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592 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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Bartimäus - Das Amulett von Samarkand

Jonathan Stroud , Katharina Orgaß , Gerald Jung
Flexibler Einband: 539 Seiten
Erschienen bei cbt, 05.03.2007
ISBN 9783570216958
Genre: Jugendbuch

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

italien, zeitgenössische belletristik

Hain

Esther Kinsky
Fester Einband: 287 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 12.02.2018
ISBN 9783518427897
Genre: Romane

Rezension:

Angekündigt werden drei Reisen der Ich-Erzählerin in ein untouristisches, ungewohntes Italien. In diesem Beitrag möchte ich meine Eindrücke zu der ersten Reise kundtun, um Euch gerne in einem Folgebeitrag auch auf die weiteren Expeditionen mitzunehmen.

Geländeroman schimpft sich das Werk. Das macht schon mal neugierig. Was soll das sein? Ein Reisebericht? Eine Novelle?
Bereits nach wenigen Kapiteln eröffnet der Stil der Autorin die Lösung zur Frage. Es hat etwas Berührendes und greifbares Echtes, wie Esther Kinsky Ihre Ankunft und Ihren Alltag in dem kleinen unscheinbaren Dorf in den Ausläufern rund um Rom beschreibt.

Es wird schnell klar, dass es sich um keine Urlaubstrip handelt. Esther (bzw. die Ich-Erzählerin) ist in Trauer. Sie wählt eine Reise an einen Ort, der ihr den verlorenen Partner – man kann eher auf die Rolle des Verstorbenen schliessen, es wird nicht ganz ausgesprochen – einerseits nahe, den Schmerz aber erträglich hält. So ist es kein romantisches verträumtes Urlaubsörtchen. Eher ein pragmatisches latent graues Winterstädtchen. Das verweilen in dieser Winterlandschaft und der subtilen Ziel- und Hoffnungslosigkeit der Ortes passt zu der Stimmung der Reisenden. Sie beobachtet und beschreibt den Alltag anonymer Akteure, wie der Verkäufer im Dorflädchen, dem in müder Regelmässigkeit wiederkehrendem Klempner und natürlich wirft sie einen intensiven Blick auf den Friedhof. Direkt von den Fenstern beobachtbar wird er zum weiteren Symbol, um was es sich in dieser ersten Reise wirklich dreht. Den Tod, den Verlust und den Umgang damit. Das Gelände – wie die Buchbeschreibung lautet – wird Zentrum, Brücke zum Innersten, stetiges Abbild ebendessen.

Esther schafft es die Bilder auf so einfache und doch prägnante Weise zu zeichnen, dass es mir nicht schwer fiel in ihre Haut zu schlüpfen. Ich spazierte mit ihr über den Friedhof und lauschte einer geheimnisvollen Schreierin in der Nacht. Unternahm einen ersten Ausbruchsversuch nach Rom, um mich dort wieder in ein eher unscheinbares Setting in einem Wohnsilo für Berufstätige zu setzen.

Ihr merkt vielleicht an den zahlreichen Beispielen, dass mich das Buch tatsächlich mitgerissen hat und in seiner Zartheit bewegt.

Daher empfehle ich es gern an dieser Stelle und bin selbst gespannt auf die weiteren Reisen, von denen ich berichten möchte. 

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48 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Heilige Mörderin

Keigo Higashino , Ursula Gräfe
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Piper, 10.08.2015
ISBN 9783492301633
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Keigo Higashino lässt uns in „Heilige Mörderin“ ein scheinbar nicht knackbares Tötungsdelikt angehen, zusammen mit dem Physik-Professor und Kombinationsgenie Yukawa und dem Old-School-Kommissar Kusanagi.

Der erfolgreiche Unternehmer Mashiba liegt tot in seinem Wohnzimmer. Neben ihm eine Tasse Kaffee. Oder besser gesagt zwei Tassen. Wen hat er erwartet? Kurz zuvor hatte er von seiner Frau die Scheidung verlangt. War in das Kaffeeverbrechen die neue Geliebte involviert? Oder eine verletzte verschmähte Ehefrau?

Klingt zunächst recht banal. Die Autopsie ergibt Arsen als Todesursache, welches tatsächlich über den Kaffee eingenommen worden war. Aber wo kam es her? Die Ehefrau weilte zum Todeszeitpunkt gar nicht in der Stadt, die Geliebte scheint kein handfestes Motiv zu haben. Ab diesem Punkt konnte ich das Büchlein nicht beiseite legen, da die Kombinatorik und die kleinen mühsamen Schritte der Akteure zur Lösung des Verbrechens einen ganz eigenen Sog entwickelten.

Trotz des recht einfachen Settings, hatte dieses kleine Buch mir persönlich also mehr zu bieten als der letzte Japan-Krimi. Die Schlüsse, die die einzelnen Charaktere ziehen und die Handlungen sind klar nachvollziehbar. Nichts ist von einer kulturellen Fremde zu fühlen, die mir bei dem Autor Kazuaki Takano und seinen „13 Stufen“ zu schaffen machte. Bei Interesse an der Rezension hierzu, siehe auch auf meinem Blog nichtohnemeinbuch.com.

Sprachlich ist auch hier eine schlichte Formulierung zu finden. Ob dies unter Umständen erneut einer starken Differenz der beiden Sprachen – Japanisch/Deutsch – geschuldet ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Dennoch ist die Übersetzung weit besser gelungen, als mein letzter Leseversuch. Ja, ich weiß, immer auf denselben rumhacken ist nicht schick. Ich kann mich diesem direkten Vergleich allein wegen der zeitlichen Nähe dennoch nicht entziehen.

Zum Autor:

Keigo Higashino war mir vor dem Buch kein Begriff. Umsomehr bin ich erstaunt, wieviel ich von ihm verpasst habe. Vielfach in Japan ausgezeichnet für seine Krimiromane und sogar auch teilweise verfilmt. Nicht, dass dies das einzige Qualitätskriterium wäre. In „Heilige Mörderin“ fühlte ich mich etwas auf die Hauptcharaktere aufgepfropft. Es fehlten mir mehr Details zur gemeinsamen Geschichte. Dies ist sicherlich eine Folge dessen, dass dies schon Band 2 einer Reihe ist. Der erste Band ist „Verdächtige Geliebte„. Scheinbar hat Higashino ein Faible für TäterINNEN. Im ersten Band dreht sich die Handlung um einen „Kampf der Supergenies“. Ein Mathe-Professor möchte einen durch seine Angebetete verübten Mord verschleiern und muss sich dem Scharfsinn von Yukawa stellen.

Trotz der etwas mangelnden Tiefe zu den Hintergründen der Charaktere, bleibt das Bich von Higashino ein spannender Fall und von Professor Yukawa möchte ich gern mehr lesen.

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Tags: literatur aus japan, neue krimireihe   (2)
 

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Lost in Fuseta

Gil Ribeiro , Andreas Pietschmann
Audio CD
Erschienen bei Argon, 12.04.2018
ISBN 9783839816240
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wie schon mal angedeutet fehlte mir beim Start in diese schöne Hörrunde der erste Teil. Es sollte nicht zu meinem Schaden sein. Trotzdem kam ich gut in die Charaktere rein, vor allem in die Gedanken im Team rund um das "Ausnahmemitglied" Leander Lost. 


Der deutsche Kommissar ist im ersten Teil ja im portugisischem Team angekommen und der Fakt, dass er ein Asperger Autist ist scheint alle kontinuierlich zu begleiten. Im Guten wie im Schlechten. Leanders kühle und emotionslose Logik ist ein Zugewinn zur Lösung des Falls und auch in daramatischen Situationen eine Rettung. 
Sie hat aber auch die "Schattenseite", dass Leander nicht Lügen kann. So verpfiff er allem anschein nach seine KollegInnen schon auf Grund von etwas pragmatischen Methoden (Türe aufknacken) ganz emotionslos beim Chef.

Für zahlreiche Schmunzler sorgten bei mir diese Situationen und auch die Lösungsansätze, mit denen das Team diesen Fakt kompensiert. Ich sag nur: "Schau mal Leander, die Möwe da drüben!".... ein Dauerbrenner als Ablenkung....

Leander Lost lohnt sich also vor allem zur Entspannung und Ablenkung von eher tiefgründiger Literatur, was nicht heissen soll, dass er ohne Message ist. Eher ein Plaidoyer für Inklusion auch im Polizeiberuf.
Danke, dass ich bei der Hörrunde mit dabei sein durfte!

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Tags: leander lost, neue krimireihe, portugal krimi   (3)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Mystic River

Dennis Lehane , David Strathairn
Audio-Kassette
Erschienen bei Harperaudio, 30.12.2006
ISBN 0060743611
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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20 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Die Kunst des guten Lebens

Rolf Dobelli , El Bocho
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 13.10.2017
ISBN 9783492058735
Genre: Sachbücher

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57 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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13 Stufen

Kazuaki Takano , Sabine Mangold
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Penguin, 13.11.2017
ISBN 9783328101536
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigentlich hätte es mich schon stutzig machen sollen, wenn auf dem Cover ein Klebchen bappt mit dem Hinweis auf einen angeblich überirdisch erfolgreichen Vorgängerbestseller desselben Autors. Leicht naiv, wie man so im Alltagstrott ist, habe ich dieser Kleinigkeit keine zu hohe Wertung beigemessen. Das Thema laut Klappen- bzw. Rückseitentext hat mich auch eingenommen.

Das Werk verspricht eine Mischung aus Krimi à la Hercule Poirot und einer Erkundung der japanischen Rechtslage zum Thema Todesstrafe. Zumindest Letzteres ist durchaus gelungen. Ersteres dafür so überhaupt nicht.

Die Story

Bevor ich meinem Unmut freien Lauf lasse, noch einige Worte zu den Protagonisten und der eigentlichen Geschichte.

Für einen grausamen Mord zum Tode verurteilt sitzt Kihara verzweifelt im Todestrakt. Und das seit Jahren. Zu allem Unglück erinnert er sich unfallbedingt noch nicht einmal an die Nacht der Tat. Er ist sich jedoch sicher, niemals ein böses Ansinnen gegenüber seinem damaligen Bewährungshelfer gehegt zu haben. Diesen soll er – samt dessen Ehefrau – auf heimtückische Art und Weise mit einer Axt erschlagen haben. Später wurde ihm vorgeworfen, sei er auf der Flucht verunglückt. Daher die Amnesie.

Auftritt des ehemaligen Gefängnisaufsehers Nangō. Er und der auf Bewährung entlassene Jun’ichi erhalten über einen Mittelsmann den Auftrag, den wahren Täter zu finden. Für das ungleiche Ermittlerduo beginnt damit nicht nur ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit, sondern beide müssen sich auch ihrer eigenen Vergangenheit stellen.

Jun’ichi steht im Roman immer wieder im Mittelpunkt. Er war als sehr junger Mann mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Der erste Rechtskonflikt aus Teenagerzeiten brachte bei der zweiten unglückseligen Verurteilung nach einem Kneipenstreit mit Todesfolge das juristische System dazu, ihn wegen Todschlages schuldig zu sprechen. Vielmehr noch segelte er haarscharf selbst an einer Mordanklage vorbei.

Die Schuldigsprechung bezüglich des Todschlags in der Kneipe erwies sich als katastrophal. Die gesamte Familie von Jun’ichi segelt in ein soziales Abseits und finanzielle Verschuldung, da Reparationszahlungen fällig werden.

Ein Wort zur Übersetzung

Da das Japanische der deutschen Sprache wohl nicht weiter entfernt sein könnte in Sachen des Satzbaus und der Sprachfiguren, sollte man wohl etwas Nachsicht üben. Nichtsdestotrotz war ich bereits nach wenigen Seiten reichlich angefressen, was die Übersetzung des Werkes anbetrifft.

Eine Übersetzung ist für sich allein ein Kunstwerk, welches dem eigentlichen Original ebenbürtig ist. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, wie klar mir die Komplexität der Augabe ist. Mein Wunsch für die Zukunft wäre es dennoch, dass das aus einer japanisch-deutschen Übersetzung resultierende Deutsch nicht mehr nach japanischem Satzbau und völlig leblosen, steifen und fremden Bildern klingen möge. Da muss es doch bessere Wege geben, den Gehalt eines Satzes rüberzubringen ohne komplett vom Ursprungssatz abzuweichen.

Im Falle der „13 Stufen“ hat die Übersetzung sehr weit von meinem Wunsch weg gelegen. Die Seiten holperten so vor sich hin. Der Spannungsaufbau holperte mit. Auch ein Gefühl für die Atmosphäre war schwer zu erarbeiten.

Kulturfremde oder Übersetzungsproblem?

Auch die Gefühlslage der meisten Protagonisten – vor allem des vorzeitig entlassenen jungen Jun’ichi blieben mir weitgehend fremd.

Die Begeisterung, mit der er sich weiter in die Dienste des ehemaligen Gefängnisaufsehers stellt, ist mit schleierhaft. Wieso sollte sich ein eindeutig zu unrecht verurteilter Mensch, dessen Familie durch das Urteil einen verheerenden sozialen Niedergang erlebt, weiterhin sich mit Personen aus dem Dunstkreis eines so handelnden Systems umgeben wollen? Seine ständige Unterwürfigkeit ist ausserdem einfach nervig.

Einleuchtender wurde mir die emotionale Lage von Nangō. Dieser sieht die Ermittlungsarbeit und den Versuch Kihara vor dem Galgen zu retten als Wiedergutmachung für seinen sonst sehr bedrückenden Job.

„Interessant“ fand ich die quasi automatisch in die Handlung eingebetteten Beschreibungen, wie das japanische System seine Häftlinge in lagergleichen Zuständen hält bzw. welche Denkansätze im juristischen System gegeneinander antreten. Nämlich der „Besserung durch Reue“-Ansatz vs. den „Abstrafungs“-Ansatz. Die einzelnen Auswüchse, die die Umsetzung in den Gefängnissen annehmen, fand ich dennoch nicht gerade 21-stes Jahrhundert.

Totale Isolation, Kontaktsperren und andere Mittel scheinen hier an der Tagesordnung. Zumindest für die für schwere Verbrechen Verurteilten. Zwischendurch habe ich sogar an der Richtigkeit des Beschriebenen gezweifelt und eine kleine Recherche unternommen. Diese ergab tatsächlich einige kritische Artikel zum Thema. Die Verlinkungen zu den Artikeln finden sich in der Version meiner Rezension auf meinem BLOG... nichtohnemeinbuch.com.

Aus dieser Perspektive fand ich „13 Stufen“ dann wieder gut. Mutig, ein gesellschaftliches Thema in dieser Form einer kritischen Auseinandersetzung zu unterziehen. Takanos Argumentationsketten werden auch nicht einseitig.

Literarisches Fazit

Das literarische Fazit macht dieser gesellschaftspolitische Zugewinn nicht besser. Mit Fortschreiten des Romans – vor allem beim grande finale – kumulieren hahnebüchene emotionale Wendungen und die Auflösung ist so wenig wahrscheinlich, dass ich mit einem Seufzer der Erleichterung die letzte Seite umblätterte.

Schade.

Mit Lesegruß in die Runde, Eure Kasia-Buchstabendrechsler

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Vor dem Fest

Saša Stanišić , Saša Stanišić , Saša Stanišić
Audio CD
Erschienen bei Der Hörverlag, 10.03.2014
ISBN 9783844514483
Genre: Romane

Rezension:  
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32 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

bruder, brüderliche beziehung, drama, familie, geschwister, history, koala, lukas bärfuss, selbstmord, suizid

Koala

Lukas Bärfuss
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei btb, 08.02.2016
ISBN 9783442749089
Genre: Romane

Rezension:

Meine erste Begegnung mit dem mehrfach ausgezeichneten Dramatiker Lukas Bärfuss war dessen Roman „Hagard„. Mein Dahinscheiden nach der Lektüre eher zwiegespalten. Dennoch griff ich in der Bibliothek zu, als mir „Koala“ ins Auge sprang.

Ich denke, nicht zuletzt auf Grund ambivalenten Gefühle gegenüber dem erwähnten Roman von Bärfuss „Hagard“. Lange hatte ich mich damals gefragt, wie dieses eher abgebrochen wirkende Werk seinen Weg in einen namhaften Literatur-Wettbewerb hatte schaffen können. Letzten Endes schürte auch die Thematik, nämlich der Auseinandersetzung mit dem Suizid des eigenen Bruders des Autors, meine Neugier. Wie würde diese Auseinandersetzung und Analyse aussehen? Würden hier Schuldfragen gewälzt? Dynamiken offenbart?

Ich wurde nicht enttäuscht, nein. Ich würde tief berührt.

Erneut nahm mich der etwas eigene Stil für sich ein. Etwas altbacken anmutende Ausdrucksweise gepaart mit der Darstellung einer bourgeoisen Lebensweise überraschten. Eine Ausschweifung, die zur Reise in die Geschichte einer Tierart und auch eines ganzen Kontinents wird, nahm mich gefangen.

Bärfuss hat mich nicht nur gefangen, sondern auch berührt mit diesem mutigen Stück Literatur, in dem er nicht nur herbe Kritik gegenüber seinem Herkunftsort durchscheinen lässt. Vielmehr stellt er auch sich selbst und sein Verhalten immer wieder in Frage und ließ mich als Leserin tief in seine eigene Innenwelt, in seine intimen Erinnerungen an ein liebes Familienmitglied hinein.

Wie geschickt er bei aller Abschweifung und Skurrilität den Bogen schlägt – zwischen dem traurigen Ereignis, den Nachwehen des Ganzen hin zu dem Spitznamen des Bruders und darüber hinaus zu einer Hypothese bezüglich der Selbsttötung – mutete mir persönlich geradezu genial an.

Trotz harter Thematik kann ich die Lektüre empfehlen. Die im Wallstein-Verlag erschienenen 182 Seiten sind ein gelungenes Requiem.

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Tags: drama, familie   (2)
 

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(196)

404 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 54 Rezensionen

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Selfies

Jussi Adler-Olsen , Hannes Thiess
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.03.2017
ISBN 9783423281072
Genre: Krimi und Thriller

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Durst

Jo Nesbø , Günther Frauenlob , Uve Teschner
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Hörbuch Hamburg, 15.09.2017
ISBN 9783844916317
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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114 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 27 Rezensionen

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Das Floß der Medusa

Franzobel
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Zsolnay, Paul, 30.01.2017
ISBN 9783552058163
Genre: Historische Romane

Rezension:  
Tags: menschliches schicksal, schiffsunglücke, wahre begebenheiten bücher   (3)
 

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Totenfang

Simon Beckett , Sabine Längsfeld , Karen Witthuhn , Johannes Steck
Audio CD
Erschienen bei Argon, 21.09.2017
ISBN 9783839893487
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags: hörbuch, krimi, simonbeckett   (3)
 

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29 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

Walter Moers , Lydia Rode , Andreas Fröhlich
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Der Hörverlag, 28.08.2017
ISBN 9783844528091
Genre: Fantasy

Rezension:  
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70 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

alltag, berlin, die bahn, evers, gesellschaftssatiren, horst evers, humor, kurzgeschichten, schwierigkeiten, witzig

Wäre ich du, würde ich mich lieben

Horst Evers ,
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.04.2015
ISBN 9783499267260
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: berlin, gesellschaftssatiren, humor   (3)
 

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276 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 101 Rezensionen

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Leere Herzen

Juli Zeh
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Luchterhand, 13.11.2017
ISBN 9783630875231
Genre: Romane

Rezension:

In einer nahen Zukunft hat in Deutschland nach Merkel die sogenannte Partei der besorgten Bürger die Regierung übernommen. Die grossen Despoten dieser Welt haben neue Alianzen gegründet und dennoch überraschende Ergebnisse – wie das Ende des Syrienkrieges – geliefert.

Der Alltag ist von einer gewissen Optimierungs-/Gesundheitsdoktrin beherrscht. Für die Antiheldin Britta haben daher Prinzipien wie Pragmatismus, Effizienz und Funktionsfähigkeit den Siegeszug angetreten. So wie der Leser sie kennenlernt, glaubt sie an nichts und niemanden. Ausser an den eleganten Rückzug ins Private.
Um dies zu finanzieren betreibt sie, zusammen mit einem engen Freund, eine Agentur namens „Brücke“. Dort landen die an der Gesellschaft verzweifelten, an allen Therapieversuchen gescheiterten Existenzen. Ziel ist es, nach einer Reihe von Tests, sich als Selbstmordattentäter an radikale Vereinigungen vermitteln zu lassen. Dafür erhalten Britta und Babak, der Teilhaber, Geld.Sie fliegen gern unter dem Radar und müssen sich keine Gedanken mehr um Rechnungen machen.

Bis sie scheinbar Konkurrenz bekommen. Hier entgleist ihnen die Kontrolle mehr und mehr. Natürlich stellt die neue Situation auch die Berechtigung ihres Modells als solches komplett in Frage und es wird eine erschreckende Naivität der Akteure erkennbar, die erst jetzt erkennen, dass der Einsatz für eine solche Tätigkeit schnell das eigene Leben sein kann.

Klar werde ich nun keinen Spoiler in Bezug auf des Ausgang der ganzen Geschichte einbauen. Ich muss allerdings bei aller Begeisterung über die Ideen der Autorin zugeben, dass die Entwicklung der Charaktere etwas auf der Strecke bleibt. Mich konnte gerade der grosse Wandlungsmoment von Britta – trotz der Gewaltmetapher mit einer „quasi aus Lust und Laune ermordeten Katze“ – nicht wirklich überzeugen. Je näher ich mich als Leserin dem Ende des Buches näherte, desto lahmer wurde die gesamte Auflösung. 


Trotz dieser Kritik, beharre ich auf meinem Statement weiter Zeh´aner bleiben zu wollen. Jede Gemeinschaft, Gesellschaft, Situation als solche hat ihre Vor- und Nachteile. Nichts ist schwarz-weiss. Um allein zu dieser Einsicht zu kommen, bedarf es eines stets analytischen Blickes. Über einen messerscharfen analytischen Verstand verfügt Juli Zeh. Man kann ihr Mangel an Optimierungsvorschlägen vorwerfen. So weit so gut. Die Analyse der gesellschaftlichen Situation stimmt trotzdem.



Freue mich auch, wenn Ihr das Buch weiter diskutieren wollt. Sei es hier oder auf meinem Blog nichtohnemeinbuch.com.
Eure Kasia

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Tags: dystopie, gesellschaftskritik gewalt, leidenschaftliche gesellschaftskritik, zukunft   (4)
 

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126 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

aussteiger, christian kracht, deutsche literatur, deutsches kaiserreich, deutschland, engelhard, exotik, ferne, geschichte, imperium, kolonialgeschichte, kolonialismus, kolonie, kracht, südsee

Imperium

Christian Kracht
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.07.2013
ISBN 9783596185351
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: abenteuer, afrika, deutsch-afrikanische kolonie, kolonialismus   (4)
 

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292 Bibliotheken, 11 Leser, 2 Gruppen, 124 Rezensionen

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Durst

Jo Nesbø , Günther Frauenlob
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 15.09.2017
ISBN 9783550081729
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Mitspieler 
Harry Hole ist eigentlich raus aus dem Spiel. In Frieden und Ruhe ist er angekommen, ebenso wie in seiner Rolle als Dozent an der Polizeihochschule und als Familienvater.

Stiefsohn Oleg hat nach seiner bewegten Vergangenheit die Entscheidung getroffen in Holes Fußstapfen zu treten und ist als Polizeianwärter auf der Hochschule. Holes ehemalige Kollegin Katrine Bratt konzentriert sich nach einer Trennung auf ihre Karriere und führt damit ganz nebenbei neue Charaktere ein. So auch Anders Wyller. Ein Überflieger in der Abteilung für Gewaltverbrechen, der gleich von Tag eins seine überdurchschnittliche Intelligenz und Kombinationsgabe unter Beweis stellen kann, denn die Abteilung wird mit einem grausigen Status quo konfrontiert.

Ein Killer scheint sein Unwesen auf besonders perfide Art und Weise zu treiben. Er nutzt die Online-Singleplattform Tinder bzw. hier zustande kommende Dates, um an seine Opfer zu kommen und auf eine ganz eigene Art ihr Blut zu genießen.
Einige alte Bekannte gesellen sich in die Mordkommission – Kriminaltechniker Björn, IT Spezialist Tord und auch eine unwillkommene Gestalt: Truls Berntsen. Seit je her von Mitmenschen verlacht, stets zum Mitläufertum verdammt und mit unsympathischen Eigenschaften gespickt.

Trotz der guten Aufstellung muss die Kommission schnell feststellen, dass ihr jegliche erfolgsversprechende Ansätze fehlen. Damit nicht genug, der Polizeipräsident Mikael Bellmann – Harrys ehemaliger vom ehrgeiz zerfressener Chef – steht kurz vor seinem Sprung in ein Ministerialamt und will Ergebnisse sehen. Bellmann ergreift daher auch die Initiative und setzt Harry Hole mit seinem Wissen über Olegs Drogenvergangenheit unter Druck. Er verspricht zu schweigen, wenn Harry in die Mordermittlungen einsteigt und sich eine kleine eigene Crew zusammenstellt, um mit seinen Methoden für einen Ermittlungserfolg zu sorgen.

Harry schnappt sich sogleich den vielversprechenden Anders Wyller, Björn und entscheidet sich, nach ersten Erkenntnissen zu der Blutfixierung des Täters, für einen neuen Psychologen – ja, Aune erhält zwar einen Auftritt, spiel aber eine Nebenrolle. Der neue Psychokenner ist Hallstein Smith, ein bislang eher verkannter Vertreter seiner Spezies, der sich auf vampiristisch tätige Mörder spezialisiert.

Und der Mörder macht keine Pausen. Es folgen weitere Morde, die Harry ohne Zweifel darstellen, dass der Täter ein alter Bekannter sein muss.

The Harry Hole Methods

Ich wurde nicht enttäuscht. Harry glänzt in seinem 11-ten Fall nicht nur durch die nötige Beobachtungsgabe und einen exzellenten Perspektivenwechsel. Vielmehr fällt er – nachvollziehbar für den Leser – grenzwertige Entscheidungen, was seine Methodik anbetrifft. Besonders gut hat mir in Bezug auf die Ermittlungsentwicklung gefallen, wie die Dynamik zwischen den zahlreichen Einzelrollen für Erkenntnisse aber auch für neue erschwerende Situationen sorgt.
Wie genau die grauzonigen Interaktionen zwischen Truls Berntsen und den nach der Story geiernden Journalisten hierzu beiträgt oder welche Rolle die wackelige Gesundheitssituation von Harrys Ehefrau Rakel spielen wird, behalte ich mal für mich. Laßt Euch einfach überraschen.

Verlauf

Wie anfangs angedeutet, läßt sich der Stil von Jo Nesbø einfach nur inhalieren. Die Wortwahl ist unkompliziert, der Leser wird durch jeden Satz bzw. die Dialoge gut weitergeleitet. Nichts ist überflüssig, der Text aber auch nicht zu karg. Wir sprechen nicht von einem minimalistischen Stil. Mit einem neueren Begriff könnte man den Stil als userfreundlich bezeichnen, nicht zu einfach. Man erhält bei Nesbø nicht das Gefühl ein Buch für schlichte Gemüter in der Hand zu halten.

Miträtseln ist ebenso gefragt und Nesbø ist ein Meister der gezielten Fehlleitung des Lesers. So waren mir mehrere Charaktere zwischendurch suspekt. Mein Hauptverdächtiger war dennoch am Ende nicht der Täter. Auch nicht die Nummer Zwei auf meiner Liste…

Fazit

Eine würdige Fortsetzung der Harry Hole – Reihe mit neuem Futter gespickt für weitere Teile. Für meinen persönlichen Geschmack ist mir der Titel des Ganzen etwas zu reißerisch und das deutsche Cover nichtssagend, aber das sind schon Spitzfindigkeiten.

Insgesamt kann ich jedem Krimi- oder Thriller-Fan nur empfehlen: Go for it!
Von Liebhabern des Skandinavischen Mordgenres gar nicht zu sprechen… für die ist es ein Muß.

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und in dem Moment holt meine Liebe zum Gegenschlag aus

Doris Anselm
Fester Einband
Erschienen bei Luchterhand, 13.03.2017
ISBN 9783630875262
Genre: Romane

Rezension:

Kennt Ihr das auch? Manchmal trifft man Menschen und der erste Eindruck ist irgendwie vage. Unentschieden. Man kann gar nicht sagen, ob das Gegenüber einem sympathisch ist oder nicht. Nach dem zweiten oder dritten Treffen jedoch, entdeckt man mehr und mehr Gemeinsamkeiten und einnehmende Aspekte an dieser Person und entschiedet sich denjenigen/diejenige zu mögen.

So ging es mir auch mit dem Debüt von Doris Anselm „und in dem Moment holt meine Liebe zum Gegenschlag aus„. Hierin kreiert die Autorin ein ganzes Kaleidoskop aus Lebensmomenten variierender Personen, die für einen Umbruch im Leben gesorgt haben.

Der erste sympathiefördernde Moment zwischen mir und dem Buch entstand mit der Kurzgeschichte „Was Würde Amy Tun„.
Wie in allen Anselm´schen Kurzgeschichten steigen wir in eine ausschnitthafte Gedanken- oder hier Erinnerungswelt der Protagonistin ein. Die junge, im Leben gut situierte, Frau erhält eine SMS von einer alten Schulbekanntschaft aus einem USA-Austausch. Indem sie ihren Erinnerungen an diese Begegnung folgt, lernen wir als Leser wie unsere Protagonistin sich mit einer streng-religiösen Gemeinschaft und der ausgesprochen prüden Austauschfreundin konfrontiert sah. Und sich durch deren Sicherheit in sich und der Welt provoziert fühlte. Die Provokation hat sie zu einer extremen Tat – einem Diebstahl – verleitet, der für einen tiefen Bruch in der Beziehung sorgte.
Jetzt, sprich Jahre später, erfahren wir mit dem SMS-Austausch der beiden jungen Frauen, dass die damalige Tat nicht nur einen Bruch in der Freundschaft bewirkt hatte, sondern noch tiefere Spuren in der Freundin hinterließ. Verletzungsspuren und vor allem tiefe Zweifel schienen die Folge.

Oder war doch alles nur Zufall?

Kann eine einzelne kleine Teenager-Missetat massive Folgen für ein gesamtes Leben haben?

Derartig ausgeprägte Fragen hinterließ die Geschichte und weckte in mir Respekt vor der gelungenen Konstruktion der Geschichte sowie Neugier auf mehr Ideen aus der Anselm´schen Feder.

Ich brauchte nicht lange warten. Nahezu jede der nachfolgenden Kurzgeschichten überraschte mich erneut. Durch präzise ausgewählte Verortungen der einzelnen Szenen und exzellent durchdachte schnelle Entwicklung jeder einzelnen Handlung. Das ganze mit einer Prise bissigem Humor. Die Auswahl der Orte bildet ferner ein fein analysiertes Abbild städtischen Lebens der heutigen 20-somethings.

Stilistisch glänzt das Debüt durch die hohe Kunst über ausschnitthafte und inkomplette Sätze ein Lichtbild der Innenwelt der Erzähler zu erschaffen. Ganz als ob man eine Computertomographie von einzelnen Gedanken der Erzähler in deren Alltagssprache erstellen würde. Das muss man können, ohne zu gewollt zu erscheinen oder den Leser ganz zu verlieren.

Hier ist es gelungen.
Daher ein literarischer Daumen hoch von mir.

Eure Kasia – Buchstabendrechsler

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fachliteratur, onkologie, psychologie, psychoonkologie

Psychoonkologie

Frank Schulz-Kindermann
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Beltz Psychologie Verlags Union, 04.02.2013
ISBN 9783621276849
Genre: Sachbücher

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Tags: fachliteratur, onkologie, psychologie, psychoonkologie   (4)
 

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Das Tribunal

John Katzenbach , Anke Kreutzer , Eberhard Kreutzer , Uve Teschner
Audio CD
Erschienen bei Argon, 19.02.2015
ISBN 9783839813713
Genre: Krimi und Thriller

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deutsch als fremdsprache, einfache sprache, flucht, flüchtlinge, geflüchtete, integration, leichte sprache, migration

Zwischenreise

Bernd Mittenzwei
Flexibler Einband: 148 Seiten
Erschienen bei edition naundob, 10.11.2016
ISBN 9783946185062
Genre: Romane

Rezension:

Bei „Zwischenreise“ handelt es sich um einen Roman in Einfacher Sprache. Zumeist werden diese Bücher für Menschen geschrieben, die erst im Erwachsenenalter Deutsch lernen – sprich Migranten – oder auch Menschen mit einer individuell gearteten starken Lesebeeinträchtigung. Nach einem kurzen Gespräch am Stand der Buchmesse, bei der ich das Buch mitnahm, fand ich den Ansatz Erwachsenenliteratur mit einer tatsächlichen inhaltsreichen Geschichte an u.a. Migranten anzubieten einfach eine Maßnahme auf Augenhöhe. Durch die Produktion einer vernünftigen Spannungskurve und tatsächlichen inhaltlichen Nachricht an den Leser – nur eben in schlichter Wortwahl – kann tatsächlich zum Lesen in der neuen bzw. unvertrauten Sprache animiert werden. Dies wollte ich selbst erspüren, die Wortwahl kennenlernen und eine Idee für eine Geschichte, die auch in einfachen Worten wirkt, ausprobieren.

Das Leseexperiment hat sich gelohnt. Ich durfte feststellen, dass Bernd Mittenzwei auch durch eine Aneinanderreihnung an kurzen Sätzen eine Atmosphäre schaffen kann. Auch in schlichten Worten und ohne Fremdwörter konnte ich als Leserin ein Gefühl für die Charaktere entwickeln.

Die beiden Hauptakteure des Buchs sind übrigens Dima und Salim aus Syrien. Aus deren Sicht erlas ich mir Emotionen beim Warten auf einen ersehnten und gefürchteten Brief von der Ausländerbehörde, die Hürden bei Gesprächen mit Einheimischen, aber auch deren subtilen Weg zueinander als Paar.

Diesen Weg krönt in dem Buch eine gemeinsame Radreise zur Zugspitze. Trotz elementarer Sprachkenntnisse und unsicherem Bleiberecht machen sich die beiden Liebenden auf den Weg. Um Deutschland von oben und vom Rad aus kennenzulernen. Was die Reise bei beiden emotional auslöst und wie sie daraus hervorgehen verrate ich nicht, vielleicht mögt Ihr schliesslich auch Dima und Salim selbst in einem Leseexperiment kennenlernen.

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Tags: einfache sprache, flucht, flüchtlinge, integration, migration   (5)
 

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Der Sohn

Jo Nesbø ,
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 06.11.2015
ISBN 9783548287782
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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familiendrama, familienprobleme, family secrets, geschwisterbeziehungen, loss, mourning, uk

The Favourite

S. V. Berlin
E-Buch Text: 520 Seiten
Erschienen bei Myriad Editions, 03.08.2017
ISBN 9780993563393
Genre: Sonstiges

Rezension:

Angesprochen durch die Buchbeschreibung als „elegantes Werk über die Natur der Trauer“ fing ich an zu lesen.

…und hörte leicht entnervt und latent erschöpft nach 140 Seiten wieder auf.

Pro & Kontra

Bevor ich anfange über die Aspekte zu schreiben, die letzten Endes zum Leseabbruch geführt haben, ist es mir ein Anliegen diejenigen zu beleuchten, die durchaus gelungen sind.
Die Autorin beleuchtet Schrittchen für Schrittchen die einzelnen Stationen nach Versterben einer geliebten Person aus drei Perspektiven. Hierzu bedient sie sich dreier Erzähler: Edward – der zutiefst negativ geprägte und machohafte Sohn/Bruder. Dann Isobel – die angeblich snobbistische Tochter/Schwester, die vor Jahrzehnten in die USA ausgewandert ist. Letztlich Julie – die geradezu unterwürfige Lebensgefährtin von Edward.

Deren Wahrehmung auf einzelne Interaktionen, miteinander sowie mit Dritten, könnte als Psychologielehrbuch dienen. Wie kleine Differenzen in Betonung und aufgesetzter „Brille“ bereits über die Gesamtwahrnehmung einer Situation entscheiden können, wird dem Leser mehr als deutlich. Wo Edward einen vermeintlich abschätzigen Blick wirft aus Wut auf seine Schwester, sieht diese einen nachdenklichen Gesichtsausdruck und interpretiert weiter… und so weiter und so fort. Damit erschöpfen sich auch schon die positiven Aspekte.

Über dieses Hilfsmittel der drei Erzähler entwickelt sich die Handlung in einem Schneckentempo – vom Todestag zur ersten Nacht ohne die Mutter und dann zu dem Start des Ausräumens, bei dem auch ungeöffnete Briefe und sonstige geheimnisvolle Hinweise auftauchen. Letzteres jedoch greift keine der Figuren auf, alle schleichen schweigend um sich rum… durchaus lebensecht, aber für die Geschichte ein Todesstoß.

Nach 140 Seiten indirekter Psychoanalyse wäre doch etwas handfeste Aktion angebracht gewesen. Spannendere Wendungen, die den Leser klarer über die Gründe des Familienzerwürfnisses rätseln lassen. Ich genieße es, wenn ein Autor mich auch auf falsche Fährten lockt, ich über Hintergründe grübele, nur um dann neue Hinweise zu erhalten, die mich als Leser wieder in eine neue Denkrichtung treiben… wäre ja vieles machbar. Aber nein. Die Handelnden bei S.V. Berlin schweigen. Packen. Schlafen.

Schade. Mir jedenfalls ist der Geduldsfaden gerissen und ich lege die Lektüre beiseite. Vielleicht hat ja einer von Euch, liebe Mitleseratten, mehr Ausdauer für Familiengeschichten mit minimalistisch angedeuteten Familiendramen. Mir ist es zu minimalistisch. Geradezu nicht existent.

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Tags: familiendrama, familienprobleme, family secrets, geschwisterbeziehungen, loss, mourning, uk   (7)
 

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Ein angesehener Mann

Abir Mukherjee , Jens Plassmann
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 10.07.2017
ISBN 9783453421738
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Herr Abir Mukherjee war mein Zeit- und Abenteuerreiseführer nach Kolonialindien mit seinem Krimireihenauftakt „Ein angesehener Mann“.

Wohin geht die Reise?

Sie nahm mich mit in das Kalkutta von 1919 und stellte mich erneut einem ziemlich abgewrackten – wenn auch hochintelligenten und unerschrockenen – Ermittler vor. Sam Wyndham kehrt aus dem ersten Weltkrieg ins Nichts wieder, nachdem alle engeren Freunde im Krieg gefallen sind und seine geliebte Frau in seiner Abwesenheit einer Krankheit erlag.
Opiumsüchtig wie er ist – um Trauer sowie Einsamkeit zu betäuben – ergreift er die Chance als ihn ein ehemaliger Vorgesetzter in die Polizeitruppe nach Kolonialindien ruft. Er betritt die Welt einer Herrscherklasse, die voll ist von vorgeschobenem Gutmenschentum und egozentrischer Ausbeutung der einheimischen Strukturen.

Es wird ihm keine Zeit zur Assimilierung an diese für ihn wildfremde Welt gelassen. Nur wenige Wochen nach Dienstantritt wird ein hochrangiger Staatsbeamter brutal erstochen im Rotlichtviertel von Kalkutta aufgefunden. Ein am Tatort plump hinterlassener Zettel weist auf politisch motivierte Täter hin, die der englischen Herrschaft in Indien überdrüssig sind.

Glücklicherweise lässt sich Sam nicht von derart primitiv vorgeschobenen „Beweisen“ von anderen weitaus interessanteren Spuren ablenken.

Vorgehensweise

Sam Wyndhams Alleingänge lernte ich als Leser sehr schnell kennen – teilweise auch kopfschüttelnd, denn sie sind nicht unbedingt nur edlen Motiven zu verdanken. Sie fußen gerne in der Suche nach der nächst gelegenen Opiumhöhle.
Die offene Einstellung, die Sam seinem indischen Sidekick Banerjee entgegenbringt, wirkte authentisch. Ebenso authentisch war aber auch sein langsamer Anpassungsprozess an die abwertende Art der damaligen Kolonialmächte den indischen Kollegen und Mitbürgern gegenüber. Er kämpft anfangs gegen die Schubladen und die Vorurteile. Mal ist er von der Unterwürfigkeit seines Untergebenen genervt, fordert und fördert ihn wo er kann. Nur um nach Wochen sich selbst dabei zu erwischen, wie er dessen Meinung unter den Tisch kehrt sowie sich mit List und Tücke seiner Dienste versichert.

Klingt nicht übermäßig sympathisch. Dafür aber echt. Mir persönlich hat es gefallen einen zeitangemessenen Ermittler anzutreffen, der zwar im Grunde ein „Guter“ ist, dennoch nicht frei von den Prägungen seiner Sozialisation. Übermenschliche Dauerhelden, die sich NIE im Ton vergreifen, NIE etwas Egozentrisches machen und erst recht NIE zum Nachteil von Mitmenschen handeln, gehen mir – zugegebenermaßen – in der Literatur auf die Nerven. Was nicht heißen soll, dass ich nicht mit Freude an deren persönlicher Entwicklung, deren Besserungsprozessen oder auch Reinfällen teilhabe.

Das hat sicher Zeit gekostet…

Mit „Ein angesehener Mann“ konnte ich die Ergebnisse von guter (sicherlich zeitintensiver) Historienrecherche und ausgezeichneter Autorenvorarbeit vor dem eigentlichen Schreibprozess geniessen. Dies macht sich nicht nur in den detaillierten Beschreibungen der baulichen Kulissen, Stimmungen und der allgemeinen politischen Lage bemerkbar. Auch in den Interaktionen mit den Nebenrollen, in der Ausarbeitung von deren Hintergründen schlägt sich die mühevolle Integration von Geschichtswissen, Politikverständnis und eigentlicher Kriminalgeschichte nieder.

Wieviel und welche persönliche Motivation hinter der Wahl des Spielortes und der Zeit steckt, würde ich gern mit dem Autor erörtnern. Abir Mukherjee hat schließlich selbst indische Wurzeln, daher ist die Frage naheliegend. Ich will ihm aber auch an der Stelle nichts in den Mund legen.

Zu den anderen Nebenrollen zählen unter anderen der Polizeichef Lord Charles Taggart und eine intelligente sowie attraktive Bekanntschaft in Form von Annie Grant. Sie ist die Sekräterin des unter so grausamen Umständen verstorbenen Politikers und kreuzt durch die Ermittlungsarbeit Sams Weg.

Es ist ein Genuß in jedem Buch, wenn nicht nach drei Sätzen solcher Begegnungen klar ist, wer Freund oder Feind ist. Ferner ist es einfach nur toll, dass auch die Beziehung zwischen Sam und Annie nicht einfach gestrickt bleibt, sondern vielschichtig und von vielen Faktoren mitbestimmt. Es hätte mich in dem Kontext enttäuscht, wenn diese zarte Zuneigung einfach nur in ein klassisches Betthupferl gemündet hätte.

Mehr möchte ich aber auch nicht andeuten, zuviel Spoiler.

Die angedeuteten anderen Spuren, an die sich Sam heftet, führen bald in die Fänge einer politisch-wirtschaftlichen Intrige, die sich auch an unserem Ermittler die „Krallen wetzt“.

…darüber hinaus gelungen

Darüber hinaus gelungen ist die schöne Covergestaltung sowie Innengestaltung des Buchs.

Als Fazit kann ich für Euch festhalten, dass es bis zur allerletzten Seite spannend bleibt, der Spannungsbogen exzellent gelungen ist und man nicht bereits nach der Hälfte den Hauptbösewicht erahnt. Zumindest ich nicht.

Der zweite Band der Reihe – „A necessary evil“ – ist im anglo-amerikansichen Raum bereits erschienen. Auf der englischsprachigen Webpage des Autors könnt Ihr gern bei Interesse nachschauen. Je nach Leseenergie steht es bereits für mich fest, dass ich schnellstmöglich die englischsprachige Ausgabe in meinen Besitz bringen und verschlingen werde. In Deutschland ist das Buch beim Heyne Verlag erschienen – ein Verlag der Random House Gruppe.

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