Bücher mit dem Tag "autounfall"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "autounfall" gekennzeichnet haben.

616 Bücher

  1. Cover des Buches Ein ganzes halbes Jahr (ISBN: 9783499012426)
    Jojo Moyes

    Ein ganzes halbes Jahr

     (11.827)
    Aktuelle Rezension von: Aleyda

    Dies war das erste Buch was ich von Jojo Moyes gelesen habe und ich muss sagen, dass ich es nicht bereut habe. Es ist tatsächlich eine wundervolle Geschichte, welche die Charaktere so richtig abrunden. Man kann sich sehr gut in Lou und Will hineinversetzen. Man kann garnicht anders als sich in diesem Buch zu verlieren und mitzufiebern. Das war das erste mal, dass ich bei einem Buch weinen musste... aber ich kann es wirklich weiterempfehlen. 

  2. Cover des Buches Biss zum Morgengrauen (Bella und Edward 1) (ISBN: 9783551319715)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Morgengrauen (Bella und Edward 1)

     (15.093)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Viele Bücher stehen auf meiner Reread-Liste, so auch die Twilight-Reihe. Das erste lesen ist bei mir schon Zwanzig Jahre her. So sehr ich sie auch mochte, wusste ich, dass mir manches auch nicht so gefiel. Und jetzt, nachdem ich den ersten Teil gelesen habe, bin ich mir unsicher, ob ich die Reihe weiterlesen soll (SPOILER).

    Das fand ich gut:

    Bella lebt eigentlich bei ihrer Mutter und hat ihren Vater nur ab und zu besucht. Nun zieht sie komplett zu ihrem Vater, mit dem sie gut zurecht kommt, aber Forks mag sie gar nicht. Sie wird dort gut aufgenommen und ihr fallen sehr schnell die Cullens in der Schule auf. Vor allem fällt ihr auf, dass sie irgendwie anders sind. Und Edward im speziellen fühlt sich von Bella sehr angezogen

    Bella und Edward fand ich beide sympathisch, sowohl als Protagonisten für sich, als auch als Paar. Bella war eher introvertiert und tollpatschig, Edward war charmant, konnte aber auch wütend sein. Beide zusammen waren ironisch, sarkastisch und witzig. Ich liebe die beiden wirklich sehr. Generell mochte ich die Beziehungen im Buch, wie z.B. auch zwischen Bella und ihr Vater oder die Cullens.

    In diesen Teil war der "Vampir-Teil" noch recht dosiert. Es war für mich viel mehr ein Jugendbuch. Auch fand ich es gut, dass Jacob noch wenig vorkam, da mir der Part schon damals nicht so gefallen hat, ebenso wenig die Entwicklung von Bella und Edward in den weiteren Bänden. Gleichzeitig mochte ich die anfangs kleinen "Vampire-Dinge" und fand auch, als das alles tiefer ging, dass es nicht übertrieben war. Ich fand es in diesen Teil eher eine Nebensache, im ganzen betrachtet. Allerdings mochte ich sehr die Geschichten der einzelnen Familienmitglieder der Cullens.

    Ich konnte es sehr gut lesen, und auch wenn das Buch dick war, ist es nie zäh geworden. Die Namen der Kapitel mochte ich sehr.


    Das fand ich nicht so gut:

    Dass Bella als zerbrechlich beschrieben wurde bzw. Edward meinte, er müsse sich so beherrschen, um sie nicht zu zerbrechen. Er hat ja auch Kontakt zu anderen Menschen, also kann es so schwer nicht sein :)

    Das  Bella sich selbst nicht schön fand und plötzlich alle auf sie flogen. 

    Und vor allem, wie der Tracker sie reingelegt hat, war für mich sehr vorhersehbar. Das einzige, was ich an der Geschichte wirklich doof fand. 


    Fazit: 

    Ich mag diesen Teil sehr und brauche ehrlich gesagt keine Fortsetzung. Das Ende war für mich im gesamten betrachtet harmonisch, und ich weiß gar nicht, ob ich die Reihe noch weiterlesen soll, weil ich mir diesen Teil nicht versauen möchte. Das gleiche Gefühl hatte ich beim ersten lesen auch. Ich brauche da nicht mehr. Viele Anspielungen in verschiedene Richtungen finde ich okay und müssen für mich nicht weiter vertieft werden. Ich find es ein tolles Jugendbuch mit einem Hauch von Fantasie. 


    Bleiben oder Weg? Egal, was ich mit der Reihe mache, dieser Teil wird bei mir bleiben :)

  3. Cover des Buches Eine Handvoll Worte (ISBN: 9783499012433)
    Jojo Moyes

    Eine Handvoll Worte

     (1.822)
    Aktuelle Rezension von: Eve-Lyna

    Beeindruckende Einblicke in die 60er Jahre, wie die konservativen Umstände eine grosse Liebe beeinflusst haben. Die Geschichte erzählt sehr schön wie sich die junge Frau von den Briefen des Liebespaares aus den 60er Jahren verliebt und erkennt dann, dass es sich lohnt bei sich zu bleiben, damiit man sich selber im Spiegel betrachten kann.

  4. Cover des Buches Tote Mädchen lügen nicht (ISBN: 9783570311950)
    Jay Asher

    Tote Mädchen lügen nicht

     (4.971)
    Aktuelle Rezension von: Charly_0611

    Der Protagonist Clay Jensen erhält ein Paket mit sieben Kassetten, auf denen die Stimme von Hannah Baker, seiner Mitschülerin, die sich vor kurzem umgebracht hat, zu hören ist. Hannah erzählt, welche dreizehn Menschen sie zu ihrem Selbstmord getrieben haben und hat sichergestellt, dass die verantwortlichen Personen auch alle ihr Kassetten hören werden.

    Nachdem ich die Serie vor ein paar Jahren gesehen habe, musste ich nun endlich auch das Buch lesen. Im Gegensatz zur Serie, kommen im Buch die Hintergründe der einzelnen Charaktere, die zu Hannahs Tod beigetragen haben, viel zu kurz. So konnte mich das Buch leider nicht so emotional abholen wie zuvor die Serie. Nichtsdestotrotz hat es mir sehr gut gefallen und ich konnte es durch den fesselnden Schreibstil kaum aus der Hand legen. Man begleitet Clays Handlungen und Gedankengänge, die sich immer wieder mit Hannahs Worte abwechseln und kann auf diese Weise mit Clays Anspannung und Entsetzen sowie mit Hannahs Verzweiflung und Ärger mitfühlen.

     

    Folgende Zitate haben mich besonders bewegt:

     

    Aber ich muss irgendwie zu mir kommen. Oder auch nicht. Vielleicht ist es das Beste, diesen Tag wie in Trance zu verbringen. Vielleicht ist das der einzige Weg, um ihn durchzustehen.“

     

    „Und ihr alle - habt ihr die Narben gesehen, die ihr geschlagen habt? Nein, bestimmt nicht. Denn die meisten sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen.“

     

    „Manchmal haben wir Gedanken, die wir selbst nicht verstehen. Gedanken, die nicht aufrichtig sind. Die nicht unsere wahren Gefühle wiedergeben, die uns aber trotzdem beschäftigen, weil sie so interessant sind.“


    „Doch man kann nicht vor sich selbst davonlaufen. Man kann nicht beschließen, den Kontakt zu sich abzubrechen. Man kann den Lärm in seinem Kopf nicht zum Stillstand bringen.“

     

    Es ist immer wieder erschreckend, wie viele vermeintlich kleine Ereignisse und die Verbreitung von Gerüchten, Menschen zu schlimmeren Taten verleiten, die in ihrer Gesamtheit dazu führen, dass jemand sich das Leben nehmen will. Und wenn sich dieser jemand, mit dem letzten Funken Hoffnung, an eine vertrauensvolle Person wendet und den Mut aufbringt, sich zu öffnen, aber der offensichtliche Hilferuf nicht gehört und man doch wieder alleine gelassen wird, ist es leider kein Wunder, dass die Verzweiflung am Ende überwiegt.

     

    Das Buch lässt mich - wie auch schon die Serie - sehr nachdenklich zurück und erinnert mich daran, auf seine Mitmenschen zu achten, für diese da zu sein und bei Bedarf, Hilfe anzubieten und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. 

  5. Cover des Buches Die Frau des Zeitreisenden (ISBN: 9783942656689)
    Audrey Niffenegger

    Die Frau des Zeitreisenden

     (4.372)
    Aktuelle Rezension von: Koreander

    Die Idee ist ausgezeichnet und auch der Anfang vermag durchaus zu begeistern, doch schnell wird klar, dass hier eine gute Kurzgeschichte über die Maßen gestreckt wurde. Was zu Beginn für Spannung sorgt, verbleibt auf Dauer im Wiederkäuen des ewig Gleichen. Wenn es denn darum gehen würde, bei den ganzen, oft für die Geschichte vollkommen überflüssigen, Zeitreisen, wenigstens die Charaktere zu vertiefen, würde der Roman gefälliger werden. Aber so ist es eine Liebesgeschichte aus dem tiefsten Herzen der puritanischen USA. Keine Ahnung wie man solche Rollenbilder als gelungenen Roman abfeiern kann.

    Und wie sollte es anders sein, sind alle mir bekannten Geschichten über Zeitreisen gespickt mit Logikfehlern oder Logiklöchern. So natürlich auch hier. Zumal die Zeitreisen ja in diesem Falle lediglich Beiwerk sind, um die in Teilen brutal kitschige Liebesgeschichte zu rahmen. Und wie könnte es bei der vermuteten Zielgruppe anders sein, sind die Sexszenen dermaßen peinlich, dass man sich ob der literarischen Qualität nur schämen kann.

    Kurz: In weiten Teilen eine langweilige und redundante Liebesgeschichte mit Rollenbildern aus den 1950er Jahren. Lediglich die Grundidee ist spannend, was aber nicht im Ansatz ausreicht um 500 Seiten lesenswert zu füllen.

  6. Cover des Buches Eine wie Alaska (ISBN: 9783446246676)
    John Green

    Eine wie Alaska

     (2.530)
    Aktuelle Rezension von: Julia_Schuck

    Habe den Roman erstmals als Jugendliche gelesen und danach noch ein paarmal, obwohl es beim ersten Mal aufgrund des Nicht-Wissens natürlich am spannendsten ist. Toll geschrieben, absolut liebenswerte Charaktere, freakin' coole Alaska, meine Güte ist sie cool und traurig zugleich. Weltschmerz von jungen Menschen perfekt in einem Charakter verkörpert.

  7. Cover des Buches Fifty Shades of Grey - Befreite Lust (ISBN: 9783442486892)
    E. L. James

    Fifty Shades of Grey - Befreite Lust

     (3.779)
    Aktuelle Rezension von: RosenMidnight

    Es gibt Bücher, die aus dem Nichts auf einmal in aller Munde sind und jeder muss sie gelesen haben. Shades of Grey ist so eine Buchreihe, die aus dem Nichts da war und urplötzlich musste sie jeder lesen. Man kam einfach nicht drumherum. 

    Ich weiß nicht, ob dieser Hype bei Shades of Grey wirklich gerechtfertigt ist, aber zumindest sind die Bücher gute, kurzweilige Unterhaltung die ordentlich mit Erotik gespickt ist. Wobei es mir tatsächlich teilweise zu viel wird und zu wenig Handlung, doch das ist persönliche Vorliebe.

    Der dritte Band hat mich diesbezüglich tatsächlich überrascht, im positiven Sinne, denn es passiert einiges. Hochzeit, Flitterwochen, die Umstellung aufs Eheleben, Freundschaften, Zukunftsplanungen und Ereignisse, die diese völlig aus der Bahn bringen. Dazu kommt ein wenig Krimi-Feeling auf, denn ein Stalker hat es auf das frisch verheiratete Paar abgesehen. 


    Fazit: Die Trilogie ist gute, kurzweilige Unterhaltung, die für Freunde von erotischen Liebesromanen genau das richtige ist.

  8. Cover des Buches Nach dem Sommer (ISBN: 9783839001677)
    Maggie Stiefvater

    Nach dem Sommer

     (2.926)
    Aktuelle Rezension von: Blutmaedchen

    "Nach dem Sommer" ist der erste Teil von Maggie Stiefvaters Trilogie Die Wölfe von Mercy Falls. Darauf aufmerksam wurde ich durch diverse tolle Rezensionen anderer Bücherblogger, die mich sehr angesprochen haben. Meine erste Begegnung mit diesem Buch hatte ich aber bereits vorher, wo mich das Cover angesprach. Irgendwie konnte ich auf den ersten Blick jedoch nicht viel mit dem Inhalt anfangen, also blieb das Buch erstmal im Buchladen.

    Jetzt bin ich jedoch mehr als froh die Geschichte gelesen zu haben!

    Wenn man ein Kapitel beginnt, weiß man als Leser wie viel Grad es gerade sind. Anfangs fand ich das etwas komisch und habe nur ein halbes Auge drauf gehabt, bis ich dann verstanden habe, dass die Temperatur ein wichtiger Bestandteil der Geschichte ist! Je kälter es ist, desto schneller wird Sam zum Wolf und er verschwindet.

    Wer an Wölfe denkt, hat unweigerlich ein schaueriches Bild vor Augen: lange Schnauzen, sabberne Lefzen, spitze, tötliche Zähne, grollende Knurrlaute... Maggie Stiefvater's Version eines Wolfes - besser gesagt eines Werwolfes - ist dagegen etwas sanfter. In Wolfrgestalt fehlen ihm jegliche Erinnerungen an sein Menschenleben und sie kommunizieren über Bilder, die sie auf telepathischem Wege an einen anderen Wolf weitergeben können.

    Als Grace Brisbane (zu der Zeit elf Jahre alt) von einem Wolfsrudel von ihrer Schaukel geschleift und in den Wald gezerrt wird, ist sie wie gelähmt. Sie hält vollkommen stil. Ihr Blick fällt schließlich auf einen anderen Wolf, der sich nicht an dem Gemetzel beteiligt. Er starrt sie unverwandt aus seinen gelben Augen heraus an und scheint fragen zu wollen "Warum hast du keine Angst?"
    Aus einem Impuls heraus handelt der gelbäugige Wolf, verjagt sein Rudel und bringt Grace zurück nach Hause - in Menschengestalt, obwohl es völlig unmöglich sein sollte sich bei dieser Kälte zurück zu verwandeln.

    Jeden Winter sitzt Grace mit einem Buch am Fenster oder auf der Schaukel und hält Ausschau nach ihrem Wolf. Denn trotz ihrer grausamen Erfahrung mit den Wölfen hat sie keine Angst vor ihnen - besonders nicht vor dem Wolf mit den gelben Augen, der sie gerettet hat. 

    Grace' Eltern sind beim besten Willen keine Bilderbucheltern. Sie interessieren sich nur für sich selbst und ihre Arbeit, so dass Grace die meiste Zeit auf sich alleine gestellt ist. Selbst ihre Freundinnen Rachel und Olivia sind Grace vertrauter als ihre eigenen Eltern.
    Was sich aber schnell ändert. Es wird Sommer und während Grace nur ihre Wölfe - ihren Wolf! - im Kopf hat, sich wünscht, dass er gar kein Wolf, sondern ein ganz normaler Junge ist, leben ihre besten Freundinnen ein ganz normales Teenagerleben mit Shoppen, Klamotten und - natürlich - ganz viel Jungskram.

    Damit hat Grace nichts am Hut. Bis Sam auftaucht! Vom ersten Moment erkennt Grace diese gelben Augen und als sie dann die Wahrheit erfährt will sie nur noch jede Minute mit ihm verbringen. 

    Sam trägt eine traurige Vergangenheit mit sich herum. Als seine Eltern erfuhren, dass sich ihr Sohn in einen Werwolf verwandelt, wollten sie ihn umbringen. Sam war acht Jahre alt als Geoffrey Beck - kurz Beck - ihn adoptierte und sein Mentor wurde, ihn durch seine Verwandlungen half und Sam in seine Wolfsfamilie aufnahm.

    Als dann in Mercy Falls die Gerüchte über Wolfsangriffe ihren Lauf nehmen wird Grace regelrecht zum Freak. Ein Mädchen namens Isabel - dessen Bruder Jack bei einem Wolfsangriff getötet wurde - glaubt, dass Grace mehr weiß und setzt sie unter Druck ihr zu helfen. Denn beide wissen: Jack ist nicht einfach tot. Er schleicht als Wolf durch die Wälder... 

    Die Kapitel sind teilweise sehr knapp und jeweils aus Gace' oder Sam's Sicht geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Man konnte als Leser beide Perspektiven verstehen und Handlungen deutlich besser nachvollziehen.

    Gleich zu Beginn der Geschichte muss man sich erstmal einlesen. Der Zeitsprung ist groß: Im einen Moment ist Grace noch ein kleines Mädchen, im nächsten ein 17-jähriger Teenager.

    Die Geschichte ist wunderschön erzählt, kunstvoll und manchmal ein bisschen zu lyrisch (wenn ich das jetzt richtig wiedergebe^^). Ich persönlich konnte mit Lyrik leider noch nie viel anfangen - genauso wie Grace - aber Lyrik ist ein großer Bestandteil von Sam, sein Seelenfütterer, wie ich es gerne nenne. Es rundet die Geschichte ab.

    Was mir nicht so gut gefallen hat, war das teilweise Lyrik nicht ins Deutsche übersetzt wurde. Und leider bin ich nicht sooo gut in Englisch...

    Fazit:

    "Nach dem Sommer" ist ein passender Titel für eine mitreißende Lovestory. Teilweise lustig, teilweise ernst und nie unspannend beschrieben, konnte ich richtig mit Grace und Sam empfinden und leiden. Sam's Geschichte ist sehr traurig. Er ist ein Mann in einem Jungenkörper. Irgendwie gefällt mir die Aufteilung der Charakterzüge: Sam ist emotional, Grace rational.

    Alles in allem eine tolle Geschichte. Band 2 habe ich auch bereits begonnen^^ Und vorhin habe ich mal gegoogelt und gelesen, dass das Buch auf jeden Fall verfilmt wird, worauf ich mich jetzt schon freue - auch wenn es noch nichtmal ein Casting gab. ^^

  9. Cover des Buches Tschick (ISBN: 9783499013218)
    Wolfgang Herrndorf

    Tschick

     (2.913)
    Aktuelle Rezension von: BetweenBookPages

    Mit persönlich gefiel das Buch eher weniger; eine klassische Schullektüre eben.. Der schreibstil entsprach nicht meinem Geschmack, dennoch eine deutsche Lektüre, von der man behaupten muss, sie gelesen zu haben. Ob sie einem schlussendlich gefällt oder nicht, muss jeder für sich selber entscheiden. 

  10. Cover des Buches La Vita Seconda (ISBN: 9783959916202)
    Charlotte Zeiler

    La Vita Seconda

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Jenny_Colditz

    Spoilerwarnung!!!




    Das Buch hat nur 250 Seiten, für die ersten 150 hab ich über 3 Monate benötigt für die letzten 100 Seiten dann nur eine Stunde. 

    Bis es soweit war, lief es aber doch recht zäh. Man verstand die Zusammenhänge nicht, warum wer wo eine Rolle spielt.


    Die Geschichte selbst wird, wie bereits im Klappentext erwähnt, in zwei Zeitebenen erzählt. Viele unterschiedliche Figuren bekommen große und kleine Auftritte. Bis auf Mark und Leya konnte ich bis zum Schluss keiner weiteren Figur ansehen was für einen Zweck sie hier in diesem Buch hatte. Gerade die Lovestory von Mia und Oliver, hatte keinen Zweck oder irgendeinen Sinn, außer das es weitere Seiten füllte. Bis der Leser verstand was beide Geschichten verbindet, liefen beide nebeneinander daher, ohne das man Gemeinsamkeiten sah. Die Figuren bekamen keine Verbindung. Das war schon seltsam und regte zum miträtseln an. Auf die endgültige Lösung wäre ich allerdings nicht gekommen, diese war wirklich clever und hat der Geschichte einen Stern gerettet.


    Der Schreibstil war einfach gehalten. Die Figuren blieben blass und bekamen keinerlei Tiefe. Hintergrundgeschichten wurden nicht näher erleuchtet. Wie bereits erwähnt könnte man Mia und Oliver auch durch Blumentöpfe austauschen, es würde an der Story nichts ändern. Allerdings bekamen sie sehr viel Platz eingeräumt, ohne das was erklärt wurde und das ärgerte mich doch arg. Es wurde dutzendfach erwähnt das "damals" etwas vorgefallen ist, was genau wird nie zur Sprache gebracht. Allerdings muss es fast katastrophal furchtbar und schlimm gewesen sein, denn Mia hasst Oliver regelrecht, hat Angst vor ihm und rennt ständig weg. Hier hätte mehr erklärt werden können, oder die Figuren komplett streichen und durch eine Palme austauschen.


    Ich war gut unterhalten, hätte mir aber durch den KT mehr gewünscht. Ich wollte historische Hintergründe, Medici Drama, Rubens Kunst und viel mehr. Es plätscherte aber sehr einfach dahin. Hatte Rubens einen Sinn in dem Buch? Nein! Und Frau Medici? noch weniger? Weniger Figuren und mehr Inhalt wären sehr ratsam gewesen.

  11. Cover des Buches Frostkuss (ISBN: 9783492280310)
    Jennifer Estep

    Frostkuss

     (2.689)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Gwen besitzt die Gipsy-Gabe, durch Berührung erfährt sie alles über andere Personen oder Dinge. An der Mythos Academy wird sie ausgebildet, um gegen den Gott Loki zu kämpfen.
    .
    Ich kannte das Buch schon, aber da es wirklich schon ewig her war, konnte ich mich bei meinem Reread praktisch an nichts mehr erinnern. Gwen ist eine ganz sympathische Protagonistin, aber mir war sie leider viel zu sehr das graue Mäuschen. Da sind die Nebencharaktere teilweise leider interessanter als Gwen, auch wenn sie nicht über die gleiche coole Gabe wie sie verfügen. Die Handlung ist spannend aufgebaut und das Buch lässt sich auch dank des angenehmen Schreibstils schnell lesen. Mein Highlight waren auf jeden Fall die schönen Bezüge zu unterschiedlichen Mythologien. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

  12. Cover des Buches Zwei an einem Tag (ISBN: 9783548063270)
    David Nicholls

    Zwei an einem Tag

     (3.695)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Emma und Dexter lernen sich am 15. Juli 1988 in Edinburgh kennen, als sie beide ihren Uni-Abschluss feiern. Sie verbringen die Nacht mit einander, in der nichts und doch alles passiert. Sie gehen platonisch auseinander und über die Jahre unterschiedliche Wege, denn während Emma aus einfachen Verhältnissen stammt, politisch interessiert ist und ihre Unsicherheit durch Selbstironie zu verbergen versucht, ist Dexter ein Sohn reicher Eltern, sehr von sich überzeugt und hat kein anderes Ziel, als berühmt zu werden.
    Trotz ihrer unterschiedlichen Persönlichkeiten und Einstellungen werden sie zu besten Freunden, sehen sich regelmäßig am 15. Juli, können die eine Nacht nicht vergessen und auch nicht ausblenden, dass da noch mehr zwischen ihnen beiden ist.

    "Zwei an einem Tag" ist eine außergewöhnliche Friends-to-Lovers-Geschichte, die sich über 20 Jahre erstreckt. Es ist ein Roman über die Liebe und das Erwachsenwerden, denn Emma und Dexter erleben Höhen und Tiefen, zusammen und getrennt von einander, reifen, haben unterschiedliche Beziehungen, ergreifen diverse Berufe, lachen und streiten miteinander, lieben und hassen sich und kehren immer wieder zu einander zurück.

    Die Geschichte ist lebendig und humorvoll geschrieben. Sie ist abwechslungsreich, mal aus der Perspektive von Emma, mal von Dexter erzählt, die ganz unterschiedliche Leben führen. Geschildert wird immer der 15. Juli, den die beiden in der Regel gemeinsam verbringen oder zumindest an einander denken, Briefe schreiben oder auf den Anrufbeantworter sprechen. Auch wenn man nur einen Tag pro Jahr miterlebt, erfährt man in ihren Erzählungen und Erinnerungen, was sich in der Zwischenzeit ereignet hat, so dass die Geschichte nicht nur aus einzelnen Bruchstücken besteht.

    Die Charaktere entwickeln sich glaubwürdig weiter und sind mehr als die Stereotype eines klugen, aber langweiligen Bücherwurms und eines charmantem, aber oberflächlichen Hedonisten.

    Der zugleich geistreiche und warmherzige Roman ist kreativ konstruiert, mit witzigen Dialogen, intensiv gezeichneten, individuellen Charakteren, eine Geschichte, die mitreißt und berührt. Während man die unterschiedlichen Leben der beiden verfolgt und durchweg die Liebe zwischen ihnen spürt, gibt man die Hoffnung nicht auf, dass die beiden zueinander finden werden.
    Am Ende ist die (Liebes-)geschichte tragisch und bittersüß, gepflastert mit verpassten Chancen, aber auch mit einer großen Einsicht, wie das Leben sein kann, das sich nicht planbar entwickelt und einer Sehnsucht, den Partner an seiner Seite zu finden, der Erfolg und Misserfolg teilt und die Sonnen- und Schattenseiten des Lebens gemeinsam durchstehen lässt. Der ungewöhnliche Aufbau - mit dem Anfang am Ende - versöhnt mit der Tragik der Geschichte und sorgt für die Romantik, die über weite Teile nur zwischen den Zeilen zu lesen war.

  13. Cover des Buches Friedhof der Kuscheltiere (ISBN: 9783453274365)
    Stephen King

    Friedhof der Kuscheltiere

     (1.976)
    Aktuelle Rezension von: An_Brandy

    Louis Creed zieht mit seiner Familie und der Hauskatze Churchill nach Maine. In der Nähe des Hauses führt ein Pfad zu einem kleinen Tierfriedhof, den die Kinder der Gegend für ihre geliebten Haustiere angelegt haben.
    Doch tiefer im Wald liegt ein weiterer Friedhof, eine alte indianische Begräbnisstätte mit unheimlichen Eigenschaften, die sich offenbaren werden.


    “Friedhof der Kuscheltiere” war mein zweites King, das ich lesen durfte. Da ich vom Titel schon mal etwas gehört habe, war meine Erwartungshaltung etwas hoch. Den Schreibstil fand ich gut und ich war ziemlich schnell gefesselt. Auch das Übernatürliche wurde gut umgesetzt, weswegen ich hier und da etwas Gänsehaut hatte.

    Doch mir wurde ziemlich schnell bewusst, in welche Richtung das Ganze gehen wird, weswegen meine Spannung gedämpft wurde. Zum Ende hin wurde ich sogar sauer, weil Louis scheinbar lernresistent ist und leider hat mich das offene Ende auch nicht befriedigt.

    Für mich persönlich hätte es auch mehr Horror sein können, aber das ist, denke ich mal, Ansichtssache.

  14. Cover des Buches Erbarmen (ISBN: 9783423212625)
    Jussi Adler-Olsen

    Erbarmen

     (4.165)
    Aktuelle Rezension von: belli4charlotte

    Erbarmen ist ein Thriller vom Jussi Adler Olsen und der Auftakt zu einer Reihe rund um Spezialermittler Carl Mørck. Ihm wurde nach einem dramatischen Einsatz im Dienst und nach längerer Krankheit ein Sonderdezernat Q zugeschrieben, hier ermittelt er in Cold Cases als eine Art Wiedereingliederung ins Berufsleben.

    Er ist damit quasi sein eigener Chef und darf sich sogar eine Hilfsperson ordern. Und hier hat er Assad, einen ehemaligen syrischen Flüchtling als Mann für Alles.

     

    Der erste Fall, den Carl sich vornimmt hat es auch gleich in sich. Denn Merete, eine junge aufstrebende Politikerin, verschwindet plötzlich und unerwartet von einer Fähre. Die Polizei geht von Selbstmord oder einem Unfall aus, doch eine Leiche wurde nie gefunden.

    Zusammen mit Assads Hilfe kommen sie immer mehr zu Hinweisen und dass damals nicht ausreichend ermittelt wurde. Zunehmend verdichten sich so die Hinweise, dass Merete vielleicht sogar noch lebt.

    Plötzlich scheint es gar kein Cold Case mehr zu sein und es wird immer spannender und der Wettlauf mit der Zeit beginnt.

     

    Der Thriller ist richtig spannend von Anfang an, zudem man als Leser eben weiß, dass Merete tatsächlich noch lebet und man mitfiebert, ob Carl endlich die Zusammenhänge versteht und sie evtl. retten kann.

    Es ist durch und durch spannend und dabei findet man auch schnell Zugang zu Carl und Assad als Hauptfiguren. Sie wirken sehr authentisch und machen eine deutliche Entwicklung mit. Es fügt sich hier und da alles recht schnell, aber dennoch wirkt es nicht zu konstruiert oder in der Handlung erzwungen.

     

    Der Fall ist zudem sehr vielschichtig und kein Einheitsbrei, so dass sich immer wieder überraschende Wendungen ergeben.

    Ich mag diesen sehr einnehmenden Schreibstil sehr und verliebt sich regelrecht in Carls und Assads Art, so dass man eben auch gern die Folgebände lesen will. Quasi der gelungene Auftakt der Reihe.

  15. Cover des Buches Die alltägliche Physik des Unglücks (ISBN: 9783104029887)
    Marisha Pessl

    Die alltägliche Physik des Unglücks

     (610)
    Aktuelle Rezension von: Calipso

    Die ersten 150 Seiten plätschern so dahin, bis Seite 400 denkt man jetzt musste was passieren. Dann wird es etwas Spannend mit einem verwirrenden Ende. Nichts ist so wie es scheint. Für mich gibt es in dem Buch zu vielen Hinweise auf Quellen, Beschreibungen, Erklärungen des Vaters was er wozu mal sagte und Zitaten von Dichtern. Das nimmt die ganze Spannung weg. Ein Buch was starkes Durchhalte Vermögen verlangt.

  16. Cover des Buches Kirschroter Sommer (ISBN: 9783499227844)
    Carina Bartsch

    Kirschroter Sommer

     (2.784)
    Aktuelle Rezension von: la-wa

    Nach sieben Jahren trifft Emely wieder auf Elyas. Ihre erste große Liebe. Schon einmal hat der Bruder ihrer besten Freundin ihr Leben auf den Kopf gestellt und ihr das Herz gebrochen. Emely hasst ihn und würde ihn am liebsten nie wieder sehen. Zum Glück wird sie bald durch den anonymen E-Mail-Schreiber Luca abgelenkt, der sie mit seinen romantischen Nachrichten berührt und genau das Gegenteil von dem arroganten Elyas ist. 

    Dieses Buch gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. 

    Es ist eine typische Haters-To-Lovers Geschichte, die trotz alledem durch den angenehmen und leichten Schreibstil überrascht. Die Protagonisten Emely und Elyas haben von Anfang an eine Anziehung, die in der Geschichte immer weiter ausgebaut wird. Dies geschieht jedoch absolut natürlich und reißt einen als Leser mit. 

    Besonders Emely hat mich mit ihren schlagfertigen Sprüchen mehrmals beim Lesen zum Lachen gebracht, was mir nur sehr selten passiert. 

    Es ist eine gute Mischung aus einem humorvollen und romantischen Buch. Absolut weiterzuempfehlen! 

  17. Cover des Buches Lolita (ISBN: 9783644056312)
    Vladimir Nabokov

    Lolita

     (492)
    Aktuelle Rezension von: _sternenguckerin_

    Schon lange stand "Lolita" auf meiner Liste. Ein Klassiker, den man (nicht nur) meiner Meinung nach gelesen haben muss. Ich habe mich also mit ein bisschen Angst vor dem Thema an Nabokov gemacht und was soll ich sagen: Was ich schon vermutet hatte, hat sich bewahrheitet. "Lolita" ist irgendwie genial und hat in meinem Kopf eine nicht endende wollende Maschinerie von Fragen angeworfen (Warum? Was genau will der Erzähler uns damit sagen?). Andererseits ist der Roman unbestritten schlichtweg grausam und lässt mich verstört, entsetzt und geekelt zurück. Das einzige, worin ich mir nach diesem Buch sicher bin, ist dass es seinen Weltruhm (und damit den ganzen Skandal drumherum) definitiv verdient hat.

  18. Cover des Buches Der große Gatsby (ISBN: 9783649640950)
    F. Scott Fitzgerald

    Der große Gatsby

     (1.158)
    Aktuelle Rezension von: Gurkengirl_lel

    Ich mochte das Buch wirklich mehr als gedacht.

    Ich kannte bereits den Film und wollte es deshalb lesen. Es hat mich wirklich sehr begeistert, genau kann ich gar nicht sagen wieso.

    Aber ich empfehle es weiter! Es ist kurz (ca. 220 Seiten) und hat eine spannende Story, welche sehr schön geschrieben ist. 


  19. Cover des Buches Das Orchideenhaus (ISBN: 9783442491940)
    Lucinda Riley

    Das Orchideenhaus

     (2.804)
    Aktuelle Rezension von: Peachesfloop

    Wie gewohnt ist es ein schönes Buch - zumindest zu Beginn. Man fühlt sich in Julias Leben ein, trauert mit ihr und trägt ihren Schicksalsschlag mit, begleitet sie, als sie es langsam und mühselig schafft, wieder raus zu kommen.

    Lucinda Riley erzählt wie immer wunderschön, man liest das Buch gerne und man kommt zügig voran. Der rote Faden ist gespannt bis, naja bis, es eben eine derartig ruckartige und unlogische Wendung im Buch gibt, die alles verdirbt und einen die Lust am Lesen vollkommen nimmt.

    Ich habe das Buch dann noch zu Ende gebracht, aber den Zauber vom Beginn konnte mir das Buch nicht wieder zurück geben. Ich würde es nicht nochmal lesen und auch niemanden empfehlen. Da gibt es definitiv viel bessere Lucinda Riley Bücher! 

  20. Cover des Buches Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie (ISBN: 9783551315854)
    Lauren Oliver

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

     (1.414)
    Aktuelle Rezension von: zeilenranken

    Was wäre wenn heute dein letzter Tag wäre? Was würdest du tun? Wen würdest du küssen? Und wie weit würdest du gehen, um dein Leben zu retten?

    (Diese Rezension enthält Spoiler!)
    Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, hat drei enge Freundinnen und den perfekten Freund. Der 12 Februar sollte eigentlich ein Tag werden wie jeder andere in ihrem Leben: Mit ihren Freundinnen zur Schule fahren, die sechste Stunde schwänzen, zu Kents Party gehen. Stattdessen ist es ihr letzter Tag. Sie stirbt nach der Party bei einem Autounfall. Und wacht am Morgen des selben Tages wieder auf. Siebenmal ist sie gezwungen den, diesen Tag wieder und wieder zu durchleben. Und begreift allmählich, dass es nicht darum geht, ihr Leben zu retten. Zumindest nicht so, wie sie dachte...

    Oder - Und täglich grüßt das Murmeltier. Es ist offensichtlich, dass die Autorin sich an diesem Klassiker orientierte, aber ihre neue Interpretation ist Lauren Oliver unglaublich gut gelungen. Mit jedem Tag bekommen die Charaktere mehr Tiefe und man kann immer wieder neue Blickwinkel erhaschen, besonders die Protagonistin Sam entwickelt sich innerhalb dieser Tage richtig weiter. Der Schreibstil war in meinen Augen sehr poetisch, erinnerte mich wieder daran, dass man manchmal genauer hinsehen oder gar sich selbst reflektieren bzw infrage stellen sollte.

  21. Cover des Buches Twilight (ISBN: 9780316217170)
    Stephenie Meyer

    Twilight

     (1.420)
    Aktuelle Rezension von: Mathilda_18

    Twilight ist das beste Buch, das ich seit langer Zeit gelesen habe. Ich habe jede Sekunde mitgefiebert und gefühlt. Man konnte für eine kurze Zeit sein eigenes Leben vergessen und in eine andere Welt eintauchen. Bella war für mich wie eine Freundin die nie meinen Namen kannte. Es versetzt dich ein eine Zeit in der das woran man am wenigsten glaubt wahr zu werden scheint und einen kurz daran Zweifeln lässt dass Vampire nicht existieren 😂

  22. Cover des Buches Ich träumte von deiner Liebe (ISBN: 9783960871408)
    Bettina Kiraly

    Ich träumte von deiner Liebe

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Blaustern
    Rebecca ist Immobilienmaklerin und lernt dadurch Daniel Forst kennen. Die beiden fühlen sich sofort zueinander hingezogen während des anschließenden gemeinsamen Essens. Auf der Autofahrt danach gibt es einen Unfall bei dem nur Rebecca überlebt. Nach 4 Jahren erwacht sie aus dem Koma und ist der Meinung, sie hat 4 wunderbare Jahre mit Daniel verbracht als ihren Ehemann. Doch wie kann das sein? Ihr einziger Vertrauter in dieser schweren Zeit ist Daniels Freund Valentin.
    Eine gute Idee für eine emotionale Geschichte. Rebeccas Gefühle befinden sich in einem Strudel, den man gut verstehen kann. Sie wacht aus dem Koma auf und ihre Träume von Daniel waren so echt und schön. Plötzlich ist alles vorbei und weit weg, und sie kommt mit der Realität nur schwer zurecht. Sie weiß teils gar nicht mehr, was Realität und Traum ist, und so geht es auch uns trotz unterschiedlicher Schriftarten, denn die Perspektiven wechseln ständig. Dabei sind die Figuren wieder sehr authentisch, und Rebecca steht auch ansonsten mit beiden Beinen fest auf dem Boden und ist eine nette Person. Der Schreibstil liest sich angenehm, und das Ende ist absolut rund.
  23. Cover des Buches Weil ich Will liebe (ISBN: 9783423216425)
    Colleen Hoover

    Weil ich Will liebe

     (2.294)
    Aktuelle Rezension von: lillyfeereads

    ❗️ACHTUNG SPOILER❗️


    Der erste Teil hat mir deutlich besser gefallen. 

    Den Will aus dem ersten Teil fand ich toll! Der Will aus dem zweiten Teil hat mich sehr sauer gemacht. Es ging ihm nur um Sex und das mit seiner Exfreundin hat er auch total falsch gemacht. Die Sache mit der Vase hat mich auch unglaublich wütend gemacht. Sie ist von Laykens Mutter und sie hat somit ein Anrecht drauf. Will verhält sich total kindisch.

    Ich glaube den Unfall hätte man auch nicht gebraucht, wirkte irgendwie Fehl am Platz. Dann auch an dem Abend, wo sie sich wieder versöhnt haben...

    Mir gefallen hier die beiden Jungs und Kiersten deutlich besser als ihre großen Geschwister. Will und Lake sind in den meisten Situationen gute Erziehungsberechtigte, aber in den wirklichen ernsten sind sie eben selbst noch Kinder und handeln ziemlich kindisch.

    Auch mit der Hochzeit bin ich total unzufrieden und halte die für überstürzt. Es wirkt wie schnell noch ins Ende gepresst, um noch was spannendes zu schreiben.


    Alles in allem hat mir der Schreibstil sehr gefallen, nur die Story war irgendwie ein wenig langweilig und wirkte ein wenig unstimmig. Es gab auch gute Stellen, aber leider haben die schlechten für mich überwogen.


    Ich habe den dritten Teil noch Zuhause liegen und hoffe, dass der wieder besser wird...

  24. Cover des Buches Cinder & Ella (ISBN: 9783846600702)
    Kelly Oram

    Cinder & Ella

     (1.631)
    Aktuelle Rezension von: Elisa_Unique

    Inhalt

    Nach einem schweren Autounfall ist Ella zum großen Teil durch Narbengewebe entstellt und findet nach einem Jahr voller OPs und Rehas nur schwer wieder zurück in den Alltag. Sie muss zu ihrem Vater ziehen, den sie kaum kennt und damit klarkommen, dass seine Stieftöchter sie verachten. Sie wird in der Schule gemobbt und will nur eins: zurück in ihr alten Leben finden. Deshalb meldet sie sich bei Cinder. Ihr Chatfreund, den sie allein von ihrem Buchblog kennt und noch nie getroffen hat. Er ist der einzige, der sie tatsächlich versteht und bei dem sie immer auf ein offenes Ohr stößt. Aber genau deswegen hat sie sich in ihn verliebt. Sein Geheimnis: er ist ein angesagter Jung-Schauspieler in Hollywood. 


    Cover

    Ich liebe diese Farbe. Genau das war der ausschlaggebende Punkt, warum dieses Buch in mein Blickfeld geraten ist. Meistens sind die Bücher in Pastelltönen gehalten und eher schlicht bei der Farbauswahl, aber das Buch war mal etwas anders. Außerdem muss ich sagen, dass mit das Zusammenspiel mit den rosafarbenen Blumen sehr gut gefällt. Das verleiht dem Buch nochmal etwas verspieltes. 


    Rezension

    Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut gelungen. Die Zeilen fliegen nur so an einem vorbei, was ich total großartig für den Lesefluss finde. Der Perspektivwechsel zwischen den Charakteren war in dem Buch wirklich angenehm, da sich zwar Beide seit Buchanfang kennen, aber doch eine Zeit lang mehr oder weniger getrennt voneinander sind. Dadurch hat man schnell viele Einblicke über die Alltagssituation der Hauptcharaktere bekommen. 

    Auch die Protagonisten wurden hervorragend ausgearbeitet. Schnell werden Eigenheiten dargestellt, die einen eigenen Charme ausstrahlen. Ella ist durch den Autounfall mit einem schweren Schicksalsschlag gekennzeichnet. Ihre Mutter ist gestorben, ihr Körper entstellt und plötzlich ist alles anders. Sie muss zu ihrem Vater und seiner neuen Familie ziehen, obwohl sie jahrelang nichts von ihm gehört hat. Schnell ist mir an der Stelle die Wut aufgekommen und noch schlimmer wurde es, als er einfach ihre Bücher verkauft hat. Demnach leidet man schon am Anfang viel mit Ella mit. Aber durch dieses Schicksalsschlag ist sie eine starke junge Frau, welche dem Leben die Stirn bietet und sich mit allen Mitteln zurück in das Leben kämpft. 

    Cinder ist zwar ein angesagter Schauspieler, hat jedoch trotzdem eine Last auf den Schultern zu tragen, als er eine Scheinverlobung mit seiner Schauspielkollegin eingehen muss. Viel zu sagen hat er nicht und auch hier leidet man ein bisschen mit ihm, da er oft gegen seine eigenen Wünsche und Vorstellungen handeln muss. 

    Besonders gut fand ich jedoch die Geschichte der Beiden, die sich nach und nach entwickelt. Cinder und Ella sind seit dem Anfang ineinander verliebt und es herrscht direkt eine Spannung zwischen den Beiden. Insgeheim fiebert man sehr mit und hofft auf ein Happy End. Auch die Hoch- und Tiefpunkte in der Liebesgeschichte waren sehr spektakulär, weil man diese einfach nicht erwartet hat bzw. nicht in diesem Kontext. 

    Trotzdem muss ich sagen, dass ich das Ende etwas abrupt finde. In Gegensatz dazu ist der Hauptteil sehr sehr ausgeschmückt und teilweise etwas zu langwierig. Aber das ist wirklich meckern auf höchsten Niveau. 


    Fazit

    Tatsächlich hat mir das Buch super gut gefallen und ich freue mich auch jetzt schon darauf, dass ich die Fortsetzungen lesen darf. Für mich ist es zwar nicht perfekt, aber ich denke mit 4,5 von 5 Sternen mache ich da nichts verkehrt.


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