütteln und anbrüllen und dann hätten wir da noch Griselda, die der Hexe gefallen will und sie als ihre Freundin ansieht.
Alle Charaktere wirkten sehr authentisch auf mich und wurden sehr detailliert beschrieben. Die menschlichen Abgründe, die sich im Laufe der Geschichte auftun, waren ebenfalls sehr gut dargestellt und ließen mich häufig mit einem sehr unbehaglichen Gefühl die Ereignisse verfolgen.
Der Autor hat es dementsprechend sehr gut geschafft, dass ich mit den Charakteren mitfühlen konnte, mir Gänsehaut den Rücken runterlief, als die Hexe plötzlich auftauchte, Angst schürte und die Bewohner von Black Spring an den Rand des Wahnsinns getrieben hat.

Der Schreibstil ist fesselnd, blutig, oft philosophisch und ziemlich erschütternd. Obwohl ich zu Anfang der Geschichte ein paar Einstiegsschwierigkeiten hatte, da diese ziemlich unübersichtlich anfängt, kam ich recht schnell in die Erzählweise rein und fieberte mit. Häufig konnte ich das Buch nur schwer aus der Hand legen und als ich es dann doch mal tat, musste ich noch einige Zeit im Nachhinein über die Ereignisse nachdenken. Mit den bildhaft beschrieben Szenen könnte ich mir auch eine Verfilmung gut vorstellen, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen würden.
Das Buch beinhaltet eine ganz besondere Art von Horror, die mich komplett mitgerissen hat.


Fazit:  
„Hex“ ist eine spannende, erschütternde Horrorgeschichte die bei mir oft ordentlich Gänsehaut verursachte. Ich musste während der Geschichte und auch nach dem Beenden des Buches sehr über die Ereignisse und Verhaltensweisen der Einwohner Black Springs nachdenken, was sehr gut aussagt, wie stark mir das Buch unter die Haut gegangen ist.
Ich habe selten einen so guten Horrorroman gelesen und kann dafür wirklich eine klare Leseempfehlung abgeben.

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319 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 94 Rezensionen

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Rosen & Knochen

Christian Handel
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 06.09.2017
ISBN 9783959915120
Genre: Fantasy

Rezension:

Dieses Buch ist mit seinen gerade mal 200 Seiten eins meiner „dünnsten“ Bücher im Regal – und dennoch konnte es mich auf den wenigen Seiten mehr fesseln als so manch' anderes „dickeres“ Buch.
Die Hauptcharaktere der Geschichte sind Muireann aka Schneeweißchen und Rose aka Rosenrot. Die beiden ziehen gegen Bezahlung durch das Land und bekämpfen das Böse – in dieser Geschichte müssen sie den Geist einer Hexe vernichten, wozu sie deren menschliche Überreste benötigen. Muireann erlebt in Visionen die Erlebnisse von Margarete und ihrem Bruder im Hexenhaus – und macht dabei eine schaurige Entdeckung.

Die Protagonistinnen waren mir beide sehr sympathisch. Vor allem Muireann ist mir direkt ans Herz gewachsen. Beide Mädchen sind mutig, intelligent, herzlich und wirkten absolut authentisch auf mich. Ich konnte gar nicht anders, als mit ihnen mit zu fiebern. Auch mit Margarete und ihrem Bruder bangt man mit, obwohl man vom Grundgedanken schon weiß, wie die Geschichte enden wird.

Der Schreibstil konnte mich ebenfalls komplett von sich überzeugen. Er ist flüssig und sehr finster – ich hatte zwischendurch ordentlich Gänsehaut. Mit dem ein oder anderen Plott ist das Buch sehr spannend und ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen.
Die Geschichte ist eine Märchenadaption aus „Schneeweißchen und Rosenrot“ und „Hänsel und Gretel“.
Im Anhang findet sich auch unter Anderem noch eine Kurzgeschichte aus der Welt der Hexenwald-Chroniken ("Der Flötenspieler" welche ebenfalls eine Märchenadaption ist).
  Fazit: 
„Rosen und Knochen“ konnte mich wirklich positiv überraschen und ich kann für dieses Buch nur eine klare Leseempfehlung aussprechen. Wer den Film „Hänsel und Gretel: Hexenjäger“ mochte, wird dieses Buch bestimmt genauso verschlingen wie ich!

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(133)

183 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 82 Rezensionen

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Der Weihnachtosaurus

Tom Fletcher , Franziska Gehm , Shane Devries
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei cbj, 02.10.2017
ISBN 9783570164990
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Dieses Buch erhielt ich als Rezensionsexemplar vom cbt Verlag bzw. dem Bloggerportal. Vielen Dank an dieser Stelle!

Ich MUSSTE dieses Buch einfach anfragen, nachdem ich so viele tolle Einblicke davon in den sozialen Netzwerken erhalten habe. Plötzlich war dieses Kinderbuch in aller Munde und jeder lobte es in den Himmel. Als ich es dann in meinen Händen gehalten habe, war ich aber doch ziemlich erstaunt: Es handelte sich nämlich um ein sehr aufwendig gestaltetes Hardcover (mit Schutzumschlag) mit über 300 Seiten! Eigentlich hatte ich bis dato mit einem dünnen Bilderbuch gerechnet.

Der kleine William sitzt seit einem bösen Unfall im Rollstuhl. Das war eigentlich nie ein Problem – doch als plötzlich ein neues Mädchen an seine Schule kommt läuft alles schief und das einzige was ihn aufmuntern kann ist seine Liebe zu Dinosauriern. Deswegen wünscht er sich auch einen vom Weihnachtsmann – nichtsahnend, dass dieser Wunsch sich unplanmäßig erfüllen soll. Zusammen mit dem Weihnachtosaurus erlebt er in der Weihnachtsnacht ein spannendes und zauberhaftes Abenteuer.

Gleich zu Anfang des Buches erhält man in einer illustrierten Doppelseite eine Übersicht der Charaktere, die in der Geschichte vorkommen. Doch nicht nur dort finden sich die wunderschönen Zeichnungen, sondern diese sind verteilt über das ganze Buch, was mir sehr gut gefallen hat – sie sind einfach zuckersüß und perfekt auf die Geschichte abgestimmt! Hauptcharaktere der Geschichte sind natürlich der Weihnachtosaurus und William, dessen Vater Bob, der Weihnachtsmann und seine Wichtel, Williams fiese Mitschülerin Brenda und zu guter Letzt der bösen Jäger.


Der Schreibstil dieses Buches ist kindgerecht, warmherzig und sehr niedlich. Mit den vielen Illustrationen wirkte alles noch viel magischer. Wichtige Wörter oder Ausdruckslaute (wie zum Beispiel KNIRSCH, ROAAAAARRR, ZACK etc.) wurden groß und fett gedruckt, um die jeweilige Situation mehr hervorzuheben. Dies passt meiner Meinung nach perfekt in so ein Kinderbuch. Auch der Spannungsbogen war erstaunlich hoch und ich fieberte bis zum Schluss mit William und all den anderen mit.
Fazit:
„Der Weihnachtosaurus“ ist eine zuckersüße und zauberhafte Weihnachtsgeschichte über die sich bestimmt jedes Kind freuen wird, wenn er sie unter dem Weihnachtsbaum findet (und vielleicht auch der ein oder andere Erwachsene). Da mich das Buch komplett begeistern konnte, würde ich es auch definitiv in die Kategorie "Highlight" einordnen.

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259 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 87 Rezensionen

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Bossman

Vi Keeland , Babette Schröder
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.11.2017
ISBN 9783442486762
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Dieses Buch erhielt ich als Rezensionsexemplar vom Goldmann Verlag bzw. dem Bloggerportal. Vielen Dank an dieser Stelle!

Als Reese eines Abends das schlimmste Date aller Zeiten durchstehen muss, wird sie auch noch von einem Typen blöd angesprochen. Dieser entpuppt sich aber kurze Zeit später als ihr Retter, denn kurzerhand setzen er und sein Date sich dazu und von Langeweile kann ab dann niemand mehr sprechen. Beide können den Anderen nach diesem Abend nicht mehr vergessen und ein paar Wochen später treibt sie das Schicksal wieder zusammen: Zufälligerweise ist nämlich Chase der Boss von Reese neuem Traumjob. Während Chase direkt in die Offensive geht und seine neue Mitarbeiterin für sich gewinnen will, will Reese aufgrund einiger schlechter Erfahrungen ihren Job professionell angehen. Wie lange kann sie ihm widerstehen?

Reese hatte ihren Traumjob eigentlich schon gefunden, aber durch einen großen Fehler ist sie nun wieder auf Jobsuche. Als sie dann den perfekten Job für sich findet, ist dummerweise der Firmenboss kein anderer als der Mann, der ihr vor ein paar Wochen den Abend gerettet hat und dessen Anziehungskraft sie nur mit viel Mühe widerstehen kann. Sie ist ehrgeizig und will den neuen Job nicht durch eine kleine Liebelei gefährden, doch Chase macht ihr den Widerstand alles andere als leicht.
Chase hat ebenfalls ein schweres Päckchen aus der Vergangenheit zu tragen, aber je mehr Zeit er mit Reese verbringt desto mehr kann er dieses hinter sich lassen. Seine Umgangsart mit seinen Mitarbeitern ist toll und machte ihn mir noch sympathischer.
Was mir an dieser Geschichte gut gefallen hat, ist die Entwicklung der Liebesgeschichte. Anders als bei vielen Dirty Office Romanzen verläuft diese hier realistisch langsam und nachvollziehbar mit den arbeitstechnischen Umständen.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr unterhaltsam. Chase versprüht einen unglaublichen Charme, der sich durch das ganze Buch hinweg zieht und mich oft zum Schmunzeln brachte. Die Handlung ist wie bereits erwähnt nachvollziehbar und vermeidet nervige künstliche Dramen, was sehr erfrischend war. Erzählt wird das Buch hauptsächlich aus Reese Sicht, wobei man auch einige Einblicke in Chase Vergangenheit erhält.


Fazit:  
„Bossman“ ist eine sehr unterhaltsame Liebesgeschichte mit einer guten Portion Erotik, die aber alles andere als aufgesetzt wirkt. Das Buch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung und da mir der Schreibstil echt gut gefallen hat, werde ich mir auch noch andere Bücher von ihr ansehen.

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109 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Fair Game - Alexandria & Tristan

Monica Murphy , Silvia Kinkel , Evelin Sudakowa-Blasberg , Hanne Hammer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.09.2017
ISBN 9783453421516
Genre: Erotische Literatur

Rezension:


Dieses Buch erhielt ich als
Rezensionsexemplar vom Heyne Verlag bzw. dem Bloggerportal. Vielen Dank an
dieser Stelle!




Vorab: doof wie ich bin, habe ich erst beim Lesen gemerkt, dass die Geschichte
um Alexandria und Tristan der dritte Band einer Reihe ist. Die Rezension kann
also Spoiler zu den ersten beiden Teilen enthalten. Allerdings kann ich hier
auch gleich erwähnen, dass ich es nicht störend fand, die ersten beiden Bände
nicht gelesen zu haben!



Alexandria lernt auf einer Collegeparty Tristan kennen, der sehr attraktiv ist
und sich dessen auch absolut bewusst ist. Er ist es gewohnt, dass jedes Mädchen
gerne in sein Bett hüpft und als er dann eine Abfuhr von Alex bekommt, ist er
wie vor den Kopf gestoßen und kann das Mädchen nicht mehr vergessen. Hartnäckig
versucht er es immer wieder, sie um den Finger zu wickeln und nach und nach
wächst sie ihm ans Herz…



Alexandria ist eine sehr sympathische Protagonistin mit einem Herz aus Gold. Da
ihre Eltern wegen Veruntreuung im Gefängnis sitzen, ist sie komplett auf sich
alleine gestellt und muss für sich selbst sorgen.

Tristan ist zu Anfang sehr überheblich und arrogant bis zum Abwinken – doch eine
Abfuhr durch Alex später und er ist nahezu „gezähmt“, wenn ihr wisst, was ich
meine. Wie schon oft erwähnt glaube ich einfach nicht an „Liebe auf den ersten
Blick“ und dementsprechend fand ich das dann etwas überzogen und unglaubwürdig,
wie schnell sich Tristan da vom Frauenverschlingenden Bad Boy zum enthaltsamen
Good Boy geändert hat.

Nichtsdestotrotz, also ohne Betrachtung dieser großen abrupten Charakteränderung,
fand ich aber die Entwicklung der Liebesgeschichte an sich sehr süß und
angenehm. Wobei „süß“ wohl im Auge des Betrachters liegt, da es sich hierbei ja
um einen Erotikroman handelt…


Monica Murphys Schreibstil ist
sehr flüssig und leicht zu lesen. Die Seiten flogen förmlich an mir vorbei.
Abwechselnd erzählt sie die Ereignisse aus der Sicht von Tristan und Alex, was mir
sehr gut gefallen hat. Zwischenzeitlich war es mal etwas langatmig, aber im Großen
und Ganzen sehr unterhaltsam.

Der Schluss ging mir persönlich aber ein bisschen zu schnell über die Bühne –
völlig klischeehaft und etwas überzogen aber das ist wohl Geschmackssache.




Fazit: 




„Fair Game – Alexandra und
Tristan“ war im Großen und Ganzen eine nette, unterhaltsame Geschichte mit
einigen prickelnden Szenen. Da mich die Geschichte aber nicht komplett
begeistern konnte, der Schreibstil aber sehr fesselnd und locker war würde ich
es in die Kategorie „Zwischendurchgeschichte“ einordnen.

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(34)

57 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 23 Rezensionen

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Die Blausteinkriege - Der verborgene Turm

T.S. Orgel
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.10.2017
ISBN 9783453317079
Genre: Fantasy

Rezension:

Als der dritte Band dieser grandiosen Reihe endlich bei mir angekommen ist, habe ich mich riesig gefreut. Die beiden ersten Teile haben mir schon sehr gut gefallen und ich war total auf den Abschluss dieser Reihe gespannt. Nicht nur die Cover sind fantastisch, sondern auch die ganze Geschichte!

Was mir neben dem Cover ebenfalls sehr gut gefallen hat war die toll ausgearbeitete Landkarte, ein kleines „Was bisher geschah…“ am Anfang und das Glossar am Ende. Das alles war wirklich hilfreich, um sich in dieser sehr komplexen Geschichte wieder zurecht zu finden. Es ist immerhin eine Weile her, seit ich den zweiten Band gelesen habe.
(Wer hier allerdings denkt, durch das „Was bisher geschah…“ wären die ersten beiden Bände unnötig zu lesen, irrt sich. Selbst mit dieser kurzen Zusammenfassung war es trotzdem zwischendurch sehr schwierig sich noch in Erinnerung zu rufen, was alles passiert ist. Daher der Tipp von mir, die Reihe in einem Stück ohne Unterbrechung zu lesen…)


Die Geschichte setzt direkt an den Ereignissen aus dem zweiten Band an. Berun steht kurz davor, besiegt zu werden. Die Feinde des Reiches, die sogenannten „Huacoun“ sind stark und schrecken vor nichts zurück, um ihre Mission zu erfüllen – die Auferweckung ihrer Götter. Im ganzen Land wütet der Krieg – werden es unsere Helden Sara, Xari, Danil, Messer und all die anderen rechtzeitig schaffen, das Königreich vor dem Untergang zu bewahren?

Die Charaktere sind wie auch in den Vorgängerbänden sehr vielschichtig und toll ausgearbeitet. Alle waren mir sehr sympathisch und vorallem Sara habe ich sehr ins Herz geschlossen. Fast jeder Charakter hat einen eigenen, faszinierenden Handlungsstrang und da durch die vielen Perspektivenwechsel in der Geschichte ein Cliffhanger den nächsten jagt, wurde es auch kein einziges Mal langweilig. Im dritten Band kommen auch einige neue, interessante Charaktere dazu (wie zum Beispiel Xari’s Schwester) und man bekommt nochmal einige Hintergrundinformationen zu den „alten“ Protagonisten (sehr interessant fand ich da Cajetans Kindheit).

Wie in den Vorgängerbänden merkt man auch im dritten Band nichts davon, dass zwei Autoren an dem Buch geschrieben haben. Die Geschichte liest sich sehr flüssig, auch wenn ich das ein oder andere Mal Probleme hatte mich an die Ereignisse aus Band 1 und 2 zu erinnern. Wie bereits erwähnt empfehle ich es wirklich, die Bücher unmittelbar hintereinander zu lesen, da die Handlung einfach so komplex ist.
Der Aufbau dieser Welt ist sehr bildhaft beschrieben und zusammen mit der Landkarte konnte ich mich super in sie hineinversetzen.
Am Ende wurden alle losen Fäden, welche die Autoren vom ersten Band an gesponnen haben, zusammengefügt und ergeben ein großes, toll durchdachtes Gesamtbild.

Fazit: 
„Die Blausteinkriege III – Der verborgene Turm“ ist ein großartiges Finale einer tollen High Fantasy Reihe. Das Buch ist definitiv ein Highlight und hat mich von Anfang bis Ende gefesselt.

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553 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 107 Rezensionen

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Iskari - Der Sturm naht

Kristen Ciccarelli , Astrid Finke
Fester Einband
Erschienen bei Heyne, 02.10.2017
ISBN 9783453271234
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Asha ist die Prinzessin eines Reiches, das von Drachen bedroht wird. Diese werden durch Geschichten angelockt und gestärkt. Asha hat als Kind verbotenerweise Geschichten mit dem ersten und mächtigsten aller Drachen, Kozu, ausgetauscht … bis sie dies nach dem Tod ihrer Mutter nicht mehr wollte und der Drache aus Wut ihre Heimatstadt nahezu zerstört hat. Um die vielen Toten von damals zu sühnen, wurde sie zur Iskari, einer Drachentöterin. Des Weiteren soll sie das Ekelpaket Jarek heiraten, den Kommandanten der Wache. Um diese Hochzeit zu vermeiden und ihre Schuld endgültig zu tilgen, stellt sie ihr Vater vor eine schwierige Aufgabe: Sie soll den ersten Drachen Kozu töten. Zusammen mit dem Sklaven Torwin begibt sie sich auf ihre Mission und deckt dabei das ein oder andere dunkle Geheimnis auf… plötzlich ist ihre Welt nicht mehr ganz so schwarz und weiß, wie sie immer dachte und sie sieht sich der Frage konfrontiert, wem sie wirklich vertrauen kann.

Asha hat mir als Protagonistin meistens leider nicht so gut gefallen. Ihre Ansichten haben mich des Öfteren zur Weißglut gebracht und sie war im Großteil der Geschichte einfach so von Hass zerfressen, dass sie ihre Welt praktisch nur in schwarz und weiß gesehen hat. Sowas nervt mich einfach – schlimme Vergangenheit / Erinnerungen hin oder her, aber ein bisschen mehr logisches Denkvermögen wäre schon wünschenswert und angebracht gewesen.
Im Vergleich dazu war ich absolut begeistert von den anderen Charakteren: Safira, Ashas Cousine, war mir deutlich sympathischer und zwischendurch hätte ich mir wirklich gewünscht, SIE wäre die Protagonistin.
Der Sklave Torwin, der sich weder an die geltenden Regeln hält und der keine Angst vor Konsequenzen hat war mir ebenfalls sehr sympathisch. Man hat schon früh gemerkt, welche Gefühle er für Asha hegt und die Art, wie er ihr diese mehr oder weniger offensichtlich gezeigt hat fand ich sehr süß.

Der Schreibstil hat mich schon nach kurzer Zeit in seinen Bann gezogen und hat mir gut gefallen. Erzählt wird das Geschehen hauptsächlich aus Ashas Sicht, zwischendurch werden allerdings noch kurze Einblicke in die Vergangenheit in Geschichtenform aufgeführt, was mir sehr gut gefallen hat. Es hat wirklich Spaß gemacht, in diese Welt einzutauchen.

Das Buch endet mit einem kleinen Cliffhanger und ich werde auf jeden Fall auch den zweiten Band lesen.


Fazit:
„Iskari – Der Sturm naht“ beinhaltet größtenteils sehr sympathische Charaktere, viel Drachen, Spannung und Charme. Die Protagonistin Asha mochte ich zwar nicht so, aber da bin ich guter Hoffnung, dass sich das vielleicht im nächsten Band noch ändern wird. Alles in allem kann ich für dieses Buch eine klare Leseempfehlung aussprechen.

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(1.016)

2.030 Bibliotheken, 69 Leser, 0 Gruppen, 359 Rezensionen

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Berühre mich. Nicht.

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2017
ISBN 9783736305274
Genre: Liebesromane

Rezension:

Nachdem dieses Schmuckstück auf einmal überall sehr präsent war (Spiegel-Bestsellerliste, sehr hohe Rankings bei Thalia/Amazon etc., Instagram…) und mich sowohl das wunderschöne Cover als auch der Inhalt sehr angesprochen haben, musste ich es mir einfach auch kaufen.

Protagonistin dieses New Adult Romans ist Sage, die nur mit ihrem Van, ein paar Kleidungsstücken und minimalen finanziellen Rücklagen ihr Studium in Nevada beginnt… mehrere tausend Kilometer entfernt von ihrem Zuhause und einer Vergangenheit, die sehr schockierend ist und dafür sorgt, dass sie panische Angst vor Männern hat. Schnell freundet sie sich dort mit April an, die dummerweise einen sehr attraktiven Bruder hat. Dieser ist allerdings ganz anders, als sie befürchtet hat und schon bald freundet sie sich auch mit ihm an. Je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto näher kommen sie sich – und das könnte schwerwiegende Folgen haben.

Sage ist zu Anfang der Geschichte sehr zurückhaltend, ruhig und sehr verängstigt gegenüber nahezu allen Männern. Obwohl sie ständig mit ihren Ängsten konfrontiert wird, kämpft sie gegen sie an und versucht alles, um die Schatten ihrer Vergangenheit zu überwinden. Sie ist freundlich, gutherzig und eine mir absolut sympathische Protagonistin.
Kurz nach ihrer Ankunft in ihrem neuen Leben, lernt Sage April kennen und findet ihn ihr eine Freundin, die sich jeder wünscht. April ist freundlich, liebenswürdig und bedingungslos für Sage da. Die beiden sind schnell ein Herz und eine Seele.
Luca ist der männliche Protagonist dieser Geschichte und anfangs dachte ich, er ist der Inbegriff eines Bad Boys: ein verdammt heißer, tätowierter Frauenheld, dem die Meinungen von anderen komplett egal sind. Als Sage dann aber wohl oder übel mit ihm auskommen muss und anfängt, hinter seine Fassade zu blicken, wird schnell klar, dass auch hier der Schein trügt.

Der Schreibstil ist fesselnd und sehr emotional. Was mir toll gefallen hat ist, wie Laura Kneidl dieses brisante Thema angegangen ist. Alles wirkte sehr authentisch, angefangen mit der Tatsache, dass Sage ihre Angststörung nicht direkt vergisst, als sie auf Luca trifft, sondern es hier sehr toll aufgezeigt wird, dass Liebe zwar Wunden verblassen lässt, aber nicht bzw nur sehr schwer heilen kann. Was mich auch überzeugt hat, war Sages Selbstreflexion und das sie sich selbst bewusst gemacht hat, wie wichtig professionelle Hilfe in ihrem Fall ist.
Die Liebesgeschichte zwischen Sage und Luca ist sehr emotional und der Schluss dieses ersten Bandes ein einziger Schock. Ich will und brauche unbedingt Band 2! Ein Glück erscheint dieser schon Ende Januar 2018...


Fazit: 
„Berühre mich. Nicht.“ von Laura Kneidl ist ein absolutes Highlight für mich und wird meiner Meinung nach absolut gerechtfertigt überall gehypt. Die Geschichte ist einzigartig, berührend und sehr authentisch. Ich liebe sie von der ersten, bis zur letzten Seite und sie ist definitiv eine meiner liebsten New Adult Geschichten!

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(289)

566 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 89 Rezensionen

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Paper Passion

Erin Watt , Franzi Berg
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.11.2017
ISBN 9783492061162
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Warum auch immer habe ich bei diesem Schätzchen erst zwei Tage vor Veröffentlichung mitbekommen, dass es erscheinen wird. Dabei hatte ich es mir extra auf die Wunschliste gepackt! Ich habe mich so gefreut, als ich es endlich in den Händen halten konnte und habe auch direkt mit dem Lesen angefangen…
Im vierten Band der Paper-Reihe geht es nun nicht mehr um Reed Royal, sondern um dessen jüngeren Bruder Easton. Dieser ist ein absoluter Frauenheld  und mit einer etwas speziellen Frauengeschichte legt „Paper Passion“ auch einen interessanten Start hin. Ständig ist er auf der Suche nach Herausforderungen, weil er sich leicht langweilt und da kommt die neue Mitschülerin Hartley genau wie gerufen: sie will absolut nichts mit Easton zu tun haben. Dies weckt natürlich direkt seinen Jagdinstinkt; doch je mehr er sein Glück bei dem Mädchen versucht, desto mehr merkt er, dass sie ganz anders ist als alle Mädchen, die er je getroffen hat und sein Herz aus Eis fängt an zu schmelzen… ihm werden auch nicht nur von Hartley Steine in den Weg gelegt, sondern auch von anderen alten Bekannten. Wird Easton am Ende doch wieder bekommen, was er möchte oder verrennt er sich nur in etwas?

Schon in den ersten drei Bänden war ich ein großer Fan von Easton – er hat einen unschlagbaren Humor und Charme, der wohl fast jedes Leserherz zum Schmelzen bringt. Was mir ebenfalls sehr gut an ihm gefällt ist, dass er sich keine Gedanken um die Meinungen von anderen (außer seiner Familie) macht.
Hartley ist ein sehr liebenswürdiges Mädchen, das einige familiäre Probleme hat und absolut keine Zeit hat, sich mit einem Herzensbrecher wie Easton abzugeben. Sie ist taff, clever und sehr schlagfertig. Alles in allem war sie mir sehr sympathisch.

Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr flüssig und einfach – die Seiten sind förmlich an mir vorbei geflogen und ich habe das Buch in wenigen Stunden beendet.
Es hat sehr viel Spaß gemacht mitzuerleben, wie sich die Romanze zwischen Easton und Hartley entwickelt und wie Eastons bereits erahnte weiche Seite offenbart wird. Der Schluss bietet einen heftigen Cliffhanger, der mich ziemlich fassungslos zurück gelassen hat und ich HOFFE wirklich von ganzem Herzen, dass es doch nicht so schlimm ist, wie es dargestellt wird. Nun heißt es warten bis zum 5. Band…
Fazit:
„Paper Passion – Das Begehren“ ist definitiv eine Leseempfehlung, die ich euch ans Herz legen kann. Die Charaktere sind alle authentisch und der Schreibstil fesselnd – es macht einfach Spaß, in die Welt der Royals einzutauchen und an ihren Geschichten teilzuhaben.

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(284)

644 Bibliotheken, 32 Leser, 2 Gruppen, 86 Rezensionen

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Illuminae

Amie Kaufman , Jay Kristoff , Gerald Jung , Katharina Orgaß
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.10.2017
ISBN 9783423761833
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurz nachdem sich Kady von ihrem Freund Ezra getrennt hat, wird ihr Planet angegriffen. Beiden gelingt zwar die Flucht – allerdings auf zwei verschiedenen Raumschiffen. Doch Zeit für Erholung bleibt keinem Passagier: nicht nur von dem Kampfschiff, dass die beiden immer noch verfolgt, werden sie bedroht, sondern auch von einem gefährlichen Virus, der sich rasend schnell ausbreitet. Diese doppelte Bedrohung sorgt dafür, dass die künstliche Intelligenz AIDAN die komplette Kontrolle übernimmt und zu drastischen Maßnahmen greift. Für Kady, Ezra und alle anderen auf den beiden Schiffen beginnt ein Wettkampf gegen die Zeit.

Die Protagonisten dieser Geschichte sind Kady und Ezra.
Kady ist neugierig, mutig, hat einen sehr schwarzen Humor und ist ein absolutes Computer Genie. Anders gesagt: sie ist eine sehr gute Hackerin. Dies führt dazu, dass sie versucht hinter die Kulissen zu schauen und dabei die ein oder andere sehr beunruhigende Information ausgräbt.
Ezra ist ein Sunnyboy durch und durch: immer einen coolen Spruch auf Lager und die tolle Fähigkeit, nahezu jede Situation aufzulockern. Dazu kommt, dass er immer noch hoffnungslos in Kady verliebt ist. Diese Situation hat mich des Öfteren zum Schmunzeln gebracht – aber auch mehr als einmal fast zum Weinen. Bis zum Schluss habe ich gebibbert und gehofft, dass die beiden wieder zueinander finden.

Schon beim ersten Betrachten des Buches fällt einem auf, dass es sich hierbei um etwas ganz Besonderes handelt. Es hat einen transparenten Schutzumschlag, welcher kleine Vorgeschmäcke auf die Geschichte liefert. Weil ich das so außergewöhnlich und genial finde, habe ich auch mal einige Bilder mehr geschossen als sonst, damit man vielleicht ein bisschen besser nachvollziehen kann, was ich damit meine.
Die Geschichte an sich wird anhand von unterschiedlichen Dokumenten erzählt, wie zum Beispiel Verhörprotokollen, Emails und Chatverläufen. Um das Ganze auch noch übersichtlicher (und meiner Meinung nach noch spektakulärer) zu gestalten, findet man auch einige Skizzen und Lagepläne im Buch.
Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat ist die Gestaltung der Seitenanzahl. Dort war die ganze Zeit ersichtlich, wie viel Seiten man noch vor sich hat.
Die Geschichte hat mich komplett in seinen Bann geschlagen und ich kann den großen Hype um die Reihe nun auch endlich nachvollziehen. Sie ist spannend, actiongeladen, dramatisch, humorvoll und schlichtweg genial. Durch die Erzählweise dachte ich die ganze Zeit, ich wäre Teil dieses Abenteuers.
Das Ende dieses Buches ist eine einzige Achterbahn der Gefühle und hat mich sprachlos zurückgelassen. Ich kann es kaum abwarten, den zweiten Band zu lesen!

Fazit: 

„Illuminae“ ist definitiv eins der besten Bücher, dass ich dieses Jahr gelesen habe und dementsprechend auch ein klares Highlight. Die Geschichte ist einzigartig, mitreißend und schlichtweg genial. Ein gigantisches Leseabenteuer mit einer beeindruckenden Gestaltung. Wow. Einfach nur WOW.

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(642)

1.216 Bibliotheken, 48 Leser, 0 Gruppen, 190 Rezensionen

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Flugangst 7A

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Droemer, 25.10.2017
ISBN 9783426199213
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Psychotherapeut Mats muss sich seiner größten Angst stellen: tausende Kilometer in einem Flugzeug sitzen – und dass „nur“, weil seine Tochter Nele hochschwanger ist und er sie unterstützen will. Kaum gestartet, erhält er einen verstörenden Anruf: er soll eine Waffe an Bord aktivieren, die das Flugzeug zum Absturz bringt. Tut er das nicht, stirbt seine Tochter…

Erzählt wird die Geschichte aus drei Perspektiven.
Mats, der seine Tochter vor Jahren im Stich gelassen hat und nach Argentinien gezogen ist, will nun seine Fehler wieder gutmachen und ihr unter die Arme greifen. Dafür nimmt er sogar einen Weitstreckenflug auf sich, obwohl er panische Angst vorm Fliegen hat. Dort wird er dann vor die Wahl gestellt – entweder er sorgt dafür, dass seine größte Angst war wird oder er lässt zu, dass man seine Tochter tötet.
Nele, Mats hochschwangere Tochter, wird entführt, kurz nachdem ihre Fruchtblase geplatzt ist. Eine Geburt ohne professionelle Hilfe, das heißt ohne ein Krankenhaus, könnte schwerwiegende Folgen für das Baby haben – was die ganze Situation noch viel dramatischer wirken lässt, als sie sowieso schon ist.
Feli, eine Kollegin von Mats und Teilgrund für seine Flucht aus Berlin, soll die entführte Nele finden und begibt sich dafür auf eine Schnitzeljagt quer durch die Hauptstadt.
Alle drei waren mir sehr sympathisch und ich habe jede Sekunde mit ihnen mitgefiebert. Auch die anderen Charaktere, wie zum Beispiel die Stewardess Kaja, wurden sehr gut ausgearbeitet und fügen sich perfekt in die ganze Geschichte ein.

Der Schreibstil ist wie gewohnt von der ersten bis zur letzten Seite durchweg spannend und mitreißend. Durch die Perspektivenwechsel erhält man einen tollen Einblick in die Ereignisse und da fast jeder Wechsel mit einem Cliffhanger endet, fällt es unglaublich schwer, dass Buch zwischendurch mal auf die Seite zu legen. Ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen.
Typisch Fitzek findet sich auch in diesem Buch der eine oder andere Plot Twist. Das ist auch etwas, was ich an seinen Büchern so liebe: Man weiß nie, wie sie ausgehen.
Fazit: 
„Flugangst 7A“ ist ein absolutes Highlight und ich kann es nur jedem (nicht nur den eingefleischten Thriller-Fans) ans Herz legen. Fitzek hat einen außergewöhnlichen Schreibstil und ist und bleibt einer meiner liebsten Autoren.
Noch ein kleiner Tipp am Rande: Vermutlich liest es sich besser, wenn in naher Zukunft keine Flugzeugreise ansteht…

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1.513 Bibliotheken, 53 Leser, 0 Gruppen, 175 Rezensionen

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Wolkenschloss

Kerstin Gier
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 09.10.2017
ISBN 9783841440211
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als ich gesehen habe, dass ein neues Buch von Kerstin Gier erscheinen wird, ist dieses direkt auf der Vorbesteller-Liste gelandet. Ich liebe all ihre Bücher und auch hier wurde ich nicht enttäuscht.

Fanny Funke, siebzehn Jahre, Schulabbrecherin aus Achim bei Bremen arbeitet nun schon seit einigen Monaten als Jahrespraktikantin im Wolkenschloss. Dort muss sie derzeit die Kinder hüten und hat damit alle Hände voll zu tun. Bis zur Ankunft der ganzen Gäste, die extra über Weihnachten und für den Silvesterball angereist kommen, läuft es ziemlich ruhig. Doch plötzlich machen Gerüchte über sehr wertvolle Diamanten und Grand-Hotel-Kidnapper die Runde – das allein bereitet Fanny schon einiges Kopfzerbrechen. Dazu kommt allerdings noch der sehr attraktive Tristan, der vermutlich ein Hoteldieb ist (wieso sonst klettert er lieber an der Hotelfassade hoch, anstatt die Treppe zu nehmen?) und Ben, der Sohn des Hotelchefs. Beide bemühen sich stark um Fanny und bringen ihre Gefühlswelt ordentlich durcheinander. Was es mit den Gerüchten auf sich hat und an wen sie ihr Herz verliert… lasst euch ins Wolkenschloss entführen und findet es heraus!

Fanny Funke ist eine Protagonistin, wie man sie von Kerstin Gier kennt: Ein bisschen schusselig aber herzensgut und absolut sympathisch. Sie ist neugierig und steckt ihre Nase mehr oder weniger absichtlich in viele fremde Angelegenheiten hinein. Fanny ist ein sehr authentischer Charakter, in den ich mich gut hineinversetzen konnte.
Auch die anderen Charaktere, wie zum Beispiel Ben, Tristan, Oligarch Viktor, Roman & Rudi (die Hotelbesitzer), Amy und all die anderen wirken sehr authentisch. Jede Person fügt sich toll in die Geschichte ein.
Kleine Anmerkung am Rande: Im Anhang des Buches gibt es noch ein Personenverzeichnis und ein Glossar mit Begriffserklärungen.

Der Schreibstil ist ebenfalls typisch Gier - locker, leicht, ironisch, vollgepackt mit schönen bildgewaltigen Szenen. Ich konnte mich direkt in die Geschichte hineinversetzen und wäre wirklich gerne dort gewesen. Erzählt wird sie aus der Ich-Perspektive von Fanny, was mir sehr gut gefallen hat.
Trotz des schönen, unterhaltsamen Schreibstils hat es aber einige Zeit gedauert, bis ich herausgefunden hatte, was denn eigentlich der rote Faden dieser Geschichte ist. Darüber habe ich wirklich einige Zeit nachgedacht und ich kann leider immer noch nicht klar sagen, ob mich das nun gestört hat oder nicht.

Soweit ich weiß, soll das Buch ein Einzelband sein, somit ist der Schluss für mich persönlich gut gelungen. Da aber auch Potential für eine Fortsetzung da wäre, hoffe ich, noch ein bisschen mehr über Fanny lesen zu können.

Fazit: 

„Wolkenschloss“ ist eine sehr schöne, winterliche Geschichte mit einer liebenswürdigen Protagonistin und einer tollen Kulisse. Für dieses Buch kann ich euch eine klare Leseempfehlung geben! (als Tipp: Besonders schön liest es sich bestimmt zur Weihnachtszeit).

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(160)

354 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 80 Rezensionen

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Der Schwarze Thron - Die Königin

Kendare Blake , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 25.09.2017
ISBN 9783764531478
Genre: Fantasy

Rezension:

Bevor ich mit der Rezension anfange möchte ich gerne betonen, wie unglaublich gut mir das Zusammenspiel der Cover von Band 1 und Band 2 gefällt. Das sieht wahnsinnig gut aus! Brauche dringend noch ein Regal, damit ich die zwei so nebeneinanderstellen kann. Covertraum!

Die Handlung dieser Geschichte spielt hier, wie auch im ersten Band, auf der Insel Fennbirn. Dort ist es seit je her Gesetz, dass die nächste Königin den Thron besteigt, indem sie ihre beiden Schwestern umbringt. Die Regentschaft geht dann so lange, bis die Königin selbst Töchter (Drillinge) bekommt. Nach der Geburt verlässt die „alte“ Königin die Insel, die „neuen“ Königinnen wachsen eine Zeit lang zusammen auf und werden dann je nach Fähigkeiten jede in eine andere Familie gesteckt, die sie ausbilden und unterstützen sollen. Jede Familie hat ein besonderes Talent – da haben wir zum einen die Giftmischer, dann die Elementwandler und die Naturbegabten.
Nach der Zeremonie beim Beltane Fest beginnt das Jahr des Aufstiegs, in dem die drei Schwestern ein Jahr lang Zeit haben, die anderen umzubringen.
Nach den dortigen Ereignissen ist nun (im zweiten Band) gar nicht mehr richtig offensichtlich, wer den Thron besteigen wird. Um die Entscheidung zu beschleunigen, beschließen die Familien dem Ganzen ein bisschen nachzuhelfen und bringen die Schwestern zusammen. Nun bleibt ihnen keine andere Wahl mehr: Sie müssen ihre Schwestern töten, um nicht selbst getötet zu werden oder Hochverrat zu begehen. Wer wird am Ende den Thron besteigen?

Am Anfang des Buches gibt es ein Personenverzeichnis und eine Karte der Insel Fennbirn. Damit fiel mir der Einstieg wieder sehr leicht.

Wie auch im ersten Band war Mirabella wieder meine absolute Lieblingsprotagonistin, ich liebe ihre ganze Art. Sie hat ein offenes, freundliches Herz und liebt ihre Schwestern sehr, was in ihrer Position aber leider nicht gerade das Beste ist. Sie ist mutig, spricht aus was sie will und schert sich dabei kein Stückchen darum, was andere davon halten.
Arsionoe mochte ich im ersten Band nicht so sehr, sie war mir einfach zu weich und mit der Einstellung bei Menschen „das schaffe ich eh nie“ kann ich gar nichts anfangen. Doch nachdem sie an Beltane eine erstaunliche Entdeckung an sich gemacht hat steigt ihr Überlebenswille und damit auch ihre Charakterstärke. Sie entwickelt sich zu einer Kämpferin.
Und Katharine… naja. Nach ihrem kleinen „Unfall“ will sie sich nicht mehr ihrem Schicksal fügen wie vorher und wird nur noch von Rachegedanken und dem Wunsch, den Thron zu besteigen, angetrieben. Sie ist sowohl kälter als auch berechnender geworden und jede liebenswürdige Eigenschaft an ihr scheint verloren gegangen zu sein.

Der Schreibstil hat mich erneut komplett begeistert. Er ist flüssig, leicht, spannend und bildgewaltig. Ich konnte mir die Landschaften in Fennbirn sehr gut vorstellen. Die Überschriften der Kapitel zeigen, in welchem Teil der Insel wir uns gerade befinden. Das fand ich persönlich nicht ganz so gut, es wäre einfacher und übersichtlicher gewesen, wenn die Namen der jeweiligen Protagonistinnen dort gestanden hätten. Vielleicht wollte sich die Autorin da ein bisschen abheben – naja. Ist nur ein kleiner Faktor, der mich gestört hat.
Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Zum einen wäre es ein sehr guter Abschluss dieser Reihe, zum anderen kann aber auch noch viel passieren, d.h. es wäre noch genug Stoff für einen weiteren Teil vorhanden.
Sowas finde ich super.


Fazit: 
„Der Schwarze Thron – Die Königin“ konnte mich bis auf einen minimalen Faktor absolut von sich überzeugen. Deshalb ordne ich auch den zweiten Band dieser Reihe der Kategorie „Highlight“ zu. Die Charaktere sind alle einzigartig und toll ausgearbeitet, der Schreibstil ist bildgewaltig und sehr schön. Ich bin wirklich begeistert.

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43 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Falling Kingdoms - Eisige Gezeiten

Morgan Rhodes , Anna Julia Strüh
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.09.2017
ISBN 9783442486403
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich kann euch gar nicht beschreiben, wie sehr ich mich auf dieses Buch gefreut habe! Ich liebe diese Reihe so sehr und konnte es kaum abwarten endlich zu erfahren, wie es mit Cleo, Magnus, Jonas, Lucia und all den anderen weitergeht.

Nachdem Magnus Cleo vor der Todesstrafe gerettet hat, flüchten die beiden nach Limeros, wo sie so tun, als wäre alles in bester Ordnung. Magnus übernimmt als Thronfolger in Abwesenheit seines Vates, König Gaius, die Regentschaft in Limeros. Während die beiden immer mehr Probleme damit haben sich einzureden, keine Gefühle füreinander zu haben und sich gegenseitig das Leben schwermachen, schmiedet König Gaius im Kaiserreich Kraeshian einen Pakt, der für alle Menschen in Mytica zur Katastrophe werden könnte.
Auf sich allein gestellt haben Magnus und Cleo keine Chance dagegen vorzugehen – doch werden sie es schaffen, sich zu vertragen und vereint gegen Gaius zu stellen?

Wie auch in den anderen Bänden zuvor ist Cleo meine absolute Lieblingsprotagonistin in dieser Geschichte. Ich liebe ihre taffe, vorlaute Art und hatte jedes Mal ein fettes Grinsen im Gesicht, wenn es zu einem Wortgefecht mit Magnus kam. Mittlerweile ist es ein offenes Geheimnis, dass sich die beiden trotz ihrer schweren Vergangenheit Hals über Kopf ineinander verliebt haben und es hat mir furchtbar Spaß gemacht mitzuerleben, wie sich ihre Beziehung entwickelt.  
Neben Cleo ist auch Magnus einer meiner Favoriten dieser Reihe. Unter seiner harten Schale ist er ein herzensguter Mensch und er würde alles tun, damit es seinem Volk (und auch Cleo) gut geht.  
Jonas und Lucia mochte ich in den vorherigen Bänden eigentlich nicht so gerne, das hat sich aber in „Eisige Gezeiten“ geändert. Beiden wird sprichwörtlich das Brett vor dem Kopf weggenommen – das bedeutet so viel, dass sich Jonas endlich über seine Gefühle klar wird und Lucia… nunja. Hier möchte ich nichts vorwegnehmen, um Spoiler zu vermeiden. Lasst euch überraschen!

Der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen. Er ist flüssig, leicht und spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ich konnte direkt wieder in die Geschichte eintauchen und mich von den Ereignissen fesseln lassen.
Der Schluss beinhaltet wieder einen fetten Cliffhanger, der mich völlig aus der Bahn geworfen hat und mich nun sehnsüchtig auf den fünften Teil warten lässt.
Morgan Rhodes erschafft auch hier wieder eine einzigartige Atmosphäre voller bildgewaltiger Szenen. Toll!
  Fazit: 
„Falling Kingdoms – Eisige Gezeiten“ war (wie erwartet) ein klares Highlight für mich. Ich liebe den Schreibstil, der einen komplett in eine andere Welt entführt und ebenso die Charaktere, die ich mittlerweile fast alle ins Herz geschlossen habe. Ich liebe es!

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201 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 76 Rezensionen

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AMANI - Verräterin des Throns

Alwyn Hamilton , Ursula Höfker
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbj, 11.09.2017
ISBN 9783570164372
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Amani ist nun schon seit über einem Jahr ein wichtiger Teil der Rebellengruppe rund um den Sultansohn Ahmet und kämpft mit Leib und Seele für ihn. Nachdem sie grausam verraten wurde, gerät sie in die Fänge des Sultans von Miraji und muss dort täglich um ihre Sicherheit fürchten – nicht nur vom Sultan droht Gefahr, falls er über ihre Tätigkeit als Spionin erfährt, sondern auch von den Frauen aus dem Harem. Um dort überleben zu können, würden viele von ihnen einiges riskieren. Nicht nur einmal wird sie mit der Frage konfrontiert, wem sie vertrauen kann. Ein Plot Twist jagt den anderen… wird es den Rebellen gelingen, Amani zu befreien? Und welchen Preis müssten sie dafür zahlen?

Schlicht und einfach WOW. Ich bin begeistert – das Klischee „zweite Bände sind schlechter als der erste Band“ wird hier definitiv nicht erfüllt.

Ein kleiner Tipp bezüglich der Charaktere: Falls ihr ebenso viel Probleme habt, euch Namen zu merken und euch oft die Frage auf dem Herzen liegt „wer war das jetzt nochmal?“ – direkt am Anfang gibt es eine Auflistung der Charaktere aus dem ersten Band. Sehr hilfreich für Leute wie mich!
Die Protagonistin Amani hat mir auch hier wieder sehr gut gefallen. Sie ist eine starke Kämpferin, die ihren eigenen Kopf hat und sagt, was sie denkt. Durch ihren unvergleichlichen Charme bringt sie auch eine große Portion Humor mit in die Geschichte, welcher mich das ein oder andere Mal ordentlich zum Schmunzeln brachte.
Jin selbst war in diesem Teil der Reihe nicht ganz so präsent wie im ersten Band – das hat mich aber nicht so sehr gestört. Dadurch wurde nämlich der Fokus mehr auf die Rebellion gelegt, was sehr interessant war. Neben den alten Charakteren, die einem bereits ans Herz gewachsen sind, treffen wir hier auch auf viele neue Personen, wie zum Beispiel auf den Sultan. Erneut habe ich einige schnell ins Herz geschlossen – und wurde mit manchen böse hinters Licht geführt.

Der Schreibstil ist flüssig, leicht und versetzte mich in eine spannende Geschichte wie aus 1001 Nacht. Da es, wie bereits erwähnt, einige Plot Twists in der Handlung gibt, wird es auch nie langweilig oder ruhig – einfach aus dem Grund, da man nie weiß, was als nächstes passieren wird. Das Buch war ein einziges Auf und Ab der Gefühle, vorallem der Schluss schockierte mich zutiefst. Toll!


Fazit: 
„Amani – Verräterin des Throns“ ist eine komplett gelungene und spannende Fortsetzung, die Lust auf mehr macht. Da ich absolut nichts auszusetzen habe, ist dieses Buch ein Highlight und ich freue mich schon sehr auf den dritten Band!

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399 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 126 Rezensionen

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Die Perfekten

Caroline Brinkmann , Caroline Brinkmann
Fester Einband: 587 Seiten
Erschienen bei ONE, 25.08.2017
ISBN 9783846600498
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als ich das Buch in der Verlagsvorschau gesehen habe war für mich direkt klar: Das musst du lesen! Der Klappentext hört sich absolut interessant an und machte mich sehr neugierig auf die Geschichte.

Rain lebt so lange sie denken kann mit ihrer Mutter im Untergrund und auf der Flucht. In einer Welt, die von sogenannten „Gesegneten“ beherrscht wird und in der Menschen anhand ihrer Gene in verschiedene Klassen eingestuft werden, haben es Menschen nicht einfach, wenn sie einer niedrigeren Klasse angehören oder sogar keiner zugeordnet sind. Solche nicht klassifizierten Menschen nennt man „Ghosts“ und sie sind eine Gefahr für das System und werden gnadenlos gejagt. Daher ist es für Ghosts ein absolutes Risiko anderen zu vertrauen – dies war für Rain nie ein Problem bis sie eines Tages auf Rose und ihren Bruder Lark trifft. Kurz darauf wird ihr ganzes bisheriges Leben auf den Kopf gestellt – sie gerät in die Fänge der Gesegneten. Welches Geheimnis verbergen diese vor der Welt – und was hat Rain damit zu tun? Wieso arbeitet Rain’s Mutter nach ihrer Gefangennahme plötzlich mit den Spines, den Rebellen, zusammen? Und welche Rolle spielt Lark in dieser Geschichte?

Ich bin absolut begeistert von dieser Geschichte, allein schon wegen den Protagonisten Rain und Lark. Beide wurden sehr authentisch ausgearbeitet und ich habe sie trotz oder eher aufgrund ihrer Macken schnell in mein Herz geschlossen.
Rain war ihr ganzes Leben lang auf der Flucht, hatte immer nur ihre Mutter als Bezugsperson und keinen einzigen Freund. Als sie wider ihrer Prinzipen nie einem anderen Menschen zu vertrauen dies dennoch tut, gerät ihre Welt aus den Fugen und nichts ist plötzlich mehr so, wie es war. Auf einmal ist sie kein Niemand mehr – sie wird wahrgenommen und erhält die Macht, etwas zu verändern.
Lark gehört zwar in die Kategorie 1, was sehr nahe an die Perfekten, die Gesegneten, rankommt, ist aber dennoch sehr bodenständig und für ihn steht Familie an erster Stelle. Darunter fällt auch seine kleine Schwester Rose, die eine 3 ist und somit als Schandfleck angesehen wird. Als Rose krank wird und sie keine Medikamente aufgrund ihrer Klassifizierung erhält, muss Lark drastische Maßnahmen ergreifen und wird so ein Spielball und ungewollt Mitglied der Spines. Dies ist für ihn alles andere als einfach, da er ebenfalls als Sentinal ausgebildet wird, die dem Schutz des Systems und der Gesegneten dienen…
Viele der Nebencharaktere, wie zum Beispiel Rains Mutter Storm oder Rose, sind mir ebenfalls schnell ans Herz gewachsen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr fesselnd und mitreißend. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Rain und Lark erzählt, was mir einen tollen Überblick über die Ereignisse verschafft hat.
Die Handlung ist sehr spannend und mit vielen brutalen Szenen gespickt, die mich mehr als einmal geschockt haben. Ich hatte zwischendurch wirklich Probleme damit, das Buch aus der Hand zu legen da so viel passiert ist und ich immer wissen wollte, wie es weitergeht.
Ich bin wirklich schon sehr gespannt darauf zu erfahren, wie es mit Rain, Lark und all den anderen weitergehen wird!

Fazit:  
„Die Perfekten“ konnte mich absolut von sich überzeugen und ist für mich ein klares Monatshighlight. Ich liebe die Protagonisten Rain und Lark – aber auch viele andere Charaktere habe ich schnell ins Herz geschlossen. Die Geschichte wurde toll ausgearbeitet und ist sehr bildgewaltig. Für mich ein perfektes Buch!

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Die letzten Tage von Rabbit Hayes

Anna McPartlin , Sabine Längsfeld ,
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 20.03.2015
ISBN 9783499269226
Genre: Romane

Rezension:

Rabbit Hayes ist erst Anfang 40, hat eine 12-jährige Tochter… und erhielt vor zwei Jahren die Diagnose Brustkrebs. Nachdem sie den Krebs zunächst für besiegt gehalten hat, schlägt dieser nun mit voller Wucht zurück – es bleiben ihr nur noch wenige Tage, bis sie ihre Familie und Freunde verlassen muss. Nicht nur Rabbit hat mit der Krankheit zu kämpfen, sondern auch die Menschen, die sie lieben. Jeder trauert und kämpft auf seine eigene Weise.
Die Charaktere waren allesamt unglaublich authentisch und liebenswürdig. Angefangen von Rabbit, die nicht aufhören will zu kämpfen um weiterhin für ihre Tochter, Eltern, Geschwister und ihre beste Freundin da sein zu können.  Molly, Rabbits Mutter, will nicht akzeptieren, dass ihre Tochter bald gehen muss und gemeinsam mit ihrem Mann Jack klammert sie sich an jeden noch so kleinen Strohhalm und kämpft wie eine Löwenmutter um ihre jüngste Tochter.
Grace und Davey, Rabbits Geschwister, könnten nicht unterschiedlicher sein. Grace ist Vollzeitmutter und hat ein geregeltes Leben, während Davey in den USA hauptsächlich in Tourbussen lebt und noch nie eine ernstzunehmende Beziehung hatte. Beide lieben ihre kleine Schwester gleichsam bedingungslos.
Und dann hätten wir da noch Juliet, die von Anfang an Rabbits größte Stütze war und ihr jederzeit geholfen hat. Bis zum Schluss glaubt sie daran, dass sich ihre Mutter noch erholen und das alles wieder gut wird. Sie verliert kein einziges Mal die Hoffnung, obwohl sie tief in sich die schreckliche Wahrheit bereits kennt. Was wird mit ihr, wenn ihre Mutter tod ist? Wo wird sie leben, wer wird sie zu sich nehmen? Die Beantwortung dieser Fragen zieht sich über das ganze Buch hinweg und die Antwort ist genau die, die ich mir für Juliet gewünscht habe.

Eine unglaublich berührende Geschichte mit einem sehr mitreißenden und einfachen Schreibstil. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Sichten von Rabbit, Molly, Jack, Grace, Davey, Johnny, Marjorie und Juliet erzählt, was dem Leser einen kompletten Überblick über die schlimme Situation vermittelt und zeigt alles, was so in den Köpfen vorgeht. Das Buch ist eingeteilt in die 9 Tage, die Rabbit noch bleiben und spielt sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit, wo wir auch etwas über Rabbits große Liebe Johnny erfahren, der genau wie Rabbit ein sehr schweres Schicksal hatte.
Die Autorin schafft es, dass man bis zur letzten Seite die tiefe, innige Liebe dieser Familie spürt und dass man sie am liebsten entweder in den Arm nehmen oder gemeinsam mit ihnen fluchen will.
 
Fazit: 
Mittlerweile gibt es solche Bücher wie Sand am Meer, aber selten konnte mich eines so extrem berühren wie „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“. Sowohl die Charaktere als auch die Geschichte wirkten sehr authentisch auf mich und ich konnte nicht anders als mit allen mitzufühlen. Am Ende habe ich geheult wie ein Schlosshund… dieses Buch ist definitiv ein Monatshighlight.

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