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310 Bibliotheken, 16 Leser, 1 Gruppe, 171 Rezensionen

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1793

Niklas Natt och Dag , Leena Flegler
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2019
ISBN 9783492061315
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Frettchenland

Rainer Wittkamp
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei GRAFIT, 11.05.2015
ISBN 9783894254575
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Von Rainer Wittkamp lese ich nach und nach die Reihe rund um Kommissar Martin Nettelbeck. Dieser nicht regelkonforme, dafür mit Grips und Schneid ausgestattete Ermittler arbeitet sich seit seinem Reihenstart in „Schneckenkönig“ von Fall zu Fall aus seiner Abseitsposition zurück zum Starermittler. Dieses Mal treffen er und sein Partner Wilbert Täubner auf aalglattes Pflaster im Politikmilieu. Schönerweise darf bei den Geschichten und Fällen rund um Nettelbeck nicht nur gebibbert sondern auch geschmunzelt werden. In Frettchenland wird rund um den Mord an einer LKA-Kollegin im Einsatz gebibbert. Das Schmunzeln bleibt nicht aus, wenn es um die Nebenstories geht. Wie die um Norbert Füting, seines Zeichens parlamentarischer Staatssekretär. Er gerät immer weiter in Bedrängnis nachdem er feststellen durfte, dass man einer Praktikantin mit einem IQ von 159 keine Nacktselfies schicken sollte.

Aber zurück zum eigentlichen Mord.

Die LKA-Kollegin Lotte Weiland bezahlt einen nicht wirklich genehmigten Undercovereinsatz im Regierungsviertel mit dem Leben.

Die Personenschützerin hat bei einem Bundestagsabgeordneten des Atommüllendlager-Kostenausschusses Daten entwendet, die ihr Mörder nur zu gern an sich nimmt. Ich verrate an der Stelle schon mal, dass der eigentliche Initiator ihres eigenwilligen Einsatzes ihr überambitionierter Freund – seines Zeichens ebenfalls LKA-Ermittler für Wirtschaftskriminalität – war. Dessen Karriereträume haben Lotte zu der Aktion getrieben und er wird sofort zur Persona non grata des Romans, sobald man als Leser seiner Reaktion auf den Mord gewahr wird. Von Trauer keine Spur, lediglich die Rettung des eigenen Hinterns und des Falles treiben den Herrn weiter an. So tut er einem auch im weiteren Verlauf des Buches an keiner Stelle seines Niedergangs leid. Genug hierzu.

Vom Realitätsbezug


Ich möchte gerne vom angekündigten Kampf mit dem Realitätsbezug schreiben. Die Gedankenwelt von Politikern, Lobbyisten, Verbandschefs und anderer Einflußnehmer zu lesen war nicht leicht. In ihrem Selbstbezug, ihrem Lebensmodell und ihrer Arroganz empfand ich sie als unglaublich getroffen. So manche Wutwelle schwappte über mich als steuerzahlenden Bürger und so mancher Brechimpuls musste unterdrückt werden, wenn man die dekandenten Lunches der Aktuere und deren Austausch über „zu niedrige Gehaltsangebote von einer viertel Million“ mitliest. Nicht, dass ich da nähere Kontakte pflegen würde, aber als medienversierte Leserin stelle ich mir die Interaktionen unserer lieben politischen Player genauso vor… wenn sie mal wieder statt in die Plenarsitzung zur Gesetzesabstimmung lieber zum nächsten Vortrag eines extrem einflussreichen Verbandes fahren müssen…die Armen. Welchen Nachteil dieses Empfinden für mich nun hat? Ich hatte während der Lektüre hier und da mit der Trennung von unseren tatsächlichen aktuellen politischen Themen etwas zu kämpfen 😉 klare Gefahr von Realitätsverlust…kleiner Scherz.

…was gibt´s noch zum Buch?
Erwähnenswert ist noch der weitere Plot rund um Lottes Großmutter. Die wohlbetuchte Grandma wird durch den Tod der Enkelin aus ihrem depressionsbedingten Haschrausch gerissen und plant eine Ermittlung ihrer ganz eigenen Art. Schliesslich war sie mal erfolgreiche Sportschützin.

Plot plätschert ansonsten so dahin. Ist was für den Strandkorb...

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Marlow (Die Gereon-Rath-Romane 7)

Volker Kutscher , David Nathan
Schallplatte
Erschienen bei OSTERWOLDaudio, 30.10.2018
ISBN 9783869523996
Genre: Krimi und Thriller

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115 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 50 Rezensionen

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In deinem Namen

Harlan Coben , Gunnar Kwisinski
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.06.2018
ISBN 9783442205448
Genre: Krimi und Thriller

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

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Die Schwalbe, die Katze, die Rose und der Tod

Hakan Nesser , Dietmar Bär (Sprecher) , Hakan Nesser
Audio CD
Erschienen bei Random House Audio, 07.06.2004
ISBN 9783898306645
Genre: Krimi und Thriller

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Muttertag (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 9)

Nele Neuhaus , Julia Nachtmann
Audio CD
Erschienen bei Hörbuch Hamburg, 19.11.2018
ISBN 9783957131461
Genre: Krimi und Thriller

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470 Bibliotheken, 9 Leser, 3 Gruppen, 236 Rezensionen

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Woman in Cabin 10

Ruth Ware , Stefanie Ochel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 27.12.2017
ISBN 9783423261784
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags: krimibegeisterte, thriller-roman   (2)
 

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20 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Ein notwendiges Übel

Abir Mukherjee , Jens Plassmann
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.07.2018
ISBN 9783453439207
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nach der tragischen Ermordung des Yuvraj von Sambalpur – sprich des Thronerben eines (noch) von Großbritannien unabhängigen indischen Ministaates – ermitteln Sam und Sergeant „Surrender-Not“ in Sambalpur los. Sam stösst an seine Grenzen, was Verschlagenheit anbetrifft, denn im Palast des Maharadschas von Sambalpur sind Ränkespiele auf dem Tagesprogramm. Es wird sehr schnell offensichtlich, dass unsere Helden nicht die geringste Ahnung haben, wem zu trauen ist und wie sie an die wahren Drahtzieher kommen sollen. Wie so oft kommen ein Quentchen Glück und clevere Komplizinnen zur Hilfe.

Lesefeeling

Nichtsdestotrotz habe ich bis (fast) zum Ende genossen, wie eine Verschwörungstheorie die nächste jagt. Ist der Mord durch den zweitgeborenen Prinzen eingefädelt worden? Oder stehen doch wirtschaftliche Gründe sowie Gier von Ministern und Buchhaltern hinter der Tat? Welche Rolle spielt der Harem des Maharadschas und vor allem die drei Maharanis (offizielle Ehefrauen des Herrschers)?
Welche Rolle spielt der Harem und die Frauen im Fall von Sam Wyndham? Trotz Sekludierung sind sie sicher nicht so hilflos wie es scheint…

Der Stil des Buches spricht auch für die Listigkeit und Verschlagenheit des Autors. Er versteht es auf exzellente Art und Weise in nahezu jedem Kapitel einen neuen Hinweis zu liefern oder einen neuen Verdächtigen vorzustellen. Als Leser bin ich ganz wie Sam selbst von einer Überzeugung in die nächste geschliddert. Wem kann ich (oder doch eben Sam) noch trauen? Ist mein eigenes Leben in Gefahr? Wessen Kopf wird noch rollen? Doch hoffentlich nicht von einem der liebenswerten Nebencharaktere… Diese Gedanken treiben den Leser von Seite zu Seite zu Seite….

Der zweite Teil der Abenteuer von Sam Wyndham liest sich trotz der Fülle von 494 Seiten eingängig durch einen immer wieder angeheizten Spannungsbogen. Ich mag nach wie vor die natürlichen Dialoge und nachvollziehbaren Schlüsse sowie Emotionen, die die Handlung prägen. Ganz wie im ersten Teil.

Bibbern und lernen

Ein notwendiges Übel zeichnet sich ferner durch seine subtilen Geschichtslektionen aus. Die eigentliche Geschichte und die Spannung werden in keinem Moment durch die eingeflochtenen geschichtlichen sowie kulturellen Informationen gestört. Sei es die Beschreibung von Tempeln und Palästen oder die Hinweise zur Rolle der damaligen britischen „Weltkonzerne“, die den Kolonialismus exzellent zur Profitoptimierung und Erschliessung neuer Ressourcen zu nutzen wussten.

Zum guten Schluss

Lediglich ganz an Ende wurde aus dem Krimi ein echtes Noir-Werk und was den Hauptbösewicht anbetrifft: Es trat letztlich keine große Überraschung ein – trotz allem Hin- und Herspekulierens im Verlauf. Mehr wird an der Stelle nicht verraten. Meine Artikel sollen ja schliesslich einen Hinweis zum Lesen oder lieber Lassen liefern… nicht spoilern. Sollte sich nun Verunsicherung breit machen: Die Empfehlung lautet weiterhin LESEN!

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Tags: buchreihen, krimibegeisterte   (2)
 

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682 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 48 Rezensionen

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Bartimäus - Das Amulett von Samarkand

Jonathan Stroud , Katharina Orgaß , Gerald Jung
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei cbt, 05.03.2007
ISBN 9783570216958
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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23 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

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Hain

Esther Kinsky
Fester Einband: 287 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 12.02.2018
ISBN 9783518427897
Genre: Romane

Rezension:

Angekündigt werden drei Reisen der Ich-Erzählerin in ein untouristisches, ungewohntes Italien. In diesem Beitrag möchte ich meine Eindrücke zu der ersten Reise kundtun, um Euch gerne in einem Folgebeitrag auch auf die weiteren Expeditionen mitzunehmen.

Geländeroman schimpft sich das Werk. Das macht schon mal neugierig. Was soll das sein? Ein Reisebericht? Eine Novelle?
Bereits nach wenigen Kapiteln eröffnet der Stil der Autorin die Lösung zur Frage. Es hat etwas Berührendes und greifbares Echtes, wie Esther Kinsky Ihre Ankunft und Ihren Alltag in dem kleinen unscheinbaren Dorf in den Ausläufern rund um Rom beschreibt.

Es wird schnell klar, dass es sich um keine Urlaubstrip handelt. Esther (bzw. die Ich-Erzählerin) ist in Trauer. Sie wählt eine Reise an einen Ort, der ihr den verlorenen Partner – man kann eher auf die Rolle des Verstorbenen schliessen, es wird nicht ganz ausgesprochen – einerseits nahe, den Schmerz aber erträglich hält. So ist es kein romantisches verträumtes Urlaubsörtchen. Eher ein pragmatisches latent graues Winterstädtchen. Das verweilen in dieser Winterlandschaft und der subtilen Ziel- und Hoffnungslosigkeit der Ortes passt zu der Stimmung der Reisenden. Sie beobachtet und beschreibt den Alltag anonymer Akteure, wie der Verkäufer im Dorflädchen, dem in müder Regelmässigkeit wiederkehrendem Klempner und natürlich wirft sie einen intensiven Blick auf den Friedhof. Direkt von den Fenstern beobachtbar wird er zum weiteren Symbol, um was es sich in dieser ersten Reise wirklich dreht. Den Tod, den Verlust und den Umgang damit. Das Gelände – wie die Buchbeschreibung lautet – wird Zentrum, Brücke zum Innersten, stetiges Abbild ebendessen.

Esther schafft es die Bilder auf so einfache und doch prägnante Weise zu zeichnen, dass es mir nicht schwer fiel in ihre Haut zu schlüpfen. Ich spazierte mit ihr über den Friedhof und lauschte einer geheimnisvollen Schreierin in der Nacht. Unternahm einen ersten Ausbruchsversuch nach Rom, um mich dort wieder in ein eher unscheinbares Setting in einem Wohnsilo für Berufstätige zu setzen.

Ihr merkt vielleicht an den zahlreichen Beispielen, dass mich das Buch tatsächlich mitgerissen hat und in seiner Zartheit bewegt.

Daher empfehle ich es gern an dieser Stelle und bin selbst gespannt auf die weiteren Reisen, von denen ich berichten möchte. 

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52 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Heilige Mörderin

Keigo Higashino , Ursula Gräfe
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Piper, 10.08.2015
ISBN 9783492301633
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Keigo Higashino lässt uns in „Heilige Mörderin“ ein scheinbar nicht knackbares Tötungsdelikt angehen, zusammen mit dem Physik-Professor und Kombinationsgenie Yukawa und dem Old-School-Kommissar Kusanagi.

Der erfolgreiche Unternehmer Mashiba liegt tot in seinem Wohnzimmer. Neben ihm eine Tasse Kaffee. Oder besser gesagt zwei Tassen. Wen hat er erwartet? Kurz zuvor hatte er von seiner Frau die Scheidung verlangt. War in das Kaffeeverbrechen die neue Geliebte involviert? Oder eine verletzte verschmähte Ehefrau?

Klingt zunächst recht banal. Die Autopsie ergibt Arsen als Todesursache, welches tatsächlich über den Kaffee eingenommen worden war. Aber wo kam es her? Die Ehefrau weilte zum Todeszeitpunkt gar nicht in der Stadt, die Geliebte scheint kein handfestes Motiv zu haben. Ab diesem Punkt konnte ich das Büchlein nicht beiseite legen, da die Kombinatorik und die kleinen mühsamen Schritte der Akteure zur Lösung des Verbrechens einen ganz eigenen Sog entwickelten.

Trotz des recht einfachen Settings, hatte dieses kleine Buch mir persönlich also mehr zu bieten als der letzte Japan-Krimi. Die Schlüsse, die die einzelnen Charaktere ziehen und die Handlungen sind klar nachvollziehbar. Nichts ist von einer kulturellen Fremde zu fühlen, die mir bei dem Autor Kazuaki Takano und seinen „13 Stufen“ zu schaffen machte. Bei Interesse an der Rezension hierzu, siehe auch auf meinem Blog nichtohnemeinbuch.com.

Sprachlich ist auch hier eine schlichte Formulierung zu finden. Ob dies unter Umständen erneut einer starken Differenz der beiden Sprachen – Japanisch/Deutsch – geschuldet ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Dennoch ist die Übersetzung weit besser gelungen, als mein letzter Leseversuch. Ja, ich weiß, immer auf denselben rumhacken ist nicht schick. Ich kann mich diesem direkten Vergleich allein wegen der zeitlichen Nähe dennoch nicht entziehen.

Zum Autor:

Keigo Higashino war mir vor dem Buch kein Begriff. Umsomehr bin ich erstaunt, wieviel ich von ihm verpasst habe. Vielfach in Japan ausgezeichnet für seine Krimiromane und sogar auch teilweise verfilmt. Nicht, dass dies das einzige Qualitätskriterium wäre. In „Heilige Mörderin“ fühlte ich mich etwas auf die Hauptcharaktere aufgepfropft. Es fehlten mir mehr Details zur gemeinsamen Geschichte. Dies ist sicherlich eine Folge dessen, dass dies schon Band 2 einer Reihe ist. Der erste Band ist „Verdächtige Geliebte„. Scheinbar hat Higashino ein Faible für TäterINNEN. Im ersten Band dreht sich die Handlung um einen „Kampf der Supergenies“. Ein Mathe-Professor möchte einen durch seine Angebetete verübten Mord verschleiern und muss sich dem Scharfsinn von Yukawa stellen.

Trotz der etwas mangelnden Tiefe zu den Hintergründen der Charaktere, bleibt das Bich von Higashino ein spannender Fall und von Professor Yukawa möchte ich gern mehr lesen.

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Tags: literatur aus japan, neue krimireihe   (2)
 

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Lost in Fuseta

Gil Ribeiro , Andreas Pietschmann
Audio CD
Erschienen bei Argon, 12.04.2018
ISBN 9783839816240
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wie schon mal angedeutet fehlte mir beim Start in diese schöne Hörrunde der erste Teil. Es sollte nicht zu meinem Schaden sein. Trotzdem kam ich gut in die Charaktere rein, vor allem in die Gedanken im Team rund um das "Ausnahmemitglied" Leander Lost. 


Der deutsche Kommissar ist im ersten Teil ja im portugisischem Team angekommen und der Fakt, dass er ein Asperger Autist ist scheint alle kontinuierlich zu begleiten. Im Guten wie im Schlechten. Leanders kühle und emotionslose Logik ist ein Zugewinn zur Lösung des Falls und auch in daramatischen Situationen eine Rettung. 
Sie hat aber auch die "Schattenseite", dass Leander nicht Lügen kann. So verpfiff er allem anschein nach seine KollegInnen schon auf Grund von etwas pragmatischen Methoden (Türe aufknacken) ganz emotionslos beim Chef.

Für zahlreiche Schmunzler sorgten bei mir diese Situationen und auch die Lösungsansätze, mit denen das Team diesen Fakt kompensiert. Ich sag nur: "Schau mal Leander, die Möwe da drüben!".... ein Dauerbrenner als Ablenkung....

Leander Lost lohnt sich also vor allem zur Entspannung und Ablenkung von eher tiefgründiger Literatur, was nicht heissen soll, dass er ohne Message ist. Eher ein Plaidoyer für Inklusion auch im Polizeiberuf.
Danke, dass ich bei der Hörrunde mit dabei sein durfte!

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Tags: leander lost, neue krimireihe, portugal krimi   (3)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Mystic River

Dennis Lehane , David Strathairn
Audio-Kassette
Erschienen bei Harperaudio, 30.12.2006
ISBN 0060743611
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Die Kunst des guten Lebens

Rolf Dobelli , El Bocho
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 13.10.2017
ISBN 9783492058735
Genre: Sachbücher

Rezension:  
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(33)

54 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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13 Stufen

Kazuaki Takano , Sabine Mangold
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Penguin, 13.11.2017
ISBN 9783328101536
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigentlich hätte es mich schon stutzig machen sollen, wenn auf dem Cover ein Klebchen bappt mit dem Hinweis auf einen angeblich überirdisch erfolgreichen Vorgängerbestseller desselben Autors. Leicht naiv, wie man so im Alltagstrott ist, habe ich dieser Kleinigkeit keine zu hohe Wertung beigemessen. Das Thema laut Klappen- bzw. Rückseitentext hat mich auch eingenommen.

Das Werk verspricht eine Mischung aus Krimi à la Hercule Poirot und einer Erkundung der japanischen Rechtslage zum Thema Todesstrafe. Zumindest Letzteres ist durchaus gelungen. Ersteres dafür so überhaupt nicht.

Die Story

Bevor ich meinem Unmut freien Lauf lasse, noch einige Worte zu den Protagonisten und der eigentlichen Geschichte.

Für einen grausamen Mord zum Tode verurteilt sitzt Kihara verzweifelt im Todestrakt. Und das seit Jahren. Zu allem Unglück erinnert er sich unfallbedingt noch nicht einmal an die Nacht der Tat. Er ist sich jedoch sicher, niemals ein böses Ansinnen gegenüber seinem damaligen Bewährungshelfer gehegt zu haben. Diesen soll er – samt dessen Ehefrau – auf heimtückische Art und Weise mit einer Axt erschlagen haben. Später wurde ihm vorgeworfen, sei er auf der Flucht verunglückt. Daher die Amnesie.

Auftritt des ehemaligen Gefängnisaufsehers Nangō. Er und der auf Bewährung entlassene Jun’ichi erhalten über einen Mittelsmann den Auftrag, den wahren Täter zu finden. Für das ungleiche Ermittlerduo beginnt damit nicht nur ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit, sondern beide müssen sich auch ihrer eigenen Vergangenheit stellen.

Jun’ichi steht im Roman immer wieder im Mittelpunkt. Er war als sehr junger Mann mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Der erste Rechtskonflikt aus Teenagerzeiten brachte bei der zweiten unglückseligen Verurteilung nach einem Kneipenstreit mit Todesfolge das juristische System dazu, ihn wegen Todschlages schuldig zu sprechen. Vielmehr noch segelte er haarscharf selbst an einer Mordanklage vorbei.

Die Schuldigsprechung bezüglich des Todschlags in der Kneipe erwies sich als katastrophal. Die gesamte Familie von Jun’ichi segelt in ein soziales Abseits und finanzielle Verschuldung, da Reparationszahlungen fällig werden.

Ein Wort zur Übersetzung

Da das Japanische der deutschen Sprache wohl nicht weiter entfernt sein könnte in Sachen des Satzbaus und der Sprachfiguren, sollte man wohl etwas Nachsicht üben. Nichtsdestotrotz war ich bereits nach wenigen Seiten reichlich angefressen, was die Übersetzung des Werkes anbetrifft.

Eine Übersetzung ist für sich allein ein Kunstwerk, welches dem eigentlichen Original ebenbürtig ist. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, wie klar mir die Komplexität der Augabe ist. Mein Wunsch für die Zukunft wäre es dennoch, dass das aus einer japanisch-deutschen Übersetzung resultierende Deutsch nicht mehr nach japanischem Satzbau und völlig leblosen, steifen und fremden Bildern klingen möge. Da muss es doch bessere Wege geben, den Gehalt eines Satzes rüberzubringen ohne komplett vom Ursprungssatz abzuweichen.

Im Falle der „13 Stufen“ hat die Übersetzung sehr weit von meinem Wunsch weg gelegen. Die Seiten holperten so vor sich hin. Der Spannungsaufbau holperte mit. Auch ein Gefühl für die Atmosphäre war schwer zu erarbeiten.

Kulturfremde oder Übersetzungsproblem?

Auch die Gefühlslage der meisten Protagonisten – vor allem des vorzeitig entlassenen jungen Jun’ichi blieben mir weitgehend fremd.

Die Begeisterung, mit der er sich weiter in die Dienste des ehemaligen Gefängnisaufsehers stellt, ist mit schleierhaft. Wieso sollte sich ein eindeutig zu unrecht verurteilter Mensch, dessen Familie durch das Urteil einen verheerenden sozialen Niedergang erlebt, weiterhin sich mit Personen aus dem Dunstkreis eines so handelnden Systems umgeben wollen? Seine ständige Unterwürfigkeit ist ausserdem einfach nervig.

Einleuchtender wurde mir die emotionale Lage von Nangō. Dieser sieht die Ermittlungsarbeit und den Versuch Kihara vor dem Galgen zu retten als Wiedergutmachung für seinen sonst sehr bedrückenden Job.

„Interessant“ fand ich die quasi automatisch in die Handlung eingebetteten Beschreibungen, wie das japanische System seine Häftlinge in lagergleichen Zuständen hält bzw. welche Denkansätze im juristischen System gegeneinander antreten. Nämlich der „Besserung durch Reue“-Ansatz vs. den „Abstrafungs“-Ansatz. Die einzelnen Auswüchse, die die Umsetzung in den Gefängnissen annehmen, fand ich dennoch nicht gerade 21-stes Jahrhundert.

Totale Isolation, Kontaktsperren und andere Mittel scheinen hier an der Tagesordnung. Zumindest für die für schwere Verbrechen Verurteilten. Zwischendurch habe ich sogar an der Richtigkeit des Beschriebenen gezweifelt und eine kleine Recherche unternommen. Diese ergab tatsächlich einige kritische Artikel zum Thema. Die Verlinkungen zu den Artikeln finden sich in der Version meiner Rezension auf meinem BLOG... nichtohnemeinbuch.com.

Aus dieser Perspektive fand ich „13 Stufen“ dann wieder gut. Mutig, ein gesellschaftliches Thema in dieser Form einer kritischen Auseinandersetzung zu unterziehen. Takanos Argumentationsketten werden auch nicht einseitig.

Literarisches Fazit

Das literarische Fazit macht dieser gesellschaftspolitische Zugewinn nicht besser. Mit Fortschreiten des Romans – vor allem beim grande finale – kumulieren hahnebüchene emotionale Wendungen und die Auflösung ist so wenig wahrscheinlich, dass ich mit einem Seufzer der Erleichterung die letzte Seite umblätterte.

Schade.

Mit Lesegruß in die Runde, Eure Kasia-Buchstabendrechsler

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Vor dem Fest

Saša Stanišić , Saša Stanišić , Saša Stanišić
Audio CD
Erschienen bei Der Hörverlag, 10.03.2014
ISBN 9783844514483
Genre: Romane

Rezension:  
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40 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

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Koala

Lukas Bärfuss
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei btb, 08.02.2016
ISBN 9783442749089
Genre: Romane

Rezension:

Meine erste Begegnung mit dem mehrfach ausgezeichneten Dramatiker Lukas Bärfuss war dessen Roman „Hagard„. Mein Dahinscheiden nach der Lektüre eher zwiegespalten. Dennoch griff ich in der Bibliothek zu, als mir „Koala“ ins Auge sprang.

Ich denke, nicht zuletzt auf Grund ambivalenten Gefühle gegenüber dem erwähnten Roman von Bärfuss „Hagard“. Lange hatte ich mich damals gefragt, wie dieses eher abgebrochen wirkende Werk seinen Weg in einen namhaften Literatur-Wettbewerb hatte schaffen können. Letzten Endes schürte auch die Thematik, nämlich der Auseinandersetzung mit dem Suizid des eigenen Bruders des Autors, meine Neugier. Wie würde diese Auseinandersetzung und Analyse aussehen? Würden hier Schuldfragen gewälzt? Dynamiken offenbart?

Ich wurde nicht enttäuscht, nein. Ich würde tief berührt.

Erneut nahm mich der etwas eigene Stil für sich ein. Etwas altbacken anmutende Ausdrucksweise gepaart mit der Darstellung einer bourgeoisen Lebensweise überraschten. Eine Ausschweifung, die zur Reise in die Geschichte einer Tierart und auch eines ganzen Kontinents wird, nahm mich gefangen.

Bärfuss hat mich nicht nur gefangen, sondern auch berührt mit diesem mutigen Stück Literatur, in dem er nicht nur herbe Kritik gegenüber seinem Herkunftsort durchscheinen lässt. Vielmehr stellt er auch sich selbst und sein Verhalten immer wieder in Frage und ließ mich als Leserin tief in seine eigene Innenwelt, in seine intimen Erinnerungen an ein liebes Familienmitglied hinein.

Wie geschickt er bei aller Abschweifung und Skurrilität den Bogen schlägt – zwischen dem traurigen Ereignis, den Nachwehen des Ganzen hin zu dem Spitznamen des Bruders und darüber hinaus zu einer Hypothese bezüglich der Selbsttötung – mutete mir persönlich geradezu genial an.

Trotz harter Thematik kann ich die Lektüre empfehlen. Die im Wallstein-Verlag erschienenen 182 Seiten sind ein gelungenes Requiem.

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Tags: drama, familie   (2)
 

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Selfies

Jussi Adler-Olsen , Hannes Thiess
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.03.2017
ISBN 9783423281072
Genre: Krimi und Thriller

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Durst (Ein Harry-Hole-Krimi 11)

Jo Nesbø , Uve Teschner , Günther Frauenlob
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Hörbuch Hamburg, 15.09.2017
ISBN 9783844916317
Genre: Krimi und Thriller

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Das Floß der Medusa

Franzobel
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Zsolnay, Paul, 30.01.2017
ISBN 9783552058163
Genre: Historische Romane

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Tags: menschliches schicksal, schiffsunglücke, wahre begebenheiten bücher   (3)
 

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Totenfang

Simon Beckett , Johannes Steck , Sabine Längsfeld , Karen Witthuhn
Audio CD
Erschienen bei Argon, 21.09.2017
ISBN 9783839893487
Genre: Krimi und Thriller

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Tags: hörbuch, krimi, simonbeckett   (3)
 

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Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

Walter Moers , Lydia Rode , Andreas Fröhlich
Schallplatte
Erschienen bei Der Hörverlag, 28.08.2017
ISBN 9783844528091
Genre: Fantasy

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Wäre ich du, würde ich mich lieben

Horst Evers
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.04.2015
ISBN 9783499267260
Genre: Liebesromane

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Leere Herzen

Juli Zeh
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Luchterhand, 13.11.2017
ISBN 9783630875231
Genre: Romane

Rezension:

In einer nahen Zukunft hat in Deutschland nach Merkel die sogenannte Partei der besorgten Bürger die Regierung übernommen. Die grossen Despoten dieser Welt haben neue Alianzen gegründet und dennoch überraschende Ergebnisse – wie das Ende des Syrienkrieges – geliefert.

Der Alltag ist von einer gewissen Optimierungs-/Gesundheitsdoktrin beherrscht. Für die Antiheldin Britta haben daher Prinzipien wie Pragmatismus, Effizienz und Funktionsfähigkeit den Siegeszug angetreten. So wie der Leser sie kennenlernt, glaubt sie an nichts und niemanden. Ausser an den eleganten Rückzug ins Private.
Um dies zu finanzieren betreibt sie, zusammen mit einem engen Freund, eine Agentur namens „Brücke“. Dort landen die an der Gesellschaft verzweifelten, an allen Therapieversuchen gescheiterten Existenzen. Ziel ist es, nach einer Reihe von Tests, sich als Selbstmordattentäter an radikale Vereinigungen vermitteln zu lassen. Dafür erhalten Britta und Babak, der Teilhaber, Geld.Sie fliegen gern unter dem Radar und müssen sich keine Gedanken mehr um Rechnungen machen.

Bis sie scheinbar Konkurrenz bekommen. Hier entgleist ihnen die Kontrolle mehr und mehr. Natürlich stellt die neue Situation auch die Berechtigung ihres Modells als solches komplett in Frage und es wird eine erschreckende Naivität der Akteure erkennbar, die erst jetzt erkennen, dass der Einsatz für eine solche Tätigkeit schnell das eigene Leben sein kann.

Klar werde ich nun keinen Spoiler in Bezug auf des Ausgang der ganzen Geschichte einbauen. Ich muss allerdings bei aller Begeisterung über die Ideen der Autorin zugeben, dass die Entwicklung der Charaktere etwas auf der Strecke bleibt. Mich konnte gerade der grosse Wandlungsmoment von Britta – trotz der Gewaltmetapher mit einer „quasi aus Lust und Laune ermordeten Katze“ – nicht wirklich überzeugen. Je näher ich mich als Leserin dem Ende des Buches näherte, desto lahmer wurde die gesamte Auflösung. 


Trotz dieser Kritik, beharre ich auf meinem Statement weiter Zeh´aner bleiben zu wollen. Jede Gemeinschaft, Gesellschaft, Situation als solche hat ihre Vor- und Nachteile. Nichts ist schwarz-weiss. Um allein zu dieser Einsicht zu kommen, bedarf es eines stets analytischen Blickes. Über einen messerscharfen analytischen Verstand verfügt Juli Zeh. Man kann ihr Mangel an Optimierungsvorschlägen vorwerfen. So weit so gut. Die Analyse der gesellschaftlichen Situation stimmt trotzdem.



Freue mich auch, wenn Ihr das Buch weiter diskutieren wollt. Sei es hier oder auf meinem Blog nichtohnemeinbuch.com.
Eure Kasia

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Tags: dystopie, gesellschaftskritik gewalt, leidenschaftliche gesellschaftskritik, zukunft   (4)
 

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Imperium

Christian Kracht
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.07.2013
ISBN 9783596185351
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: abenteuer, afrika, deutsch-afrikanische kolonie, kolonialismus   (4)
 
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